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Steigende Ölpreise bringen erneuerbaren Energien Durchbruch

Solaranlage auf einem Hausdach

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

vor wenigen Tagen hat US-Präsident Joe Biden den sog. Defense Production Act (DPA) aktiviert. Zuletzt wurde diese Sondervollmacht für den US-Präsidenten im Jahr 2020 (Pandemie) aktiviert. Damals sicherten sich die USA auf diesem Weg eine bevorzugte Versorgung mit Impfstoffen.

Vor dem Hintergrund des Ukrainekriegs wird nun die Energieversorgung zu einer Frage der nationalen Sicherheit als zur höchsten Priorität erklärt. Im Mittelpunkt der neuen Maßnahmen stehen dabei zunächst kritische Energierohstoffe wie Nickel, Lithium, Mangan, Grafit oder Kobalt. Die Stoßrichtung ist also klar. Die Energiewende in den USA wird zur Chefsache. Sie soll nun quasi im Expressverfahren durchgepeitscht werden.

Heute erklärt uns der US-Analyst Ian King, welche Konsequenzen diese Maßnahme für den Markt und für Ihr Depot haben werden. So viel will ich jetzt schon verraten. Anleger, die auf diesen Trend aufspringen, erwartet großes Renditepotenzial. Ich gebe den Stab an Ian King weiter.

Steigende Ölpreise bringen erneuerbaren Energien Durchbruch
Gastbeitrag von Ian King

Der globale Ölmarkt steht an einem Wendepunkt. Zu Beginn dieses Jahres stiegen die Ölpreise aufgrund der zunehmenden weltweiten Nachfrage tendenziell an. Doch im letzten Monat hat sich die Entwicklung noch einmal beschleunigt. Der Einmarsch Russlands in der Ukraine hat zu einer massiven Rallye geführt. Manche würden es sogar einen Super-Spike nennen. Der Preis für ein Barrel Rohöl sprang von 95 USD zu Beginn des Monats auf fast 130 USD diese Woche.

Das letzte Mal, dass der Ölpreis so schnell gestiegen ist, war im Frühjahr 2008. Dies hatte erhebliche Auswirkungen auf alle Finanzmärkte. Und es war der Auslöser für die Finanzkrise. Natürlich sind Banken und Verbraucher nicht mehr so fremdfinanziert wie damals. Hauskäufer mit schlechter Bonität nehmen keine Hypotheken ohne Anzahlung mehr auf und die Eigenkapitalquoten der Banken sind viel strenger. Deshalb glaube ich, dass der Ölpreisanstieg der Auslöser für etwas anderes sein wird.

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Das Einmaleins der Wirtschaft lehrt uns, dass das Heilmittel für hohe Rohstoffpreise hohe Rohstoffpreise sind. Das klingt zwar wie etwas, das die Baseball-Legende Yogi Berra gesagt haben könnte, aber an dieser Aussage ist etwas Wahres dran.

Die Marktpreise werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wenn die Preise steigen, erhöhen die Produzenten ihre Produktion. Wenn sie fallen, reduzieren sie die Produktion.

Die Verbraucher verhalten sich genau umgekehrt. Wenn die Preise steigen, kaufen sie weniger. Oder sie ersetzen das Produkt durch etwas anderes. Wenn beispielsweise der Preis für…..

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6 Kommentare

  1. Desto mehr Energie aus Wind und Sonne, desto teurer wird zumindest der Strom. Entweder weil dann auch mehr grundlastfähige Kraftwerke gebaut werden müssen, oder riesige Speicher,
    oder der Strom muss bei Dunkelflauten aus dem Ausland zugekauft werden.
    Es wird nicht nur teuer , sondern sehr teuer und knapp werden mit dem Strom.
    Daher muss ja auch Kohle, Öl und Gas teurer werden.
    Aber es wurde so geplant, und jetzt hilft jammern auch nicht.
    Bin nur mal gespannt, wann die Windräder und Solaranlagen sich in Deutschland von der Leistung her (über Daumen) verzehnfacht haben.
    Ich meine, wann die Genehmigungsverfahren erledigt sind, die Klagen der Umwelverbände durch sind, und die riesigen Materialmengen in Windräder und Solaranlagen verbaut sind.
    Nicht zu vergessen die Infrastruktur der Übertragungsleitungen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut, kompletter Unsinn!
      Als Energiemarkt-Spezialist kennen Sie sicherlich das Merit-Order-Prinzip. Je mehr EE, desto günstiger wird der Strompreis. Leider bestimmt aber immer das letzte Gebot, das gerade noch einen Zuschlag erhält, den Strompreis. Und das ist natürlich immer ein überteuertes thermisches Kraftwerk. Solange also auch nur ein einziges konventionelles Kraftwerk benötigt wird, ist dieses „verantwortlich“ für den Strompreis, auch wenn 99,9% zu einem Bruchteil produzieren und liefern könnten. Hoch lebe die Börse und die „freie“ Energiewirtschaft!

      https://de.wikipedia.org/wiki/Merit-Order
      https://www.next-kraftwerke.de/wissen/merit-order
      https://blog.stadtwerke-flensburg.de/artikel/merit-order
      https://www.sonnenseite.com/de/energie/der-strompreis-steigt-das-meiste-geld-fliesst-an-die-falschen/
      https://www.energiezukunft.eu/wirtschaft/mehr-erneuerbare-im-energiemix-wuerden-den-strompreis-senken/

      1. Ja, die Kilowattstunde aus Wind und Sonne ist tatsächlich zur Zeit günstiger als aus fossilen Kraftwerken. Aber auch nur, weil keine regenerativen Energien gespeichert werden müssen, weil es noch grundlastfähige Kraftwerke gibt. Werden die Kosten der riesigen Speicher, und die Verluste von Strom in Wasserstoff und wieder zurück in Strom, auf den Strompreis umgerechnet, dann sieht die Rechnung anders aus.
        Ich bin ja mal gespannt, wieviel Windräder in den nächsten 5 Jahren genehmigt werden und aufgebaut werden.
        Und wieviel Speicherbecken für Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland genehmigt werden, bzw. wann die Klagen der Umweltschützer entschieden sein werden.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut, einmal angenommen, man produziert bei Solar- und Windüberschuss Wasserstoff. Wer stellt die Rechnung, Frau Holle, der Wind oder die Sonne? Was kostet das? Ach ja, richtig, etwas Abwärme, deren Einspeisung ins Wärmenetz den Gesamtutzungsgrad von 60% auf 85% anhebt. An riesigen Speichern mangelt es auch nicht unbedingt, Sie wissen schon: Das Gasverteilernetz und die jetzigen Erdgasspeicher, die Gazprom leer vor sich hin gammeln lässt.

          Und wenn Sie schon von Kosten reden: Wie hoch belaufen sich die gesamtgesellschaftlichen Kosten von AKWs und fossilen Kraftwerken unter Berücksichtigung gesundheitlicher Folgeschäden, Klimawandel und dessen Folgeschäden, Rückbau, Endlagerung?
          https://foes.de/publikationen/2021/2021-09_FOES_Factsheet_Kostenvergleich_Kohle_EE.pdf

          Was die Gestehungskosten betrifft, sind Erneuerbare schon lange günstiger als aus anderen Kraftwerken. Zur Zeit sind sie utopisch viel günstiger. Oder mit anderen Worten: Zur Zeit sind sie sogar inkl. Batteriespeicher schon wettbewerbsfähig. Mal sehen, was aus Ländern wird, die aus ideologischen Gründen zu sehr auf fossile Energieträger setzen.
          https://www.euractiv.de/section/energie/news/neue-gaskraftwerke-in-polen-werden-steuerzahler-wohl-milliarden-kosten/

          Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie statt ständiger Behauptungen einfach mal mit Zahlen und Nachweisen glänzen würden. Wie hoch wären die Kosten, wie genau sieht die Rechnung aus? Vielen Dank für die Infos schon im voraus!

          1. Ungefähr wird geschätzt, dass wir bei dem Einsatz von Pumpenspeicherkraftwerken (was ja noch die preisgünstigste Speicherung von Energie ist) etwa 3.000 bis 4.000 sehr große Speicherbecken mit den dazu notwendigen technischen Anlagen benötigen würden, um mehrwöchige Dunkelflauten überbrücken zu können.
            Praktisch, die komplette Leistung der heute grundlastfähigen Kraftwerke, müsste für längere Zeit gespeichert werden können.
            Gleichzeitig müssten Windräder und Solar nicht nur im Idealfall den akuten Stromverbrauch decken, sondern auch die Energie liefern, die dann für die Monate irgendwie gespeichert werden muss, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht.
            Wenn alle diesen technischen Voraussetzungen geschaffen werden sollen, wird das nach heutigen Kalkulation etwa 6 Billionen Euro kosten.
            Aber dazu wird es nicht kommen, denn jetzt fährt gerade Deutschland seine Industrie erst einmal komplett gegen die Wand. Und die selben grünen Hüpfer, die heute nach Wind und Solarparks schreien, schreien genau so laut, wenn diese in ihrer Sichtweite aufgebaut werden sollen, und werden sich dann an den Baggern festkleben. Nicht ein neues Speicherbecken wird gebaut werden können.
            Und wenn dann die Afrikaner auch Wohlstand haben wollen, und gesehen haben, was aus Deutschland geworden ist, weil man im Idealfall 2% des weltweiten produzierten CO2 einsparen wollte, dann werden sie die nächsten tausende von Kohlekraftwerken bauen.
            Es gibt wohl kein zweites Land auf der Welt, was seinen Wohlstand, Wirtschaft und Energieversorgung ganz bewusst (und unter Jubel im Volkes) so dermaßen gegen die Wand fährt.
            Das erinnert mich daran, dass die Deutschen noch an einen Endsieg glaubten, und ihre Kinder mit Panzerfäusten losschickten, als der Kessel um Berlin schon so klein war, dass die Russen sich versehentlich gegenseitig erschossen haben.
            Hat Jemand Informationen, wo bereits in welcher Menge Wind- und Solarparks in Deutschland in den nächsten 5 Jahren werden. Die Betonung liegt auf werden.

            Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    2. @Lord Helmchen aus Skandalusia
      Es ist nicht gut, wenn Kreml-Konzerne in Deutschland zugleich Lieferanten, Verteiler, Händler, Logistiker, Infrastrukturbetreiber und eigener Kunde für das eigene Produkt sind. Vertikale Integration, ein harmlos klingender Fachjargon für die Tatsache, dass man ein Jahr lang kein Gas von sich selber bestellt, die Speicher leert, den Gaspreis damit ins Utopische treibt, um die Kriegskasse prall zu füllen. Bei Öl ist es nicht sehr viel anders. Und doch gibt es immer wieder Hanswursten, die den Erneuerbaren die Schuld in die Schuhe schieben. Unfassbar!
      https://www.n-tv.de/wirtschaft/Kremlfirmen-an-Schaltstellen-der-Energieversorgung-article23250302.html

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