Europa

VDMA-Meldung Maschinenbau mit -12 % bei Auftragseingängen in 2023

Die Industrie-Schwäche erkennt man bei den Auftragseingängen im Maschinenbau. Im Jahresvergleich 2023 zu 2022 ist es ein Minus von 12 %.

Foto: Aleksandarlittlewolf-Freepik.com

Die deutsche Industrie steht derzeit nicht besonders gut da, man befindet sich in einer Rezession. Der Maschinenbau – zusammen mit der Autoindustrie das Kernstück der Industrie – zeigt seit Monaten deutlich fallende Autragsrückgänge, was für das Jahr 2024 auf spürbar sinkende reale Umsätze schließen lässt. Heute hat der Maschinenbau-Verband VDMA Jahreszahlen 2023 präsentiert.


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Auftragseingänge im Maschinenbau -12 % im Gesamtjahr

Der Orderrückgang im deutschen Maschinenbau hat sich laut VDMA im Dezember 2023 ein wenig abgeschwächt – unterm Strich resultiert für das gesamte Jahr 2023 aber dennoch ein zweistelliges Minus der Bestellungen. Insgesamt blieben die Aufträge im Gesamtjahr 2023 real 12 Prozent unter ihrem Vorjahreswert. Weiterhin ist laut VDMA eine Trendwende nicht erkennbar: „In den großen Absatzmärkten Europa, den USA, China fehlt es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung, den gerade die Investitionsgüterindustrie benötigen würde“. Im Inland verbuchten die Unternehmen 2023 ein Orderminus von 11 Prozent, aus dem Ausland kamen 13 Prozent weniger Bestellungen. Dabei betrug das Auftragsminus aus den Euro-Ländern 16 Prozent, die Nicht-Euro-Länder schlugen mit einem Rückgang von 11 Prozent zu Buche.

Kurzfristiger Blick

Hier die Aussagen des VDMA für Dezember 2023: Immerhin brachte der Dezember 2023 für sich genommen weniger schlechte Werte, zum Jahresschluss lagen die Auftragseingänge mit real minus 6 Prozent nur einstellig unter Vorjahr. „Dafür sorgten die Kunden aus den Nicht-Euroländern, deren Bestellungen sogar geringfügig um 1 Prozent stiegen“, erläutert Wiechers. Dadurch fiel der Rückgang aus dem gesamten Ausland mit 3 Prozent zum Vorjahr vergleichsweise moderat aus. Im Inland (minus 13 Prozent) sowie aus den Euro-Ländern (minus 11 Prozent) wurden allerdings auch im Dezember zweistellige Rückgänge verbucht.



Über den RedakteurClaudio Kummerfeld
Claudio Kummerfeld verfügt über langjährige Kapitalmarkterfahrung. Er berichtet als Finanzjournalist über aktuelle Marktereignisse. Dazu kommentiert er politische und wirtschaftliche Themen.
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1 Kommentar

  1. Ob die Traumtänzer in der Regierung wohl wach werden, wenn das alles in den Arbeitslosenzahlen sichtbar wird?
    Was machen dann die Millionen zugewanderten Fachkräfte?
    Wenn dann alle seit 2019 eingewanderten Fachkräfte den deutschen Pass bekommen können, dann wird sich zumindest die Arbeitslosenquote unter den ausländischen Fachkräften sprunghaft reduzieren.
    Sicher werden sich die dann auch Deutschen bei der Ökosekte bei den nächsten Wahlen bedanken. Oder gleich eine eigene Partei gründen?
    Ja- das Kino über Deutschland wird immer spannender.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

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