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Märkte

Ölpreis wird ganz aktuell von Trump nach unten getwittert

Claudio Kummerfeld

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am

Es ist mal wieder soweit. Zum dritten Mal dieses Jahr versucht Donald Trump den Ölpreis in den Keller zu prügeln (seine Wähler sollen gefälligst günstig tanken). Die ersten beiden Male, wo Trump versuchte mit Vorwürfen gegen die OPEC den Ölpreis runterzuprügeln, erzielte er damit eine Wirkung von wenigen Stunden, bevor es wieder aufwärts ging.

Wie wird der Ölpreis diesmal darauf reagieren? Wie lange wird der Kurseinbruch anhalten? Und ist die aktuelle Situation daher eine Kaufchance für Zocker? Entscheiden Sie das bitte selbst. Fast wortgleich zum letzten mal twittert Donald Trump ganz aktuell, dass die OPEC doch endlich mal mehr Öl fördern solle, da der Weltmarkt zerbrechlich sei. Der Ölpreis sei langsam zu hoch. Und komisch: Diesmal bedankt sich Trump im Vorhinein sogar. Schon merkwürdig! Eigentlich formuliert er an die OPEC sonst nur Forderungen, ohne sich zu bedanken.

Aktuell hat sein Tweet dem WTI-Ölpreis 1 Dollar nach unten gekostet. Vorhin lag er im Tief bei 58,18 Dollar, aktuell notiert er bei 58,54 Dollar. Nochmal unser Hinweis beziehungsweise unsere Frage: Wie lange hält der Down-Move a la Trump diesmal an? Minuten, Stunden?

WTI-Ölpreis seit 19. März
WTI-Öl seit 19. März.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Prognostiker

    28. März 2019 18:57 at 18:57

    Die Aktienkurse, Zinsen u.den Ölpreis hat Donald schon im Griff, wenn ihm noch gelingt das Klima zurechtzutwittern dann ist seine Wiederwahl perfekt.

  2. Avatar

    Kritisch on fire

    29. März 2019 07:21 at 07:21

    Hat zwar direkt nichts mit diesem Artikel zu tun aber ich finde diese Meldung bei N-TV einfach herrlich!
    06:59 Uhr
    Trump: Ich bin klüger als sie

    US-Präsident Donald Trump hat sich nach der glimpflich überstandenen Russland-Untersuchung von seinen Anhängern bei einem Auftritt im US-Bundesstaat Michigan feiern lassen. Dabei hat er mit Eigenlob nicht gespart und zugleich die Demokraten verhöhnt, die er für das Aufkommen der Vorwürfe gegen ihn verantwortlich macht:
    RTS2ER1F.jpg

    Jaja Donald, du bist einfach super.

    (Foto: REUTERS)

    „Ich habe eine bessere Bildung als sie, ich bin klüger als sie, ich ging zu den besten Schulen, sie nicht. Viel schöneres Haus, viel schönere Wohnung, alles viel schöner. Und ich bin Präsident und sie nicht.“

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Finanznews

Aktienmärkte: Schwächste Woche seit Corona-Crash! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte absolvieren die schwächste Woche seit dem Corona-Crash im März. Die zweite Corona-Welle ist ein zuvor nicht eingepreister game changer!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte absolvieren die schwächste Woche seit dem Corona-Crash im März. Und das ist wohl kein Zufall, denn die zweite Corona-Welle mit den damit verbundenen Lockdowns sind ein vorher so nicht eingepreister game changer für den wirtschaftlichen Ausblick. Diesmal aber ist der Abverkauf der Aktienmärkte in dieser Woche vor allem durch die großen Tech-Werte getrieben: am Montag SAP in Deutschland, heute die Schwergewichte Apple und Amazon jeweils gut 5% im Minus nach Vorlage der Quartalsergebnisse. Selbst gute Zahlen wie bei Amazon werden abverkauft – was „riecht“ der Markt? Ist das nur die Unsicherheit or der US-Wahl – oder kommt da etwas größeres auf uns zu?

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Gold/Silber

Goldpreis mit Bewegung? Mögliche Kausalkette beginnt bei der EZB

Claudio Kummerfeld

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am

Mehrere Gold-Barren

Eine Kausalkette ist eine Reihe von Ursachen und Wirkungen, wobei die Wirkung wieder zu einer neuen Ursache wird. In diesem Fall fängt diese Kette wohl bei der EZB an. Sie hat gestern angekündigt (hier die wichtigsten Punkte der PK), dass man im Dezember vermutlich auf die verschlechterte Corona-Lage in Europa reagieren und weitere Maßnahmen ergreifen könnte. Was das mit dem Goldpreis zu tun haben könnte? Nun, dann mal los mit der Kausalkette.

Anstehende EZB-Maßnahmen weisen auf steigenden oder fallenden Goldpreis hin?

Wenn die EZB ihre Geldpolitik weiter lockert, schwächt das den Euro. Da der Euro global das größte Gegengewicht gegen den US-Dollar ist, könnte der US-Dollar vermutlich aufwerten, sichtbar im Dollar-Index, einem Währungskorbs gegenüber anderen Hauptwährungen, wo der Euro das Haupt-Gegengewicht zum Dollar darstellt. Ein stärkerer US-Dollar sollte wiederum den Goldpreis schwächen. Denn alles was gegen den US-Dollar gehandelt wird, tendiert oft schwächer, wenn der US-Dollar aufwertet.

Aber halt, die Sache mit so einer klar nachvollziehbaren Kausalkette (EZB-Zinsen-Euro-Dollar-Gold) kann auch schnell wieder unklar werden. Denn wo der US-Dollar im Dezember womöglich vor einer weiteren Aufwertung steht, und der Goldpreis damit einem Abwärtsdruck ausgesetzt ist – da findet sich auch ein gutes Argument für einen steigenden Goldpreis. Denn wenn die EZB ihre Zinssätze weiter absenkt, würde dies das zinslose Gold gegenüber Anleihen mit Negativrenditen noch attraktiver machen. Denn der Einlagenzins der EZB ist ja bereits mit -0,50 Prozent im Negativbereich – und das zinslose Gold ist nunmal immer exakt bei 0,00 Prozent.

Expertenkommentare über EZB

Und wie aktuelle Expertenkommentare zeigen, könnten die Zinsen der EZB im Dezember in der Tat weiter sinken. So sagen die Analysten der Commerzbank in einem aktuellen Kommentar, dass man erwarte, dass das PEPP-Anleihekaufprogramm der EZB bis Ende 2021 verlängert und um 600 Milliarden Euro erhöht werde, im kommenden Jahr neue Langfristtender (TLTROs) auflegt und den Einlagensatz nochmals um 10 Basispunkte auf -0,6% gesenkt werde. Hiervon solle Gold in seiner Eigenschaft als wertstabile Anlage profitieren, so die Commerzbank. Man gehe daher nicht davon aus, dass der Goldpreis weiter stark nachgeben wird. Allerdings dürfte er in den kommenden Wochen Gegenwind von der Währungsseite erhalten, da man nach den Ankündigungen von EZB-Präsidentin Lagarde nun bis Jahresende keine EUR-Aufwertung mehr, sondern eine EUR-Abwertung (und damit einen festeren US-Dollar) unterstellen, so die Commerzbank. DIW-Chef Marcel Fratzscher hat in seinem aktuellsten Kommentar zu den gestrigen EZB-Aussagen erwähnt, dass er eine Ausweitung um der Anleihekäufe der EZB um 500 Milliarden Euro und eine Verlängerung bis Ende 2021 erwarte.

Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.881 Dollar. Nach dem gestrigen Tief bei 1.860 Dollar konnte sich der Markt wieder etwas stabilisieren, weil der US-Dollar seit gestern minimal schwächelt. Aber von einer stärkeren Dollar-Abwertung kann noch keine Rede sein. Die Lage rund um das Edelmetall bleibt unklar. Im Zuge der stark fallenden Aktienkurse und des deutlich steigenden US-Dollar war der Goldpreis diese Woche von 1.910 Dollar auf das Tief von 1.860 Dollar gefallen – jetzt hat sich die Lage vorerst beruhigt. Weitere Abwärtsschübe am Aktienmarkt könnten (so meine bescheidene Meinung) zusätzlich zu einem stärkeren US-Dollar erneut Druck auf Gold ausüben.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf in den letzten 30 Tagen

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Indizes

Rüdiger Born über die aktuelle Lage im Dax

Rüdiger Born

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Der Dax scheint sich seit gestern etwas stabilisiert zu haben. Ist heute noch kurzfristiges Trading möglich? Im folgenden Video werfe ich einen Blick auf die aktuelle Lage.

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