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Marktgeflüster (Video): Heute wird Börsengeschichte geschrieben!

Wenn nichts dazwischen kommt, wird der wichtigste Aktien-Index der Welt, der S&P500, heute einen neuen Rekord aufstellen: nämlich 242 Handelstage ohne einen Verlust von mehr als 3%! Auch sonst schafft der Index „Bestleistungen“ seit Jahrzehnten was geringe Schwankungsbreite etc. angeht. Heute zu Handelsbeginn zunächst Euphorie wegen des Wahlsieges des großen Gelddruckers Abe in Japan, aber dem Dax ging, wie schon am Freitag, die Puste aus..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Wenn nichts dazwischen kommt, wird der wichtigste Aktien-Index der Welt, der S&P500, heute einen neuen Rekord aufstellen: nämlich 242 Handelstage ohne einen Verlust von mehr als 3%! Auch sonst schafft der Index „Bestleistungen“ seit Jahrzehnten was geringe Schwankungsbreite etc. angeht. Heute zu Handelsbeginn zunächst Euphorie wegen des Wahlsieges des großen Gelddruckers Abe in Japan, aber dem Dax ging, wie schon am Freitag, die Puste aus – der Index kann sich nach wie vor nicht von der 13.000er-Marke absetzen. Ansonsten beobachten die Märkte die Ereignisse um Katalonien und warten auf die Entscheidung Trumps, wer neuer (oder alter) Fed-Chef wird – im Rennen sind wohl nur drei Kandidaten, einer davon (John Taylor) wäre eine negative Überraschung..

13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    Savestrax

    23. Oktober 2017 18:43 at 18:43

    Es sind nur noch wenige Tage und der VIX findet seinen Extremwert der letzten 52 Wochen unter 16.

    • Avatar

      Segler

      23. Oktober 2017 19:27 at 19:27

      Könnten Sie das ein wenig erläutern ?
      Das mit der 16 und dem Extremwert verstehe ich nicht

      • Avatar

        Savestrax

        23. Oktober 2017 20:12 at 20:12

        Gerne

        Der ytd-Chart des VIX wird etwa ab dem 10. November sein Erscheinungsbild stark ändern. Der bisherige Höhepunkt im Bereich von 22 verschwindet und macht Platz für ein Hoch im Bereich 16. Damit liegt dann der Höchstwert der letzten 52 Wochen deutlich unter dem langjährigen Mittel (irgendwas im Bereich 19).

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    Schnutzelpuh

    23. Oktober 2017 19:05 at 19:05

    Tja, wenn das keine Kaufkurse im US-Markt sind. In Japan ohnehin nach dem Sieg von Abe. Fehlt nur noch dieser DAX, dass das Rumgezicke um 13000 mal zu Ende geht. Taylor wird es natürlich nicht. Das wäre reiner Selbstmord für Trump. Der Russel konsolidiert für den nächsten Schub. Gilt natürlich auch für den DAX. Shortgedanken sind jedenfalls derzeit keine Option.

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      Andreas

      23. Oktober 2017 19:46 at 19:46

      Nur zu! Freut mich wenn der kleine Privatanleger auf jeder webseite von weiter steigenden Aktienmärkten ausgeht. Es ist leicht zu behauten die Märkte steigen wenn sie Wochenlang nur am steigen sind.
      Shortgedanken sind keine option?
      Ich empfehle ihnen diesen Artikel:
      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/10/23/spekulanten-wetten-auf-einbruch-des-dow-jones/
      Im Artikel finden sie sich unter dem Begriff “ Privatanleger“, das smart money ist leider nicht ihrer Meinung.

      Die Banken werden sicherlich ein großes Vergnügen haben abermillionen von long-Zertifikaten platt zu machen.

      • Avatar

        Schnutzelpuh

        23. Oktober 2017 23:18 at 23:18

        Solange es keine Shortsignale gibt, bleibe ich „Long“. Da ist es mir das egal, ob die Spekulanten auf fallende Kurse setzen . Bis jetzt lagen sie jedenfalls falsch.

        • Avatar

          Segler

          24. Oktober 2017 07:39 at 07:39

          Welches sind denn Ihre Shortsignale ?

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          Andreas

          24. Oktober 2017 08:34 at 08:34

          Einer der wichtigsten Regeln an der Börse sind die Zeitpunkte wenn man aus seinen Positionen aussteigen sollte.. Man will ja nicht nur Buchgewinne sondern auch echte Gewinne realisieren.

          Aber jeder wie er will…die Börse ist keine Einbahnstraße und die Herde hat leider nie Recht( auf lange Sicht)…
          Ich gehe auch von deutlich höheren Kursen beim DAX und den amerikanischen Märkten aus.
          Nur bei mir leuchten so gut wie alle Signale, dass wir vor einer Korrektur stehen (kein Crash!).

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            Segler

            24. Oktober 2017 09:05 at 09:05

            Nochmals meine Frage:
            Welches sind genau Ihre Shortsignale, nach denen sie einen „Ausstieg“ realisieren ?
            Ihr Zitat “ .. so gut wie alle .. “
            sagt mir, dass Sie eine Vielzahl von Indikatoren beobachten.
            Mögen Sie uns einige davon verraten ?

          • Avatar

            Andreas

            24. Oktober 2017 09:35 at 09:35

            Indikatoren wären:
            RSI, Williams%R, MACD und CCI zeigt bärisches Signal…

          • Avatar

            Andreas

            24. Oktober 2017 09:40 at 09:40

            P.s.:
            Elliott wellen deuten auch noch einen Anstieg bis Ca. 13085 Punkten an. Anschließend eine größere Korrektur bis ca. 12500.

  3. Avatar

    madsoul

    24. Oktober 2017 09:17 at 09:17

    Sehen hier glaube ich viele so, aber
    der Gaul kann noch mal geritten werden. Ich warte schon gefühlt ewig auf die Korrektur, aber irgendwie stinkt das grade eher nach einer erneuten (kurzfristigen) Bärenfalle.
    Trump redet auf einmal von Tax Cut und nicht mehr Reform, dazu Fed Chef Diskussion und die Asienreise. Und ob dem Privatanleger nich mehr angedreht werden kann, wenn der Markt jetzt auf einmal korrigiert ??? Da ist es einfacher als Insti die Warnung rauszugeben, Cash zu parken und parallel die Kurse weiter oben zu halten. Es naht das Monatsende und da sollte ein sattes Plus stehen bleiben, damit die Distributionsphase weiter gehen kann.

    Ich gehe daher davon aus, dass wir vor der Korrektur nochmal einen Anstieg bekommen, momentan kommen wir Bären einfach immer zu schnell aus der Höhle. Gefühlt korrigiert der Dow, aber sorry, wir liegen immer noch über 23300!.
    Kann gut sein, dass ich auch dieses mal daneben liege, aber bis jetzt bin ich jedesmal auf die Nummer „jetzt korrigiert er“ reingefallen und musste das mühsam mit Zwischenlongs einigermassen im Griff halten. Da machen auch Trade mit 600 Punkten Plus keinen Spass mehr, wenn man damit nen Short aus der 22000 er Zeit „Hochkaufen muss“.
    Daher nehme ich zZt nur immer Long Teilgewinne mit.

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Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

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am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

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fashionette: Onlineshop für Luxus-Shopping geht an die Frankfurter Börse

Claudio Kummerfeld

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Bürotürme in Frankfurt

fashionette ist kein normaler Onlineshop für Klamotten und Schuhe. Nein, hier werden nur hochpreisige Handtaschen, Schuhe, Schmuck etc verkauft. Darauf hat sich die Düsseldorfer fashionette AG spezialisiert. Man konzentriert sich auf die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Nach eigenen Angaben bietet das Portal 11.000 Artikel von 150 Premium- und Luxus­marken, und hat pro Monat mehr als 3 Millionen Seitenaufrufe. Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2019 bei 73 Millionen Euro, und der Gewinn (EBITDA) lag bei 6,8 Millionen Euro. Das entspricht einer Marge von 9,3 Prozent.

Die Deutsche Börse hat heute offizielle Angaben zur Aktienzeichnung und zum ersten Handelstag an der Börse für das Unternehmen veröffentlicht. Die Aktienzeichnung für den Börsengang der fashionette AG (ISIN: DE000A2QEFA1) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist heute gestartet und wird voraussichtlich bis zum 27. Oktober andauern. Inklusive der Mehrzuteilungsoption werden bis zu 3.605.000 Aktien angeboten, die Bookbuilding-Spanne liegt bei 30,00 bis 38,00 Euro je Aktie. Der erste Handelstag der fashionette AG im Segment Scale ist laut der Deutschen Börse für den 29. Oktober geplant.

Beim Klick an dieser Stelle finden sie alle Detaildaten zu dieser Emission bei der Frankfurter Börse.

Der Börsengang von fashionette hat einen Gesamtumfang von bis zu 137 Millionen Euro. Aber der Großteil der Papiere werden vom aktuellen Hauptaktionär Genui verkauft, womit ein Großteil der Emission nicht in der Firma landet, sondern an den Altaktionär fließt. Im Unternehmen werden von der Emission wohl 36-46 Millionen Euro ankommen.

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