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Lesetipp: „Der Wahnsinn an den Märkten ist eine reale Gefahr“

Erst der Crash nach dem Brexit, dann die heftige Erholung. Total normal...

FMW-Redaktion

Erst der Crash nach dem Brexit, dann die heftige Erholung. Total normal. Folgender Artikel in der „Welt“ bringt die Dinge sehr gut auf den Punkt – und zeigt die Gefahren für die sogenannte Realwirtschaft, die von einem aufgeblähten Finanzsektor ausgehen:

„Die Folgen dieser Machtverschiebung sind seit Langem spürbar. Sie führen zu Krisen und Rekordverschuldungen, bremsen das Wachstum und lassen die Löhne langsamer steigen. Eine Wende zum Besseren, sagt Foroohar, kann es nur geben, wenn sich die Firmen wieder darauf besinnen, mit Investitionen, Innovationen und der Erschließung neuer Märkte die Wirtschaft zu stimulieren, statt mit finanziellen Tricks die Gewinne künstlich aufzupumpen.

(..)

Der ehemalige Weltbank-Direktor Steve Denning beziffert den jährlichen Wachstumsverlust, der aus dem aufgeblähten Finanzsektor resultiert, auf nicht weniger als zwei Prozentpunkte. Für eine Gesellschaft sei es desaströs, wenn immer mehr Firmen versuchten, aus Geld Geld zu machen. „Wahrer Wohlstand entsteht aus der Produktion von Waren und Dienstleistungen für echte Menschen“, so Denning. Schnelle Kursgewinne für Aktionäre schafften allenfalls eine Art potemkinschen Wohlstand für wenige, der nach einem Crash von heftigen Verlusten für die breite Allgemeinheit abgelöst würde.“

Den gesamten Artikel in der „Welt lesen Sie bitte hier..



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2 Kommentare

  1. Nur im letzten Absatz des WELT-Artikels ist eine Spur Wahrheit enthalten, da dort die Notenbanken als Problemursache benannt werden. Noch einen Schritt weiter zu gehen und das FIAT-Geldsystem als Ganzes in Frage zu stellen, das wäre von einem Springer-Blatt wohl zu viel erwartet. Ich empfehle stattdessen den heutigen Artikel von John Mauldin, http://www.goldseiten.de/artikel/291419–Das-Undenkbare-denken~-Ein-Blick-auf-die-kommende-Krise.html.

    Zitat daraus:

    „Wenn wir die letzten 100 Quartale betrachten und die Prognosen mit der Realität vergleichen, dann liegt die Trefferquote der Fed bei Null. Es ist statistisch unmöglich, noch schlechter zu sein. Die Notenbank hat ihre Modelle in den letzten 40 Jahren auf drei grundlegende Arten angepasst – und sie damit jedes Mal nicht verbessert, sondern noch schlechter gemacht.“

    Frage: Weshalb soll man so eine Institution behalten?

    1. …..die Federal Reserve Bank gehört mehrheitlich privaten amerikanischen Großbanken, die auch klar die Richtung bestimmen!!! Wer ist also für den Wahnsinn, den wir jetzt seit Jahrzehnten sehen verantwortlich????

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