Folgen Sie uns

Allgemein

Insolvenz-Debakel: Deutsche Bank warnt vor dem Tag X

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Schild mit der Aufschrift Insolvenz

Wir haben in den letzten Wochen mehrmals darüber berichtet. Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland ist in der Coronakrise deutlich rückläufig! Eigentlich unglaublich. Aber nein, es stimmt. Auch weisen wir immer wieder darauf hin, dass hier ein Problem aufgestapelt und nicht gelöst wird. Denn der Grund für diesen höchst wundersamen Insolvenz-Rückgang ist zu finden im sogenannten „Insolvenzmoratorium“, welches die Bundesregierung im März verkündete.

Insolvenz-Debakel hinauszögern bis 2021?

Bis Ende September muss ein Unternehmen, dass Corona-bedingt kaputt ist, keine Insolvenz anmelden, obwohl die Insolvenz-Anmeldung sonst eigentlich von Gesetzes wegen notwendig wäre. Auch Geschäftsführer sind normalerweise angehalten rechtzeitig Insolvenz anzumelden, weil sie sich sonst der Insolvenzverschleppung strafbar machen. Aber auch dieses Problem ist derzeit ausgesetzt. Und wie wir jüngst berichteten, will die Bundesregierung das Insolvenzmoratorium wahrscheinlich von Ende September bis Ende März 2021 verlängern – womöglich auch nur bis Ende Dezember 2020, wenn es nach der CDU geht. Aber wir schätzen mal, dass sich die SPD-Justizministerin mit dem neuem Termin Ende März 2021 durchsetzen kann.

Das bedeutet: Der Berg von kaputten Unternehmen, die eigentlich Insolvenz anmelden müssten, aber es nicht tun, wird immer größer. Die Intention der Politik ist offenkundig. Je mehr Zeit man den Unternehmen gibt, desto mehr von ihnen werden es (schon irgendwie) schaffen wieder zu gesunden. Diese Hoffnung dürfte aber Wunschdenken sein. In einer heute veröffentlichten Denkschrift titelt die Deutsche Bank „Insolvenzmoratorium: Das dicke Ende kommt mit Sicherheit“. Sie weist hier auf den eigentlichen Zweck des Insvolenzmoratoriums hin, von dem aber in der Praxis wohl überhaupt nicht von staatlichen Stellen geprüft wird, ob sich Unternehmen daran halten.

Denn, so die Deutsche Bank, das Moratorium für die Anmeldung einer Insolvenz gelte explizit nur für Fälle, in denen die Corona-Pandemie ursächlich für die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung des betroffenen Unternehmens sei. Dass trotz der auch schon vor Corona schwierigen Konjunkturlage die Unternehmensinsolvenzen im Mai sogar um 9,9 Prozent unter das Vorjahresniveau gesunken sind, lasse allerdings den Verdacht aufkommen, dass in manchem Unternehmen die wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona sehr großzügig interpretiert werden könnten.

Diese Vermutung dürfte auch mit dazu beigetragen haben, dass zunehmend vor einer ab Oktober hereinbrechenden Pleitewelle gewarnt werde. Nicht ganz überraschend seien daher die Überlegungen im Justizministerium, den Tag der Abrechnung (das große Insolvenz-Debakel) zu verschieben, indem das Moratorium bis März 2021 verlängert werde. Allerdings stelle sich die Frage, wieso einem Unternehmen, dass es bis Ende September nicht geschafft hat, sich an das neue durch Corona veränderte Umfeld anzupassen, dies bis März 2021 gelingen sollte. Zumal zu befürchten sei, dass die Belastungen durch die Pandemie im Winterhalbjahr eher wieder zunehmen, so die Deutsche Bank.

Immer mehr Zombies und immer mehr Probleme

Wie wahr, möchten wir von FMW dazu anmerken. Wie soll für diese kaputten Unternehmen die Lage besser werden? In der Politik scheint es rein nach dem Motto „Wird schon werden“ zu gehen. Lass uns den Firmen mehr Zeit einräumen, dann bekommen die ihre Probleme schon irgendwie in den Griff!? Dem Verfasser der Analyse Stefan Schneider, Chefökonom Deutschland Makroökonomie bei der Deutschen Bank, ist eine wirklich interessante Analyse gelungen. So sagt er nämlich weiter, dass eine von der Politik verordnete Aussetzung von Insolvenzverfahren für ein ganzes Jahr (also März 2019 bis März 2020) zu einer erheblichen Belastung für die gesunden Unternehmen führen werde. Die Zahl der „Zombie-Unternehmen“ werde weiter steigen. Diese würden eine aggressive Preispolitik verfolgen, welche wiederum die Gewinnmargen der gesunden Unternehmen belaste und insgesamt den Strukturwandel behindere.

Zwar habe die Zahl der Zombie-Unternehmen durch die Nullzinspolitik der EZB schon seit einiger Zeit zugenommen, aber die durch das Moratorium geschaffene neue Gattung sei weitaus gefährlicher. Da sich die Zinspolitik der EZB wohl auf Jahre nicht verändern werde, dürften die „Zinswiedergänger“ noch entsprechend lange umhergeistern. Der nunmehr entstehenden Gattung von Zombies dürfte dagegen nur ein kurzer Aufenthalt im Reich der Untoten beschieden sein – mit entsprechenden Risiken für die Banken und für gesunde Unternehmen, die mit diesen Unternehmen Geschäftsbeziehungen unterhalten, so Stefan Schneider. Mit dem Ablauf des Moratoriums Ende März dürfte nicht nur die Zahl der dann einsetzenden Insolvenzverfahren – im Vergleich zu Ende September – deutlich steigen. Es könnte gar zu einem Dominoeffekt kommen, bei dem auch gesunde Unternehmen durch die Häufung von Zahlungsausfällen in die Knie gezwungen werden.

Man kann sich laut Stefan Schneider allerdings schon heute fragen, ob die Regierung sechs Monate vor der Bundestagswahl ein derartiges Szenario riskieren würde? Somit sprechen nicht nur ordnungspolitische Überlegungen, sondern auch polit-ökonomische Argumente gegen eine Verlängerung des Moratoriums über den September hinaus. Entscheidet sich Berlin trotzdem für eine Verlängerung, dürfte diese wohl nicht die letzte bleiben und wir würden dem Staatskapitalismus wieder einen großen Schritt näher kommen, so die letzten Worte von Stefan Schneider. Was sagt man dazu? Ja, so möchten wir anmerken… verlängert Berlin das Insolvenz-Moratorium bis März 2021, könnten weitere Verlängerungen umso leichter fallen. Hat man das erste volle Jahr hinter sich, ist es ein Leichtes diese Probleme über die Bundestagswahl hinaus zu verschieben! Sämtliche Folgeprobleme dürften sich dann immer weiter anhäufen.

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Johann Steinhaus

    13. August 2020 18:55 at 18:55

    Hallo Herr Kummerfeld,

    wie passt denn die neue Regelung der Börse zu der staatlichen Insolvenz-Verschleppung ?
    Einerseits will die Börse insolvente Unternehmen (seit Gestern),innerhalb 2 Tage von der Börse entfernen und auf der anderen Seite ist vom Gesetzgeber die Meldepflicht vorerst ausgesetzt.
    Die Börse kann doch nur entfernen wenn die Meldung vorliegt.
    Wenn dem so wäre ist das ganze doch Augenwischerei oder habe ich da einen Gedankenfehler ?

    Grüße

  2. Avatar

    BlinderWaechter

    14. August 2020 10:20 at 10:20

    Es ist vollkommenrichtig das je länger die Zombies ihr dasein als Untote fristen dürfen andere mit in den Abgrund gerissen werden. Viele Firmen liefern an andere nur noch gegen Vorkasse. Sie haben erkannt das man sonst das gleiche Schicksal erleiden könnte. Die welche es nicht machen und auf gute Geschäfsbeziehungen vertrauen werden ein böses Erwachen haben.
    Finnis Germania

  3. Avatar

    Erich Müller

    14. August 2020 16:14 at 16:14

    Der Schlag vom Aufprall multipliziert sich mit dem Maß der Fallhöhe und die ist jetzt schon weit über dem verkraftbaren Limit

  4. Avatar

    globalvoterorg

    15. August 2020 22:21 at 22:21

    Insolvenzverschleppung, staatlich gefördert und sanktioniert. Das reiht sich „wunderbar“ ins QE ein, welches die Aushebelung aller Märkte, de facto, bedeutet. Der „Kapelle“, hier die Mitläufer, Parasiten und amoralischen Spekulanten, ist es egal! Sie spielen weiter! „Den letzten Tango“. Damit wird die geplante Diktatur „rund“. Dies bedeutet den Tod der kl. und mittleren Unternehmer Soldaten, mit wenigen Ausnahmen, aus begünstigen Branchen, wie den Menschenschmuggel, BIG IMPF, z.B. oder die KI Sekte! Das faszinierende ist, daß die Politiker, Schmarotzer und Wasserträger der Dominanz noch glauben, es kämen, nur, die Anderen dran, wie immer! In der vorhersehbaren „Virtuellen DiktaturTotal“, allerdings, und das haben die Frühstücksdirektoren und Schweigegeld Empfänger noch nicht geschnallt, braucht man sie nicht mehr. KI !!! Die virtuelle Diktatur wird preiswerter!
    Noch eins! Bad News! Das AU/AG wird zur „schnöden“ Commodity erklärt, weil es bei Bargeldabschaffung, sprich, Virtualität, nicht mehr fungibel ist, per Dekret! Abwertung 90% oder, na, ja, 85% !!?? Wer wettet mit mir!?

  5. Avatar

    Tutti -Frutti

    16. August 2020 12:15 at 12:15

    @ Globalvoterorg, wenn Sie so unverblümt und frech die Wahrheit sagen, stehen Sie bald auf der ABSCHUSSLISTE von Tutti Van der Left.

    • Avatar

      leftutti

      17. August 2020 16:58 at 16:58

      @Tutti-Frutti, wenn Sie so unverblümt und frech die Unwahrheit verbreiten, stehen auch Sie bald auf der Abschussliste für Troll-Schwarzwild 🐗 😂

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Neofiskalismus – die Zeit für größere Regierungsaktivitäten ist gekommen

Avatar

Veröffentlicht

am

Eine neue Ära vermehrter Regierungsaktivitäten hat begonnen und wird sich wahrscheinlich noch über Jahrzehnte fortsetzen, so die Analyse des Global Macro Research Teams von Insight Investment. Das Insight’s Global Macro Research Team hat für dieses Phänomen einen neuen Begriff eingeführt: „Neofiskalismus“. Damit soll eine sich abzeichnende Ära beschrieben werden, in der Regierungen durch ihre Finanzpolitik eine noch direktere und offensivere Rolle in der Wirtschaftspolitik und -steuerung ausüben. Dies steht in starkem Kontrast zu dem gegenwärtigen Modell, unter dem Zentralbanken weitestgehend in der Lage waren, geldpolitische Entscheidungen ohne politische Intervention zu treffen.

Das neoliberale Paradigma reduzierter Regierungsinterventionen in der Wirtschaft ist in Gefahr. Längerfristige Trends gingen bereits in diese Richtung, aber die Notfallpolitik, die zur Bewältigung der COVID-19-Krise angewandt wurde, hat einen möglichen Wendepunkt geschaffen. Das Global Macro Research Team hat fünf Folgen für die Märkte identifiziert:

1)
Die Anleihenmärkte könnten für einen langen Zeitraum ähnlich wie in Japan werden. Eine im historischen Vergleich relativ geringe Volatilität könnte dazu führen, dass die Suche nach Renditen die Spreads verringert und die Zinskurven abflacht.

2)
Ein Anstieg der Inflation könnte Anleiherenditen kurzfristig nach oben treiben, wenn sie eine Abschwächung der quantitativen Lockerung bewirkt. Solche Gelegenheiten dürften attraktive Einstiegspunkte sein, solange längerfristig erwartet wird, dass die Inflation nach den Finanzierungsengpässen in der Wirtschaft wieder auf den Zielwert zurückkehrt.

3)
Für Staaten ohne vollständige Kontrolle über die Währung, in der sie ihre Emissionen tätigen, sollte die Wirksamkeit der Regierung von entscheidender Bedeutung sein. Effektiv handelnde Regierungen, die in der Lage sind, die Produktivität und das Trendwachstum zu steigern, könnten das Verhältnis Schulden/BIP rascher reduzieren.

4)
Das Identifizieren von Regierungen, die in der Lage sind, das Trendwachstum zu maximieren, dürfte für die Aktienmärkte wichtig werden, da dies zu einem wichtigen Ertragsmotor wird.

5)
Unternehmen mit staatlicher Unterstützung dürften in Perioden mit Finanzierungsengpässen einen Vorteil haben.

Experte erklärt neues Phänomen des Neofiskalismus
Gareth Colesmith, Head of Global Rates and Macro Research bei Insight Investment

weiterlesen

Allgemein

Glas halb voll oder halb leer? 21 statt 33 Prozent der Betriebe stark von Corona betroffen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Zahl von Corona stark beeinträchtigter Betriebe sinkt

Der eine sagt das Glas ist halb voll, der andere sagt es ist halb leer. Ansichtssache! So wohl auch in diesem Fall. Denn ab wann kann man sagen, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage so weit gebessert hat, dass die Coronakrise im großen Bild überstanden ist? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, hat heute aktuelle Umfrageergebnisse veröffentlicht. Regelmäßig befragt man 1.500 Betriebe.

Demnach berichteten für den Monat Mai 33 Prozent der Betriebe von starken negativen Corona-Auswirkungen auf das eigene Geschäft. Heute meldet das IAB, dass noch 21 Prozent der Betriebe von starken negativen Auswirkungen sprechen. Also ein Fünftel der Unternehmen ist immer noch ernsthaft von Corona beeinträchtigt, und das laut Bundesregierung vier Monate nach dem wirtschaftlichen Tiefpunkt der Krise. Der eine erachtet dies als großen Schritt in die richtige Richtung, der andere sieht darin ein Desaster, dass immer noch so viele Betriebe ernsthafte Probleme haben. Dazu hier einige Aussagen des IAB im Wortlaut:

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die wirtschaftliche Situation der Betriebe sehr deutlich gegenüber dem Höhepunkt der Krise im Frühjahr verbessert hat“, erklärt IAB-Forscher Jens Stegmaier.

Von den im Mai stark negativ durch die Corona-Krise betroffenen Betrieben sind 49 Prozent weiterhin stark betroffen. 25 Prozent der im Mai stark negativ betroffenen Betriebe geben aktuell geringe negative Auswirkungen an, 23 Prozent keine oder gleichermaßen positive wie negative Auswirkungen und 3 Prozent überwiegend positive Auswirkungen.

Am heftigsten wurde das Gastgewerbe von der Corona-Krise getroffen: Im Mai lag der Anteil der Betriebe mit starken negativen Auswirkungen bei 78 Prozent und der Anteil mit geringen negativen Auswirkungen bei 17 Prozent. Aktuell sind 45 Prozent stark negativ betroffen und 17 Prozent gering negativ betroffen.

Im Bereich Information und Kommunikation waren im Mai dagegen nur 3 Prozent der Betriebe stark negativ betroffen. Gering negativ betroffen waren 25 Prozent. Aktuell sind 5 Prozent stark negativ und 29 Prozent gering negativ betroffen.

Das Verarbeitende Gewerbe liegt dazwischen: Für den Mai berichteten 37 Prozent der Betriebe von starken negativen und 28 Prozent von geringen negativen Auswirkungen. Aktuell sind 29 Prozent mit starken negativen Auswirkungen und 24 Prozent mit geringen negativen Auswirkungen konfrontiert.

weiterlesen

Allgemein

Geldpolitik: US-Notenbank macht Nullzins langfristig fest – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

gestern haben sich im Rahmen ihres turnusmäßigen Treffens die US-Notenbanker nochmals zur Geldpolitik eingelassen. Dabei verzichtete man erstmals auf jede Geheimniskrämerei und garantierte dem Kapitalmarkt, den gegenwärtigen Leitzins von Null langjährig beizubehalten. Die Fed wird dabei auch zumindest vorübergehend Inflationsraten oberhalb der bisher starren Inflationsgrenze von 2 % akzeptieren.

Das war nicht der ganz große Wurf der Fed. Am Aktienmarkt hatte man doch auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik gehofft. So hofften die Börsianer, dass die Notenbanker nächstens ihre Anleihenkäufe nochmals ausweiten und künftig auch im Junk-Bereich (Anleihen mittlerer und schlechter Qualität) einkaufen werden. Diese Phantasie ist nach der gestrigen Notenbank-Sitzung erst einmal vom Tisch.

Trotzdem hatten die Währungshüter rund um Jerome Powell auch positive Nachrichten für uns. Mittlerweile wissen wir, die Pandemie hat sich nicht so zerstörerisch auf die US-Volkswirtschaft ausgewirkt wie zuvor befürchtet. So rechnen die Analysten der Fed nun damit, dass die Arbeitslosenrate in den USA Ende des Jahres zwischen 7 und 8 % liegen wird, aktuell übrigens 8,4 %. Zuvor war man noch von einer Rate in der Spanne zwischen 9 bis 10 % ausgegangen.

Vor diesem Hintergrund sah der Offenmarktausschuss – das oberste Gremium der Fed – keine Notwendigkeit, kurzfristig weitere Mittel in den Markt zu pumpen. Folglich schwächelten die Aktienmärkte rund um den Globus zum Wochenausklang.

Eine Frage: Warum ist eigentlich die Geldpolitik der Fed, aber auch der EZB so immens wichtig für uns als Anleger? Warum reagieren die Märkte jedes Mal nahezu prompt auf die Einlassungen der Geldpolitiker?

Hierzu einige Hintergrund-Informationen: Die Geldpolitik bestimmt vereinfacht gesprochen, wieviel Geld die Wirtschaftssubjekte wie Unternehmen, Verbraucher und auch Investoren in der Tasche haben. Und je lockerer oder expansiver eine Geldpolitik, desto mehr Kapital befindet sich im Wirtschaftskreislauf. Und viel Geld bedeutet letztlich immer steigende Aktienkurse.

Damit ist die Geldpolitik neben der fundamentalen Entwicklung in den Unternehmen der große und entscheidende Faktor für die Aktienmärkte. Ich behaupte, dass die Börsenhausse der vergangenen Jahre ganz wesentlich auf der lockeren…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen