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Märkte

Ölpreis: Die spinnen die Amis…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Nachdem die Lagerbestände im US-Öl vorhin deutlich höher gemeldet wurden, brach der Ölpreis ein, wie zu erwarten. Ähnlich Phänomen wie letzte Woche: Nach zweiter Durchsicht erblicken auch diesmal einige Trader die parallel veröffentlichte Zahl der Produktionsmenge, die komischerweise weiter gesunken ist, also spekuliert man schnell doch wieder auf einen steigenden Ölpreis. Und so steigt er wieder den ganzen Verlustweg nach oben zurück, nur um jetzt wohin zu gehen? Rauf oder runter? Welche Zahl erachtet man jetzt als wichtiger? Lagerbestände oder Fördermenge?

Ölpreis 2

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    joah

    30. September 2015 17:35 at 17:35

    das Greifen nach den letzten Strohhalmen: Willkommen in der Illusion.
    (irgendwann trifft man sich dann mal bei Generalverdächtigen: dem Wetter)

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Indizes

Wall Street: Nasdaq und S&P 500 nach Schwäche nun vor Erholung?

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am

Der Nasdaq 100 ist wie die Wall Street insgesamt im Verlauf der zurückliegenden beiden Wochen etwas tiefer als prognostiziert gefallen. Eine gesteigerte Korrekturaktivität ist indes nicht zu verzeichnen, der Chart zeigt das auf. Im besonderen Maße optimistisch stimmt diesbezüglich der ausgebliebene Schlusskurs unterhalb des 0.62-Retracement bei 10.741 Punkten. Eine grundlegende Verbesserung der Ausgangslage ist für die nächsten Tage an der Wall Street natürlich nicht zur erwarten, doch sollte sich die bereits laufende Bodenbildung weiter fortsetzen können. Doch so langsam aber sicher setzt sich Verunsicherung, Nervosität in den Köpfen der Akteure fest.

Wall Street – Ausblick für den Nasdaq:

Die Performance der letzten Tage lässt darauf schließen, dass der Nasdaq 100 versucht ist, die seit August laufende Korrektur (b) abzuschließen. Der vermiedene Bruch der 0.62-Unterstützung (10.741 Punkte) ist ein relativ sicheres Indiz auf diese Option. Mit einem eventuellen Überschreiten des 0.76-Widerstandes bei 11.296 Punkten würde sich ein reelles Entspannungssignal einstellen. Diesen Schritt erwarte ich für die sich anschließenden Tage, maximal 1-2 Wochen.

Der Nasdaq war den anderen Indizes der Wall Street voraus gelaufen
Denn es ist nicht auszuschließen, dass sich die seitliche Performance der Wall Street noch geraume Zeit fortsetzt. Mit Überschreiten des zuvor genannten Widerstandes wird der Raum bis zur 0.62-Linie bei 11.988 Punkten geöffnet. Wesentlich höher sollte der Trend in der ersten Stufe nicht verlaufen. Wie im Chart abgebildet, besteht sehr gut die Möglichkeit, dass sich eine seitliche Phase größeren Stiles, in Form eines Triangles, einstellt. Ein eventueller Bruch der Unterstützung bei 10.741 Punkten würde eine erneute Korrekturwelle auslösen.

Fazit:

Der Nasdaq könnte mit Überschreiten von 11.296 Punkten ein kleines, bis ca. 12.000 Punkte geltendes Kaufsignal bilden.

 

S&P 500 – der Leitindex

Wie erwartet musste sich der S&P 500 an den letzten Tagen weiteren Punktverlusten hingeben. Dramatisches ist dennoch nicht zu konstatieren, blieb die Korrektur der Wall Street im Rahmen der jüngsten Prognose. Sehr positiv ist demnach der ausgebliebene Bruch der Unterstützungslinie bei 3.178 Zählern (1.62 Retracement). Allein dieser Aspekt rechtfertigt eine zumindest für den kurzfristigen Horizont geltende optimistische Sicht auf den Aktienindex. Die Tagesperformance, insbesondere der Sprung über die 0.62-Linie (3.279 Punkte) vom Freitag, untermauert diese Lesart zusätzlich.

Ausblick für den S&P 500:

Die jüngste Korrektur ist im Grunde ein fünfteilige (1-2-3-4-5) Impulswelle und dient damit der Ausbildung von Welle (c) der abc-Korrektur. Diese Korrektur wiederum bildet die größere (B) aus und hat mit der kleineren (b) eine überschießende Welle „B“ ausgeformt. Der ausgebliebene Bruch der 1.62-Supportline, sowie der bereits erwähnte Schlusskurs über 3.279 Zähler, kann als Abschluss der kleinen (5) und damit verbunden von (c) angesehen werden. Die große (B) bleibt indes noch offen. Ihr Schicksal muss durch die weitere Performance geschrieben werden.

Der S&P 500 ist der Leitidex der Wall Street
Wie im Chart dargestellt, ist daher zeitnah, für den Verlauf der folgenden 1-2 Wochen, von einer kleinen Rally an der Wall Street auszugehen. Großer Raum steht dieser Bewegung nicht zur Verfügung. Maximal bis zur 0.76-Linie erwarte ich den kleinen Höhenflug. Diese Performance kann sich durchaus als erste Stufe einer etwas größeren und gut nutzbaren Aufwärtsbewegung entpuppen. Darüber ist allerdings noch nicht das letzte Wort gesprochen, sodass ich momentan noch kein größeres Kaufsignal benennen kann.

Fazit:

Ein kleines Kaufsignal mit Ziel bis zur 0.76-Linie wurde bereits ausgelöst. Aufgrund der korrektiven Verfassung ist ein längerfristiges Signal momentan noch nicht spruchreif.

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Devisen

Türkische Lira mit neuem Rekordtief – warum die Zinsanhebung verpufft ist

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira stand seit letzter Woche Donnerstag vor einer möglichen Kurswende. Denn seit geraumer Zeit hangelt sie sich von einem Rekordtief zum nächsten – ein Desaster! Hauptverantwortlich dafür war die von Präsident Erdogan befürwortete Politik der türkischen Zentralbank, den Leitzins tief unterhalb der Inflationsrate zu belassen – Hauptsache es gibt günstige Kredite für Unternehmen und Verbraucher in der Türkei. Aber damit war am Donnerstag Schluss. Völlig überraschend wurde der Leitzins von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent angehoben – eine mutige, kräftige Anhebung!

Türkische Lira aktuell mit neuem Absturz auf Rekordtief

Und die türkische Lira reagierte entsprechend positiv mit einer Aufwertung. US-Dollar vs Lira fiel bis Freitag von 7,69 auf 7,51. Endlich mal ein Aufatmen für die Lira, könnte man sagen. Aber vor allem seit Start des Devisenhandels heute Nacht wertet die türkische Lira wieder deutlich ab, auf neue Rekordtiefs gegen US-Dollar und Euro. Der folgende Chart, der bis letzten Mittwoch zurückreicht, zeigt den beschriebenen Verlauf seit Donnerstag. Aktuell muss man 7,78 Lira für 1 US-Dollar zahlen (Hoch heute schon bei 7,86). Und für einen Euro muss man heute schon 9,08 Lira aufbringen.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

Geopolitik durchkreuzt Lira-Erholung

Da könnte man bei der türkischen Zentralbank in Ankara ja fast verrückt werden, möchte man meinen. Da erhöht man den Leitzins um kräftige 200 Basispunkte, und nur zwei Handelstage später notiert die türkische Lira tiefer als jemals zuvor. Aber in diesem Fall muss man die Notenbanker von jeglicher Schuld freisprechen. Die geopolitische Lage hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Denn direkt um die Ecke sind zwischen Armenien und Aserbaidschan sind heftige Kämpfe entfacht. Jetzt gilt in beiden Ländern sogar der Kriegszustand. Schweres Artilleriefeuer, zahlreiche Tote und Verletzte – die Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach gehen weiter. Die Türkei hat sich umgehend an die Seite Aserbaidschans gestellt, so besagen es aktuelle Berichte. Dies setzt die türkische Lira plötzlich kräftig unter Druck. Heute verkündete Maßnahmen der türkischen Bankenaufsicht (siehe hier) gehen bei diesem kriegerischen Konflikt derzeit völlig unter.

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Devisen

Euro vs US-Dollar: Schafft der Euro zum Wochenstart den Rebound?

Agata Janik

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Mehrere Euro-Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar musste in der vergangenen Handelswoche herbe Verluste hinnehmen. Innerhalb nur weniger Tage hat der Euro gegenüber dem US-Dollar über 200 Punkte verloren. Aus technischer Sicht war diese Reaktion auf der Short-Seite zu erwarten. Die Indikatorenlage war im mittelfristigen Zeitfenster ausgereizt. Zu oft hat der Major vergeblich versucht, die höheren Regionen über 1,19 nachhaltig zu erobern. Nach der letzten Seitwärtsbewegung und einem erneuten misslungenen Angriff, kam es zu einer großen Enttäuschung im Markt. Der Widerstand bei 1,1875 hat endgültig bestätigt, dass es für den Euro an der Zeit war, eine Korrektur zu erfahren. Die Bullen haben ihre Long-Trades sukzessive in Laufe der Woche geschlossen und den Euro vs USD somit unter Druck gesetzt.

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Während der ganzen letzten Woche wurde die Short-Seite von den Händlern klar favorisiert. Der frische Abwärtstrend wurde zusätzlich durch die allgemeine Dollar-Stärke beschleunigt. Der Greenback scheint momentan eine kleine Renaissance zu erleben. Nicht nur gegen den Euro, sondern auch gegen die anderen Majors konnte sich die amerikanische Währung in der letzten Handelswoche gut durchsetzen. Obwohl es in den USA weiterhin brodelt und die Lage sich vor den Präsidentschaftswahlen immer mehr zuspitzt, gewinnt der USD gegen die anderen Hauptwährungen wieder an Wert. In Europa haben die Experten die zweite Welle des Covid-19 fast schon fest einprogrammiert. Die infektionszahlen steigen an und immer mehr Regionen werden zum Risikogebiet erklärt. Die Sorgen und Ängste vor der wirtschaftlichen Krise kommen zurück. Das belastet den Euro. Das Vertrauen in die europäische Leitwährung scheint zu schrumpfen.

Am Freitag wurde der Euro vs USD weiter abverkauft. Nachdem der wichtige Widerstand bei 1,1681 gehalten hatte, schlugen die Bären erneut zu und schicken den Euro weiter in den Keller. Es hat sich frische Dynamik auf der Unterseite entwickelt und der Kurs rutsche im Laufe des Tages immer tiefer. Im Low notierte EUR/USD vor dem Wochenschluss bei 1,1610. Diese Unterstützung war stark und konnte die Short-Bewegung stoppen. Am Nachmittag, während der amerikanischen Session, erholte sich der Euro dann wieder leicht. Es waren aber überwiegend die Gewinnmitnahmen der Daytrader, die diese Gegenreaktion auf der Oberseite ausgelöst haben. Im späten Handel notierte der Euro zum USD bei ca. 1,1637.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Montagmorgen, notiert der Euro vs USD bei 1,1632. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, geriet der Euro erneut leicht unter Druck. Der Kurs rutsche bis 1,1615. Hier hat die Dynamik wieder nachgelassen. Der Angriff auf die 1,1600 Marke war somit gescheitert. Danach hat sich der Euro wieder ein wenig erholt. Die 1,1600 „big figure“ wird für die weitere Entwicklung von EUR/USD von großer Bedeutung sein. Es ist eine wichtige psychologische Marke, die nicht zu vernachlässigen ist. Die Bären werden heute wieder versuchen, den Euro unter Druck zu setzen.

Der Weg bis 1,1600 ist nicht lang. Darunter liegen viele Stop-Loss Marken. Wenn diese gezogen werden, wird sich der neue Abwärtstrend weiter fortsetzen. Die nächste signifikante Unterstützung befindet sich erst bei 1,1516 (120er Moving Average). Wenn dagegen die 1,1600 Marke aber hält, kann es zu einem schnellen Rebound kommen. Auf der Oberseite hat EUR/USD den ersten wichtigen Widerstand bei 1,1663 und dann bei 1,1681. Wenn auch diese Marke erobert wird, wird der Kurs die 1,1700 Marke suchen. Der Daily Pivot Point beim Euro vs US-Dollar liegt heute bei 1,1641.

Chart zeigt Euro gegen US-Dollar im Kursverlauf

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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