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Aktuell: Russischer Rubel wertet zweiten Tag in Folge massiv ab!

Die Sanktionen der USA gegen Russland wirken dieses Mal massiv. Gestern wertete der russische Rubel schon spürbar gegen den US-Dollar ab, und vor allem russische Rohstoffaktien verloren gestern drastisch…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Die Sanktionen der USA gegen Russland wirken dieses Mal massiv. Gestern wertete der russische Rubel schon spürbar gegen den US-Dollar ab, und vor allem russische Rohstoffaktien verloren gestern drastisch an Wert. Deren Absturz übrigens geht heute früh weiter, auch wenn sie aktuell nicht unter dem Tagestief von gestern notieren. Das kann noch werden, aber aktuell geht es gerade noch so. Sind das bei diesen Aktien inzwischen Einstiegskurse? Lesen Sie dazu gerne unseren Artikel von gestern.

Russischer Rubel kennt beim Abwerten momentan kein Halten mehr

Der russische Rubel hat gestern bereits gegen den US-Dollar massiv abgewertet. Das Währungspaar USDRUB (Dollar vs Rubel) stieg gestern nach dem Wochenende (Sanktionen veröffentlicht am Freitag Abend) von 58,10 auf 60,30. Heute früh geht es weiter, und USDRUB notiert bereits bei 63,00. Somit muss man von Freitag Abend bis Dienstag früh plötzlich statt 58,10 Rubel jetzt 63,00 Rubel aufwenden um einen US-Dollar erwerben zu können.

Charttechnik zählt aktuell bei Forex-Tradern nicht, die sich mit dem Rubel beschäftigen. Jetzt ist Zocken gegen den Rubel angesagt. Es ist ein heißes Eisen, und es ist sehr schwer zu sagen, wie lange der Anstieg von USDRUB noch so weiter geht. Könnte ein Machtwort von Wladimir Putin helfen? Die USA dürfte es auch im aktuellen Streit um Syrien und den vermeintlichen Giftangriff in Großbritannien freuen, dass der Kapitalmarkt so auf Russland einprügelt.

USD vs Russischer Rubel
US-Dollar vs Russischer Rubel seit November 2017.

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    tm

    10. April 2018 10:04 at 10:04

    Zeigt doch prima, dass Anktionen eben doch wirken. Prima. Das sollte allen demokratischen Regierungen ein Beispiel und Anreiz sein, die Sanktionen gegen den Aggressor massiv zu erhöhen. Weder Annexionen noch Giftgasangriffe sollten eifnach so geduldet werden.

    • Avatar

      leser

      10. April 2018 10:42 at 10:42

      Bisher stützen sich die Sanktionen auf unbewiesene und bestrittene Behauptungen. Zudem gab es von US- und britischer Seite schon mehrfach Anschuldigungen, die als Kriegsgrund herhalten mussten und sich im nachhinein als bewußte Täuschung heraus gestellt haben. Das erhöht nicht gerade die Glaubwürdigkeit.

      • Avatar

        tm

        10. April 2018 13:20 at 13:20

        Naja, bisher war es immer so, dass das Regime im Kreml auch dann noch abstreitet, wenn alles klar auf dem Tisch liegt. Wie war das noch mit den grünen Männchen auf der Krim, die nie, nie, niemals russische Soldaten sind? Oder mit den russischen Urlaubern auf der Krim? Oder mit MH17? Das Assad mehrfach Giftgas eingesetzt hat, ist bewiesen – nur Russland leugnet es weiter.

        • Avatar

          Gixxer

          10. April 2018 22:29 at 22:29

          Bewiesen ist kein Giftgasangriff! Es wird nur in den Medien berichtet, dass es sicher Assad war. Beweise fehlen aber immer!
          Was die Krim angeht, ist es falsch von Annexion zu reden. Es war eine Sezession, aber das wird in den Mainstreammedien niemals aufgegriffen. Etliche Völkerrechtler (zB Professor Merkel) haben dies aber schon ausführlich dargestellt.
          Sicher ist aber, dass nicht alles korrekt ablief, trotzdem war es keine Annexion.
          Wenn wir aber gerade bei Völkerrechtsbrüchen sind, können sie ja mal ihre Meinung zu den Verfehlungen zahlreicher westlicher Länder kundtun. Was sagen sie zB zu den beiden Irak-Kriegen oder zu dem Jugoslawienkrieg, zu dem Konflikt in Lybien, aber auch in der Ukraine wurde das Völkerrecht seitens der USA gebrochen. Was sagen sie dazu?
          Oder wissen sie dazu nichts zu sagen, weil davon nichts in der Tagesschau berichtet wurde?

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      Columbo

      10. April 2018 11:07 at 11:07

      @tm, ist das Dein Ernst? Vor einigen Jahrzehnten hatte einer gesagt, er schieße jetzt zurück, nachdem er den Fake verbreitet hatte, Deutschland würde von Polen angegriffen. Glaubst Du wirklich heute ist es anders?

      • Avatar

        tm

        10. April 2018 13:21 at 13:21

        Naja, Fakt ist doch nunmal, dass das Regime im Kreml laufend Lügen verbeitet: Krim, MH17, Ostukraine, Assads Guftgas, Poloniummord, zahlreiche Morde an Regimegegnern, „unsere Lisa“, False Flag vor dem Tschetschenienkrieg,.. die Liste ist praktisch unendlich lang. Aus dem Kreml kommen letztlich nur Lügen.

        • Avatar

          Columbo

          10. April 2018 16:05 at 16:05

          Woher kommen keine Lügen???

        • Avatar

          Gixxer

          10. April 2018 22:44 at 22:44

          Es tut mir leid, es ihnen so sagen zu müssen, aber die angeblichen Fakten, die sie hier benennen sind für sie nur Fakten, weil sie sie immer wieder so in der Mainstreampresse vorgekaut bekommen. Was das angeht haben die Mainstreammedien gut bei Goebbels aufgepasst, denn schon er sagte damals, dass das Gesagte nicht der Wahrheit entsprechen muss, man muss es nur oft genug wiederholen und jeder wird es für die Wahrheit halten.
          Vieles von dem was hier abläuft ist pure Kriegspropaganda und man sollte sich im Klaren sein, was es bedeuten kann, wenn das so weitergeht. Russland ist nicht der Irak. Da passierte nicht viel nachdem man mit Hilfe der Lüge über die Massenvernichtungswaffen anschließend in den Krieg zog. Was denken sie passiert, wenn man gegen Russland in den Krieg zieht? Ich kann es ihnen sagen: nur die wenigsten werden später wissen, ob der Grund für den Krieg eine Lüge war oder nicht, denn nur die wenigsten werden diesen Krieg überleben.

  2. Avatar

    DieterG

    10. April 2018 12:24 at 12:24

    Endlich mal eine ordentliche Bewegung. Da habe ich nun monatelang drauf gewartet, um eine neue Shortposition in Betracht zu ziehen. Nun noch das Hoch abwarten, und dann ist es wie Geld drucken bedingt durch den Swap.

    Ich freu mich :-)

    Aloha….Dieter

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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