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Gold/Silber

Gold: Laut ZEIT-Autor der „Reichsbürger“ der Geldanlage – Gegenrede!

Claudio Kummerfeld

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am

Gold Barren

Vorgestern veröffentlichte der ZEIT-Redakteur Mark Schieritz einen Artikel mit dem Titel „In die Tonne mit dem nutzlosen Zeug“. Damit meint er Gold. Niemand brauche das Edelmetall. Es sei nutzlos, und schädlich. Im Tweet zu seinem Artikel schreibt er sogar als Headline „Gold ist der Reichsbürger der Geldanlage“. Alleine schon mit so einer Aussage hätte sich der Artikel von vornherein für eine ernsthafte Diskussion disqualifiziert, so meine ich!

Gold der Reichsbürger der Geldanlage?

Aber gut. Vielleicht bot der Artikel inhaltlich doch gute Argumente gegen Gold? Mark Schieritz schlägt im Artikel vor, dass das für Ketten, Ringe oder Armreife bereits geförderte Gold weiterverwendet werden dürfe. Der Handel mit Barren oder Münzen hingegen solle verboten werden. Es gebe auf der Welt Probleme genug. Seine konkreten Argumente gegen Gold: Es zerstöre die Umwelt und bringe kaum Rendite. Es gehöre aus dem Verkehr gezogen, wie Asbest, Quecksilber oder Fluorchlorkohlenwasserstoffe. Gold sei das vielleicht nutzloseste Metall der Welt. Es sei zu weich für Brückenkonstruktionen oder Fahrzeugkarosserien. Es sei zu schwer für Gegenstände des täglichen Bedarfs. Als Währung habe es praktisch ausgedient. Es gehe um Umweltschweinereien und Kinderarbeit in Goldminen. Na ja, wenn man schon mal auf die Arbeitsbedingungen beim Goldabbau eingehe… hat sich der Autor auch schon mal gefragt, wie die Bestandteile in seinem eigenen Smartphone da geschürft wurden, oder wer seine Hose wie produziert hat usw? Man könnte dieses Thema endlos fortsetzen.

Tja, und was noch? Laut Mark Schieritz sei in allen Industrienationen das Geld nicht mehr wie früher an Edelmetalle gekoppelt, sondern allein durch die Menge der umlaufenden Güter gedeckt. Da möchten wir Kleingeistigen von FMW doch ganz klar widersprechen. Wenn man bedenkt, wie sich das Geld seit Jahren und vor allem im Jahr 2020 dank Notenbank-Druckorgien explosionsartig vermehrt, dann kann man derzeit wohl nicht davon ausgehen, dass sich auch das Volumen der umlaufenden Güter eben so schnell vermehrt, oder dass die gesamte Wirtschaftsleistung so schnell ansteigt die die Menge gedruckten Geldes. Die Bilanz der US-Notenbank Federal Reserve zum Beispiel ist seit Anfang des Jahres von 4 auf 7 Billionen US-Dollar angestiegen, also 75 Prozent in neun Monaten. Die Bilanz der EZB stieg von 4,7 auf 6,4 Billionen Euro. Die Geldmengen wachsen auch deutlich an. Kann Herr Schieritz aufzeigen, dass die Menge der umlaufenden Güter ebenso explosionsartig ansteigt, zur Deckung von Papiergeld? Nein, er hat diese Aussage einfach so niedergeschrieben. Es ist derzeit doch mehr als offensichtlich, dass die Notenbanken aus dem Nichts Geld drucken, das durch gar nichts gedeckt ist!

Seit Jahrtausenden vertraut die Menschheit auf eine einzige Währung, auf einen Sachwert, als ultimative Festung gegen Unsicherheit, Inflation uvm. Gold hat sich weltweit als Fluchtort durchgesetzt, da konnte kommen was wollte. Wer vor einer Währungsreform Gold besaß, hatte auch danach noch einen Vermögensgegenstand, der ihm einen neuen Anfang erlaubte. Wer zwar etwas Geld hatte, aber nicht genug um eine Immobilie zu kaufen – der konnte Gold kaufen! Und wem Aktien zu unsicher sind, zu spekulativ, der kaufte und kauft auch heute Gold. Auch wenn der Goldpreis Schwankungen unterliegt. Der Mensch sieht in diesem Edelmetall einen letzten Fluchthafen, aber nicht in einer Papiergeldwährung, die einfach unbegrenzt weiter vermehrt werden kann.

Darf man den ZEIT-Autor Mark Schieritz als Vertreter der Modern Money Theory (MMT) ansehen? Papiergeld ist echtes Geld, Gold ist nichts? Papiergeld ist durch Notenbank, Staaten und die reale Wirtschaft gedeckt, von daher ist doch alles in bester Ordnung? Nein, das kann man ganz anders sehen! Man kann Gold nicht essen, darauf weißt Mark Schieritz in seinem Artikel richtigerweise hin. Aber bei einer Inflation oder Hyperinflation, kann man sich dann von einer Schubkarre voll Papiergeld ein Brot kaufen? Oder kann man Papiergeld essen?

Gold als Fluchtmöglichkeit des Bürgers vor dem Papiergeld- und Bankensystem

Wichtig ist Folgendes: Wer so aktiv das Verbot von Gold fordert, der verdammt den Anleger, der zu wenig Geld für Immobilien hat und dem Aktien zu riskant sind, dazu sein Geld zur Bank zu bringen und auf dem Sparbuch zu parken. Er zwingt den Anleger de facto sich dem Bankensystem auszuliefern. Und was schon gleich einen Hauch von Verschwörungstheorie hat, ist ein reales Problem. Haben die Anleger, die zukünftig (ginge es nach Mark Schieritz) kein Gold mehr kaufen dürften, ihr Geld zur Bank getragen, und es gibt eine systemische Bankenkrise – was dann?

Laut neuen EU-Regularien, die nach der Finanzkrise etabliert wurden, müssen die Banken ihre Gläubiger (also auch und vor allem die Sparer) an der Banksanierung beteiligen, damit die Steuerzahler nicht einspringen müssen. Anleger-Gelder über 100.000 Euro wären dann verloren. Und darunter würden theoretisch die Einlagensicherungssysteme der Banken haften, und die Einleger entschädigen. Theoretisch. Für einen kleinen Bank-Kollaps reichen die in den Einlangesicherungstöpfen zurückgelegten Gelder aus. Aber bei einem echten Systemcrash (und der war schon 2008 nicht ausgeschlossen) wären die Probleme der Banken so groß, dass kein noch so gut gefüllter Einlagensicherungsfonds die Einlagen der Sparer retten könnte. Es gäbe dann nur zwei Alternativen. Entweder die Steuerzahler retten das Gesamtsystem, oder die Einleger verlieren ihre Gelder. So würde die Welt ohne Gold aussehen.

Und hätten die Anleger kein Gold, sondern nur Anleihen, Sparguthaben etc, wo bliebe dann bitte der Inflationsschutz? Gibt es eine kräftige Inflation, bei der sich die Staaten wunderbar entschulden können, würden gleichzeitig die Ersparnisse der Bürger entwertet. Der dann gleichzeitig steigende Goldpreis wäre ein Gegengewicht zur Geldentwertung. Aber nein, dieser Weg bliebe dem Anleger  ja verwehrt. Das bedeutet faktisch eine massive Einschränkung von Freiheits-Rechten – erstaunlich, dass die vermeintlich liberale „Zeit“ hier offenkundig einer anti-liberalen Haltung das Wort redet!

Man kann beiden Aussagen von Mark Schieritz fast den Eindruck gewinnen, dass es ihm regelrecht ein Dorn im Auge ist, dass es derzeit für Anleger mit Gold die Möglichkeit besteht dem Papiergeldsystem zu entkommen. Gold verdanke laut Mark Schieritz seinen Ruf als lukratives Investitionsobjekt vor allem einer skrupellosen „Goldmafia“, zu der auch Degussa-Chef Markus Krall gehöre. Vor der Geburt von Markus Krall und den anderen Mafiosi hatte Gold also folglich noch keinen guten Ruf? Jede Menge Panikmache, Verschwörungstheorien und rechtspopulistische Sprüche, welche die Stimmung für Gold anheizen – so darf man die Vorwürfe von Mark Schieritz zusammenfassen. Auch wenn seit Jahren und Monaten einige Aussagen von Markus Krall und die Tonlage kritisch betrachten kann, so darf man wohl doch sagen: Notenbanken weltweit kaufen immer mehr Gold. Sind diese Notenbanker etwa der „Panikmache der Goldmafia“ erlegen? Ein Nutzer merkt zum Gold/Reichsbürger-Vergleich an, dass dann ja wohl auch Türken, Inder, Chinesen auch Reichsbürger seien. Damit ist gemeint, dass in diesen Ländern die Nachfrage nach Gold sehr groß ist.

Abseits jeglicher politischer Haltung, abseits aller wirtschaftlicher Sichtweisen und PRO/CONTRA-Argumente. Ein Twitter-Nutzer bringt es mit seine Kommentar auch gut auf den Punkt. Warum dürften Menschen nicht einfach frei sein sich Edelmetalle zu kaufen? Einfach das zu kaufen, was sie wollen? Er verstehe diese unaufgeklärte Geisteshaltung (von Mark Schieritz) nicht.

Kommt nach Gold-Verbot das Zucker-Verbot?

Spielen wir mal das Szenario durch. Die Sichtweise von Mark Schieritz würde sich durchsetzen. Das „nutzlose“, „umweltschädliche“ und völlig überflüssige Gold würde verboten werden. Was wäre als Nächstes dran? Man könnte zum Beispiel auch Zucker verbieten. Ansätze zu solchen Ideen fliegen ja immer wieder mal durch Politik und Medien. Und ja, warum auch nicht? Zucker macht dick, Zucker ist nutzlos, Zucker kostet die Gesundheitssysteme gigantische Summen. Und der Geschmack in Getränken und Speisen, der durch Zucker erzeugt wird – der ist doch auch überflüssig – man kann schließlich auch Leitungswasser trinken und Kekse und Schokolade ohne Geschmack essen? Welches Verbot nehmen wir uns als Nächstes vor?

Weitere Twitter-Kommentare

Wenn man sich unter dem Artikel-Tweet von Mark Schieritz zum Aufruf der Gold-Abschaffung die Nutzerkommentare durchliest, dann sieht man eine klare Lagerbildung. Gefühlt 99,99 Prozent der Kommentatoren sind ganz klar gegen die Thesen von Mark Schieritz. Bei der Durchsicht fanden wir 1 Pro-Kommentator (wir bitten um Verzeihung, falls wir andere positive Kommentare übersehen haben sollten). De facto aller Kommentatoren stehen dem Machwerk des Herrn Schieritz fassungslos gegenüber, und überschütten ihn mit zahlreichen stichhaltigen Argumenten pro Gold.

Der Bestsellerautor Marc Friedrich (den zahlreiche große Medien nur zu gerne in die Ecke der Crashpropheten, Schwarzseher, und Panikmacher stellen), antwortet auf den Tweet von Mark Schieritz, dass Gold Geld sei und es bleiben werde. Den Schaden den ungedecktes Fiatgeld anrichte, werde man in Geschichtsbüchern nachlesen können. Alle Notenbanken der Welt besitzen Gold und kaufen es, und das obwohl wir kein goldgedecktes Geldsystem mehr haben. Mark Schieritz betreibe pures Framing und Nudging, so Marc Friedrich. Der von Mark Schieritz auch scharf angegriffene Markus Krall hat auf diesen Artikel mit einigen sehr klaren, sehr scharfkantigen Tweets reagiert, die vom Vokabular her unserer Meinung teilweise zu weit gehen, auch wenn sie scherzhaft oder satirisch gemeint sein sollten. Hier ein Beispiel:

Mark Schieritz scheint sicher zu sein, dass er im Recht ist. All die Menschen die Gold kaufen als Flucht vor Inflationsgefahr, als Flucht vor einem potenziell kaputten Finanzsystem, das sind Verwirrte, Reichsbürger und Sonstiges? Und ihre Meinung muss man eh nicht ernst nehmen, weil man selbst die Weisheit mit Löffeln gefressen hat? Wenn gefühlt alle Kommentatoren auf den eigenen Tweet die gegenteilige Meinung einnehmen, dann interessiert das nicht. Alles unqualifizierte Aussagen? All das kann man aus folgendem Tweet herauslesen, den der Autor einen Tag nach seinem Artikel postete:

Aber jetzt mal weg von Mark Schieritz und seiner Verbotsforderung für Gold. Diese Woche ist der Goldpreis doch deutlich gefallen. Im größeren Bild hat Hannes Zipfel jüngst Gründe aufgezeigt, warum der Goldpreis doch weiter ansteigen könnte. Beim Klick an dieser Stelle geht es zu seinem Artikel.

15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    thinkSelf

    25. September 2020 18:20 at 18:20

    Herr Kummerfeld, Sie sollten Ihre Expertise und Ihre Arbeitskraft nicht an derartige Honks verschwenden. Solche Typen sind Ihrer nicht nur nicht würdig, sondern nicht mal satisfaktionsfähig.

  2. Avatar

    Columbo

    25. September 2020 18:55 at 18:55

    Ausgezeichneter Goldartikel!

    „Gold still represents the ultimate form of payment in the world. Fiat money, in extremis, is accepted by nobody. Gold is always accepted.“
    Alan Greenspan, 1999

  3. Avatar

    Dreamtimer

    26. September 2020 07:56 at 07:56

    Das werden wir künstig noch häufiger lesen, dass Gold nicht klimagerecht ist, gegen Demokratie und „die Moderne“ gerichtet und in den „Kampf gegen rechts“ einbezogen werden müsse. Das dürfte durchaus den weltanschaulichen Konsens von ZEIT bis hinauf zu EZB und EU-Kommission abbilden. In alledem steckt ein Körnchen Wahrheit, denn Gold ist eben auch ein Symbol für Kulaken-Dissidenz. Es ist attraktiv für Leute mit Vermögen, die nicht nur an die Möglichkeit des Crashs, sondern grundsätzlich nicht an die politischen Simulationen des Obersten Rates glauben. Kulaken-Dissidenz misstraut den konstruktiven Fähigkeiten von Politikern und deren Technokraten. Der reaktionäre Kulak ist im Grunde seines Herzens ein Thatcherist, der sich von politischen Klerikern belästigt fühlt. Ein guter Politiker ist für ihn einfach einer, der ihm den Rest der politischen Klasse, all diejenigen mit gestalterischen Bedürfnissen, vom Hals hält.

    Der Oberste Rat sieht darin reine Bosheit, denn er meint es gut und liebt alle Menschen, während der Kulak nur an sich selbst denkt und bestenfalls an die „unsichtbare Hand“ der Märkte glaubt. Der Oberste Rat ist humanistisch gesinnt und glaubt daran, den Auftrag aller zu erfüllen. Er sieht sich dabei als Aufklärer,
    jemand der den Menschen im Lande die historische Mission des Obersten Rates als gleichbedeutend mit dem Gemeinwohl erklärt und dabei die Feinde der Menschheit klar als Feinde des Rates benennt. Dafür bedient er sich kommerziell produzierter Werbung und Slogans, gerne aber auch volkstümlicher Gestalten, wie Propheten, die genau die erwünschten Visionen produzieren und Protestbewegungen, die genau die Zustände und Personen anklagen, die auch der Rat bekämpft. Er lädt sie zu sich ein, damit sie die Macht kritisieren, der Macht die Wahrheit sagen, eine Wahrheit, die der Rat freilich schon kennt, weil sie von ihr selbst stammt.

    Der Mensch, dem der Oberste Rat hingebungsvoll dient, ist ein sentimentale Gestalt. Bevorzugt werden Frauen, Kinder, Flüchtlinge und People-of-Color, also das, was früher die Witwen und Waisen waren, Fleisch gewordene Emojis, ausgestattet mit einem einzigen politischen Instinkt, dem Gerechtigkeitssinn, gepaart mit dem Zorn des Lammes. Weniger bevorzugt, bis aktiv bekämpft werden dagegen „alte, weiße Männer“, pars-pro-toto für all diejenigen, die die geistliche Leitung des Rates nicht benötigen und ihre eigenen Wege gehen. Ihnen bleibt der Trost, dass sie und ihres Gleichen alles, was für Kultur und Zivilisation wichtig und wertvoll ist, dass sie Kunst, Wissenschaft, Philosophie, Architektur, Technologie, Gesetze … geschaffen haben, aber zu ihrem eigenen Nachteil immer wieder auch politische Parteien und religiöse Bewegungen, bis hin zum Obersten Rat, den sie nun nimmer mehr los werden.

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    Roland Mohr

    26. September 2020 12:02 at 12:02

    Zu Schieritz‘ völlig inkompetenter Meinung kann ich nur die kürzeste, da zeitkostende Aussage machen:

  6. Avatar

    Michael Löcher

    26. September 2020 13:52 at 13:52

    Der Zeitartikel kann nur ein Scherz gewesen sein. Fallsche Zahlen, falsche Rückschlüsse. Wohl ein Testballon mit heißer Nadel gestrickt.

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    Sabine

    26. September 2020 16:27 at 16:27

    Ja, der Artikel ist reine Propaganda. Ekelhaft. Das sieht man auch sehr genau, wie asozial er mit Gegenargumenten umgeht – typisch Qualitätsmedienjournalismus: er greift Markus Krall direkt persönlich an, möchte ihn lächerlich machen, ohne auch nur irgendwie auf die Argumente einzugehen.
    So wars in der DDR, bei den Braunen, in Nordkorea, Venezuela usw. Sie mischen immer 5% Wahrheit mit 95% aggresiver und hämischer Propaganda und Schlagwörtern.
    Hollyood, Fußball, Autorennen, Kreuzfahrten sind viel unnötiger, verschmutzen die Umwelt tausendmal mehr und haben überhaupt nur den Nutzen des „Spaßes“. Von Zeitungen mal ganz zu schweigen. Zumindest die mit Ideologie-„News“ und Regierungswissenschaftlern.

  8. Avatar

    b.com

    26. September 2020 17:34 at 17:34

    Lagerbildung? Gefühlt 99,99 Prozent der Kommentatoren sind ganz klar gegen die Thesen von Mark Schieritz, also pro Gold.
    Das war ein Auftrag. Man wollte wissen wie die Leser/innen zu Gold stehen.
    Die Statisik bedankt sich. Wäre interessant zu wissen wer der Auftraggeber war.
    Oder glaubt jemand ernsthaft das man in der Zeit so einen Plödsinn schreiben lässt.

    • Avatar

      sabine

      26. September 2020 18:29 at 18:29

      Ganz genau, das denke ich auch.
      Gold wird sogar im Weltraum und natürlich bei den Zähnen genutzt, da es so widerstandsfähig ist.
      Dann gibt es ja auch Platininvestoren, die müßten ja dann auch verboten werden.
      Der ganze Artikel gibt gar keinen Sinn, außer den einer Verschwörung, einer psychologischen Absicht.

  9. Avatar

    globalvoterorg

    27. September 2020 05:58 at 05:58

    In der Tat braucht mann/frau kein Gold, wenn man denn kein Papiergeld mehr bräuchte! Auf diesen „genialen“ Gedankenschluß ist noch keiner gekommen! Exakt, aber,das will die Dominanz/Finanzkrake (FED/EZB/BIZ) erreichen: Mit virtuellem Geld !!! Geht das ins Hirn mal rein! Liebe Leute!?? Ohne Papiergeld, ist auch Gold nicht fungibel! Warum, weil man es nicht mehr tauschen kann, gegen NICHTS, heißt, ergo, es wurde per Dekret, der MachtMatrix, als „commodity“ erklärt! WARUM wohl! Weil in der „Virtuellen DiktaturTotal“, wo das „scheiß“ CORONA der Weg ist, wird, dann, jedewede Transaktion, NUR, virtuell ablaufen und jede Transaktion, ausnahmslos, von der KI erfasst! Gold ist, dann, kein Geld, weder Tauschmittel oder Wertsspeicher, wenn es keine FREIHEIT mehr gibt !!!
    Jetzt mal ernst! Es geht um unser Aller FREIHEIT, FREIHEIT, FREIHEIT ! Kann es denn nicht gesehen werden!? Wie schuppen vor den Augen wird von 5000x Jahren Tradition gelabert! JA UND !???
    Wenn die „Tradition“ abgeschafft wurde!? WAS DANN!? Wie groß muß die Lüge werden/sein, damit ihr, einfach, nicht einsehen wollt, daß es nicht ums Geld/Gold geht!? Sondern, um das Leben in Freiheit! Kein „Goldbug“ wird davon kommen, wenn das KI den Papiergeldhahn abgedreht hat! Auch Dr. Krall nicht !!!

    • Avatar

      globalvoterorg

      27. September 2020 06:08 at 06:08

      Ach, soo, und der Herr Schlaumeier, vom Dienst, Herr Schieritz AUCH, NICHT !!!

  10. Avatar

    andreas

    27. September 2020 09:25 at 09:25

    Herr Schieritz möchte nur die Goldminen schliessen, um für „Kobold“-Minen neue Fachkräfte zu rekrutieren…

  11. Pingback: Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Videos vom | das-bewegt-die-welt.de

  12. Avatar

    Waldemar Nikkel

    27. September 2020 12:46 at 12:46

    fakt ist jedoch, hätten wir heute noch den Goldstandard sehe die Welt anders aus. Kein erster Weltkrieg, kein zweiter Weltkrieg, keine Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, kein Korea, Vietnam, Kosovo, Irak, Libyen, Jemen, Syrien und anstehender Iran Krieg. Denn alle diese Gräueltaten konnten nur und können nur bezahlt werden durch den Filter reverse Act vom 23. 12.1913 unterschrieben vom amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson nachdem in Schiff Warburg und Konsorten im Auftrag der Rothschild klicke an die Macht gehievt haben. Ab diesem Zeitpunkt war es einer kleinen Gangster Elite möglich Geld aus dem Nichts durch Kredite zu schöpfen Punkt das sogenannte fiatgeld was heute noch vorherrscht.

  13. Avatar

    Ralf Windte

    30. September 2020 00:32 at 00:32

    Diese unbedeutenden geistigen Flatulenzen dieses gewissen Mark Schieritz sind es doch gar nicht Wert, überhaupt kommentiert zu werden. Man sollte seine Aufmerksamkeit wichtigeren Dingen widmen!

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Gold/Silber

Goldpreis klebt an 1.900 Dollar-Marke – großer Move noch heute möglich

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Ein Barren Gold

Der Goldpreis klebt aktuell um die Marke von 1.900 Dollar. Gestern war es das selbe wie in den Tagen zuvor auch. Gold steigt schnell und deutlich über 1.900 Dollar, und verliert dann genau so schnell wieder den Mut. Und zack, der Goldpreis sackt wieder unter diese runde Marke. Ein Horror-Markt für die Bullen, die sich deutlich höhere Kurse erhoffen in diesem Umfeld von Nullzinsen und Gelddruck-Orgien.

Gestern im Hoch bei 1.918 Dollar, sehen wir aktuell 1.902 Dollar im Goldpreis. Der US-Dollar als derzeit perfekte Negativ-Korrelation für Gold fiel gestern spürbar (sichtbar im Dollar-Index), um sich dann gestern Abend wieder etwas zu stabilisieren. Das hat auch den Goldpreis wieder zurückgebracht, runter Richtung 1.900 Dollar.

Einigung in Washington DC Auslöser für deutlichen Move im Goldpreis?

Heute Abend kann es interessant werden, oder sonst morgen früh deutscher Zeit. Die in diesem Fall extrem wichtige Demokratin im US-Kongress Nancy Pelosi betont derzeit, wie wichtig die Deadline heute Abend ist für die Einigung mit der US-Regierung über ein neues billionenschweres Konjunkturpaket. Je nachdem ob das Paket kommt und wie groß es wird, kann dies die Aktienmärkte, den US-Dollar und auch den Goldpreis kräftig in Bewegung bringen, und damit diese elendige Herumschwirren um die 1.900 Dollar-Marke beenden. Wann die Einigung oder Absage in Washington kommt? Womöglich heute noch, oder morgen früh deutscher Zeit? Man wird sehen.

Die Analysten der Commerzbank kommentieren ganz aktuell die aktuelle Lage in Washington DC so: Pelosi und Mnuchin haben „ihre Differenzen weiter verringert“. Mitarbeiter werden bis Dienstagabend „rund um die Uhr“ gemeinsamen Nenner suchen. Schumer bezeichnet Vorschlag der Republikaner als voll von „Giftpillen“. Regierungssprecherin ist „verhalten optimistisch“.

Naeem Aslam von Avatrade kommentiert die ganz aktuelle Lage bei Gold folgendermaßen: Was den Goldpreis betrifft, so kämpfe das Edelmetall mit der 1900 Dollar-Marke. Der Goldpreis versuche sein Bestes, um im täglichen Zeitrahmen über dem gleitenden 100-Tage-Durchschnitt zu bleiben, und nur die Zeit werde zeigen, ob er diesen Krieg gewinnen wird. Eine Sache sei ziemlich sicher, dass die Bullen nicht so leicht nachgeben würden. Das liege daran, dass es einfach zu viel Unsicherheit bezüglich der US-Wahlen und des Coronavirus gebe, die das Interesse der Händler am Goldpreis aufrecht erhalten, so seine Worte.

Also, Augen auf heute und morgen, ob man sich in Washington DC auf ein neues Billionen-Paket einigt. Durchbricht diese Info endlich die Lethargie im Goldpreis?

Chart zeigt Verlauf im Goldpreis in den letzten 30 Tagen
Goldpreis im Verlauf der letzten 30 Tage.

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Devisen

Aktuell: Pfund sieht kein Brexit-Problem, US-Dollar und Goldpreis in Bewegung

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die aktuelle Lage bei Goldpreis, US-Dollar sowie im britischen Pfund sind Thema in diesem Artikel. Der Devisenmarkt reagiert tief entspannt auf die Ereignisse rund um den Brexit. Die Verhandlungen zwischen EU und UK sollen diese Woche weitergehen, aber die letzte Brexit-Deadline zur Klärung von Problem rückt unaufhaltsam näher. Und dann hört man heute, dass die britische Regierung an 200.000 Unternehmen Briefe verschickt, wonach diese Vorbereitungen für einen harten Brexit treffen sollten. Und zack, das britische Pfund rauscht ab in den Keller?

Nein, das Pfund steigt sogar leicht! Gibt es nicht? Doch, heute geschieht es genau so. Am Freitag hatten wir noch vor der großen Ungewissheit und dem Risiko gewarnt, übers Wochenende im Pfund engagiert zu sein. Die Trader sagen mit dem Kursverlauf heute: Leute, ganz entspannt, es wird noch einen Deal geben. Was für ein Optimismus! Pfund gegen US-Dollar hat seit Freitag Abend gut 80 Pips zugelegt auf aktuell 1,3018. Euro gegen Pfund hat verloren von 0,9066 auf aktuell 0,9048.

US-Dollar und Goldpreis spielen ihr Spiel

Der US-Dollar verliert schon seit heute früh. Die steigende Hoffnung auf eine Einigung für einen neuen Billionen-Stimulus in den USA schürt natürlich Hoffnung für eine bessere globale Konjunktur. Damit ist der „große sichere Hafen“ namens US-Dollar als Fluchtwährung weniger gefragt. So verliert der Dollar-Index (Währungskorb) seit heute früh von 93,75 auf aktuell 93,23 Indexpunkte.

Tja, und der Goldpreis? Die ständigen seit Tagen anhaltenden Versuche, deutlich über 1.900 Dollar zu laufen, scheiterten immer wieder. Erst heute Vormittag berichteten wir. Ein schwacher US-Dollar bedeutet in der Regel einen stärkeren Goldpreis. Und so kletterte er heute auch von 1.900 auf 1.918 Dollar in der Spitze um 14 Uhr. Aber bis jetzt kommt der Goldpreis wieder zurück auf 1.909 Dollar. Mal wieder scheint der Anlauf nach oben zu scheitern. Im Chart sehen wir seit Freitag früh den US-Dollar-Index in blau gegen den Goldpreis in rot-grün.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf gegen US-Dollar

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Gold/Silber

Goldpreis aktuell: Blick auf US-Dollar, Trump, Notenbanker, Spekulanten

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis treibt seit Tagen die Bullen in den Wahnsinn. Ständig neue Anläufe über die Marke von 1.900 Dollar, und dann immer wieder Rückfälle unter diese Marke. Derzeit steht der nächste Versuch an nach oben zu laufen. Über das Wochenende noch glatt bei 1.900 Dollar, so läuft der Goldpreis in diesem Moment auf 1.911 Dollar. Hier die aktuelle Lage und einige Einflussfaktoren für das Edelmetall.

Goldpreis unter dem Eindruck von US-Dollar und Spekulanten

Der US-Dollar-Index (Währungskorb) ist heute Vormittag von 93,76 auf 93,53 Indexpunkte gefallen. Nicht viel, aber immerhin etwas. Dies unterstützt die letzten Stunden den Anstieg im Goldpreis. Der folgende Gold-Chart zeigt den Kursverlauf seit zehn Tagen. Ein klarer, kräftiger Aufwärtstrend ist das noch lange nicht! Wie die Commerzbank in einer ganz frischen Analyse betont, war der scharfe Rückgang im Goldpreis unter die Marke von 1.900 Dollar in der letzten Woche begründet in einem Rückzug der spekulativen Finanzinvestoren. Laut CFTC-Statistik haben diese in der Woche zum 13. Oktober ihre Netto-Long-Positionen um 14 Prozent auf 81.800 Kontrakte reduziert. Damit wurde der Positionsaufbau der vorangegangenen zwei Wochen laut Commerzbank rückgängig gemacht.

Trump und Notenbanker

Der Goldpreis steht auch stark unter dem Eindruck der aktuellen Diskussionen um ein neues Billionen-Hilfspaket für die US-Volkswirtschaft. Nun wird es eine ganz heiße Kiste! Laut der demokratischen Mehrheitsführerin im US-Repräsentantenhaus Nancy Pelosi muss sich bis morgen Abend ein Kompromiss im Streit über ein neues Hilfspaket abzeichnen. Es hänge von der Regierung ab, ob es bis zur Wahl am 3. November weitere Hilfen gebe, so ihre Worte. Und von Donald Trump gibt es aktuell dazu optimistische Worte (hier dazu der aktuelle Kommentar von Markus Fugmann).

Heute gibt es im Tagesverlauf Reden von einigen Notenbankern diesseits und jenseits des Atlantiks. Darunter auch die beiden Chefs. Jerome Powell spricht heute um 14 Uhr, und Christine Lagarde um 14:45. Ob ihre Aussagen Aktienkurse, US-Dollar und Goldpreis bewegen werden, kann bezweifelt werden. Das Billionen-Hilfspaket in den USA dürfte wohl der wichtigste Faktor für Gold sein heute und morgen!

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf der letzten zehn Tage

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