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Goldpreis steigt über 1.900 Dollar – Experte mit aktueller Analyse

Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis ist heute Nacht über die Marke von 1.900 Dollar gesprungen (aktuell 1.907 Dollar). Im März sahen wir noch Tiefs bei 1.678 Dollar, und seitdem ging es stufenweise wieder bergauf. Gestern Mittag noch bei 1.883 Dollar, brachten schwache US-Immobilienmarktdaten den Preis zügig nach oben. Schauen wir uns den Chart an, der bis zum 19. Februar zurückreicht. Man sieht die glasklare negative Korrelation zwischen Gold und dem US-Dollar. Der Goldpreis steigt, während der US-Dollar (hier als orange Linie) in Form des US-Dollar-Index fällt. Gleichzeitig sind die Renditen für US-Staatsanleihen in den letzten Tagen auch weiter gefallen, womit das zinslose Gold an Attraktivität gewinnt. Die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen ist seit letztem Mittwoch von 1,68 Prozent auf 1,56 Prozent gefallen.

Analyst mit aktueller Analyse zum robusten Anstieg im Goldpreis

Daniel Briesemann von der Commerzbank spricht in seiner heutigen Analyse davon, dass das Überschreiten der 1900-Marke psychologisch wichtig war. Dieses Überschreiten von 1.900 Dollar könne jetzt zu technischen Anschlusskäufen führen, die den Goldpreis weiter nach oben ziehen. Er erwähnt auch die gestern gemeldeten enttäuschenden US-Immobilienmarktdaten, sowie den schwachen US-Dollar und fallende Anleiherenditen. Da das Kaufinteresse zuletzt angezogen und sich das charttechnische Bild aufgehellt hat, sei es laut Daniel Briesemann nur eine Frage der Zeit gewesen, bis der Goldpreis die Marke von 1.900 US-Dollar zurückerobert.

Auch einige Zentralbanken haben laut Daniel Briesemann offenbar ihre Kaufzurückhaltung abgelegt. Darunter seien zwar einige exotische Namen, diese würden aber durch hohe Käufe auffallen. So habe gemäß Daten des Internationalen Währungsfonds die Bank von Thailand im April ihre Goldreserven um 43,5 Tonnen aufgestockt. Noch sei unklar, was die thailändische Zentralbank zu diesen Käufen veranlasst und ob sie das Gold auf dem Markt gekauft hat. Ihre Goldreserven aufgestockt haben auch zum Beispiel Usbekistan (8,4 Tonnen) und Kasachstan (4,4 Tonnen).

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1 Kommentar

  1. Ist schon so eine Sache mit en Experten. Vor einem Tag hieß es noch :
    „Börsen Jäger: Nachlassende Aufwärtsdynamik beim Gold“

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