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In den USA entsteht ein neuer Rüstungsgigant, steigende Kurse

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am

In den USA entsteht ein neuer Rüstungs- und Luftfahrt-Gigant. Nach der Nummer 1 Boeing entsteht nun das Unternehmen namens „Raytheon Technologies“. Es entsteht aus der Fusion von Raytheon und United Technologies, welche gestern bekanntgegeben wurde. Luftfahrt-Komponenten, Antriebe, Raketen uvm sind im Portfolio zu finden. Der gemeinsame Jahresumsatz soll bei 74 Milliarden Dollar liegen.

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Die Aktionäre von United Technologies erhalten 57% Anteil am neuen Unternehmen, und die von Raytheon 43%. Der kombinierte Börsenwert beider Unternehmen beträgt 166 Milliarden Dollar. Mutmaßlich (vermutlich) entsteht hier eine Renditemaschine für langfristig orientierte Dividendenanleger. United Technologies hat angekündigt nicht so rentable Randbereiche des Unternehmens (Aufzüge etc) noch zügig abspalten zu wollen. Die Aktie von United Technologies notiert aktuell vorbörslich mit +3,2%. Die Aktie von Raytheon notiert mit +6% in der Vorbörse.

Hier die Aussagen der beiden Chefs im Wortlaut:

“Today is an exciting and transformational day for our companies, and one that brings with it tremendous opportunity for our future success. Raytheon Technologies will continue a legacy of innovation with an expanded aerospace and defense portfolio supported by the world’s most dedicated workforce,” said Tom Kennedy, Raytheon Chairman and CEO. “With our enhanced capabilities, we will deliver value to our customers by anticipating and addressing their most complex challenges, while delivering significant value to shareowners.”

“The combination of United Technologies and Raytheon will define the future of aerospace and defense,” said Greg Hayes, United Technologies Chairman and CEO. “Our two companies have iconic brands that share a long history of innovation, customer focus and proven execution. By joining forces, we will have unsurpassed technology and expanded R&D capabilities that will allow us to invest through business cycles and address our customers’ highest priorities. Merging our portfolios will also deliver cost and revenue synergies that will create long-term value for our customers and shareowners.”

Raytheon Tomahawk
Die Raytheon Tomahawk-Rakete. Foto: United States Navy

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Rolf Karl

    12. Juni 2019 12:04 at 12:04

    Dann fehlt ja nur noch ein passender Krieg !!)

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Aktien

Deutsche Wohnen: Berlin attackierte, jetzt beschränkt man sich selbst

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am

Der Immobilien-Riese „Deutsche Wohnen“ ist im Aktienkurs arg angeschlagen. Die Stadt Berlin mit ihrem aktuellen Mietendeckel (am 18. Juni beschlossen) und vorher schon die Massendemonstrationen für die Enteignung von Deutsche Wohnen, Vonovia und Co, sorgten seit Wochen schon für ein mehr als unbehagliches Gefühl für die Aktie. Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf der DW-Aktie seit Oktober 2018 (orange) in Relation zum Dax (schwarz). Gut sieht man den Absturz der Aktie, während der Gesamtmarkt gut steigen konnte.

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Deutsche Wohnen Aktie seit Oktober 2018

Von 42,42 Euro am 5. Juni fällt die Aktie bis heute auf 33,43 Euro. Erst ein steiler Absturz, aber auch die letzten Tage ging es weiter bergab (zweiter Chart seit 23. Mai). Hat das Management der Deutsche Wohnen Panik, dass auch andere Kommunen nach Berlin auf die Idee kommen könnten einen Mietendeckel einzuführen, so dass jahrelang keine Mietpreise mehr erhöht werden können? Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass nur knapp eine Woche nach Beschluss des Deckels in Berlin das Unternehmen am Wochenende eine firmeninterne Richtlinie namens Unser Versprechen an unsere Mieter auf der eigenen Webseite veröffentlicht hat. Egal ob normaler Wohnungsbestand oder nach einer Modernisierung. Die maximale Belastung der Mieter solle künftig bei 30% des jährlichen Nettoeinkommens liegen. Zitat Deutsche Wohnen auszugsweise:

Keine Mieterin und kein Mieter der Deutsche Wohnen soll seine Wohnung durch eine odernisierungsmaßnahme
verlieren.

Wir werden Mieterhöhungen nach Modernisierungen (§ 559 BGB) nicht vornehmen, wenn und soweit dadurch die Jahresbruttowarmmiete für eine bedarfsgerechte Wohnung mehr als 30 Prozent des jährlichen Nettoeinkommens einer Mieterin oder eines Mieters und der im Haushalt lebenden Personen betragen würde.

Wir werden Mieterhöhungen zur ortsüblichen Vergleichsmiete nicht vornehmen, wenn und soweit dadurch die Jahresnettokaltmiete für eine bedarfsgerechte Wohnfläche mehr als 30 Prozent des jährlichen Haushaltnettoeinkommens betragen würde.

Und was sagt dies dem Börsianer? Bei Deutsche Wohnen sowie anderen Wohnungsaktien könnte erst einmal die Luft raus sein.

Deutsche Wohnen Aktie seit 23. Mai

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Aktien

Markus Koch LIVE zum Wall Street-Start: Aktien, Bitcoin und Gold

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Markus Koch meldet sich aktuell zum Start an der Wall Street. Es gibt einige Aktien-News zu besprechen. Auch spricht er über Bitcoin und Gold.

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Daimler mit Gewinnwarnung!

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Daimler hat eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Dabei geht es um Rückstellungen für eventuelle Folgekosten rund um das Thema „Diesel“. Hört das Thema denn nie auf? Vorbörslich notiert die Aktie mit -3,6%. Hier das Unternehmen im Wortlaut:

– Erhöhung der Rückstellungen für verschiedene laufende behördliche Verfahren und Maßnahmen bei Mercedes-Benz Dieselfahrzeugen um einen hohen dreistelligen Millionenbetrag wird das Ergebnis von Daimler im zweiten Quartal 2019 beeinflussen und im Konzern-EBIT berücksichtigt werden.

– Ausblick auf das Konzern-EBIT 2019 jetzt in der Größenordnung des Vorjahres prognostiziert.

– Umsatzrenditeprognose von Mercedes-Benz Vans für das Geschäftsjahr 2019 nun mit minus 2% bis minus 4% prognostiziert.

Die Daimler AG hat heute eine Neueinschätzung der Ergebniserwartungen für das Geschäftsjahr 2019 für das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans und den Konzern vorgenommen.

Maßgeblich für die Neueinschätzung ist ein Anstieg der erwarteten Aufwendungen für verschiedene laufende behördliche Verfahren und Maßnahmen betreffend Mercedes-Benz Dieselfahrzeuge.

EBIT und Umsatzrendite sind auf S. 344/345 des Daimler Geschäftsberichts 2018 definiert.

Daimler - Mercedes Benz
Foto: Tokumeigakarinoaoshima CC BY-SA 4.0

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