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Aktien

Ist die Deutsche Bank alternativlos?

Markus Fugmann

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am

Von Robert Schröder, www.Elliott-Waves.com

Die Aktie der Deutschen Bank notiert mit aktuell knapp 28 EUR auf einem Niveau, wo sie schon einmal Mitte März 2009 gestanden hat. Während der Heimat-Index DAX haussiert, dümpelt der Kurs des größten deutschen Kreditinstituts vor sich hin. Und das nun schon seit mind. drei Jahren. Erst in der letzten Woche, am Tag der EZB-Entscheidung, brach der Kurs – gegen den breiten Markt – um 3,8 % ein. Wo soll das noch hinführen?

Im großen Bild wird das ganze Desaster gut sichtbar. Von dem 87%-igen Crash 2007/08/09 konnte sich die Aktie bis heute nicht richtig oder gar nachhaltig erholen. Schon im Frühjahr 2010 ging der Konter-Bewegung mit dem Test der 60 EUR Marke die Puste aus und eine neue volatile Abwärtsbewegung begann.

Langsam aber sicher scheint sich hier im Monats-Chart ein riesiges zusammenlaufendes Dreieck zu bilden, das nach Vervollständigung eine massive und schnelle Trendbewegung verspricht. In welche Richtung wird sich das Dreieck also auflösen?

DeutscheBank1106Teil1

Mit Sicherheit kann ich das (noch) nicht sagen. Aber Dreiecke sind in den allermeisten Fällen Fortsetzungs- bzw. Konsoldierungsformationen nach einem Impuls. Den Impuls hatten wir in Form des Crashs von 118,51 auf 15,38 EUR. Dieser wird seitdem „in die Breite“ also in Form des Dreiecks korrigiert und dieser Impuls wird so wohl auch nicht auf Dauer „alleine“ stehen bleiben (können). Ergo sehe ich die Deutsche Bank eher nach unten Richtung 15 EUR und auf daraus resultierende neue Tiefs ausbrechen.

Bevor diese potenzielle neue Baisse aber starten kann, gibt es jetzt im mittelfristigen Bild zunächst jedoch noch eine Trading-Chance vom Feinsten. In der letzten Woche wurde der Aufwärtstrend seit Anfang 2009 bzw. die untere Dreieckslinie direkt getestet. Nach einem leichten Fehlausbruch konnte diese wichtige Linie per Wochenschlusskurs verteidigt werden.

DeutscheBank1106Teil2

Damit ergibt sich jetzt meiner Einschätzung nach ein Rallypotenzial von gut 25 %. Sofern das Tief aus der letzten Woche mit 27,35 EUR hält, kann die Deutsche Bank in den kommenden Wochen ohne Weiteres wieder die obere Dreieckslinie erreichen, die bei ca. 35/36 EUR verläuft.

Und dort wird es dann richtig spannend! Sollte sie dort wieder scheitern, nach unten abdrehen und anschließend auch noch aus dem Dreieck nach unten herausrutschen, wissen Sie, was die Stunde geschlagen hat!

Neue Tiefs unter 15 EUR können aus heutiger Sicht nur verhindert werden, wenn das Dreieck nach dem Erreichen der 35/36 EUR nach oben verlassen wird und wir anschließend schnell einen Wochen-Schlusskurs über 40 EUR bekommen. In diesem Fall lautet das Kursziel dann ca. 60 EUR.

„15 EUR und 60 EUR sind eine große Spanne. Wenn die Deutsche Bank nicht fällt, dann steigt sie eben. Und umgekehrt. Toll. So eine Analyse braucht nun wirklich niemand.“ Das werden einige kritische Leser jetzt vielleicht anmerken. Wie aber schon geschrieben, kann ich heute noch nicht mit genügender Sicherheit sagen, in welche Richtung das Dreieck aufgelöst wird. Daher gilt es den Kurs der Deutschen Bank ab 35/36 EUR genau zu beobachten!

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Elliott-Waves.com

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Aktien

Markus Koch im Interview mit Dr. Jens Ehrhardt – Markt war überkauft

Redaktion

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Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Interview mit Dr. Jens Ehrhardt über die aktuelle Börsenlage. Dr. Ehrhardt ist der Meinung, dass die Börse zuletzt überkauft war, und dass die Kurse deswegen gerade zurückkommen. Das Thema Optionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Angesprochen werden im Interview technische wie auch fundamentale Faktoren.

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Wer an der Börse seine Gefühle ausschaltet, gewinnt! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über.

Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen.

Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein entsprechendes Auto fuhren. Studien haben diesen Zusammenhang mehrfach belegt.

Investieren Sie nicht in der Branche, in der Sie arbeiten

Für die Entstehung einer Lieblingsaktie oder einer Lieblingsbranche ist auch oft unser ausgeübter Beruf von Relevanz. So habe ich jahrelang in meinen Depots Bank-Aktien übergewichtet, weil ich ein Kind der Branche bin. Hier fühlte ich mich wohl, hier kaufte ich gerne. Richtig clever war diese Übergewichtung freilich nicht, wie die Performance vieler Bank-Aktien im Rückblick zeigt. Ich habe Zeit gebraucht, um diesen Wirkfaktor zu verstehen und schließlich abzuschalten.

Ein ähnliches Beispiel: Ein Ingenieur im Maschinenbau wird mit großer Wahrscheinlichkeit sein Depot erheblich mit Aktien dieser Branche befüllen. Er liebt die Arbeit, die er tut. Er mag die Produkte, mit denen er arbeitet. Folglich liebt er auch

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Dax und die Risikoaversion – aktuelle Analystenmeinungen

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Risikoaversion und der Dax - wie geht es weiter?

Werden Dax, Dow und Co nach dem jüngsten Kursverlusten weiter fallen? Risikoaversion (auch Risk Off genannt) ist das Wort der Stunde, also die Flucht in den sicheren Hafen namens US-Dollar und hochwertige Anleihen, in Zeiten immer weiter steigender Corona-Ängste, welche die wirtschaftliche Erholung gefährden. Hier zunächst zwei aktuelle Video-Beiträge von Jochen Stanzl von CMC Markets:

Milan Cutkovic

Hier drucken wir die aktuelle Meinung von Milan Cutkovic ab, Marktanalyst bei Axitrader:

Die Börsen wurden zum Start in die neue Handelswoche von der Realität eingeholt. Dank des billigen Geldes der Notenbanken, drastischer Stützungsmaßnahmen der Regierungen weltweit sowie einer starken Nachfrage nach den Technologieaktien als Pandemie-Gewinner kannte der Aktienmarkt in den vergangenen Monaten nur den Weg nach oben. Die jüngsten Corona-Warnungen nach dramatisch steigenden Infektionszahlen sind nun eine kalte Dusche für die Investoren und die Erinnerung daran, dass wir uns weiterhin inmitten einer globalen Pandemie befinden.

Dass die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Herbst wieder steigen würde, wurde generell erwartet. An den Aktienmärkten bestand jedoch die Hoffnung, dass die Regierungen die Situation nun deutlich besser unter Kontrolle haben und weitere Lockdowns nicht nötig sein würden. In Großbritannien aber kalkuliert die Regierung aber bereits wieder mit einem solchen Szenario und bereitet weitere landesweite Restriktionen vor. Es besteht die Sorge, dass weitere Länder in Europa dem Beispiel folgen werden und die Wirtschaft erneut zum Stillstand kommt.

In den USA steht kein Durchbruch im Ringen um ein neues Corona-Hilfspaket in Sicht. Für die Anleger ist dies frustrierend, vor allem nach dem die Federal Reserve nicht weit genug ging. Ohne weitere Stimulus-Maßnahmen der Regierung könnte die Konjunkturerholung auf der anderen Seite des Atlantiks ins Stocken geraten.

Auch am Devisenmarkt ist in naher Zukunft mit erhöhter Volatilität zu rechnen. Neben der Pandemie dürften die US-Präsidentschaftswahl, die Brexit-Verhandlungen und geopolitische Spannungen die Wechselkurse wieder stärker bewegen. Aktuell sind aufgrund der Risikoaversion vor allem der US-Dollar und der japanische Yen gefragt.

Jasper Lawler

Jasper Lawler von LCG sagt aktuell (hier auszugsweise zitiert), dass er heute die Reaktion der Anleger auf den gestrigen großen Risiko-Off-Tag an allen Märkten, den so genannten „Battery Day“ von Tesla und die Aussage des Fed-Vorsitzenden Jay Powell beobachten werde. Der gestrige Tag sei ein klassischer Risiko-Off-Moment gewesen, an dem Aktien und Kryptowährungen einbrachen, während Staatsanleihen, der US-Dollar und der Yen zulegen konnten. Tech-Aktien würden sich seit einigen Wochen zurückziehen, aber gestern sei der Ausverkauf breiter gewesen, da die Industrieunternehmen im Dow schwer getroffen wurden. Der Silberpreis fiel am Montag an einem Punkt um 10%.

Einige Marktteilnehmer hätten auch argumentiert, dass das traurige Ableben der Richterin Ruth Bader Ginsburg und der Streit um ihre Nachfolge im Obersten Gerichtshof ein neues US-Konjunkturpaket noch unwahrscheinlicher gemacht habe. Wenn der Rückgang nur auf die Stimmung zurückzuführen ist, dann erhöhe dies die Chance auf einen Rückschlag am nächsten Tag – auch wenn einige wichtige technische Niveaus, darunter die 50 DMA im S&P 500 nachgegeben haben – dies begünstige weitere Abwärtsbewegungen.

Teslas Battery Day sei zum Teil ein PR-Gag, und zum Teil etwas Wesentliches für die Zukunft der Elektrofahrzeuge. Jede neue Generation von Tesla-Batterien sollte in der Lage sein, mehr Energie zu speichern und eine längere Lebensdauer zu haben – und damit die Reichweite und Kosten von Elektrofahrzeugen auf ein Niveau zu bringen, das von der breiten Masse akzeptiert werde.

Jasper Lawler weist auch darauf hin, dass Jerome Powell heute Nachmittag bei einer von drei Gelegenheiten in dieser Woche vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses über das CARES-Gesetz aussage – d.h. über das erste Konjunkturpaket. Für Großbritannien wird erwartet, dass Premierminister Boris Johnson gegen Mittag in einer Erklärung vor dem Unterhaus weitere Sperrmaßnahmen ankündigen wird.

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