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Ölpreis: „32 bucks man, that´s the new price target“

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Von Claudio Kummerfeld

Auch wenn nicht alle exakt die selben Wörter verwenden, aber die aktuelle Parole der Öltrader lautet „32 bucks man, that´s the new price target“. Die 42 Dollar im Ölpreis (WTI) ist unterschritten, darunter kommt charttechnisch nur noch die große Leere, die zurückreicht in die düstere Lehman-Vergangenheit, ins Jahr 2008. Hier war das Tief bei 32 Dollar. Das ist jetzt das neue Preisziel, das viele ansteuern.

Unrealistisch? Viel zu tief? Da kommt er nie hin? Hätte man vor 6 Wochen gedacht der Ölpreis könnte in so kurzer Zeit um 20 Dollar abstürzen von 62 auf 42? Wohl kaum! Und so lange immer noch viele am Markt glauben weitere Abstürze seien unrealistisch, gibt es immer noch welche, die Long sind und ihre Position drehen können. Den OPEC-Mitgliedern sollte es größtenteils egal sein, ob der Ölpreis bei 45, 40 oder 35 steht. Naja, nicht völlig egal, aber irgendwo in den Regionen unter 50 will man ihn wohl gerne dauerhaft sehen. Wenn die Trader am Ölmarkt ihn immer weiter drücken, schaut man dem gerne zu, bis die Konkurrenz in den USA endlich platt ist.

Das heute Nacht gemeldete BIP für das 2. Quartal in Japan ging um 1,4% zurück, damit im Rahmen der Erwartungen. Auch das zeigt zusammen mit den Problemen in China eine Abkühlung der Konjunktur in Asien. Nicht gerade positiv für die Nachfrageseite bei Öl. Da fehlt es an Optimismus für den Ölpreis heute zum Wochenstart. Also keine Nachrichten, die ein weiteres Abrutschen Richtung 41 und 40 verhindern könnten. Nur die AlGOS könnten mal wieder ein wenig gegenpushen.

Ölpreis 17.08.2015 3
Der Ölpreis (WTI) seit 2005. Ganz rechts im kleinen Kreis das Tief aus März 2015, rechts daneben der aktuelle Preis knapp unter 42. Jetzt ist das nächste große Tief die 32 aus 2008.

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Heraklit

    18. August 2015 10:45 at 10:45

    Ok aber das betrifft WTI-Öl. Angesichts des zurückgehende Öldurstes der Wirtschaft und der Substitution durch Gas wird Öl immer weniger wichtig. Die Siebziger sind vorbei. Früher oder später wird das Exportverbot gekippt, dann wird WTI näher an Brent rücken und vielleicht noch 2-3$ zulegen. Aif dem niedrigen Niveau bleibt es dann.

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Finanznews

Aktienmärkte: Warum es nach unten geht! Marktgeflüster (Video)

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Nach dem gestrigen starken Abverkauf der Aktienmärkte geht es auch heute weiter nach unten – dabei schien vieles zunächst nach einem „turnaround tuesday“ auszusehen, sprich einer bullischen Gegenreaktion. Aber nach guten Start gab die Wall Street die Gewinne wieder ab – und das liegt an einer Kombination aus fundamentalen und technischen Faktoren der Aktienmärkte. Fundamental, weil schon lange die Kurse steigen, nicht aber die Gewinne der Unterehmen. Durch das Coronavirus wurde die Schere zwischen Kursen und fundamentaler Lage zu groß (Gewinnwarnungen voraus). Und technisch: mit Unterschreiten bestimmter Niveaus (besonders beim Leitindex S&P 500) müssen mit Anstieg der Volatilität Trading-Systeme (Algos) verkaufen. Hinzu kommt, dass US-Privatanleger ihre ohnehin schon hohen Long-Positionen in ETFs und Optionen noch weiter ausgebaut hatten und mit tieferen Kursen immer mehr in Schieflage geraten..

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Aktien

Steigen Sie am Beginn des Abwärtstrends in China ein! – Werbung

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Lieber Börsianer,

dass es um die chinesische Wirtschaft nicht zum Besten bestellt ist, war bereits im vergangenen Jahr bekannt. Die nun durch das Corona-Virus hervorgerufenen Probleme machen die kommenden Monate für viele chinesische Unternehmen zu einer Frage des Überlebens. In Hong Kong ist man bereits einige Schritte weiter. Bedingt durch die Proteste rutschte die Wirtschaft dort bereits im vergangenen Jahr in die Rezession. Der Aktienmarkt jedoch reflektiert die neuen Probleme noch nicht. Zeit, über eine Short-Position in Hong Konger Aktien nachzudenken, um von fallenden Kursen zu profitieren. Jetzt ist ein passender Einstiegszeitpunkt für Sie, denn der Hang Seng Index durchbrach in Hong Kong heute die 200-Tage-Linie nach unten!

Hong Kong war lange Zeit die Konjunktur-Lokomotive Chinas. Das Tor zur freien Welt verschaffte China nicht nur Kapital. Die Stadt war vor dem Beginn des chinesischen Wirtschaftsbooms auch noch mehr als 25% des chinesischen Bruttoinlandsprodukts aus. Diese Zeiten sind lange vorbei. Der Anteil liegt inzwischen bei weniger als 3% und wachsen tut die Wirtschaft in Hong Kong auch nicht mehr. Das Ausmaß des ökonomischen Einbruchs erstaunt jedoch. Analysten gehen davon aus, dass die Wirtschaft in diesem Quartal mit einer Jahresrate von mehr als 6% schrumpfen wird. Vor zwei Jahren wuchs sie noch mit fast 5%. Das ist ein Einbruch um rund 11 Prozentpunkte und damit eine massive Rezession verglichen mit der Zeit um 2008. Damals schrumpfte das Wachstum von rund +7% auf -7%. Der Aktienmarkt jedoch spricht eine andere Sprache. Der Kurs des Hong Konger Hang Seng Index…..

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Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm

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Indizes

Rüdiger Born: Bewegung bei Indizes, Euro und Gold

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Zur Action in den Aktienindizes will ich mich im folgenden aktuellen Video äußern. Bei Euro vs US-Dollar will ich eine mögliche Bodenbildung ansprechen. Die aktuelle Aufwärtsbewegung wirkt nicht besonders schwungvoll. Und beim Gold, da ist richtig was los. Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service „Trade to Go“  (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

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