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Kommt Stagflation? Jens Erhardt zu den Risiken

Stagflation - wie groß ist die Gefahr?

Die Sorgen vor einer Stagflation nehmen zu – vor allem der massive Anstieg der Energiepreise hat das Potential, die Inflation weiter anzuheizen und die Wirtschaft abkühlen zu lassen. Nun berichten immer mehr deutsche Medien über die Gefahr einer Stagflation.

Stagflation – wie groß sind die Risiken?

Die Anzeichen sind da: das Wachstum kühlt sich ab, die Inflation steigt deutlich über den Trend:

Gleichzeitig sorgen Materialmangel, Lieferketten-Engpässe und eben die scharf steigenden Energiepreise für eine Abkühlung der Wirtschaft - der Kostendruck auf Unternehmen und Konsumenten steigt, die Margen der Firmen leiden.

Folgender Chart von Octavio Costa bringt das Dilemma auf den Punkt - die Inflationserwartungen steigen, die Erwartungen für das BIP sinken:

Auch in Deutschland sieht es immer schlechter für die Konjunktur aus: Industrieproduktion und Auftragseingänge fallen deutlich, wie frische Daten zeigen.

Wie aber sieht ein Investment-Profi die Gefahren für eine Stagflation? Jens Erhardt erklärt seine Sicht der Dinge:



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4 Kommentare

  1. Herr Dr. Erhardt behauptet im Interview, dass er Volkswirt sei und dies studiert habe. Meines Wissens hat er Betriebswirtschaftslehre und NICHT Volkswirtschaftslehre studiert. Er wäre gerne Volkswirt, dies ist er aber
    nur hobbymäßig. An der einen oder anderen Stelle merkt man, dass er eben Betriebs- und nicht Volkswirt ist.

  2. @Pluto

    Mal langsam. Er hat eine volkswirtschaftliche Dissertation geschrieben. Damit ist er auch Volkswirt. Desweiteren gilt auch die berufliche Erfahrung schon immer und heutzutage auch in formalisierter Form (z.B. Master Professional).

    Und im übrigen sind Wirtschaftswissenschaften einfach Gesellschaftswissenschaften, weil das entscheidende Element immer der Mensch ist. Und meiner Erfahrung nach versteht jeder Gemüsehändler mit mangelhaften Deutschkenntnissen mehr von Wirtschaft, als der größere Teil der einschlägig akademisierten Wirte.

    1. Ich habe nur die Fakten beschrieben. Er hat BWL (nicht VWL) mit dem Abschluss Diplom-Kaufmann und nicht
      Volkswirtschaftslehre (Diplom-Volkswirt) studiert. Dass seine Dissertation schwerpunktmäßig einen volkswirtschaftlichen Bezug hat, ändert daran nichts. Zur Klarstellung : Ich schätzte DJE.

      Ihr letzter Satz kommt natürlich bei der breiten Masse immer gut an. Ob die Aussage jedoch zutreffend ist, wage ich doch zu bezweifeln.

      1. Die fragliche Dissertation ist VWL. Natürlich prägt ein Erststudium auch.

        Was den von Ihnen bezweifelten Satz angeht, ist der leicht beweisbar. Jeder Gemüsehändler muss es schaffen, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, sonst ist er keiner mehr. Dazu muss er wesentliche Zusammenhänge begriffen haben, freilich ohne sie ausformulieren zu können. Von den Volkswirten und besonders von den Nobel-Prämierten, wird soviel offenkundiger Unfug geäußert, dass es weh tut.

        Meine Leseempfehlung für Sie: alles von Nassim Taleb. Wenn Sie wenig Zeit haben, nehmen Sie sich direkt „Antifragilität“ vor.

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