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Gold/Silber

Gold: Laut ZEIT-Autor der „Reichsbürger“ der Geldanlage – Gegenrede!

Claudio Kummerfeld

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Gold Barren

Vorgestern veröffentlichte der ZEIT-Redakteur Mark Schieritz einen Artikel mit dem Titel „In die Tonne mit dem nutzlosen Zeug“. Damit meint er Gold. Niemand brauche das Edelmetall. Es sei nutzlos, und schädlich. Im Tweet zu seinem Artikel schreibt er sogar als Headline „Gold ist der Reichsbürger der Geldanlage“. Alleine schon mit so einer Aussage hätte sich der Artikel von vornherein für eine ernsthafte Diskussion disqualifiziert, so meine ich!

Gold der Reichsbürger der Geldanlage?

Aber gut. Vielleicht bot der Artikel inhaltlich doch gute Argumente gegen Gold? Mark Schieritz schlägt im Artikel vor, dass das für Ketten, Ringe oder Armreife bereits geförderte Gold weiterverwendet werden dürfe. Der Handel mit Barren oder Münzen hingegen solle verboten werden. Es gebe auf der Welt Probleme genug. Seine konkreten Argumente gegen Gold: Es zerstöre die Umwelt und bringe kaum Rendite. Es gehöre aus dem Verkehr gezogen, wie Asbest, Quecksilber oder Fluorchlorkohlenwasserstoffe. Gold sei das vielleicht nutzloseste Metall der Welt. Es sei zu weich für Brückenkonstruktionen oder Fahrzeugkarosserien. Es sei zu schwer für Gegenstände des täglichen Bedarfs. Als Währung habe es praktisch ausgedient. Es gehe um Umweltschweinereien und Kinderarbeit in Goldminen. Na ja, wenn man schon mal auf die Arbeitsbedingungen beim Goldabbau eingehe… hat sich der Autor auch schon mal gefragt, wie die Bestandteile in seinem eigenen Smartphone da geschürft wurden, oder wer seine Hose wie produziert hat usw? Man könnte dieses Thema endlos fortsetzen.

Tja, und was noch? Laut Mark Schieritz sei in allen Industrienationen das Geld nicht mehr wie früher an Edelmetalle gekoppelt, sondern allein durch die Menge der umlaufenden Güter gedeckt. Da möchten wir Kleingeistigen von FMW doch ganz klar widersprechen. Wenn man bedenkt, wie sich das Geld seit Jahren und vor allem im Jahr 2020 dank Notenbank-Druckorgien explosionsartig vermehrt, dann kann man derzeit wohl nicht davon ausgehen, dass sich auch das Volumen der umlaufenden Güter eben so schnell vermehrt, oder dass die gesamte Wirtschaftsleistung so schnell ansteigt die die Menge gedruckten Geldes. Die Bilanz der US-Notenbank Federal Reserve zum Beispiel ist seit Anfang des Jahres von 4 auf 7 Billionen US-Dollar angestiegen, also 75 Prozent in neun Monaten. Die Bilanz der EZB stieg von 4,7 auf 6,4 Billionen Euro. Die Geldmengen wachsen auch deutlich an. Kann Herr Schieritz aufzeigen, dass die Menge der umlaufenden Güter ebenso explosionsartig ansteigt, zur Deckung von Papiergeld? Nein, er hat diese Aussage einfach so niedergeschrieben. Es ist derzeit doch mehr als offensichtlich, dass die Notenbanken aus dem Nichts Geld drucken, das durch gar nichts gedeckt ist!

Seit Jahrtausenden vertraut die Menschheit auf eine einzige Währung, auf einen Sachwert, als ultimative Festung gegen Unsicherheit, Inflation uvm. Gold hat sich weltweit als Fluchtort durchgesetzt, da konnte kommen was wollte. Wer vor einer Währungsreform Gold besaß, hatte auch danach noch einen Vermögensgegenstand, der ihm einen neuen Anfang erlaubte. Wer zwar etwas Geld hatte, aber nicht genug um eine Immobilie zu kaufen – der konnte Gold kaufen! Und wem Aktien zu unsicher sind, zu spekulativ, der kaufte und kauft auch heute Gold. Auch wenn der Goldpreis Schwankungen unterliegt. Der Mensch sieht in diesem Edelmetall einen letzten Fluchthafen, aber nicht in einer Papiergeldwährung, die einfach unbegrenzt weiter vermehrt werden kann.

Darf man den ZEIT-Autor Mark Schieritz als Vertreter der Modern Money Theory (MMT) ansehen? Papiergeld ist echtes Geld, Gold ist nichts? Papiergeld ist durch Notenbank, Staaten und die reale Wirtschaft gedeckt, von daher ist doch alles in bester Ordnung? Nein, das kann man ganz anders sehen! Man kann Gold nicht essen, darauf weißt Mark Schieritz in seinem Artikel richtigerweise hin. Aber bei einer Inflation oder Hyperinflation, kann man sich dann von einer Schubkarre voll Papiergeld ein Brot kaufen? Oder kann man Papiergeld essen?

Gold als Fluchtmöglichkeit des Bürgers vor dem Papiergeld- und Bankensystem

Wichtig ist Folgendes: Wer so aktiv das Verbot von Gold fordert, der verdammt den Anleger, der zu wenig Geld für Immobilien hat und dem Aktien zu riskant sind, dazu sein Geld zur Bank zu bringen und auf dem Sparbuch zu parken. Er zwingt den Anleger de facto sich dem Bankensystem auszuliefern. Und was schon gleich einen Hauch von Verschwörungstheorie hat, ist ein reales Problem. Haben die Anleger, die zukünftig (ginge es nach Mark Schieritz) kein Gold mehr kaufen dürften, ihr Geld zur Bank getragen, und es gibt eine systemische Bankenkrise – was dann?

Laut neuen EU-Regularien, die nach der Finanzkrise etabliert wurden, müssen die Banken ihre Gläubiger (also auch und vor allem die Sparer) an der Banksanierung beteiligen, damit die Steuerzahler nicht einspringen müssen. Anleger-Gelder über 100.000 Euro wären dann verloren. Und darunter würden theoretisch die Einlagensicherungssysteme der Banken haften, und die Einleger entschädigen. Theoretisch. Für einen kleinen Bank-Kollaps reichen die in den Einlangesicherungstöpfen zurückgelegten Gelder aus. Aber bei einem echten Systemcrash (und der war schon 2008 nicht ausgeschlossen) wären die Probleme der Banken so groß, dass kein noch so gut gefüllter Einlagensicherungsfonds die Einlagen der Sparer retten könnte. Es gäbe dann nur zwei Alternativen. Entweder die Steuerzahler retten das Gesamtsystem, oder die Einleger verlieren ihre Gelder. So würde die Welt ohne Gold aussehen.

Und hätten die Anleger kein Gold, sondern nur Anleihen, Sparguthaben etc, wo bliebe dann bitte der Inflationsschutz? Gibt es eine kräftige Inflation, bei der sich die Staaten wunderbar entschulden können, würden gleichzeitig die Ersparnisse der Bürger entwertet. Der dann gleichzeitig steigende Goldpreis wäre ein Gegengewicht zur Geldentwertung. Aber nein, dieser Weg bliebe dem Anleger  ja verwehrt. Das bedeutet faktisch eine massive Einschränkung von Freiheits-Rechten – erstaunlich, dass die vermeintlich liberale „Zeit“ hier offenkundig einer anti-liberalen Haltung das Wort redet!

Man kann beiden Aussagen von Mark Schieritz fast den Eindruck gewinnen, dass es ihm regelrecht ein Dorn im Auge ist, dass es derzeit für Anleger mit Gold die Möglichkeit besteht dem Papiergeldsystem zu entkommen. Gold verdanke laut Mark Schieritz seinen Ruf als lukratives Investitionsobjekt vor allem einer skrupellosen „Goldmafia“, zu der auch Degussa-Chef Markus Krall gehöre. Vor der Geburt von Markus Krall und den anderen Mafiosi hatte Gold also folglich noch keinen guten Ruf? Jede Menge Panikmache, Verschwörungstheorien und rechtspopulistische Sprüche, welche die Stimmung für Gold anheizen – so darf man die Vorwürfe von Mark Schieritz zusammenfassen. Auch wenn seit Jahren und Monaten einige Aussagen von Markus Krall und die Tonlage kritisch betrachten kann, so darf man wohl doch sagen: Notenbanken weltweit kaufen immer mehr Gold. Sind diese Notenbanker etwa der „Panikmache der Goldmafia“ erlegen? Ein Nutzer merkt zum Gold/Reichsbürger-Vergleich an, dass dann ja wohl auch Türken, Inder, Chinesen auch Reichsbürger seien. Damit ist gemeint, dass in diesen Ländern die Nachfrage nach Gold sehr groß ist.

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Abseits jeglicher politischer Haltung, abseits aller wirtschaftlicher Sichtweisen und PRO/CONTRA-Argumente. Ein Twitter-Nutzer bringt es mit seine Kommentar auch gut auf den Punkt. Warum dürften Menschen nicht einfach frei sein sich Edelmetalle zu kaufen? Einfach das zu kaufen, was sie wollen? Er verstehe diese unaufgeklärte Geisteshaltung (von Mark Schieritz) nicht.

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Kommt nach Gold-Verbot das Zucker-Verbot?

Spielen wir mal das Szenario durch. Die Sichtweise von Mark Schieritz würde sich durchsetzen. Das „nutzlose“, „umweltschädliche“ und völlig überflüssige Gold würde verboten werden. Was wäre als Nächstes dran? Man könnte zum Beispiel auch Zucker verbieten. Ansätze zu solchen Ideen fliegen ja immer wieder mal durch Politik und Medien. Und ja, warum auch nicht? Zucker macht dick, Zucker ist nutzlos, Zucker kostet die Gesundheitssysteme gigantische Summen. Und der Geschmack in Getränken und Speisen, der durch Zucker erzeugt wird – der ist doch auch überflüssig – man kann schließlich auch Leitungswasser trinken und Kekse und Schokolade ohne Geschmack essen? Welches Verbot nehmen wir uns als Nächstes vor?

Weitere Twitter-Kommentare

Wenn man sich unter dem Artikel-Tweet von Mark Schieritz zum Aufruf der Gold-Abschaffung die Nutzerkommentare durchliest, dann sieht man eine klare Lagerbildung. Gefühlt 99,99 Prozent der Kommentatoren sind ganz klar gegen die Thesen von Mark Schieritz. Bei der Durchsicht fanden wir 1 Pro-Kommentator (wir bitten um Verzeihung, falls wir andere positive Kommentare übersehen haben sollten). De facto aller Kommentatoren stehen dem Machwerk des Herrn Schieritz fassungslos gegenüber, und überschütten ihn mit zahlreichen stichhaltigen Argumenten pro Gold.

Der Bestsellerautor Marc Friedrich (den zahlreiche große Medien nur zu gerne in die Ecke der Crashpropheten, Schwarzseher, und Panikmacher stellen), antwortet auf den Tweet von Mark Schieritz, dass Gold Geld sei und es bleiben werde. Den Schaden den ungedecktes Fiatgeld anrichte, werde man in Geschichtsbüchern nachlesen können. Alle Notenbanken der Welt besitzen Gold und kaufen es, und das obwohl wir kein goldgedecktes Geldsystem mehr haben. Mark Schieritz betreibe pures Framing und Nudging, so Marc Friedrich. Der von Mark Schieritz auch scharf angegriffene Markus Krall hat auf diesen Artikel mit einigen sehr klaren, sehr scharfkantigen Tweets reagiert, die vom Vokabular her unserer Meinung teilweise zu weit gehen, auch wenn sie scherzhaft oder satirisch gemeint sein sollten. Hier ein Beispiel:

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Mark Schieritz scheint sicher zu sein, dass er im Recht ist. All die Menschen die Gold kaufen als Flucht vor Inflationsgefahr, als Flucht vor einem potenziell kaputten Finanzsystem, das sind Verwirrte, Reichsbürger und Sonstiges? Und ihre Meinung muss man eh nicht ernst nehmen, weil man selbst die Weisheit mit Löffeln gefressen hat? Wenn gefühlt alle Kommentatoren auf den eigenen Tweet die gegenteilige Meinung einnehmen, dann interessiert das nicht. Alles unqualifizierte Aussagen? All das kann man aus folgendem Tweet herauslesen, den der Autor einen Tag nach seinem Artikel postete:

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Aber jetzt mal weg von Mark Schieritz und seiner Verbotsforderung für Gold. Diese Woche ist der Goldpreis doch deutlich gefallen. Im größeren Bild hat Hannes Zipfel jüngst Gründe aufgezeigt, warum der Goldpreis doch weiter ansteigen könnte. Beim Klick an dieser Stelle geht es zu seinem Artikel.

15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    thinkSelf

    25. September 2020 18:20 at 18:20

    Herr Kummerfeld, Sie sollten Ihre Expertise und Ihre Arbeitskraft nicht an derartige Honks verschwenden. Solche Typen sind Ihrer nicht nur nicht würdig, sondern nicht mal satisfaktionsfähig.

  2. Avatar

    Columbo

    25. September 2020 18:55 at 18:55

    Ausgezeichneter Goldartikel!

    „Gold still represents the ultimate form of payment in the world. Fiat money, in extremis, is accepted by nobody. Gold is always accepted.“
    Alan Greenspan, 1999

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    Dreamtimer

    26. September 2020 07:56 at 07:56

    Das werden wir künstig noch häufiger lesen, dass Gold nicht klimagerecht ist, gegen Demokratie und „die Moderne“ gerichtet und in den „Kampf gegen rechts“ einbezogen werden müsse. Das dürfte durchaus den weltanschaulichen Konsens von ZEIT bis hinauf zu EZB und EU-Kommission abbilden. In alledem steckt ein Körnchen Wahrheit, denn Gold ist eben auch ein Symbol für Kulaken-Dissidenz. Es ist attraktiv für Leute mit Vermögen, die nicht nur an die Möglichkeit des Crashs, sondern grundsätzlich nicht an die politischen Simulationen des Obersten Rates glauben. Kulaken-Dissidenz misstraut den konstruktiven Fähigkeiten von Politikern und deren Technokraten. Der reaktionäre Kulak ist im Grunde seines Herzens ein Thatcherist, der sich von politischen Klerikern belästigt fühlt. Ein guter Politiker ist für ihn einfach einer, der ihm den Rest der politischen Klasse, all diejenigen mit gestalterischen Bedürfnissen, vom Hals hält.

    Der Oberste Rat sieht darin reine Bosheit, denn er meint es gut und liebt alle Menschen, während der Kulak nur an sich selbst denkt und bestenfalls an die „unsichtbare Hand“ der Märkte glaubt. Der Oberste Rat ist humanistisch gesinnt und glaubt daran, den Auftrag aller zu erfüllen. Er sieht sich dabei als Aufklärer,
    jemand der den Menschen im Lande die historische Mission des Obersten Rates als gleichbedeutend mit dem Gemeinwohl erklärt und dabei die Feinde der Menschheit klar als Feinde des Rates benennt. Dafür bedient er sich kommerziell produzierter Werbung und Slogans, gerne aber auch volkstümlicher Gestalten, wie Propheten, die genau die erwünschten Visionen produzieren und Protestbewegungen, die genau die Zustände und Personen anklagen, die auch der Rat bekämpft. Er lädt sie zu sich ein, damit sie die Macht kritisieren, der Macht die Wahrheit sagen, eine Wahrheit, die der Rat freilich schon kennt, weil sie von ihr selbst stammt.

    Der Mensch, dem der Oberste Rat hingebungsvoll dient, ist ein sentimentale Gestalt. Bevorzugt werden Frauen, Kinder, Flüchtlinge und People-of-Color, also das, was früher die Witwen und Waisen waren, Fleisch gewordene Emojis, ausgestattet mit einem einzigen politischen Instinkt, dem Gerechtigkeitssinn, gepaart mit dem Zorn des Lammes. Weniger bevorzugt, bis aktiv bekämpft werden dagegen „alte, weiße Männer“, pars-pro-toto für all diejenigen, die die geistliche Leitung des Rates nicht benötigen und ihre eigenen Wege gehen. Ihnen bleibt der Trost, dass sie und ihres Gleichen alles, was für Kultur und Zivilisation wichtig und wertvoll ist, dass sie Kunst, Wissenschaft, Philosophie, Architektur, Technologie, Gesetze … geschaffen haben, aber zu ihrem eigenen Nachteil immer wieder auch politische Parteien und religiöse Bewegungen, bis hin zum Obersten Rat, den sie nun nimmer mehr los werden.

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    Roland Mohr

    26. September 2020 12:02 at 12:02

    Zu Schieritz‘ völlig inkompetenter Meinung kann ich nur die kürzeste, da zeitkostende Aussage machen:

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    Michael Löcher

    26. September 2020 13:52 at 13:52

    Der Zeitartikel kann nur ein Scherz gewesen sein. Fallsche Zahlen, falsche Rückschlüsse. Wohl ein Testballon mit heißer Nadel gestrickt.

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    Sabine

    26. September 2020 16:27 at 16:27

    Ja, der Artikel ist reine Propaganda. Ekelhaft. Das sieht man auch sehr genau, wie asozial er mit Gegenargumenten umgeht – typisch Qualitätsmedienjournalismus: er greift Markus Krall direkt persönlich an, möchte ihn lächerlich machen, ohne auch nur irgendwie auf die Argumente einzugehen.
    So wars in der DDR, bei den Braunen, in Nordkorea, Venezuela usw. Sie mischen immer 5% Wahrheit mit 95% aggresiver und hämischer Propaganda und Schlagwörtern.
    Hollyood, Fußball, Autorennen, Kreuzfahrten sind viel unnötiger, verschmutzen die Umwelt tausendmal mehr und haben überhaupt nur den Nutzen des „Spaßes“. Von Zeitungen mal ganz zu schweigen. Zumindest die mit Ideologie-„News“ und Regierungswissenschaftlern.

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    b.com

    26. September 2020 17:34 at 17:34

    Lagerbildung? Gefühlt 99,99 Prozent der Kommentatoren sind ganz klar gegen die Thesen von Mark Schieritz, also pro Gold.
    Das war ein Auftrag. Man wollte wissen wie die Leser/innen zu Gold stehen.
    Die Statisik bedankt sich. Wäre interessant zu wissen wer der Auftraggeber war.
    Oder glaubt jemand ernsthaft das man in der Zeit so einen Plödsinn schreiben lässt.

    • Avatar

      sabine

      26. September 2020 18:29 at 18:29

      Ganz genau, das denke ich auch.
      Gold wird sogar im Weltraum und natürlich bei den Zähnen genutzt, da es so widerstandsfähig ist.
      Dann gibt es ja auch Platininvestoren, die müßten ja dann auch verboten werden.
      Der ganze Artikel gibt gar keinen Sinn, außer den einer Verschwörung, einer psychologischen Absicht.

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    globalvoterorg

    27. September 2020 05:58 at 05:58

    In der Tat braucht mann/frau kein Gold, wenn man denn kein Papiergeld mehr bräuchte! Auf diesen „genialen“ Gedankenschluß ist noch keiner gekommen! Exakt, aber,das will die Dominanz/Finanzkrake (FED/EZB/BIZ) erreichen: Mit virtuellem Geld !!! Geht das ins Hirn mal rein! Liebe Leute!?? Ohne Papiergeld, ist auch Gold nicht fungibel! Warum, weil man es nicht mehr tauschen kann, gegen NICHTS, heißt, ergo, es wurde per Dekret, der MachtMatrix, als „commodity“ erklärt! WARUM wohl! Weil in der „Virtuellen DiktaturTotal“, wo das „scheiß“ CORONA der Weg ist, wird, dann, jedewede Transaktion, NUR, virtuell ablaufen und jede Transaktion, ausnahmslos, von der KI erfasst! Gold ist, dann, kein Geld, weder Tauschmittel oder Wertsspeicher, wenn es keine FREIHEIT mehr gibt !!!
    Jetzt mal ernst! Es geht um unser Aller FREIHEIT, FREIHEIT, FREIHEIT ! Kann es denn nicht gesehen werden!? Wie schuppen vor den Augen wird von 5000x Jahren Tradition gelabert! JA UND !???
    Wenn die „Tradition“ abgeschafft wurde!? WAS DANN!? Wie groß muß die Lüge werden/sein, damit ihr, einfach, nicht einsehen wollt, daß es nicht ums Geld/Gold geht!? Sondern, um das Leben in Freiheit! Kein „Goldbug“ wird davon kommen, wenn das KI den Papiergeldhahn abgedreht hat! Auch Dr. Krall nicht !!!

    • Avatar

      globalvoterorg

      27. September 2020 06:08 at 06:08

      Ach, soo, und der Herr Schlaumeier, vom Dienst, Herr Schieritz AUCH, NICHT !!!

  10. Avatar

    andreas

    27. September 2020 09:25 at 09:25

    Herr Schieritz möchte nur die Goldminen schliessen, um für „Kobold“-Minen neue Fachkräfte zu rekrutieren…

  11. Pingback: Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Videos vom | das-bewegt-die-welt.de

  12. Avatar

    Waldemar Nikkel

    27. September 2020 12:46 at 12:46

    fakt ist jedoch, hätten wir heute noch den Goldstandard sehe die Welt anders aus. Kein erster Weltkrieg, kein zweiter Weltkrieg, keine Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, kein Korea, Vietnam, Kosovo, Irak, Libyen, Jemen, Syrien und anstehender Iran Krieg. Denn alle diese Gräueltaten konnten nur und können nur bezahlt werden durch den Filter reverse Act vom 23. 12.1913 unterschrieben vom amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson nachdem in Schiff Warburg und Konsorten im Auftrag der Rothschild klicke an die Macht gehievt haben. Ab diesem Zeitpunkt war es einer kleinen Gangster Elite möglich Geld aus dem Nichts durch Kredite zu schöpfen Punkt das sogenannte fiatgeld was heute noch vorherrscht.

  13. Avatar

    Ralf Windte

    30. September 2020 00:32 at 00:32

    Diese unbedeutenden geistigen Flatulenzen dieses gewissen Mark Schieritz sind es doch gar nicht Wert, überhaupt kommentiert zu werden. Man sollte seine Aufmerksamkeit wichtigeren Dingen widmen!

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Gold/Silber

Goldpreis: Wacklige Nummer bei 1.850 Dollar

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis war am Freitag von 1.863 auf 1.837 Dollar gefallen, konnte sich dann aber Abends wieder erholen. Bis jetzt kann Gold Niveaus um die. 1.850 Dollar halten. Der zehn Tage zurückreichende Chart zeigt, dass es aktuell keine klare Trendrichtung gibt (wir sprachen schon letzte Woche über die schwierige Lage vor allem dank der Biden-Wahl). Der US-Dollar als negative Korrelation zu Gold hatte die ganze letzte Woche eine fallende Tendenz, und wirkt so, als wolle er heute weiter fallen. Aber da gibt es noch andere Faktoren für den Goldpreis. Hier drucken wir zwei ganz aktuelle Analystenkommentare von heute ab.

Verschiedene Faktoren ziehen derzeit am Goldpreis

Ipek Ozkardeskaya, Senior Analyst at Swissquote Bank, meint aktuell zu Gold, dass die Bären einen starken Abwärtsdruck auf den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt bei der Marke von 1.846 Dollar ausüben, da die Risikobereitschaft trotz aller negativen Stimmungen aufgrund des Virus solide bleibe, und die 10-jährige US-Rendite sich nahe der 1,10 %-Marke halte.

Naeem Aslam, Chief Market Analyst bei Avatrade sagt aktuell über Gold, dass das Edelmetall Metall wieder einmal darum kämpfe im positiven Bereich zu bleiben. Händler würden hoffen, dass Joe Bidens neues Konjunkturpaket grünes Licht von den Gesetzgebern bekomme, und dies könne den Goldpreis stützen. Gold gelte als Absicherung gegen Inflation, und das ist hier das wichtigste Spiel. Mit Sicherheit werde Gold in dieser Woche eine viel höhere Volatilität erleben. Und das Ereignis, das den Goldpreis am meisten beeinflussen dürfte, werde die US-BIP-Zahl (am Donnerstag um 14:30 Uhr) sein.

Man sehe keine große Aufwärtsbewegung für den Goldpreis, da Pfizer sein Problem mit der Lieferung von Coronavirus-Impfstoffen gelöst habe. Dies bedeute, dass man weniger Herausforderungen bei der Erreichung der Hauptziele sehen könnte. Da immer mehr Menschen die Impfung erhalten, werde der Weg zur wirtschaftlichen Erholung laut Naeem Aslam wahrscheinlich sanfter werden, und das sollte die Investoren zu risikoreicheren Anlagen drängen, was für den Goldpreis nicht sehr positiv sei.

Was die technischen Preisniveaus betrifft, so hätten die Warnlampen wieder zu blinken begonnen, da der Goldpreis unter den 50-Tage-SMA auf dem täglichen Zeitrahmen laut Naeem Aslam gebrochen sei. Dies sei die letzte Hoffnung für die Bullen gewesen, da der Goldpreis bereits unter dem 100- und 200-Tage-SMA auf dem täglichen Zeitrahmen handelte. Es sei wahrscheinlich, dass sich der Goldpreis in Richtung der frühen 1.800er-Marke bewegt, wenn der Preis nicht über den 50-Tage-SMA auf dem Tageszeitrahmen steigt.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf seit zehn Tagen

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Goldpreis-Verlauf unter Joe Biden – das ist keine einfache Thematik

Claudio Kummerfeld

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Gold mit US-Dollar und Adler

Wenn ein Unternehmen seine Quartalszahlen deutlich besser als erwartet veröffentlicht, dann ist die Lage einfach und klar. Der Aktienkurs sollte steigen. Und im Goldpreis? Da wird die Lage mit Sicht auf mehrere Wochen und Monate etwas schwieriger. Joe Biden ist jetzt neuer US-Präsident. Und nun steht das gewaltige 1,9 Billionen Dollar schwere Stimulus-Paket an. Wird es verabschiedet werden, und was sind die Auswirkungen auf den Goldpreis?

Carsten Fritsch von der Commerzbank wies am Mittwoch in einem Kommentar darauf hin, dass die Verabschiedung dieses gigantischen Konjunkturpakets die erste große Aufgabe von Joe Biden sein werde. Zwar würden die Demokraten nach dem Sieg bei den Senats-Stichwahlen in Georgia über eine knappe Mehrheit in beiden Kongresskammern verfügen. Einfach werde der Genehmigungsprozess dennoch nicht. Von daher bleibe abzuwarten, wie lange es dauert, bis das Paket unterschriftsreif auf dem Schreibtisch des neuen Präsidenten liegt. Gold dürfte laut Carsten Fritsch von dieser Unsicherheit profitieren. Nach Inkrafttreten dürfte die Wirtschaft in den USA dank des massiven Impulses spürbar anziehen, was den US-Dollar aufwerten lassen und den Goldpreis damit belasten könnte.

Goldpreis im größeren Bild mit guten Aussichten?

Das ist das kurzfristige Szenario für die Aussicht auf Tage und Wochen. Und danach, wenn man auf das große Gesamtbild blickt? Gold ist doch der Fluchthafen, wenn die angeblich große Inflationswelle kommt? Ja, dieses Szenario sollte im größeren Bild nie vergessen werden. Die Notenbanken drucken immer mehr Geld, die Staaten verschulden sich immer mehr. Nicht eine Hyperinflation, sondern „nur“ ein deutlich spürbares Anziehen der Inflation könnte den Goldpreis wieder anfachen als Fluchthafen. Die Fed hat Ende letzten Jahres schon klar gemacht, dass sie zur Stützung der Konjunktur eine möglicherweise anziehende Inflation erst einmal nicht bremsen würde mit höheren Zinsen. Dies wäre womöglich die Chance für Gold-Trader auf höhere Kurse zu setzen.

Blickt man ganz aktuell auf den Goldpreis, dann hat er diese Woche zulegen können. Unter 1.830 Dollar am Montag gestartet, ging es bis gestern rauf auf das Hoch bei 1.874 Dollar. Aktuell kann man sich mit 1.862 Dollar auf erhöhtem Niveau halten. Im Chart sehen wir seit Montag den steigenden Goldpreis gegen den fallenden US-Dollar (Dollar-Index blau). Gestern hatten wir schon den nicht einfach zu erklärenden Goldpreis-Anstieg in dieser Woche besprochen. Derzeit ist die Lage nicht ganz so klar wie üblich. Die Biden-Wahl bringt viel in Bewegung.

Chart zeigt Goldpreis-Anstieg seit Montag gegen fallenden US-Dollar

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Silberpreis: Geht es jetzt bald deutlich nach oben?

Markus Fugmann

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Der Silberpreis hatte einen holprigen Start in die Woche – aber er hat es geschafft, wieder ins Positive zu drehen. Wohin wird sich das Edelmetall in den kommenden Wochen bewegen?

Der Silberpreis war im Januar 2021 ziemlich instabil. Das gilt insbesondere nach dem deutlichen Pullback, den wir seit Wochenbeginn gesehen haben. Fast unmittelbar danach prallte Silber jedoch vom Unterstützungsniveau bei 24 $ wieder nach oben.

Silberpreis: Der Widerstand bei 26 Dollar

Trotz der deutlichen Erholung beim Silberpreis vom Unterstützungsniveau von 24 Dollar: nun liegt ein starker Widerstand um die $26-Marke vor uns. Sollte es dem Silber jedoch gelingen, diese Marke zu überwinden, könnten im Januar sogar Gewinne bis zur 28 $-Marke möglich sein.

Bricht jedoch das Unterstützungsniveau von 24 $,  dann dürfte der Silberpreis bis auf 22,90 $ zurückfallen. Übergeordnet geht David Jones, chief market strategist bei capital.com, davon aus, dass Silber weiter steigen wird. Aber das größte Risiko wäre eine Erholung beim US-Dollar:

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Wohin geht der Silberpreis?

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