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Inflation – warum die Märkte jetzt nervös werden! Marktgeflüster (Video)

Die heutigen US-Erzeugerpreise zeigen den größten jemals verzeichneten Anstieg zum Vormonat – und das schürt Ängste vor einer ausaufernden Inflation. Trotz extrem starker US-Einzelhandelsumsätze reagiert die Wall Street nervös – aber warum? Der Haupt-Grund ist die Sorgen vor steigenden Kapitalmarktzinsen (nicht Leitzinsen!) – denn die Investoren brauchen bei weiter steigender Inflation einen Ausgleich, also steigende Renditen (sprich Zinsen), wenn sie Kredite vergeben oder Anleihen kaufen. Und das bedeutet: steigen die Kapitalmarktzinsen aufgrund steigender Erwartung von Inflation, dann wird Geld teurer, selbst wenn die Fed die Leitzinsen nicht anhebt. Die Basis für steigende Aktienmärkte aber ist billiges Geld! Aber mit steigender Inflation kommen dann eben auch die Notenbanken unter Druck..

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5 Kommentare

  1. Danke Hr. Fugmann…ich hab verstanden…also zu 0% Prozent bei den ZB’s Geld leihen (LEITZINSEN) und mit 6% Rendite am Markt verleihen (KAPITALMARKTZINSEN).

    JUHUHUU, nächste Woche bin ich reich..Danke für den Tipp!

  2. Finde die alte Seite wesentlich besser

  3. Hallo Herr Fugmann, was ist mit eure neue Website Einrichtung?
    Unter den Menüpunkt 10 neuste Nachrichten sehe ich 50% weiße Fläche und bleiben aufs Handy noch 3cm über um zu sehen was Sie da präsentieren. Ist das so gewollt?

    1. @Jan, jetzt müsste das Problem eigentlich behoben sein! Sind die normalen Probleme bei einer Umstellung :)

  4. Lieber Herr Fugmann, es fehlt Ihnen ganz eindeutig an Phantasie! Wenn die Zentralbanken die Zinskurve bei Staatsanleihen durch Anleihenkäufe drücken können, funktioniert das bei Unternehmensanleihen genauso. Und das werden sie bei einem Anstieg der Kapitalmarktzinsen auch machen, alles im Dienst des „Funktionierens der Märkte“ und der Finanzmarktstabilität. Was sollen sie auch anders machen, wenn ihnen die ganze Angelegenheit sonst um die Ohren fliegt?
    Das alles beruht ja alles nicht auf dem bösem Willen der Notenbanken, lauter Blasen zu erzeugen, sondern auf der objektiven Problemlage, dass eine Normalisierung der Geldpolitik unmöglich ist. Die Notenbanken flicken bloß ein Loch nach dem anderen, in der (vermutlich schon etwas verzeifelten) Hoffnung, dass sich die Situation irgendwie lösen wird, weil z.B. die Konjunkturprogramme helfen.

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