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Lesetipp: Folgen der Finanzkrise? Nein. Warum das Wachstum tatsächlich nicht mehr kommt..

"Es ist die Demografie, Dummkopf!"

FMW-Redaktion

Die vorherrschende Meinung lautet: wir haben Wachstumsprobleme, weil wir nach wie vor die Nachwirkungen der Finanzkrise zu spüren bekommen. Ist das wirklich so? Nein, sagen einige Forscher – und habe dafür sehr gute Argumente! Wir empfehlen dazu zwei Artikel: einen aktuellen in der schweizer „NZZ“ unter Berufung auf neue Studien über den demografischen Übergang, der alte Wachstumszahlen nicht mehr möglich mache. Den Artikel dazu in der „NZZ“ lesen Sie bitte hier..

Ganz klar hat diesen entscheidenden Link zwischen Wachstum und Demografie schon 2012 Guido Lingnau analysiert in einem Artikel mit dem Titel „Es ist die Demografie, Dummkopf!“, den Sie hier lesen können...

Tenor Lingnaus: Ökonomen, Notenbanker und Politikert wollen demografische Probleme mit konjunkturfördernden Rezepten lösen – was nicht funktionieren kann und wird! Womit wir übrigens bei der EZB wären und ihrem Don Quichote-Kampf gegen Windmühlen, die zum allergrößten Erstaunen der Notenbanker nicht die von Ihnen erwarteten Ergebnisse liefern..



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5 Kommentare

  1. Bitte um Nachsicht, aber ich habe die Schlussfolgerungen in den Artikeln nicht so richtig entdeckt.

    Aber Demografie hin oder her. Meistens sind Begründungen, die auf demografische Veränderungen hinweisen, nichts als fadenscheinige Ausflüchte derjenigen, die ihren Hals nicht voll kriegen können.

    Nehmt den Milliardären die Hälfte von ihren Milliarden und den Millionären die Hälfte ihrer Millionen und gebt das Geld denen, die gerne auch mal im Konsumrausch schwelgen möchten, die auch mal in Urlaub fahren möchten, die auch mal ihre Wohnungseinrichtung erneuern wollen etc..
    Und gebt es allen denen, die gerademal soviel haben, dass sie so eben ihre Lebensbedürfnisse befriedigen können, die aber nicht mal was übrig haben um sich eine Kinokarte leisten zu können.

    Da würde die Wirtschaft in Schwung kommen, aber sowas von in Schwung. Und selbst mit einer krass schrumpfenden Bevölkerungszahl.
    Es kommt nur auf die Höhe der Umverteilung an.

    Hier schrieb ja schon mal jemand sarkastisch, jetzt wüsste er, warum es den Indern so gut geht. Da wächst die Bevölkerungszahl ja auf Deubel komm raus und demografische Probleme wie bei uns kennen die nicht.

    1. @Gerd:
      Genauso ging es mir beim Lesen der beiden Artikel auch. Die Autoren schienen sehr bemüht, eine Begründung zu finden, in der die Wirkungskette „stagnierende/sinkende Realeinkommen –> schwache Nachfrage –> schwache Investitionsneigung –> schwaches Wachstum“ nicht vorkommt.
      Da muss dann halt ein jahrzehntelang wirksamer „Einmaleffekt“ herhalten, der just genau dann an Wirkung einbüßt, wenn unter dem Schlachtruf der Wettbewerbsfähigkeit Löhne, Sozialleistungen, Renten – also Einkommen der Privathaushalte – konsequent gedrückt werden.
      Ein hübscher kleiner Nebenwiderspruch ist in einem Artikel auch noch enthalten: Wenn sich die Sparneigung wegen privater Altersvorsorge negativ auf Investionen du Nachfrage auswirkt – wie will man dann in Zukunft eigentlich von en Erträgen der Investitionen die Armutsrenten aufpäppeln?

  2. Der Artikel „es ist die Demographie, Dummkopf“ ist auf den Punkt gebracht richtig.
    Die Lösung ist sehr einfach finde ich.
    Man brauch nur eine richtige FAMILIENPOLITIK auf den Weg zu bringen, in welcher die Position der wahren Frau ( Mutter ) gestärkt wird.

  3. z.B braucht sich eine deutsche Mutter mit 4 Kindern nicht um Ihre Rente sorgen zu machen. Solchen heutzutage Wahrhaft aussergewöhnlichen Frauen muss die Mindestrente garantiert werden. Nur mal ein Beispiel.

  4. Damit kommen wir schon klar. Japan hat ähnliche Demographie-Probleme wie wir und ist das wohlhabendste Land der Welt wo es so gut wie keine Armut gibt.

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