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Panik dürfte von den immer illiquider werdenden Anleihemärkten ausgehen Fed & Co: Countdown bis zur Panik der Notenbanken läuft! Videoausblick

Die Mitglieder der Fed bleiben hart in ihren Aussagen und wollen die Zinsen weiter stark anheben – aber dennoch: man kann jetzt die Tage zählen, bis die Notenbanken in Panik geraten. Diese Panik wiederum dürfte von den immer illiquider werdenden Anleihemärkten ausgehen durch die stark steigenden Renditen – der starke Dollar vergrößert den Schmerz noch weiter. Nach der Bank of England wird die Lage auch für die Bank of Japan immer dramatischer: Dollar-Yen crasht weiter nach oben (knapp unter 150), die Notenbank greift nun erneut mit einem erweitererten Anleihekaufprogramm ein, um den Anstieg der Renditen kontrollieren zu können. Damit ist die Bank of Japan der große Zombie unter den Notenbanken. Wahrscheinlich ist, dass die Aktienmärkte weiter fallen, bevor dann die Fed das Signal gibt, dass sie doch nicht mehr so stark die Zinsen anheben wird (bei der nächsten Sitzung Anfang November?)..

Hinweise aus Video:

1. „Aktienmarkt liegt falsch“ – Auf fallende US-Kurse setzen

2. Wie die Türkei mit der Gas-Krise in Europa Kasse machen will



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4 Kommentare

  1. Hallo Herr Fugmann, liebe Mitstreiter

    Ich investiere zur Zeit in den iShares $ Treasury Bond 20+yr UCITS ETF USD (Dist), A12HL9
    ETF
    IE00BSKRJZ44
    Rentenfonds Staatsanleihen gemischte Laufzeiten USA US-Dollar
    Irland.

    Eigentlich suche ich nach längerfristigen Bonds in USD, die jetzt frisch aufgelegt werden, damit ich die höheren Zinsen direkt mitnehmen kann, die Bewertung des Kurses wäre einfacher.

    Ideen?

    1. Hallo Chris,

      langfristige US Bonds, wenn der Dollar gerade auf Höchststand ist und die Inflation zweistellig? Was ist der Plan? – kontrollierte Vermögensvernichtung?

      (iShares meide ich aus Prinzip und erlaube mir das auch immer mal zu erwähnen. Es ist einfach nicht gesund, wenn eine einzige Firma so viel Kapital verwaltet. Schließlich entscheidet dann Larry Fink, oder wer immer ihm seine Befehle gibt, eine ganze Menge in der Welt, was ihn/sie nichts angeht.)

  2. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Hätten die Notenbanken ,die Blase nicht 13 Jahre lang aufgeblasen, gäbe es auch heute nichts zu befürchten.

    „Whatever it takes“- rächt sich halt irgendwann, das war von vornherein klar.

    Die Märkte kehren irgendwann zu ihren Fundamentaldaten zurück, das war zur Jahrtausendwende nicht anders.

  3. Hallo Felix, hallo Herr Fugmann

    Leider ist meine Antwort beim Abschicken gelöscht worden, deshalb nun gekürzt.

    Eine siebenstellige EUR-Summe muss als Steuerrückstellung angelegt werden.

    Meine Erfahrung, im innovativen Bereichen kann es bis zu zwölf Jahre dauern bis eine endgültige Steuerfestsetzung erfolgt. Ich gehe hier vom positiven Fall und drei Jahren im Durchschnitt aus.
    Bankeinlagen sind bereits auf die drei Kreise: Volksbanken, Sparkassen und Privatbanken aufgeteilt, macht 300.000 EUR, ein Teil kann aus dem laufenden Geschäft entnommen werden und mindestens 300.000 EUR sollen in USD nominierten Anleihen angelegt werden. Rest steht noch aus, somit drei liquide Anlageklassen.
    Haften muss hier eine junge natürliche Person. Sollte es zu Verwerfungen an den Märkten und einem wesentlichen Vermögensverlust kommen, wäre diese im ungünstigsten Fall erst nach rund 20 Jahren mit Mitte Vierzig schuldenfrei.

    Lieber Herr Fugmann, könnte in die Finanzmarktwelt der große Bereich Anleihen stärker Eingang finden?

    Danke

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