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Tesla mit aktuellsten Verkaufszahlen leicht über Erwartung – wie geht es weiter?

Tesla hat im 1. Quartal 25.418 Autos verkauft (laut Tesla echte abgeschlossene Verkäufe an die Endkunden). Das ist ein Plus von 69% gegenüber dem 1. Quartal 2016, und man liegt mit damit leicht über den allgemeinen…

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FMW-Redaktion

Tesla hat im 1. Quartal 25.418 Autos verkauft (laut Tesla echte abgeschlossene Verkäufe an die Endkunden). Das ist ein Plus von 69% gegenüber dem 1. Quartal 2016, und man liegt mit damit leicht über den allgemeinen Markterwartungen. Tesla hatte bisher geschätzt, dass man im ersten Halbjahr 2017 47.000-50.000 Autos verkaufen wird – dieses Ziel scheint man wohl erreichen zu können, nachdem die Erwartungen für das 4. Quartal 2016 noch verfehlt wurden.

Tesla erwähnt, dass es sich aktuell um einen neuen Quartalsrekord bei den Verkäufen handelt. Am Ende (Quartalszahlen im Mai) könne die Zahl letztlich noch 0,5% höher ausfallen. Und man erwähnt weiter, dass zum Ende des Quartals noch 4.650 Autos auf dem Transportweg zu den Kunden waren. Diese Verkäufe werde man, wenn sie tatsächlich final abgeschlossen sind, in das 2. Quartal buchen. Aber gut, diese Details sind jetzt fast schon uninteressant, da der Markt auf den Verkaufsstart des Modell 3 hinfiebert. Dieses massentaugliche Auto soll die Stückzahlen von im Jahr 2017 wohl grob geschätzt mehr als 100.000 Autos auf schon 500.000 Autos in 2018 pushen.

Da muss das Modell 3 ein Knaller werden, die Produktion muss reibungslos laufen und und und. Die Produktion beginnt im Juli, und die ersten Autos sollen gegen Ende des Jahres ausgeliefert werden. Nehmen wir einmal an, Tesla schafft dieses Produktionswunder (was schon sehr ambitioniert ist!): Dann verkauft man vielleicht um und bei 5% so viele Autos wie die Branchenführer. Und was haben die für einen Marktwert? GM liegt bei 52 Milliarden Dollar, Toyota bei 160 Milliarden Dollar und Volkswagen bei 69 Milliarden Euro.

Und Tesla? Die Firma ist zumindest an der Börse jetzt schon 45 Milliarden Dollar wert. Was sagt uns das? Die von Elon Musk vorgegebenen Ziele sind nicht nur längst voll eingepreist im Wert der Aktie – sie zeigt schon jetzt die große Euphorie für weiter kräftiges Wachstum. Also ist die Aktie den Fundamentaldaten gefühlt schon ein paar Jahre voraus. Positiv könnte man sagen, dass das bei neuen Trends und Innovationstreibern am Anfang immer so ist.

Negativ könnte man sagen, dass die Aktie völlig überteuert ist und die Fundamentaldaten (Auslieferungen, Gewinne) erst einmal dem Aktienkurs hinterher rennen müssen. Bis dato behielten, wenn man den Aktienkurs sieht, die Bullen recht. Der Kurs hält bisher stand gegen die Fundamentaldaten. Wo liegt die Chance für Tesla die Erwartungen in der Realität zu erfüllen? Bei dieser Firma ist das fast unmöglich zu sagen, denn die großen Autokonzerne haben im Vergleich gigantische Mittel, und holen kontinuierlich auf.

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Rainer Köhler

    3. April 2017 17:51 at 17:51

    Kennt ihr das Gefühl wenn ihr euch mit eine chronischen Lügner unterhaltet und wisst, dass ihr ihm eigentlich keine Geschichte abkaufen könnt, aber dann dennoch irgendwann der Gedanke aufkommt: „Vielleicht hat er ja doch recht, vielleicht habe ich mich die ganze Zeit ihm gegenüber getäuscht. Vielleicht sollte ich ihm doch den Betrag leihen, nach welchem er gefragt hat“.

    Genau das Gefühl habe ich bezüglich Tesla. Also entweder Tesla wird der Überflieger und Elon Musk der neue Rockefeller/Gates, oder diese Firma jagt das gesamte Weltwirtschaftssystem in die Luft. Mit der Dotcom-Blase hat der gute Musk ja bereits sein erstes Vermögen verdient.

  2. Avatar

    Walter Schmid

    3. April 2017 18:53 at 18:53

    Heute war wieder ein guter Tag, die Short-Positionen von Tesla aufzustocken.

    • Avatar

      gerd

      3. April 2017 20:37 at 20:37

      Und das können Sie bereits jetzt schon sagen?
      Schön wärs ja. Aber spricht nicht der Ausbruch nach oben eine ganz andere Sprache?

      • Avatar

        Walter Schmid

        3. April 2017 22:08 at 22:08

        Tesla hat eine beachtliche Anhängerschaft und die ist überzeugt von einer großartigen Zukunft des Autobauers. Jede gute Nachricht wird hier zum Nachkaufen genutzt. Aber Tesla hat im Gegensatz zu Amazon eine geradezu gigantische Konkurrenz die über ebenso gigantische Mittel verfügt und sie schläft nicht. Werden die Elektroautos von Tesla tatsächlich zu einem erfolgreichen Massenprodukt, werden sich alle auf den Kuchen stürzen und im Preis können die großen Autobauer Tesla ganz leicht unterbieten, denn sie sind nicht darauf angewiesen, in dem neuen und noch sehr kleinen Segment Geld zu verdienen, ihnen geht es am Anfang nur um Marktanteile. Je schneller also Tesla in der Lage ist zu wachsen, desto größer werden Elon Musks Probleme. Ich glaube aber nicht an einen schnellen und reibungslosen Erfolg von Tesla. Starkes Wachstum ist für ein junges Unternehmen gleich welcher Branche meist schwer zu bewältigen und birgt große Risiken. Die Rückschlagsgefahr ist groß.
        Welches Szenario auch immer eintritt, Tesla ist aus meiner Sicht in beiden Fällen hoffnungslos überbewertet und die Realität wird die Aktie irgendwann einholen. Und es werden dann nicht nur 20% sein, die die Aktie verliert. Ich nehme mir die Zeit, darauf zu warten und ich weiß, es kann noch dauern.

  3. Avatar

    klack

    3. April 2017 19:04 at 19:04

    Der lakonische Kommentar von Elon Musk an alle Zweifler und Ungläubige,
    „Stormy weather in Shortville“ Wenn`s läuft,dann läuft`s auch elektrisch.

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Wie lange handeln Sie schon mit Aktien? – Werbung

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Lieber Börsianer,

sind Sie auch einer der zahlreichen Neu-Börsianer, die seit Ausbruch der Corona-Krise mit dem Aktienhandel begonnen haben? Wenn ja, dann beglückwünsche ich Sie zu diesem Entschluss.
Im Wesentlichen haben in diesem Jahr drei Faktoren zur Stärkung der Aktionärskultur beigetragen:

1) Die Niedrigzinsen lassen die Menschen nach Alternativen zum klassischen Sparkonto suchen.
2) Online-Broker machen den Aktienhandel auch mit kleinen Geldbeträgen attraktiv.
3) Während der Corona-bedingten Zwangspause des öffentlichen und oft auch beruflichen Lebens hatten viele Menschen erstmals Zeit, sich mit Ihrer Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Millenials entdecken die Börse

In den vergangenen Monaten habe ich bemerkt, dass vor allem junge Menschen die Börse für sich entdecken. Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, zeigen ein großes Interesse an Geldanlagethemen. Das freut mich umso mehr, gelten die Deutschen doch oftmals als Aktienmuffel. Die Rendite der Anlageportfolios hinkte den Menschen in Aktienländern wie den USA deshalb oft deutlich hinterher. Das könnte sich jetzt mit einer neuen Generation von Aktionären ändern.

Doch es ist auch Vorsicht geboten. Viele Neu-Börsianer lassen sich vom Versprechen auf den schnellen Gewinn verführen. Manche vergessen, dass Sie mit echtem Geld agieren und lassen sich von den spielerisch gestalteten Apps der Online-Broker blenden.

Manchmal scheint es tatsächlich sehr einfach zu sein, an der Börse Geld zu verdienen. Doch vergessen Sie niemals: Die Flut hebt alle Boote. In Zeiten steigender Kurse, wie nach dem Corona-Crash am Anfang des Jahres, konnten Sie kaufen was…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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