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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

Märkte

Ölpreis durchbricht wichtige Marke – auf Rücksetzer warten, dann long?

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Der Ölpreis hatte die von uns am Freitag Nachmittag angesprochene wichtige Marke von 55,50 Dollar überlaufen, und notiert jetzt um die Marke von 56 Dollar herum (WTI-Öl). Im folgenden Chart erkennt man gut, warum diese Marke so wichtig war. Jetzt könnte man gemäß Rüdiger Born vermuten, dass noch ein wackliger Rücksetzer nötig wäre, damit man einen Auslöser für einen Long-Einstieg erhält. Aber entscheiden Sie das bitte selbst!

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Im ersten Chart sehen wir den WTI-Ölpreis seit dem 31. Januar. Das Hoch vom 4. Februar wurde nun überlaufen. Ob er jetzt weiter hochzieht, oder nochmal wacklig zurückkommt, bevor er durchstartet? Das ist jetzt die Frage. Nochmal: Wie, ob und wann ein Einstieg long angebracht ist, entscheiden Sie bitte selbst!

Ölpreis WTI kurzfristig

Starker Ölpreis-Anstieg möglich

Im folgenden längerfristigen Chart seit Juli 2018 zeigt sich noch viel deutlicher die Dimension des aktuellen Ausbruchs. Der WTI-Ölpreis könnte jetzt richtig gut nach oben durchstarten, vielleicht sogar in Regionen um 75 Dollar herum. Könnte, nicht muss! Jüngst gab es auch einen Absturz runter auf 51,20 Dollar, was sich dann aus Niete für Shorties erwies, weil der Kurs schnell wieder nach oben drehte. Letze Woche gaben drastische Angebotsmengen-Kürzungen der OPEC und Ankündigungen der Saudis den Ausschlag für die Long-Seite. Ob sich diese Woche die Nachrichtenlage schon wieder ändert, weiß man nie.

Ganz aktuell gibt der leichte Optimismus für einen Deal der USA mit China ein klein wenig zusätzlichen Auftrieb. Dass die US-Ölindustrie mit Stand letzer Woche drei neue Öl-Bohrstellen aktiviert hat auf jetzt 857 Stück, geht aktuell als Info unter. Für diesen Augenblick heute Nachmittag sieht es nach einem weiter steigenden Markt aus. Sollen wir erneut warnen, dass Sie dies aber bitte selbst entscheiden müssen für Ihr eigenes Trading?

Ölpreis WTI langfristig

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Finanznews

Was passiert nach dem Verfall? Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte können sich von den intraday-Verlusten erholen, trotzdem China mit harscher Rhetorik die Gespräche mit den USA abbricht. Warum die Erholung?

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Die Aktienmärkte können sich von den intraday-Verlusten erholen, trotzdem China mit harscher Rhetorik die Gespräche mit den USA abbricht. Warum die Erholung? Wahrscheinlich – wie bereits gestern – die Sogwirkung der kleinen Verfalls, dazu wurde der Bericht bestätigt, wonach die USA die Entscheidung über die Einführung der Zölle gegen die EU um bis zu sechs Monate verschiebt. Aber was wird passieren, wenn der kleine Verfall „abgefrühstückt“ ist (die Optionen an der Wall Street verfallen 17.59Uhr deutscher Zeit)? Im Video Innenansichten über den Stand der Dinge – und was nächste Woche passieren könnte..

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Allgemein

Gold fundamental und charttechnisch

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Von Naeem Aslam, chief market strategist bei ThinkMarkets

Der Goldpreis hat seinen Glanz verloren und wird aufgrund der Stärke des Dollars niedriger gehandelt. Die bisherige Performance des gelben Metalls seit Jahresbeginn war schwach mit nur um 0,31%.

Interessanterweise sehen wir trotz eines gedämpften Interesses an den risikoreicheren Anlagen immer noch keine Aufwärtsbewegung des Goldpreises, und zwar deshalb, weil die Ertragssaison für dieses Quartal starke Ergebnisse geliefert hat. Abgesehen von den US-Einzelhandelsumsätzen waren die Wirtschaftsdaten in den USA robust, und den Anlegern fällt es schwer zu glauben, wie die Fed ihre aktuelle Geldpolitik neutrale beibehalten will.

Auch der Handelskonflikt zwischen den USA und China scheint wieder auf Kurs zu sein, was einer der Hauptgründe dafür war, dass der Goldpreis zuvor stark gestiegen ist. Wir sind jedoch noch nicht aus dem Schneider, weil chinesische Medien eine härtere Haltung gegenüber den USA signalisiert haben. Erst wenn wir eine noch stärkere Reaktion aus China sehen, dürften die Auswirkungen im Goldpreis sichtbar werden.

Blickt man auf die Preisaktion bei Gold, so scheint es, dass der Preis keine starke Dynamik hat. Dies ist der Grund dafür, dass der Kurs das kritische Niveau von 1300 derzeit nicht überschreiten kann.

Technisch gesehen handelt der Goldpreis unter dem gleitenden 50- und 100-Tagelinie, aber über dem gleitenden 200 Tages-Durchschnitt. Dies bedeutet, dass die Bullen die Kontrolle über den Preis verloren haben, aber es besteht immer noch die Hoffnung, dass sie die Kontrolle zurückerhalten, denn der Preis liegt immer noch über dem großen gleitenden Durchschnitt, dem 200-Tage-SMA. Die kurzfristige Unterstützung liegt bei 1266 und der Widerstand bei 1303.


Naeem Aslam


Foto: Stevebidmead – https://pixabay.com/en/gold-ingots-golden-treasure-513062/ Gemeinfrei

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Aktien

easyjet: Umsatz +7%, Verlust verfierfacht, Aussichten mau, Aktie steigt

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Bei dieser Logik kommen wir nicht ganz mit. Aber was verstehen wir Kleingeistigen schon von Börse. Der britische Billigflieger easyjet hat heute seine Halbjahreszahlen veröffentlicht für den Zeitraum von Oktober 2018 bis März 2019. Erstmal zu den Fakten.

Der Umsatz steigt um 7% auf 2,34 Milliarden Pfund (Vorjahr 2,18).

Der Verlust verfierfacht sich (!) und liegt bei 272 Millionen Pfund (Vorjahr -68).

Die Zahl der Passagiere legt um 13,3% zu von 36,8 auf 41,6 Millionen.

Explodierende Verluste bei steigendem Umsatz. Das sollte für jeden Unternehmer ein Alarmsignal sein. Zumal es sich hier um kein Startup mit hohen Anfangskosten handelt, sondern um eine längst im Markt etablierte Airline! Schuld an den heutigen Zahlen seien laut easyjet gestiegene Kosten für Treibstoff sowie niedrigere Ticketpreise. Die Billigflieger fressen sich selbst auf? Welche eine Ironie der Geschichte wäre das.

Und was sagt easyjet zu den Zahlen? Man habe im Rahmen der Erwartungen performt. “easyJet has performed in line with expectations in the first half.“ Und die bisherigen Erwartungen für die Headline-Zahl beim Gewinn für das Fiskaljahr 2019 bleibe unverändert, so easyjet.

Und was macht die Aktie? Die hat heute zu keinem Zeitpunkt unter dem Niveau von gestern notiert. Sie liegt aktuell mit 3,29% im Plus. Wie kann das sein? Sind die Zukunftsaussichten vielleicht so toll, dass man die aktuellen Grusel-Zahlen ignorieren kann? Abgesehen davon, dass man die Gewinn-Erwartungen halten will, sagt man folgendes. Es gäbe es große Unsicherheiten wegen dem Brexit – sie würden nicht dabei helfen höhere Ticketpreise durchzusetzen. Auch die schwächere Konjunktur in Europa sei nicht hilfreich.

Aber die Aktie steigt. Na dann ist ja alles in Ordnung.

easyjet Halbjahreszahlen

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