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IEA-Bericht: Die Öl-Nachfrage jagt dem Angebot auch in 2016 hinterher

FMW-Redaktion

Heute hat die Internationale Energie-Agentur ihren Monatsbericht für Dezember präsentiert. Wie die Grafik unten zeigt, wird laut IEA auch in 2016 die weltweite Öl-Nachfrage dem Angebot leicht hinterher hinken. Wie der rechte Chart zeigt, soll das Angebot (grün) auch in 2016 leicht über der Nachfrage (gelb) bleiben. Und was macht der Ölpreis? WTI fällt weiter, jetzt exakt bei 36 Dollar.

IEA

Hier die wichtigsten Fakten des aktuellen IEA-Berichts:

World demand growth of 1.2 mb/d is forecast in 2016, as first signs of a slowdown appear. Early indicators for 4Q15 show growth easing to 1.3 mb/d y-o-y, from a 3Q15 peak of 2.2 mb/d. The resulting annual growth of 1.8 mb/d for 2015 is led by China, the US, India and – somewhat surprisingly – Europe.

Global oil supply inched up 50 kb/d in November to 96.9 mb/d on slightly higher OPEC crude output. Total supplies stood 1.8 mb/d above a year ago, with OPEC accounting for the lion’s share. Non-OPEC supply held at 58.5 mb/d in November, but annual growth slowed to below 300 kb/d from 2.2 mb/d at the start of 2015.

OPEC crude output edged 50 kb/d higher in November to 31.73 mb/d. Record production from Iraq and higher supply from Kuwait offset losses from African members. The ‚call on OPEC crude and stock change‘ for 2016 is unchanged from our previous Report at 31.3 mb/d – a substantial rise of 1.6 mb/d on this year.

OECD commercial stocks drew for the first time in seven months in October to stand at 2 971 mb at end-month. Global inventories are set to keep building at least until late 2016, but at a much slower pace than observed this year. New and spare storage capacity should be able to accommodate the projected extra 300 mb of stocks.



Quelle: IEA



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4 Kommentare

  1. Ab Januar gibt es Benzin umsonst. Wer Öl der Sorten BRENT oder WTI kauft bekommt noch Geld geschenkt.
    Was da an Macht und Geopolitik mittels Ölpreis abläuft ist schon eine Klasse für sich. Vor 15 Monaten lag der Preis vom WTI bei flotten 108 USD um heute um die 35 USD zu pendeln? Jeder Normale Mensch fragt sich wann wurde mehr Schmuh gemacht damals oder heute? Mit Wirtschaft oder Angebot und Nachfrage hat das genau so wenig zu tun wie das Geschiebe der Notenbanken der Hauptwährungen.

    Wir beginnen wieder mal das Gegenteil zu traden und bereiten erste Positionen Öl Long , USD CAD Short usw. vor. Denn 1. kommt es. 2. meist anders und 3. dann auch noch „völlig unerwartet“.

    Vielen Dank für die auch in dieser Woche tolle Arbeit hier und weiter so.

    Beste Grüße & gute Trades

  2. Ich frage mich warum man bei so einem Chart überhaupt versucht Long zu gehen. Aktuell spricht absolut garnix für einen Long-Trade , das einzige was man da schafft ist Geld zu verlieren.

    1. Der Markt hat Ihre Frage beantwortet. Mittels Pendingorder sell haben wir wieder einfach unsere Signale getradet – und sind 40 Pip im Plus. (einfach oben links im Post auf FR klicken)
      Charttechniker verlieren regelmäßig Geld in Marktphasen wie der aktuellen – WEIL die klassische Chartanalyse allein ebend nicht greift.

      Beste Grüße & gute Trades

      1. … gemeint ist das Paar USD CAD = 49 Pips sell Gewinn. Öl & co long als Gegenstück haben die Pendings noch nicht gegriffen.

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