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Die Zins-Wende und ihre Folgen für die Blase Immobilien, Aktien: Die Assetpreis-Rezession! Marktgeflüster (Video)

Während sich der Fokus der Märkte sich zunehmend auf das Thema Rezession richtet, ist eines eigentlich klar, aber praktisch nie klar formuliert: wir haben eine Assetpreis-Rezession bei Aktien und Immobilien! Die Preise für Aktien und Immobilien sind seit der Zinswende der Notenbanken unter Druck – nachdem diese zuvor aufgrund der Nullzins-Politik geradezu explodiert waren und sich zu einer gigantischen Blase entwickelt hatten. Wenn nun die Asset-Preise fallen, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch die „Realwirtschaft“ in eine Rezession fällt. Dabei sind die Notenbanken in einer unlösbaren Zwickmühle: wenn sie nicht gegen die Inflation vorgehen mit rigider Geldpolitik kommt es zu einer Rezession, weil die Kosumenten immer weniger konsumieren können. Und wenn sie gegen die Inflation weiter vorgehen, werden die Asset-Preise weiter fallen und die Wirtschaft schrumpfen lassen..

Hinweise aus Video:

1. Immobilienkredite über 175 Milliarden Dollar bereits notleidend

2. Wie Inflation den Konsum einbrechen läßt – Beispiel Großbritannien

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14 Kommentare

  1. Das Problem ist, dass die Billionen (die nach Krall zu der notwendigen Bankenrettung „gedruckt“ werden sollten) wegen Corona schon „gedruckt“ wurden.
    Was die nächsten Billionen nun anrichten werden, werden wir dann sehen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  2. Dr. Markus Krall: „Aussichten auf den Immobilienmarkt 2023 und Gedanken zum Marktgeschehen!“
    https://www.youtube.com/watch?v=oWBT_rvP1gM

    1. Auch in diesem Video plädiert Markus Krall für nur 20% des liquiden Vermögens in Gold und Silber anzulegen. Der Reiter der Apokalypse traut den Edelmetallen im großen Crash erstaunlich wenig zu.
      Und wenn jetzt wieder die alte andalusische Leier kommt, es gäbe gar nicht Gold für alle auf der Welt, ist das nur Theorie. In Wirklichkeit kann sich momentan jeder so viel Gold kaufen, wie er nur will.
      Es machen nur wenige, deshalb ist genug da.

      1. Hallo Columbo,
        die weltweiten Goldvorräte betragen etwa 170 Tsd Tonnen.
        Über den Daumen sind das aktuell etwa 9 Billionen Dollar.
        Die weltweiten Schulden, die ja auch gleichzeitig Vermögen sind, betragen etwa 300 Billionen Dollar.
        Somit ist maximal eine Deckung der Schulden durch Gold zu 3% zumind. theoretisch möglich. Aber nicht für Alle, denn Einige wie ich sind schon zu in 100% des Erparten in Gold investiert, und Manche eben mit 5, 10 oder mehr Prozent.
        Somit sind selbst diese theoretichen 3% für Jeden nicht erreichbar. Geschätzt würde ich sagen 1%, dann ist der Markt leer.
        Jeder kann sein Vermögen zu einem unterschiedlichen Prozentsatz mit Gold absichern, aber nicht Alle.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. Markus Krall hat in seinen Videos immer wieder ausdrücklich (nicht alle Eier in einem Korb, betont er) davon abgeraten mehr als 20% des liquiden Vermögens in Gold zu halten.
          Witzigerweise werden von seinen Crashfollowern alle seine Theorien und Prognosen für bare Münze genommen.
          Bei den 20% Gold hingegen sind seine Jünger plötzlich nicht mehr mit dem großen Guru einverstanden. Laut denen liegt er da falsch, weil er nicht 100% propagiert. Ein lustiges Völkchen…

  3. Ich sehe der Markt ist im kurzfristigen Fenster klar überverkauft !
    Das deutet darauf hin dass wir es wieder nur mit einer Bärenmarkt Rally zu tun haben.
    Der Nasdaq Crash steht an…..

  4. Na ja, Schwarzseherei ist auch eine selbsterfüllende Prophezeiung.
    Ein Bullenmarkt funktioniert nicht, wenn es zu viele Bären gibt.
    Und die Energiewende funktioniert nicht, wenn es zu viele Schwarzseher gibt.
    Schon möglich, dass sie scheitert deswegen. Theoretisch wäre sie wahrscheinlich möglich, wenn man keine Fehler macht:
    https://www.youtube.com/watch?v=VvnmBOLuvGw
    Da in der Politik ständig Fehler gemacht werden wird es wohl schiefgehen. Da man es zusätzlich mit absichtlichen Fehlern sabotieren kann, wird es spätestens beim nächsten Regierungswechsel schiefgehen. Aber grundsätzlich unmöglich oder falsch wäre es nicht und man kann ja auch privat davon profitieren.
    Schon wegen des Devisenabflusses ins Ausland ist der Ölimport falsch. Das Geld fließt in Ölförderländer und Ölkonzerne, statt hier die Wirtschaft zu beleben. Wer seine Energie bei Scheichs und Despoten kauft der schadet Deutschland. Auch jeder einzelne an der Tankstelle. Für einen Deutschen wäre es besser, Solardach und E-Auto zu haben, um mit dem eigenen deutschen Strom umsonst zu fahren. Kostet natürlich etwas, und rentiert sich erst später. Aber wenn man es geschafft hat wird man nicht mehr ständig ausgenommen und kann sein Geld sinnvoller anlegen. Meinetwegen auch in Ölaktien, wenn man der Meinung ist, dass es auch in Zukunft genug Zahler an der Tankstelle gibt.
    Jedoch kann der Besitz von Ölaktien umgekehrt eine Furcht vor der Energiewende hervorrufen. Ich rate den Dreck zu verkaufen, das macht Sinn für die Zukunft. Und man lebt zufriedener, wenn man es sich leisten kann, auf schädliche Gewinne zu verzichten. Vor langer Zeit hat man den Fehler schon erkannt:
    „Wer seinen Wohlstand vermehren möchte, der sollte sich an den Bienen ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören. Sie sind sogar nützlich für die Blumen. Sammle deinen Reichtum, ohne seine Quellen zu zerstören, dann wird er beständig zunehmen.“
    Gautama(Buddha)

  5. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Zuerst erfasste die Inflation nur die Aktienmärkte, dann die Immobilienmärkte und zum Schluss die Realwirtschaft.

    Aber erst ganz zum Schluss reagierten die Notenbanken. Da war’s schon zu spät.

    Aus der allgemeinen Theorie in der VWL wissen wir, das hohe Inflationen nur mit noch höheren Zinsen bekämpft werden können.
    Dabei müssen diese über der jeweiligen Inflationsrate liegen.
    Die Notenbanken sind bisher nicht bereit, dieses Risiko zu gehen. Im Gegenteil: Sie hoffen wie früher, das ihnen die Globalisierung, der Konkurrenz- Kampf der Firmen untereinander, diese Arbeit abnimmt.
    Die Notenbanken spielen auf Zeit. Zulasten der Verbraucher, der kleinen Bürger ohne Aktien und Immobilien.
    Das Ersparte wird vernichtet.
    War das immer so? Ein ganz klares Nein. Bis zum Sommer 08 lagen die jeweiligen Umlaufrenditen, meist über der jeweiligen Inflationsrate.
    Die historischen Inflationsraten können Sie statisata. de nachsehen und die historischen Umlaufrenditen unter boerse.de.
    Dann setzen Sie alles in’s Verhältnis und Sie werden sehen das bis zum Sommer 08 die Realverzinsung meist positiv war.
    Die negative Realverzinsung ist, langfristig, der größte Treiber der Aktien- und Immobilienmärkte.Nur dadurch wurde diese Mega- Blase möglich.
    Real gesehen hat zum Beispiel der Euro seit seiner Einführung als Buchgeld über 50 Prozent an Wert verloren.
    Jeder kennt unzählige Beispiele die das bestätigten.
    Ein Beispiel soll das verdeutlichen: Wir schreiben das Jahr 1999. Die Firma Yellow Strom AG bietet ihre Kilowattstunde Strom für 19 Pfennig an.
    Heute über 60 Cent.
    Oder nehmen wir die Immobilienmärkte. 99 bekamen Sie in London noch für eine Million Pfund ( damals gut 3 Millionen DM) ein ganzes Haus.
    Heute nicht mal mehr eine kleine Wohnung.
    In München, Hamburg oder Berlin ist ähnliches zu konsternieren.

    1. …konstatieren…

      1. oder anders gesprochen…ich bin verblüfft, dass Sie konsternieren verwenden und möchte feststellen, dass an dieser Stelle des Textes konstatieren besser gewesen wäre…

  6. Über den Daumen besitzen die Deutschen (außer das Bundesbankgold) etwa 9.000 Tonnen Gold, mit einem Wert von etwa 500 Milliarden.
    Bei den etwa 25 Billionen Vermögen, in den verschiedensten Anlageklassen, haben die Deutschen also etwa 2 % ihres Vermögens in Gold investiert.
    Was würde wohl am physischen Goldmarkt passieren, wenn die Deutschen versuchen würden das Verhältnis nur auf 5% aufzustocken?
    Und das ist das Problem wenn es richtig knallt.
    Vielleicht die Hälfte der Goldbesitzer müssen dann Gold verkaufen, weil sie damit ihren Lebensunterhalt finanzieren müssen. Aber wenn gleichzeitig nur 5% oder 10 % des Vermögens der ganz Reichen in Gold umgeschichtet werden soll, ist Ende Gelände.
    Und weltweit stocken die Regierungen ihre Goldbestände massiv auf, weil sie gesehen haben was passieren kann, wenn man im Westen in Ungnade fällt, und Dollarvermögen bzw. Auslandsvemögen beschlagnahmt werden kann.
    Saudi-Arabien kann nicht auf der ganzen Welt mit der chinesischen Währung einkaufen, wenn sie sich vom Dollar abwenden, mit Gold aber schon.
    Das ich mit dem dem Ersparten zu 100 % in Gold investiert bin, war/ ist mehr ein Unfall, bzw. 2 Unfälle.
    Einmal hätte ich 2000 nie damit gerechnet, dass sich unsere private Altersversorgung seit 2000 mehr als versechsfacht, und das wir durch die spanische Renten so abgesichert sind, dass wir damit gut leben können.
    Was soll ich als Börsenunwissender nun tun?
    Hunderttausende an Gold in der Schweiz verkaufen, und dann…
    Immobilien als Geldanlage will ich nicht, und von der Börse habe ich nicht genug Wissen, um dort größere Summen zu investieren.
    Und ich hätte wieder was mit einem Finanzamt zutun.
    Hätte sich der Wert des Goldes wie beim DAX Kurs etwa nur verdoppelt, und müssten wir seit Jahren schon mal einige Unzen verkaufen, um unsere Renten aufzustocken, dann wäre das Verhältnis von Vermögen, was durch Gold abgesichert ist, natürlich anders.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  7. „…Einmal hätte ich 2000 nie damit gerechnet, dass sich unsere private Altersversorgung seit 2000 mehr als versechsfacht…“

    Das kann sich schnell ändern, gerade bei Gold…
    @Helmut, Sie reden immer nur von sich, aber das ist für die meisten uninteressant, vor allem, wenn Sie sich dauernd wiederholen.
    Klar, wenn man 70 ist und das Lebensende absehbar ist, ist es egal, ob man zu 100% oder sonstwie investiert ist. Da werden andere Dinge wichtig (oder sollten wichtig werden).
    Aber jüngere Anleger, die das halbe Leben noch vor sich haben, sind mit einer 100% Goldanlage als Altersvorsorge äußerst schlecht beraten.

  8. Hallo Columbo,

    wann waren denn physische Goldbesitzer mit einer Langzeitstrategie schlecht beraten?
    Selbst wenn der Kurs sich morgen halbiert, dann liegt der Kapitlertrag immer noch bei etwa 300% seit 2000. Etwa 3 x so hoch wie bein DAX.
    Ich kenne seit 5.000 Jahren Niemanden, der die Hälfte seines Vermögens verloren hat, dass in physisches Gold investiert war.
    Ganz im Gegenteil, man kann 1 Millionen Euro in der größe einer Milchtüte mal schnell verstecken oder über die Grenze bringen.
    Goldverbote werden dann als letztes Argument immer so hingestellt, als wenn der Goldbesitzer ersatzlos enteignet wird.
    Das ist aber falsch. Beim Goldverbot, z. B. in den USA bekamen die Leute 35 Dollar für die Unze, was der damalige Kurs war. Man schätzt das nur etwa 1/4 des Goldes abgegeben wurden. Gold im Ausland war gar nicht verboten.
    Das sehe ich alles ganz entspannt.
    Hauptsache es liegt nicht in Deutschland, und nicht in Spanien.
    Aber, das ist natürlich auch nur eine Strategie, die nur bei Wenigen funktionieren kann, denn Geld muss in die Wirtschaft. Und wenn es mal wieder einen Neustart gibt, dann muss mindestens 70 bis 90 % des Vermögen entwertet werden, damit gleich hohe Schulden sich in Luft auflösen.
    Mal sehen was kommt.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  9. Hallo Columbo,

    Ich würde Niemandem raten kurzfristig auf physische Edelmetalle zu setzen.
    Die Strategie sollte über mindestens 20 Jahre (besser 30) der Ansparphase laufen, und dann bleiben nach der Statistik noch 10 bis 15 Jahre, in denen damit z. B. die Altersversorgung aufgebessert werden kann. Es kann dann abgabenfrei verbraucht werden, und der Rest ist für die Kinder.
    Seit 1970 hat sich Gold im Preis etwa verfünfzigfacht. Seit 2000 mehr als versechsfacht.
    Wer macht für sich selber eine Anlagestrategie über mehr als 50 Jahre?
    Natürlich gab es zwischendurch auch Kurseinbrüche.
    Natürlich gibt es Aktien, die haben viel mehr Kapitalertrag eingebracht, oder auch verloren.
    Ich musste für meine Edelmetallanlagen nichts tun, außer Lagergebühren. Und die betragen bei Gold etwa 400 Euro im Jahr und bei Silber im Zolllager 1 % im Jahr. Dafür könnte ich Silber online verkaufen.
    Ist immer noch besser als auch noch 25% Kapitalertragssteuer, die in Spanien 19 % beträgt.
    Einfach ideal für mich.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

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