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Weiterer Anstieg "drin" - aber dann Gewinne mitnehmen Inflation: Märkte bringen Fed in Notlage! Videoausblick

Vor den heutigen Daten zur Inflation in den USA steigen die Märkte weiter an – und bringen damit die US-Notenbank Fed immer mehr in eine Notlage! Die Märkte erwarten heute eine niedrigere Zahl zur Inflation und glauben der Fed nicht, dass sie die Zinsen bis mindestens 5% anhebt und dann das gesamte Jahr 2023 dort beläßt. Die Fed aber will eine nachhaltige Rally verhindern – aber wenn heute die Daten zur Teuerung niedriger ausfallen, fehlen ihr mehr und mehr die Argumente, um die Märkte zu beeindrucken. Gestern stiegen nicht nur die Aktienmärkte und die Meme-Aktien, sondern auch Krypto – ergo: alles ging nach oben, man will wieder die alten Zeiten zurück haben stets steigender Märkte. Blickt man auf Charts und Indikatoren, ist eine weiterer Anstieg durchaus „drin“ – aber wenn er denn kommt, sollte man die Gewinne mitnehmen, denn die nächste Welle nach unten ist schon in den Startlöchern!

Hinweise aus Video:

1. EURUSD: Starke Basis für den nächsten Rally-Schub ist gelegt

2. Bond-König Gundlach: Hört auf die Märkte, nicht auf die Fed!

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3 Kommentare

  1. Lieber Herr Fugmann, liebe Mit Follower,
    was für ein schöner up trend !

    Wenn heute die Daten gut ausfallen bzw die Daten vom Markt für einen push up genutzt werden, ich bin noch skeptisch, dann sind alle „weiteres Tief“ Fanatasien zunächst beendet.

    Für alle die nicht seit Herbst 2022 dabei sind wird es immer schmerzhafter.

    Liebe Grüsse,
    Jochen

  2. Hallo allerseits,

    Ich finde das heutige Video wieder informativ und unterhaltend gleichermaßen.

    Ich teile allerdings nicht die Auffassung, dass sich die FED in einer argumentativen Notlage befindet.

    Zu Beginn des aktuellen Zinsanhebungszyklus der beiden größten Zentralbanken der Welt war die Ansicht weit verbreitet, dass die Zinsanhebungen einerseits zu spät erfolgt seien. Andererseits hielt man das Potential für mögliche Zinsanhebungen wegen des hohen Grades der Verschuldung im öffentlichen Sektor diesseits
    und jenseits des Atlantiks prinzipiell für sehr begrenzt.

    Der letzte Punkt sollte sich aber als Irrtum herausstellen, wie wir heute wissen.

    Nach meiner Einschätzung ist die Kombination aus der Höhe der Leitzinsen und der Dauer erhöhter Leitzinsen in diesem Falle wesentlich wichtiger als deren Spitzenwert.

    Die Akteure im öffentlichen und privaten Sektor haben die lange Phase niedriger Zinsen natürlich genutzt, sich langfristig zu niedrigen Zinssätzen zu verschulden. Damit sind sie wenig anfällig für kurze Perioden hoher Leitzinsen.

    Bei der aktuellen Einschätzung zu der Frage, wie weit die Zentralbanken mit ihren Zinsanhebungen gehen könnten (terminal rate) wird häufig der Vergleich mit einer ähnlichen Situation in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts angeführt, wo es wegen zu früher Zinssenkungen zu einem Wiederanstieg der Inflation kam. Dies hatte anschließend eine längere Phase sehr hoher Leitzinsen zur Folge.

    Abweichend von der damaligen Situation könnte es diesmal aber bei dem hohen Grad der Verschuldung absolut keinen Spielraum für eine längere Phase hoher Leitzinsen geben. Und genau darin sehe ich aktuell auch die größte Gefahr, denn damit entfällt für die Zentralbanken die zweite Chance.

    Die Zentralbanken werden diese Gefahr einer zu frühen Lockerung sicherlich sehr kritisch im Auge behalten.

    Ich gehe daher davon aus, dass sowohl die FED als auch die EZB die Leitzinsen noch höher anheben werden, als dies nach den derzeit verbreiteten Einschätzungen zu erwarten wäre.

    Ich sehe auch nicht die zwingende Notwendigkeit der Zentralbanken, scheinbar ungerechtfertigte Zinsentscheidungen wirklich schlüssig zu begründen.

    So war es doch in der jüngeren Vergangenheit häufig so, dass die eigene Geldpolitik der Zentralbanken auch Ziele außerhalb des offiziellen Aufgabenspektrums verfolgte. Die Begründungen für entsprechende geldpolitische Maßnahmen waren dabei meist unlogisch bis haarsträubend.

    Der Betreiber dieser Webseite hat mit seiner Frisur schon vorgesorgt, um bei seinen Videoauftritten in dieser Hinsicht unkontrollierbare Signale der eigenen Körpersprache zu vermeiden.

    Viele Grüsse

    1. @Schoenig, sehr kluger Kommentar!

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