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Russland, China, USA, Finanzmärkte: Tektonische Beben! Marktgeflüster (Video)

Sowohl an den Finanzmärkten als auch in der Geopolitik erleben wir derzeit tektonisches Beben – und dabei hängt alles mit allem zusammen und übt eine gegenseitige Wechselwirkung aus: So hat Russlands Invasion der Ukraine die Inflation weiter angefacht und verstetigt. Darauf wiederum reagieren die Notenbanken (vor allem die Notenbank der USA) durch eine rigidere Geldpolitik, die wiederum zu tektonischen Beben an den Finanzmärkten führt. In China versucht Xi Jinping offensichtlich das Reich der Mitte immer mehr von der westlichen Welt zu entkoppeln (mit dem Bündnispartner Russland) – Indiz für einen bereits begonnenen System-Kampf gegen die USA. Keine Frage: die ruhigen Zeiten an Finanzmärkten und Politik sind vorbei – doch kein „Ende der Geschichte“ (Francis Fukujama)..

Hinweise aus Video:

1. Ist ein Weltkrieg unausweichlich, oder blufft Russland nur? Experten antworten

2. Xi Jinping läutet in China neue Säuberungswelle ein – Gefahr für Alibaba

3. China in Verhandlungen mit Russland über den Kauf von russischem Öl



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4 Kommentare

  1. Delistening Herr Fugmann, Delistening.
    Wer hat als erstes Angefangen?
    Wer har als erstes von Feinden gesprochen und erklärt? Wenn’s stimmt.
    Wie kleine Kinder, die wir immer bleiben. ÄTSCH DIE USA.
    Ich bin froh unter dem IMPERIUM AMERICANUM zu leben.
    Die machen alles richtig, sie werden.uns in glorreichen ZEITEN führen.
    Tektonische Platten u.s.w. wer hat’s als erstes Beschrieben.
    DIRK MÜLLERS AUSSAGEN ZU MACHTBEBEN 2018.
    USA tut sich leicht, 2 Satellittenstaaten an der Grenze, Kanada, Mexico.

  2. Naja Fugi,
    Lebensmittel sind tatsächlich zu preiswert wenn sie nicht bio sind, und auch da gilt das nicht in allen Belangen.
    Die meisten Lebensmittel kosten nicht so viel, wie sie in ihrer Produktion der Umwelt schaden:
    Pestizide und Herbizide, Gülle, Verdichtung der Böden, CO2 in der Weiterverarbeitung, Futter und
    Wasser in der Tiermast, Antibiotika, Monokultur, Abholzung des Regenwaldes, Überproduktion und damit verbundene Vernichtung von Lebensmitteln … etcetcpp.
    Alles nicht eingepreist.
    So gesehen sind Lebensmittel wirklich zu billig.

    Das Problem ist natürlich jetzt, dass Lebensmittel nicht teurer werden weil die Produktion auf Nachhaltigkeit umgestellt wird.
    Die Preissteigerungen die diese Umstellung dann noch on top bedeutet lässt mich für die Nachhaltigkeit nichts gutes ahnen.
    Fällt aus wegen ist nicht …

    LG

    1. @Markus
      Danke für diesen Kommentar, ein Highlight in der üblichen Gülle.
      Lebensmittel, sofern sie diesen Namen überhaupt verdienen, sind seit Jahrzehnten viel zu billig.
      Gleiches gilt für fossile Energien aus fernen Ländern, die über tausende von Kilometern transportiert werden müssen.
      Günstigste Energiequellen vor Ort und regionale Lebensmittelproduzenten vor Ort können angeblich nicht mit Anbietern konkurrieren, die ihre Produkte über den halben Globus transportieren. Hier läuft doch einiges schief. Kein Wunder, dass es trotz geöffneter Geldschleusen und Negativzinsen nie im Ansatz etwas wie Inflation gab.
      Niemand machte sich je Gedanken um primäre Bedürfnisse, wie Essen, Trinken, Wohnen. Das wurde zur lästigen Selbstverständlichkeit erklärt und abgehakt.
      Wobei Wohnen ein Phänomen ist, an dem sich die ganze Verlogenheit und Perversion in Reinform zeigt: Mieten stiegen trotz Null-Inflation konstant in Richtung Unermessliches. Nicht nur die Kaltmieten, auch die Nebenkosten, und das trotz billigster Energie und kontinuierlich sinkender Gaspreise seit Jahrzehnten.
      Leider kann man Vermieter, die sich mit ihren heruntergewirtschafteten Bestandslöchern eine goldene Nase verdient haben, nicht zur Verantwortung ziehen. Und Energiekonzerne, die sich trotz günstigster erneuerbarer Energiequellen noch viel mehr bereicherten, schon dreimal nicht. Alles systemrelevant oder so.

      1. Leider wird diese Entwicklung mit Fracking-Gas und Fracking-Öl fortgeschrieben, befürchte
        ich?!

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