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Harter Schlag für AfD: Martin Sonneborn verweigert Aufnahme

Von Markus Fugmann

Martin Sonneborn dürfte vielen bekannt sein: der ehemalige Chefredakteur der „Titanic“ sitzt im Europaparlament für die eigens von ihm gegründete „Die Partei“ – eine Spaß-Partei, die in Straßburg keiner eigenen Fraktion angehört. Sonneborn besuchte ein katholisches Privatgymnasium in seiner Heimatstadt Osnabrück und lernte Versicherungskaufmann – eine Kombination, die entweder zu einer langwierigen Depression führt – oder eben zu einer Karriere als Satiriker und Europa-Abgeordneter!

Martin Sonneborn AfD
Martin Sonneborn. Foto: Olaf Kosinsky / Wikipedia (CC BY-SA 3.0 de)

Ich selbst wurde übrigens auch schon ein Opfer von Sonneborns satirischen Attacken. Wir hatten damals eine Anfrage vom ZDF, ob wir bereit wären, ein Finanz-Seminar von uns filmen zu lassen. Waren wir. Zu unserer Überraschung erschien dann Martin Sonneborn mit seinem Team. Ich kam bei der Sache als Vortragsredner noch einigermaßen glimpflich davon und spielte eine Rolle in der Sendung „Sonneborn rettet die Welt“. Diese machte Furore, weil Sonneborn auch den Pressesprecher der Deutschen Bank interviewt hatte – und der machte eine katastrophal schlechte Figur, was dann von der „Heute Show“ aufgenommen wurde und bundesweit Schlagzeilen machte.

Wie auch immer: nun sorgt Sonneborn für den nächsten Eklat – indem er den AfD-Abgeordneten Beatrix von Storch und dem „unrasierten Immobilienmakler“ Marcus Pretzell (dem Lebensgefährten Frauke Petrys) die Aufnahme bei den Fraktionslosen Abgeordneten des Europa-Parlaments verweigert, nachdem diese von der EKR-Fraktion ausgeschlossen worden war:

https://twitter.com/sven_giegold/status/707543291412267009/photo/1

In Sachen AfD noch ein Lesetipp: ein Artikel von Sascha Lobo bei „Spiegel Online“, der sich speziell an AfD-Wähler richtet..



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5 Kommentare

  1. falls ich auch einen link zu afd-zielen posten darf, sonst bitte einfach löschen. dieser wurde von der bürgerplattform campact erarbeitet (nicht zu verwechslen mit dem zweifelhaften magazin compact).
    https://blog.campact.de/2016/03/steuern-bildung-hartz-iv-was-die-afd-wirklich-will/?utm_campaign=%2Fcampact%2F&utm_term=link1&utm_content=random-b&utm_source=%2Fcampact%2Floeschen%2F&utm_medium=Email

    1. Mit dem Artikel auf campact hat sich der Autor und Mitgründer dieses eigenartigen Ablenkungsvereins allerdings ebenfalls eine negative Entblößung der Unintelligenz und Unkenntnis gegeben. Mit der AfD sympatisiere ich allerdings dennoch nicht, genauso wenig wie mit allen anderen politischen Parteien – die ändern nichts (!), außer man selbst tut es.

    2. Bei diesem Artikel ist nur der Verfasser zweifelhaft. Selten habe ich so einen, aus dem Zusammenhang gerissenen polemischen Artikel gelesen. Damit macht sich das linksorientierte Magazin höchst unglaubwürdig. Jeder sollte selbst seinen Kopf benutzen und ein mal überlegen, wer für die verfehlte Politik der letzten Jahre verantwortlich ist. Bestimmt nicht die AfD, nur soll diese noch junge Partei nun als Sündenpolitik für das Versagen der etablierten Parteien herhalten.

  2. Weder zu Spiegel , noch zu Sascha lobo sollte man „Lesetipp“ geben !

    Ausser man will zur Spasspartei / Seite werden.
    Die bisherige politische Neutralität war schon ganz OK !

  3. Leider schwimmt man manchmal bei der fmw. Da wär es gut, Begriffe zu klären!
    Hier ein Mega-Artikel: http://www.info-direkt.eu/verkehrter-fluechtlingsbegriff/
    Das ist die Theorie zur Praxis: https://www.youtube.com/watch?v=pJnrPAp7Qrw

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