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Markus Koch: „Es ist zu spät, um zu verkaufen – und zu früh, um zu kaufen“

Wie ist die Lage wirklich?

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Der Satz eines Analysten, den Markus Koch mit den Worten zitiert: „Es ist zu spät, um zu verkaufen – und zu früh, um zu kaufen“ bringt es auf den Punkt. Wie ist die Lage wirklich? Wir wissen es schlicht nicht genau – die Wall Street wird erst ab Mitte Januar schlauer sein, wenn die US-Berichtssaison ins Laufen kommt.

Markus Koch über die selbsterfüllende Prohphezeiung der Märkte – und das, was in Sachen Fed heute schon eingepreist ist. Und was eben nicht:

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Wolfgang M.

    19. Dezember 2018 11:33 at 11:33

    Interessantes Video von Markus Koch. Zum Schluss hat er einen Leserkommentar gelesen, der ihn beleidigt hat. Dann war er sauer und hat rasch abgeschaltet. Dergleichen kennt Markus Fugmann auch hier auf FMW.
    Quot capita, tot sensus, aber mit Anstand.

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Markus Koch LIVE zum Wall Street-Start: Kommt die US-Zinssenkung?

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Markus Koch spricht aktuell im Live-Video zum Start der Wall Street. Fed und G20 sind aktuell wichtige Themen. Im Detail spricht er über die Wahrscheinlichkeit für diese Woche, ob die Zinsen durch die Fed gesenkt werden.

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Markus Krall im Interview – wenn schwarze Schwäne Junge kriegen

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Haben Sie Markus Krall schon einmal erwischt, dass er etwas behauptete, was sich in einem Fakten-Check als falsch heraus gestellt hätte? Wir jedenfalls nicht..

Markus Krall hat bekanntlich kürzlich das Buch „Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen“ veröffentlicht – darin zeigt er, wie durch die Geldpolitik der Notenbanken die „kreative Zerstörung“ im Sinne Schumpeters aufgehoben wird, sodass eine „Zombifizierung“ der Wirtschaft stattfindet mit Fehlallokationen von Kapital.

Nun sind wir mit eben dieser Geldpolitik der Notenbanken an einem Kulminationspunkt: trotz Null- oder sogar Negativzinsen erreichen die Inflationserwartungen heute (gemessen an den 5y5y-forwards) in der Eurozone mit 1,12% heute ein neues Allzeittief:


(Blau Euro-Dollar-Kurs; rot die Inflationserwartungen für die Eurozone in fünf Jahren für die dann folgenden fünf Jahre)

Krall zeigt einmal mehr, dass die Banken immer mehr unter Druck kommen werden – in den letzten Tagen betonten führende EZB-Notenbanker wieder und wieder, welch tolle Instrumente man noch im Köcher habe, um die Problem zu lösen. Man will also die Dosis einer nachweislich nicht wirkenden, sondern eher giftigen Medizin weiter erhöhen – viel Glück dabei!
Und die Deutsche Bank lagert langlaufende, wohl toxische Derivate aus – auch das ein sicher sehr gutes Zeichen (die Deutsche Bank-Aktie steigt heute deswegen – wir wünschen den Aktionären der Deutschen Bank ebenfalls viel Glück!):

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Notenbanken: Sind die Hoffnungen der Märkte berechtigt? Konjunkturdaten sind noch zu gut..

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Von Naeem Aslam, chief market strategist bei ThinkMarkets

Die europäischen Märkte und US-Futures beginnen die Woche recht positiv. Während der Woche wird der Schwerpunkt weiterhin auf den Zentralbanken und ihrer Geldpolitik liegen.

Betrachtet man die bisherige Entwicklung der Aktienmärkte seit Jahresbeginn, so stieg der S&P 500 Index um 15,16 Prozent, der Dow Jones um 11,84 Prozent – und der Nasdaq ist im bisherigen Jahresverlauf um 17,5 Prozent gestiegen. Der Volatilitätsindex VIX ist im bisherigen Jahresverlauf dagegen um fast 39,89 Prozent gesunken. Denken Sie daran, dass dies alles inmitten der verschärften geopolitischen Spannungen und des anhaltenden Handelskrieges zwischen den USA und China geschieht. Dies zeigt, dass die Anleger nach wie vor sehr daran interessiert sind, riskantere Anlagen zu halten, da die als sicher eingestuften Derivate wie Gold im bisherigen Jahresverlauf nur um 4,42 Prozent gestiegen sind.

 

Alles dreht sich um die Fed-Sitzung

Die Anleger setzen weitgehend auf ein wichtiges Ereignis: Die Zentralbanken werden aufgrund der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in Bezug auf die Geldpolitik weiterhin dovish bleiben. Dies zeigt sich am Anleihenmarkt – die deutsche Bundrendite ist mit einem Rekordwert von -0,25 Prozent weiter in den negativen Bereich gefallen. Ähnlich ist die 10-jährige Rendite der US-Treasuries eingebrochen, sie ist in weniger als 6 Monaten von 3,15 Prozent um gut 100 Basispunkte gesunken und hat das Niveau von 2,08 Prozent erreicht.

Händler wetten, dass die Federal Reserve in diesem Jahr für ihre Geldpolitik eine Trendwende einleiten wird, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir eine Zinssenkung durch die Fed sehen. Es besteht kein Zweifel, dass die Schwäche des Dollar-Index, der den Goldpreis nach oben getrieben hat, hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, dass Spekulanten in diesem Jahr mindestens zwei Zinssenkungen der Fed erwarten.

Allerdings hat der Dollar-Index in den letzten Tagen einen Teil seiner Verluste wieder ausgeglichen. Dies zeigt, dass die Devisenhändler nicht wirklich auf der Seite der Spekulanten stehen. In diesem Sinne ist die für Mittwoch geplante FOMC-Pressekonferenz von großer Bedeutung: Die Fed kann wirklich „kaltes Wasser“ auf die Markterwartungen von zwei Zinssenkungen für 2019 setzen. Die Fed war vom ersten Tag an sehr deutlich: Ihr Schritt ist stark von der Stärke der Wirtschaftszahlen abhängig, und eine so massive U-Wende in Bezug auf ihre Geldpolitik zu nehmen, wird von den Wirtschaftszahlen nicht unterstützt!

 

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