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Tesla: Steigt die Aktie heute erstmals über 1000 Dollar?

Die Aktie von Tesla steigt vorbörslich mehr als 7% auf 925 Dollar nach einer Anhebung des Kursziels durch ein US-Analysehaus

Markus Fugmann

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Steigt die Aktie von Tesla heute erstmals über die Marke von 1000 Dollar? Gestern sorgte die US-Bank Morgan Stanley für einen Anstieg der Aktien von Tesla von 7,3% auf 858 Dollar: die Bank erhöhte das Kursziel für den „bull case“ von 650 Dollar auf 1200 Dollar, wenn das Unternehemen von Elon Musk es schaffe, ein Drittel des weltweiten Elektroautomarkts für sich zu gewinnen. Darüber hinaus habe Tesla noch viel Potential bei der Produktion von Batterien. Gleichwohl bleibt Morgan Stanley skeptisch und behält die Aktie auf „verkaufen“, weil das Chance-Risiko-Verhältnis ungünstig sei.

Letzteres aber haben die Investoren gestern geflissentlich überhört. Heute nun könnte das Analysehaus Piper Sandler Cos. für den nächsten Kursschub der Tesla-Aktie sorgen: Piper erhöhte das Kursziel auf 928 Dollar von zuvor 729 Dollar. Der Grund: Tesla verkaufe nicht nur Autos, sondern eben auch Batterien und Solar-Produkte, die bislang nur 6% des Umsatzes des Unternehmens ausmachen. Das Management von Tesla habe jedoch, so die Analyse von Piper Sandler Cos. prognostiziert, dass der Bereich Batterien und Solar eines Tages (!!) ähnlich bedeutsam für das Unternehmen wie der Verkauf von E-Autos.

Piper sieht vor allem viel Potential in der Speicherung von Sonnenenergie – man habe in einem Test, so das Analysehaus, ein solar-basiertes System für die Stromversorgung eines Model X installiert, und die Ergebnisse seien „beeindruckend“ gewesen.

Man kann sich jedoch nicht ganz des Eindrucks erwehren, dass mit dem Bereich Batterien und Speicherung von Solarsstrom nun die nächste „Hoffnungs-Sau“ durchs Dorf getrieben wird, ganz nach dem Motto: „eines Tages“ werde dies und das passieren.

Zur Erinnerung: noch im Januar hatte Piper Sandler Cos. sein Kursziel für die Aktie von Tesla mit dem Argument angehoben, dass in China noch immens viel Potential für Elon Musk und sein Unternehmen liege. Nunja, könnte man einwenden: die Verkäufe von E-Fahrzeugen sind in China im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte eingebrochen, nachdem die Regierung steuerliche Anreize für den Kauf solcher Fahrzeuge gestrichen hatte. Damit sind die Verkäufe von E-Fahrzeugen noch deutlicher rückläufiger als die der „konventionellen“ Fahrzeuge!

Und in den nächsten Monaten, so kann man wohl getrost schlussfolgern, wird es Tesla in China aufgrund des Coronavirus auch nicht so furchtbar leicht haben – selbst wenn man in seiner Gigafactory in Shanghai wieder produziert: wer kauft derzeit angesichts des Stillstands des öffentlichen Lebens Tesla-Fahrzeuge im Reich der Mitte?

Aber was zählen derzeit Argumente, wenn das Prinzip Hoffnung entscheidend ist? Völlig logisch daher, dass die Aktie von Tesla vorbörslich bereits bei 925 Dollar gehandelt wird (mehr als +7% zum Vortagesschlusskurs) – fehlen nur noch ca. 50 Dollar bis zum Allzeithoch. Es sieht so aus, als wolle der Markt die 1000er-Marke bei der Aktie von Tesla bald sehen – vielleicht schon heute. Denn die Blase nährt die Blase..

Die Aktie von Tesla könnte schon heute über 1000 Dollar steigen

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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