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Friedrich/Weik: Sonst knallt´s – warum wir Wirtschaft und Politik radikal neu denken

FMW-Redaktion

Die beiden Bestseller-Autoren Marc Friedrich und Matthias Weik haben zusammen mit dem dm-Gründer Götz W. Werner kürzlich das Buch „Sonst knallt´s! Warum wir Politik und Wirtschaft radikal neu denken müssen“ veröffentlicht. Darin fordern sie eine Art Bedingsloses Grundeinkommen light, aber wichtiger noch scheint uns, dass sie einen wesentlichen Zusammenhang auf den Punkt bringen: unser Steuersystem ist hoffnungslos veraltet. Wir besteuern vorwiegend menschliche Arbeit, aber durch die Digitalisierung entsteht massiver Druck auf den Faktor menschliche Arbeit!

Und indem eben diese menschliche Arbeit so stark besteuert wird, subventionieren wir damit den Siegeszug der Maschinen, die wir eben nicht besteuern – das wird so oder so nicht mehr lange funktionieren! Faktisch werden damit Anreize für Unternehmen geschaffen, Meschen zu entlassen und durch Maschinen zu ersetzen! Daher haben Marc Friedrich und Matthias Weik hier einen wichtigen Punkt, den sie in diesem Interview machen:



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5 Kommentare

  1. Eine Frage die sich mir beim bedingungsloses Grundeinkommen stellt: Würde die Einführung nicht massiv die Inflation anheizen, so dass das Grundeinkommen letztlich auch nichts mehr wert ist!?

    1. Von dem Gedanken komme ich auch nicht weg.

  2. Ob die zwei noch aktuell sind? Die Wirtschaft erholt sich, naja, langsam, aber halt doch. Die Notenbanken beginnen daran zu denken, sich von der Gelddruckerei zu verabschieden. Ich frage mich manchmal, was da noch knallen soll? So dramatisch, wie diese zwei tun, ist es nicht, nicht jetzt zumindest. Sicher, es kann noch einiges schief gehen, aber Crashpropheten habens zur Zeit schwer, die haben schon „bessere“ Zeiten gesehen. Ein Trost: Vollräusche im eigenen Wald mit dem gehorteten Whisky.

  3. Ich glaube auch:
    ein Crash kommt völlig unvorbereitet, wie der Blitz aus heiterem Himmel.
    Mit Vorankündigung- hab ich noch nicht erlebt!

  4. Ich sehe die Schwierigkeiten dieser Lösungsansätze darin, daß man das alles global angehen muss. Die Länder müssten sich also abstimmen.
    Es wird nicht nur Konsum besteuert werden müssen, sondern eben auch die wenigen Konzerne, in deren Händen sich am Ende die Produktionsmittel konzentrieren werden.
    Und hier scheitert man aktuell ja schon (Beispiel Amazon, Starbucks).
    Man kann nicht in einem Land Mindestlohn und Konsumsteuer einführen, in anderen dagegen nicht. Wird nicht funktionieren.
    Es darf nirgends auf der Welt mehr Steuerschlupflöcher für die Megakonzerne geben.
    Im Prinzip haben die aber schon viele Ideen, die Welt ist aber noch lange nicht so weit.

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