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Rosengren (Fed): Schwache US-Arbeitsmarktdaten rechtfertigen Stillhalten der Fed

FMW-Redaktion Der Präsident der Boston Fed, Eric Rosengren, sieht in den schwachen US-Arbeitsmarktdaten vom letzten Freitag eine nachträgliche Rechtfertigung für das Stillhalten der Fed auf ihrer September-Sitzung: „The jobs report was disappointing; it seems to validate the decision“. Dennoch bleibt Rosengren, der derzeit im FOMC nicht stimmberechtigt ist, bei der Auffassung, dass Ende des Jahres […]

FMW-Redaktion

Der Präsident der Boston Fed, Eric Rosengren, sieht in den schwachen US-Arbeitsmarktdaten vom letzten Freitag eine nachträgliche Rechtfertigung für das Stillhalten der Fed auf ihrer September-Sitzung:

„The jobs report was disappointing; it seems to validate the decision“.

Dennoch bleibt Rosengren, der derzeit im FOMC nicht stimmberechtigt ist, bei der Auffassung, dass Ende des Jahres der Zeitpunkt für die erste Zinsanhebung gekommen sein dürfte:

„I actually think it would be appropriate to start raising rates by the end of the year if we continue to get positive data“
.

Nach den schwachen US-Arbeitsmarktdaten gelte es nun verstärkt, die anstehenden US-Konjunkturdaten abzuwarten – und dafür sei die Zeit bis zur nächsten Fed-Sitzung am 27./28. Oktober eher zu kurz:

„I’m not going to rule any meetings out, .. (but) the amount of additional data we get between now and October is less than the amount of data we’ll get between now and December“.

Das zeigt, dass auch bei der Fed eine Anhebung im Oktober wohl schon jetzt vom Tisch ist. Gleichwohl dürfe man die schwachen Zahlen vom Freitag nicht überbewerten – zumdindest wenn die Schwäche nicht anhalten sollte:

„While the jobs report was a disappointing report, it was only one report. If it is symptomatic of broader weakness in the economy, then we should wait (..). If it is one weak report but not symptomatic of broader weakness in the economy, then I think future meetings should continue to be on the table“, so Rosengren weiter.

Rosengren galt als starker Befürworter einer ultralaxen Geldpolitik zur Stützung der US-Wirtschaft, war jedoch zuletzt unter den Befürwordern einer ersten Zinsanhebung – wenn die US-Konjunkturdaten dies rechtfertigten.



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