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Trump droht mit Schließung von Social Media-Plattformen

Redaktion

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am

Donald Trump droht aktuell mit der Schließung von Social Media-Plattformen. Damit sind wohl vor allem Twitter und Facebook gemeint? Sägt er da nicht an dem Ast, auf dem er selbst sitzt? Denn immerhin veröffentlicht er seine Maßnahmen und Meinungen ja vor allem über Twitter! Und mit 80 Millionen Followern erreicht er unmittelbar eine sehr große Gruppe von Menschen! Aber Trump meint aktuell eher, dass die Republikaner und die konservativen Nutzer von Social Media-Plattformen grundsätzlich benachteiligt werden von den Anbietern der Plattformen. Dies ist ein Vorwurf, der schon seit Jahren vor allem in den USA kursiert. Man werde die Anbieter stark regulieren oder schließen, bevor man es zulasse, dass konservative Stimmen völlig zum Schweigen gebracht würden, so Trump. Hallo? Wie will er als US-Präsident denn bitte privatwirtschaftliche Unternehmen einfach so schließen lassen?

Donald Trump
Donald Trump

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Zimmermann

    27. Mai 2020 15:58 at 15:58

    Wer glaubt denn an diesen Käse.

  2. Avatar

    Zimmermann

    27. Mai 2020 17:01 at 17:01

    Das Problem ist, dass die schreibende Zunft auch wirklich jeden Mist aufgreifen, was gar nicht möglich ist. Früher hätte man so einen Nonsens erst gar nicht thematisiert. Aber genau das ist es, dass Trump ausnützt. Er macht die Medien zu seinem nützlichen Idioten um seine wirren Gedanken an den Mann/Frau zu bringen.

  3. Avatar

    Torsten

    27. Mai 2020 17:34 at 17:34

    ob man es glaubt oder nicht ist egal, schon allein so eine Äußerung zeigt was für ein kranker Egomane der Mann ist.

    Mir tun die Menschen leid die sich von so einem Narzissten haben beeinflussen lassen und damit zur Spaltung der Gesellschaft beitragen. Leider erkennen diese Menschen nicht das sie nur Spielfiguren sind und es Trump nicht interessiert wie es den unteren 50% geht.

    • Avatar

      md

      27. Mai 2020 18:36 at 18:36

      also ehrlich gesagt finde ich die social media plattformen auch nicht besonders hilfreich. deshalb nicht weil eher zwietracht geerntet wird.
      zb twitter, einer wirft ein stichwort artigen satz in den raum. menschen twittern erbost mit. es baut sich eine art wut auf bei den menschen.

      mir fehlt aber die kommunikation pro/contra mit einem positiven abschluss wo alle damit einigermaßen leben können bzw zufriedener sind. somit wäre dem diskurs gedient.

      stattdessen bilden sich immer radikalere lager von politischen, gesellschaftlichen gegnern auf.

      so meine meinung.

      vg md

      • Avatar

        Torsten

        27. Mai 2020 20:01 at 20:01

        Wenn es einem nützt ist Social Media gut, wenn man kritisiert wird ist es Mist.

        An sich Social Media gut, aber leider verursacht die „Minderheit der Verwirrten“ 90% der Postings bei Diskussionen. Und am Ende kommt der übliche Mix aus Verschwörung, Hass, Beleidigung u.ä. raus.

        Facebook habe ich komplett abgewählt, braucht man nicht wirklich, bischen Insta und WhatsApp reicht.

        • Avatar

          Lausi

          27. Mai 2020 21:49 at 21:49

          Da lob ich mir doch FMW, o man noch halbwegs kultiviert miteinander diskutieren kann – jedenfalls meistens.

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Battery Day und Tesla: Live-Kommentar zum Event

Markus Fugmann

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Elon Musk hatte den „Battery Day“ im Vorfeld als „einer der aufregendsten Tage der Tesla-Geschichte“ bezeichnet, gestern jedoch die Erwartungen in einem Tweet deutlich gedämpft – die Tesla-Aktie daher heute mit 5% im Minus.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, kommentiert den Battery Day live ab 22.15Uhr

:

Live-Kommentar zum lange erwarteten Battery Day von Tesla

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Gabor Steingart: „Ausbeutung einer Zukunft, die es noch gar nicht gibt“

Claudio Kummerfeld

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Gabor Steingart redet Klartext im folgenden aktuellen Video-Interview mit Mission Money. Er spricht von der Ausbeutung einer Zukunft, die es noch gar nicht gibt, von einer Zinsknechtschaft von noch Ungeborenen. Die heutige Politik erkaufe sich mit der Druckerpresse Ruhe in der Bevölkerung, so lautet eine der Hauptthesen von Gabor Steingart (hier geht es zu Steingarts Morning Briefing).

Gemeint ist damit, dass (so wollen wir es formulieren) Notenbanken und Regierungen derzeit ohne Ende neues Geld drucken und die Staatsverschuldung hochschrauben. Damit werden Rettungspakete bezahlt, die zukünftige Generationen als Schuldenlast erben, und dann abbezahlen müssen. Mit diesem jetzt frisch erschaffenen Geld würden alte Industrien gerettet. Und das nun zwei Jahre laufende Kurzarbeitergeld sei de facto ein Bedingungsloses Grundeinkommen, so drückt es Gabor Steingart aus.

Gabor Steingart plädiert für Abkehr von alten Industrien, und für Aufbruch in die Zukunft

Im geht es im Interview hauptsächlich darum, dass es einen Art Aufbruch in Politik und Gesellschaft geben müsse. Denn derzeit rette Deutschland seine Industrie aus dem letzten Jahrhundert. Man müsse aber in Zukunftstechnologien investieren. So plädiert Gabor Steingart unter anderem dafür die Bildungsausgaben zu verfielfachen. Anfangen könne man zum Beispiel bei deutlich mehr Ausgaben für die Digitalisierung der Schulden. In diesem Zusammenhang erwähnt er, dass die Lufthansa vom Staat gerade 2 1/2 Mal so viel Rettungsgeld bekommen habe als die Schulen in Deutschland für die Digitalisierung.

Die Aussagen von Gabor Steingart sind hochinteressant! Sie sollten sich die 30 Minuten Zeit nehmen. Auch werden im späteren Verlauf des Interviews andere interessante Themen angesprochen, und auch der „Wandel von Journalisten hin zu Aktivisten“. Aber hauptsächlich widmet man sich der bislang verspielten Chance, jetzt massiv in die Zukunft zu investieren. Dabei gibt er sich betont optimistisch, dass Deutschland diese Herausforderung bewältigen könne – man müsse nur endlich mal losgehen, jemand müsse den Startschuss geben.

Gabor Steingart
Gabor Steingart, Ausschnitt aus Originalfoto. Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

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Coronakrise: Die Deutschen entdecken plötzlich Aktien!

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Ziemlich genau ein halbes Jahr ist vergangen, seitdem die Coronakrise die Aktien auf ihren tiefsten Stand drückten. Anschließend folgte mit einem Lockdown ein einmaliger Stillstand im Berufs- und Alltagsleben der Menschen in Deutschland. Die Konsumenten gaben zwangsläufig weniger aus als vor der Coronakrise, auch unter Berücksichtigung des geringeren Einkommens seit dieser Zeit. Was sie mit ihrem Geld anstellten, ergab eine Umfrage im Auftrag der Postbank – mit teilweise überraschenden Erkenntnissen.

Coronakrise: Die Zurückhaltung der Konsumenten

Wie veränderte die Coronakrise das Konsumverhalten der Deutschen? Dieser Frage ging das Marktforschungsunternehmen Kantar im Auftrag der Postbank nach. Die Ergebnisse:

Drei Viertel der Bundesbürger gaben weniger aus als zuvor, am meisten – 82,4 Prozent die 20 bis 29-Jährigen, die geringste Zurückhaltung bei den über 60-Jährigen mit 64,2 Prozent.
Da aber insgesamt die Einkommenseinbußen im Lande aufgrund von Zuschüssen, Kurzarbeitergeld u.a. moderat ausfielen, muss Geld gespart worden sein. Und zwar bei diesen Ausgaben:

  • Urlaub 46,2 Prozent
  • Gaststättenbesuche 39,6 Prozent
  • Hobby 31,7 Prozent
  • Mode 28,1 Prozent …..

Am geringsten waren die Sparmaßnahmen bei:

  • Genussmitteln (Alkohol, Zigaretten) 14,1 Prozent
  • Lebensmitteln 7,2 Prozent
  • Altersvorsorge 6,5 Prozent

Damit verbleibt ein Viertel der Bevölkerung, welches keine Ausgabenänderungen durchgeführt haben.

Wohin floss das Eingesparte?

Bei der Betrachtung der Sparziele treten doch einige Tugenden der Deutschen zu Tage – auch und gerade während der Coronakrise. Bei den Sparzielen nannten die Befragten:

  • Rücklagen für unerwartete Ausgaben 39,5 Prozent
  • Altersvorsorge 36,6 Prozent
  • Persönliche Muße 31,6 Prozent
  • Rücklagen für Krisenzeiten 28,9 Prozent
  • Erwerb von Wohneigentum 12,5 Prozent
  • Renovierungen 12,0 Prozent
  • Autokauf 11,6 Prozent
  • Rücklagen für Kinder 10 Prozent
  • Fast 13 Prozent konnten oder wollten überhaupt nichts zurücklegen.

Die Überraschung: Engagement in Aktien

Um diese Ziele wie Altersvorsorge und Weiteres zu erreichen, haben viele Sparer ausgerechnet in der Coronakrise mit all den Katastrophe-Nachrichten ihr Engagement in Aktien verstärkt. 3,2 Prozent tätigten zum ersten Mal eine Anlage in Aktien, 7,2 Prozent verstärkten ihre Wertpapierkäufe. Wie bereits schon öfters berichtet, macht 2020 das Sparplanprinzip in Deutschland die Runde. Mit 62 Prozent war die Anlage in Aktien seit dem Ausbruch der Coronakrise das bevorzugte Investment, gefolgt von ETFs (39,8 Prozent), Investmentfonds (22,2 Prozent), Zertifikate (13,9 Prozent), ganz am Ende Anleihen und Optionsscheine. Sollten deutsche Anleger tatsächlich einmal antizyklisch ins Geschäft mit Aktien eingestiegen sein?

Fazit

Auch wenn das gesamte Finanzsystem in einer sehr angespannten Lage ist und man jederzeit mit heftigen Korrekturen rechnen muss (vor allem in den kommenden Jahren) ist die Fokussierung auf Aktien von neuen Anlegern vermutliche keine schlechte Entscheidung. Die finanzielle Repression läuft – und die Zinsen haben nach vier Jahrzehnten ihren Nullpunkt erreicht. Eine (Leit-)Zinsanhebung ist aus faktischen Gründen auf lange Zeit obsolet und Zinsanlagen ergeben (gewollt) keine Rendite.

Aber die Wirtschaft muss weiter laufen, wie nach jeder Krise – und viele Aktien werden ihren Wert behalten, viele Anleihen dagegen nicht. Keiner hat eine Glaskugel. Aber ohne Wirtschaft, keine Einkommen, keine Steuereinnahmen, kein funktionierender Staat und ……kein Aktienmarkt. Banal aber wahr.

In der Coronakrise entdecken die Deutschen plötzlich Aktien

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