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Euro vs US-Dollar: Warum der Euro bald wieder steigen kann

Agata Janik

Veröffentlicht

am

100 Euro Geldscheine

In der gestrigen Handelssitzung zum Wochenstart hat es der Euro nicht mehr geschafft, die 1,1100 Marke zu sichern. Die Indikatorenlage war im kurzfristigen Bereich schon ausgereizt und die Händler haben mit einer Gegenreaktion auf der Unterseite gerechnet. Die Korrektur ist auch relativ schnell eingetroffen. Als der Widerstand bei 1,1095 nicht erobert werden konnte, haben die Bären die Short-Seite angegriffen und der Major musste sich geschlagen geben. Im Tief erreichte gestern der Kurs von EUR/USD den Bereich von 1,1009. Hier hat sich vorerst ein Boden ausgebildet und die Daytrader haben ihre Short-Positionen wieder glattgestellt. Auch die Wirtschaftsdaten, die gestern aus dem Euroraum veröffentlich wurden, haben beim Euro ein wenig auf die Stimmung gedrückt. Die wichtige psychologische Grenze bei 1,1000 konnte jedoch gestern nicht mehr angegriffen werden. In den Abendstunden konnte sich Euro zum US-Dollar noch ein wenig erholen und der Kurs notierte um 1,1050.

In der asiatischen Session heute Nacht dagegen konnte der Euro massive Umsätze verzeichnen. Der Major ist sogar zwischenzeitlich unter die 1,1000 „big figure“ gefallen und erreichte im Tief die Unterstützung bei 1,0982. Dieser Bereich wurde aber nur kurzfristig gesehen, der Verkaufsdruck hat schnell wieder nachgelassen und der Euro konnte sich anschließend wieder erholen.

Die Corona-Krise breitet sich sowohl in Europa als auch in den USA weiter aus. Die Maßnahmen, die im Euroraum ergriffen werden, sorgen für immer mehr Spaltung in der Gesellschaft. Obwohl die Stimmen nach dem „Exit“ und der Lockerung der Einschränkungen immer lauter werden, bleiben die meisten Regierungen hart. In Österreich zum Beispiel darf man nicht mehr ohne eine Schutzmaske einkaufen gehen. Auch die umstrittene Tracking-App zur Nachverfolgung der Infizierten sorgt in Deutschland für viele Diskussionen. Unsere Wirtschaftsweisen zeigen sich mit ihren Prognosen zum Thema Rezession ziemlich optimistisch. Die Realität sieht aber leider anders aus. Wenn 50% der Mittelschicht mit einem Konkurs kämpft, große Konzerne ihre Produktion stark reduzieren oder sogar einstellen, da sollte man nicht wirklich von 2-5% Wirtschaftswachstumsrückgang ausgehen. Die Beruhigungsstrategie ist gut gemeint, aber das funktioniert in der heutigen Zeit nicht mehr.

Auch in den USA bemüht sich Donald Trump, die Auswirkungen der Corona-Krise in den Griff zu bekommen. Um seine Bevölkerung zu schützen, hat der US-Präsident beschlossen, den Einreisestopp für die EU-Bürger weiter beizubehalten und vielleicht sogar noch zu verschärfen. Die Situation in den USA ist bereits dramatisch (auch ohne die Europäer). Die Krise ist da und das wird die US-Wirtschaft und der US-Dollar noch heftig zu spüren bekommen. In den kommenden Wochen wird der USD vermutlich nicht nur gegen den Euro, sondern auch gegen die anderen Majors weiter verlieren.

Der Ausblick auf die heutige Entwicklung beim Euro

Aktuell (Dienstagmorgen) notiert der Euro zum US-Dollar bei ca. 1,1020. Der Markt ist zwar noch ruhig, aber ein leichter Verkaufsdruck ist momentan noch zu spüren. Die Korrektur ist noch nicht gänzlich abgeschlossen, was dazu führen kann, dass der Euro in den nächsten Stunden noch ein wenig schwächeln wird. Die große Richtung ist aber nach wie vor auf der Oberseite zu sehen. Der übergeordnete Aufwärtstrend ist noch nicht abgeschlossen. Wer heute die Short-Seite wählt, sollte wissen, dass er sich gegen den übergeordneten Trend stellt. Kurzfristig kann man natürlich auch von den fallenden Preisen profitieren, jedoch die Short-Seite ist eher die „gefährliche“. Es wird heute wichtig sein, ob das letzte Tief bei 1,0982 halten wird. Sollte diese Marke brechen, kann sich die Korrektur weiter fortsetzen. Wenn sie aber hält, werden die Bären schnell den Markt verlassen und der Kurs kann wieder kräftig ansteigen. Wer also konservativ orientiert ist, kann vorerst abwarten, wie sich der Euro zum US-Dollar auf dem Niveau von 1,0982 verhält. Der Daily Pivot Point liegt heute bei 1,1061.

Euro vs US-Dollar im Kursverlauf

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Devisen

Euro vs US-Dollar: Schnelle Erholung – Chance für ein Long?

Agata Janik

Veröffentlicht

am

50 Euro Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat in der gestrigen Handelssitzung erneut seine Dominanz bestätigt. Nach der kurzfristigen starken Gegenreaktion auf der Unterseite, die durch die fundamentalen Daten (Pressekonferenz der Fed) am Mittwochabend verursacht wurde, konnte sich der Euro gestern fast gänzlich erholen. Der US-Dollar wurde nur zeitweise gegen den Euro favorisiert. Sobald die fundamentalen Nachrichten aber verdaut wurden, verlor der Greenback wieder an Attraktivität. Dieses Beispiel bestätigt erneut, dass die Wirtschaftsdaten meistens nur kurzfristig einen Einfluss auf den Devisenmarkt haben. Händler, die gerne News handeln, sollten das wissen und bereit sein, immer schnell zu reagieren. Der Euro hat am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag kräftig verloren und notierte im Tief bei 1,1735. Das hat jedoch die Euro-Bullen nicht abschrecken können. Sie haben gestern den Euro vs USD wieder gekauft und der Kurs bewegte sich fast den ganzen Tag fast nur noch in die nördliche Richtung.

Schon am Donnerstagmorgen erreichte EUR/USD kurzfristig die 1,18 „big figure“. Auf dem Niveau von 1,1813 traf der Major auf einen Widerstand, der vorerst gehalten hat. Der Kurs erfuhr eine leichte Korrektur. Bei 1,1781 war diese aber schon zu Ende. Ab diesem Zeitpunkt haben die Bullen erneut angegriffen. Die 1,18 Marke stellte für den Euro zum USD keine Hürde mehr dar. Der Kurs hat diesen Widerstand ohne Schwierigkeiten überwunden. Darüber lagen viele Stop-Loss Orders, die natürlich gezogen wurden. Dadurch hat der Euro eine zusätzliche Dynamik entwickelt. Ab dann ging es für das Währungspaar langsam aber konstant nach oben. Auch während der amerikanischen Session konnte sich der Euro klar durchsetzen. Im Bereich von ca. 1,1830 traf der Kurs auf einen doppelten Widerstand. Die beiden Moving Averages (120er und 420er) begegneten sich.

Es war unklar, ob der Euro diese Hürde brechen wird. Es hat aber geklappt, was schon eine kleine Überraschung war. EUR/USD stieg dann in den Abendstunden noch ein wenig weiter und erreichte gestern im Tageshoch die Marke von 1,1854. Die Volatilität hat dann aber nachgelassen und der Kurs ist in eine Seitwärtsphase übergegangen. Die Kerzen wurden ganz klein. Die Händler haben sich zurückgezogen. Der gestrige Tag hat bestätigt, dass der übergeordnete Aufwärtstrend bei EUR/USD noch nicht zu Ende ist. Der Euro zum USD bleibt stark. Es wird sich vermutlich in den nächsten Stunden entscheiden, ob die Bullen vor dem Wochenschluss noch einmal die 1,19 Marke angreifen werden.

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Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Freitagmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1848. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, gab es kaum Bewegung im Markt. Die meisten Händler halten sich noch zurück. Das wird sich aber bald ändern. Heute erwartet uns bei EUR/USD ein spannender Handelstag. Wenn es den Bullen gelingt, das letzte High von gestern bei 1,1854 zu nehmen, kann es für den Major richtig interessant werden. Die Break-Out Trader werden dann vermutlich auch ihre Chance auf der Oberseite suchen. Über 1,1855 liegen viele Stops. Das wissen die Long-Trader und werden versuchen, den Kurs dahin zu ziehen. Wenn es klappt, kann sich die Aufwärtsbewegung schnell beschleunigen. Der nächste wichtige Widerstand befindet sich bei 1,1881. Wenn diese Marke bricht, wird die 1,19 „big figure“ angesteuert werden. Es ist eher unwahrscheinlich, dass der Major diese Marke noch vor dem Wochenende erobern wird. Auf der Unterseite hat EUR/USD die erste wichtige Unterstützung bei 1,1831 und dann bei 1,1803. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1812.

Der folgende Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Rüdiger Born: Interessante Möglichkeiten bei Dow, Nasdaq und Euro

Redaktion

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Von

Interessante Tradingmöglichkeiten könnten sich ergeben bei Dow Jones, Nasdaq und Euro gegen US-Dollar. Interessant dabei ist, dass die Ideen bei den US-Indizes nicht simultan laufen. Mehr dazu im folgenden Video. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Türkische Lira fällt spürbar auf neues Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt heute auf ein neues Rekordtief gegen den US-Dollar gefallen, nachdem sie erst Anfang der Woche weitere Schwäche zeigte aufgrund eines Downgrades einer Ratingagentur. Für einen US-Dollar musste man gestern noch 7,49 Lira bezahlen, heute sind es 7,55 Lira. Auch gegen den Euro erreicht die Lira aktuell ein neues Rekordtief bei einem EURTRY-Wechselkurs von 8,92 (gestern noch 8,89).

Dollar-Stärke drückt gegen türkische Lira

Der heutige weitere Fall für die türkische Lira begann um 7 Uhr früh. In Verbindung bringen kann man dies mit der Verkündung der US-Notenbank Federal Reserve von gestern Abend 20 Uhr. Die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zeigen, dass die US-Konjunktur besser laufen soll als bislang angenommen. Und die Fed hat keine Andeutungen für neue eigene Stützungsprogramme für die US-Konjunktur geliefert. Diese Infos gaben dem US-Dollar über Nacht Auftrieb. Und wo der US-Dollar ansteigt, da verliert in der Regel alles, was gegen den US-Dollar gehandelt wird.

Und für die türkische Lira bedeutete das seit heute früh einen weiteren Abwertungsschub, der sich auch heute Nachmittag fortsetzt mit einem USDTRY-Anstieg auf 7,56. Zwar hat der US-Dollar in Form des Dollar-Index (Währungskorb des Dollar gegen andere Hauptwährungen) heute wieder einen Teil seiner Gewinne abgegeben. Aber gegenüber der türkischen Lira legt er auch jetzt weiter zu. Dies kann man als Indiz ansehen, dass aus markttechnischer Sicht womöglich etwas passiert ist. Wurden zahlreiche Stop-Buy-Orders in USDTRY ausgelöst, welche den Dollar gegen die Lira aktuell weiter stärken? Gut möglich. Jedenfalls gab es tagelang eine Seitwärtsphase in dem Währungspaar knapp unter der Marke von 7,50. Von daher ist es gut denkbar, dass sich viele Trader Einstiegsmarken über 7,50 ausgesucht haben, die heute ausgelöst wurden, und nun für weiteren Abwertungsdruck für die türkische Lira sorgen.

Chart zeigt US-Dollar gegen Türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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