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Platzt Chinas Immobilienblase jetzt?

Diesmal könnte es richtig ernst werden, denn ein Unternehmen aus der Immobilienbranche steht vor dem Aus: Zhejiang Xingrun Real Estate Co. kann seine Zahlungsverpflichtung gegenüber 15 chinesischen Banken nicht mehr nachkommen – dies berichtet Bloomberg.com unter Berufung auf informierte Kreise sowie das chinesische Wirtschaftsmagazin National Business Daily.

Der Firmeninhaber von Zhejiang Xingrund und sein Sohn wurden festgenommen – der Vorwurf lautet auf unlautere Finanzierungspraktiken. Gleichwohl dürfte die erste Pleite im Immobiliensektor die Alarmglocken auch bei chinesischen Banken klingeln lassen und die Kreditvergabe in diesem Sektor negativ beeinflussen.

Grundsätzlich stellt sich nun die Frage, ob die Pleite von Zhejiang Xingrun Real Estate Co. nur die erste, sichtbare Spitze eines gigantischen, gleichsam unter Wasser liegenden Eisbergs ist. Denn die Immobilienblase in China dürfte eines der für die Weltwirtschaft gefährlichsten Experimente der modernen Wirtschaftsgeschichte sein. Chinas Unternehmen im Immobiliensektor sind hoch verschuldet: sollten die Preise für Immobilien fallen, erwartet uns ein gigantischer Dominoeffekt von Unternehmenspleiten..

 



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