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Bitcoin

Kryptowährungen: Bitcoin-Absturz und kein Ende in Sicht

Redaktion

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Die Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple sind weiter auf Talfahrt. Insbesondere Bitcoin hat es nun „geschafft“, auch die letzte Verteidigungslinie nach unten zu durchbrechen. Das könnte bedeuten, dass wir dort noch weitaus tiefere Kurse erwarten dürfen. Einer der größten Auslöser dafür dürften wohl der Verdacht wegen Kursmanipulation sein, bei dem auch das US- Justizministerium ermittelt. Dies hat wohl auch anfangs die Abwärtsbewegung ins Rollen gebracht, und der zunehmende Vertrauensverlust der Anleger verstärkt diesen Trend jetzt noch. Viele trennen sich mit Verlust von ihren Anlagen. Seit dem extremen Boom der Kryptowährungen ist der Grundgedanke als alternatives Zahlungsmittel fast völlig verloren gegangen, und Spekulanten erwarteten das große Geld. Grundsätzlich halten wir Kryptowährungen trotz alledem für eine gute Investition, wenn sie sich auf ein normales Maß bewegt haben. Denn spätestens wenn der letzte Bitcoin geschürft wurde, geht der Kampf erst richtig los.

Bitcoin bleibt die bekannteste von den Kryptowährungen

Der Kurs von Bitcoin fällt und fällt. Wie wir oben schon beschrieben haben, könnte der Auslöser der Verdacht auf Kursmanipulation sein. Es wird vermutet, dass der Preis von Bitcoin künstlich in die Höhe getrieben wurde. So wurde bekannt, dass der Kurs von Bitcoin stieg, sobald Tether gedruckt wurde. Auch die positiven Meldungen können den Kurs von Bitcoin nicht sonderlich beeindrucken, dass Interesse von großen Investoren in den Markt einzusteigen. Für einige sind steigende Kurse interessant, und für andere niedrige oder fallende Kurse. Glauben Sie, dass große Investoren bei Bitcoin einsteigen möchten, wenn dieser zum Beispiel bei über 10.000 Dollar liegt? Daran glauben wir auch nicht. Denn die möchten sich selbstverständlich auch günstig mit Kryptowährungen eindecken. Dann gibt es auch Spekulanten, die Short-Positionen halten und derzeit viel Geld mit fallenden Kursen verdienen. Hier sollte eventuell auch mal untersucht werden, wie hoch diese Positionen sind. Nun, wichtig ist für uns eher, wo es nun hingeht. Mit derzeit 6420 Dollar hat Bitcoin sein Tief und damit eine wichtige Unterstützung nach unten durchbrochen. An einer großartigen Erholung glauben wir derzeit nicht und halten vorerst an unserem nächsten Kursziel von 5530 Dollar fest.

Kryptowährungen

Ethereum

Bei Ethereum sieht der Kurs nicht viel anders aus. In den vorangegangenen Abschnitten haben wir die Gründe schon behandelt. Mit dem Durchbruch der Marke von 495 Dollar sehen wir auch hier vorerst einen weiteren Rückgang des Kurse bis auf die Linie von 356 Dollar.

Ripple

Auch Ripple kann sich dem negativen Trend nicht entziehen, trotz seines Erfolges als Bockchain der Banken. Es gibt auch für Ripple nach Chart-Betrachtung wenig positive Impulse, die den Kurs nach oben bringen könnten. Mit 0,54 Dollar ist er auch nicht mehr soweit entfernt von seinen Tief im März. Dort sehen wir auch sein nächstes Kursziel nach unten.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Beobachter

    14. Juni 2018 10:51 at 10:51

    Also die Spitze des Eisberges „der ponzischen Finanzindustrie „ist endlich am Zerfallen, Tesla müsste schon lange implodieren, dann wären dann auch etwa die sogenannt normalen Aktienmärkte fällig um die heisse Luft abzulassen.War der Bitcoin nicht schon im Januar der Vorreiter der Korrektur?

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Aktien

Dax-Vola, Bitcoin als neuer Sicherer Hafen, Ideen zu Apple und Visa

Redaktion

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Von

Eine mögliche höhere Volatilität im Dax um die 13.000 Punkte wird im folgenden Video besprochen. Ebenso bespricht Manuel Koch mit einem Experten die Aussicht, dass sich der Bitcoin als zusätzlicher Sicherer Hafen neben Gold etablieren könnte. Notwendig sei ein grundsätzliches Vertrauen der Anleger in die Technik des Produkts, so der Experte. Auch werden im Video Empfehlungen der trading-house Börsenakademie zu den Aktien von Apple und Visa besprochen und im Detail erläutert.

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Bitcoin

Bitcoin: Kommt der echte Konkurrent aus China?

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Symbolbild für den Bitcoin, der nur elektronisch existiert

Es gibt tausende verschiedene Kryptowährungen, doch keine kann es bis heute mit Bitcoin aufnehmen. 65 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung von mehr als 5.500 Kryptowährungen entfällt auf Bitcoin. Doch in China, wo ohnehin schon ein enormer Marktanteil auf digitales Bezahlen mittels Handy-Apps entfällt, entsteht jetzt eine Kryptowährung, die es mit Bitcoin aufnehmen könnte, ohne mit Bitcoin viele Gemeinsamkeiten zu haben.

Bitcoin und Co. sind bei Chinas Machthabern verpönt, da sie schwer zu kontrollierende Kapitalflüsse darstellen. Da es keinen freien Kapitalverkehr zwischen China und der Welt gibt und auch im Inland am besten alle Zahlungsflüsse kontrolliert werden sollen, standen Kryptowährungen lange auf der Abschussliste. Mining-Farmen galten sogar als im Land unerwünschte Branchen, Farmen wurden ab Januar 2018 geschlossen und Bitcoin selbst wurde ab Dezember 2013 schrittweise verboten. Ab September 2017 ist der Betrieb von Tradingplattformen für Kryptowährungen untersagt.

Inzwischen hat sich die Meinung etwas geändert. Bestehende Kryptowährungen sind noch immer verpönt. Doch die Staatsführung hat erkannt, dass Kryptowährungen wie Bitcoin perfekt nachvollziehbare und bis in alle Ewigkeit gespeicherte Zahlungsmittelflüsse abbilden, wenn bekannt ist, wem welche Wallet gehört. Staatlich kontrollierte Kryptowährungen wären somit das perfekte Überwachungsinstrument.

Chinas Bitcoin-Alternative heißt DCEP

Daher hat sich die Stimmung in der Führung inzwischen merklich gewandelt. Im November 2019 fand sogar ein Blockchain-Gipfel in China statt. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung einer eigenen, chinesischen Alternative zu Bitcoin. Inzwischen begann bereits ein Pilotprogramm in vier Städten mit einer digitalisierten Version der staatlichen Währung Renmbini, genannte DCEP. Für die chinesischen Bürger entfallen dabei alle Vorteile, die klassische Kryptowährungen bieten, ohne dass die staatliche Kryptowährung dafür im Tausch neue Vorteile gegenüber zum Beispiel Bitcoin böte. Eine digitalisierte Form der staatlichen Währung können die Menschen schließlich bereits mit zum Beispiel Alipay oder WeChat nutzen.

Um die neue staatliche Währung unter die Menschen zu bringen, bedient sich die Regierung daher eines Tricks: Staatliche Leistungen werden in der neuen Kryptowährung ausgezahlt, was die Menschen dazu zwingt, diese neue Währung auch einzusetzen. Damit hat die Regierung auch die Möglichkeit, die neue Kryptowährung im Rekordtempo zu einem global unerreichten Marktanteil zu verhelfen. In letzter Konsequenz könnten z.B. Steuerzahlungen als Kryptowährung gefordert werden, was dann jeden chinesischen Steuerzahler zwänge, die Währung nicht nur einzusetzen, sondern auch einzunehmen.

In China ist die Bevölkerung bereit für digitale Zahlungsabwicklung

Schon ohne staatlichen Zwang werden 16% des chinesischen Bruttoinlandsprodukts mit Alipay und Co. abgewickelt, also privaten Handy-Apps. Mit staatlichem Zwang ließe sich der Anteil des digitalen Renminbi sicherlich auf noch deutlich größere Anteile heben. Damit bestünde für China dann auch die Möglichkeit, internationale Transaktionen ohne die Nutzung westlich dominierter Systeme wie Swift oder den Umweg über den US-Dollar abzuwickeln. Schon heute können chinesische Touristen in Westeuropa mit chinesischen Apps bezahlen. Künftig könnten zum Beispiel auch vom Westen sanktionierte Staaten wie der Iran auf die chinesische Bitcoin-Alternative umschwenken.

Ziel des digitalen Renminbis ist, dass er ohne Bankkonto auskommt. Die Wallet ist in diesem Fall das Konto. Noch immer gibt es in China 225 Millionen Menschen ohne Bankkonto. Gleichzeitig gibt es aber mehr Mobilfunkverträge als Einwohner. Die chinesische Bitcoin-Alternative wäre insofern ein Entwicklungsprogramm, das hunderten Millionen Menschen erstmals Zugang zu einem kontoähnlichen Produkt böte.

DCEP hat wenig Gemeinsamkeiten mit Bitcoin und Co.

Mit den von Krypto-Fans propagierten Vorteilen einer Kryptowährung hat DCEP natürlich fast nichts mehr gemeinsam. DCEP ist vollständig staatlich kontrolliert, die Geldmenge ist prinzipiell unbegrenzt und es gibt keine Blockchain. Insofern hat DCEP mehr mit Handy-Payment-Apps gemeinsam als mit Bitcoin und Co.

Sollte sich DCEP jedoch durchsetzen, stünde die Frage im Raum, wozu es die technisch deutlich aufwendigeren Kryptowährungen überhaupt noch braucht. Zweifelsohne verbrauchen die meisten Kryptowährungen Unmengen an Strom, um die kryptographischen Berechnungen durchführen zu können, die für den Betrieb der Blockchains erforderlich sind. Am Ende könnte also eine digitale Währung, die mit Kryptowährungen kaum etwas gemeinsam hat, den Stern der Kryptowährungen zum Sinken bringen.

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Bitcoin

Bitcoin: Der Tag nach dem Halving – steht die große Kursrally an?

Claudio Kummerfeld

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Reines Smybolbild eines Bitcoin als Münze

Gestern Abend gab es ein Ereignis für den Bitcoin, das es zuletzt 2016 gab. Das Halving. Im Bitcoin-Netzwerk wurden insgesamt 630.000 sogenannte Blöcke generiert. Es gibt die sogenannten Miner. Dies sind ganz normale Menschen wie Du und Ich, die mit ihrem Computer oder zusammengeschalteten Computern durch reine Rechenleistung neue Bitcoin-Datenblöcke erzeugen. Dafür werden diese Miner belohnt, in dem ihnen neue Bitcoins (BTC) zugeteilt werden. Sozusagen eine Entlohnung für geleistete Arbeit. Die Gesamtanzahl des Bitcoin ist mathematisch auf 21 Millionen Stück festgelegt.

Belohnung der Bitcoin-Miner wird halbiert

Damit diese Menge nicht all zu schnell erreicht wird, gibt es das Halving. Das Halving beschreibt die Halbierung der Belohnungsmenge für die Miner. Wurden sie anfangs noch mit 50 Bitcoins belohnt, waren es zuletzt 12,5. Seite heute Nacht sind es nur noch 6,25 Bitcoins. Es wird also weniger attraktiv für die Miner die weltweit bekannteste Kryptowährung zu erzeugen, was die Vermehrung bis zur Maximalmenge verlangsamen sollte? Die Halbierung der „Belohnung“ ist fest im Bitcoin-Code verankert. Sie geschieht immer dann, wenn wieder 210.000 neue Blöcke erzeugt wurden.

Dieses Szenario der möglichen geringeren Aktivität der Neu-Schürfung dieser Kryptowährung könnte den Bitcoin für Spekulanten und Anleger auf der Suche nach Alternativen für ihre persönliche Geldanlage attraktiver machen (Bitcoin kaufen mit Coincierge). Denn begrenzte Güter wie Gold und auch der mathematisch begrenzte BTC sind attraktiv. Alles was in seiner Menge begrenzt ist wie zum Beispiel Sportwagen, die in limitierter Menge hergestellt werden, können deutlich im Preis steigen. Und zwar immer dann, wenn es viele Nachfrager nach diesem bestimmten Anlagegut gibt. Je mehr Nachfrager bei nicht oder nur langsam wachsender Angebotsmenge, desto höher der Preis.

Stark steigender Kurs?

Und was hat der Bitcoin von gestern auf heute gemacht? Der Kurs notierte gestern (ganz grob gesagt) um die Niveaus von 8.700 Dollar herum, und heute auch (aktuell 8.724 Dollar). Im Chart sehen wir den Kursverlauf des Bitcoin in US-Dollar seit dem Jahr 2012. Auch das Krypto-Branchenportal BTC-Echo titelt heute „Nach dem Halving – Warten auf die Explosion“. Ganz kurzfristig in den ersten Stunden nach dem Halving bleibt die Kursexplosion aus. Aber das Szenario, dass durch die hier beschriebenen Änderungen diese bekannteste aller Kryptowährungen attraktiver wird, könnte den Kurs immer noch beflügeln. Erst in Tagen, oder Wochen, oder Monaten? Man sollte diesen Markt im Blick behalten.

Bitcoin Kurs seit 2012

Lesen Sie beim Klick an dieser Stelle einen Artikel von Dirk Schuhmanns vom 29. Januar, warum das Halving kein Problem für Bitcoin-Besitzer werden wird!

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