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Trump und der US-Arbeitsmarktbericht: Potemkinsche Dörfer! Marktgeflüster (Video)

Die heutigen US-Arbeitsmarktdaten waren eine Art „Potemkinsches Dorf“ – und Trump fordert Zinssenkungen und QE4..

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Der (wohl unhistorischen) Legende nach ließ der russische General Potjomkin an der Wegstrecke der Kaiserin Katharina der Großen Dörfer-Fassaden errichten, um sie über die wahren Begebenheiten zu täuschen und die Lage besser darzustellen als sie faktisch war. Und so könnte man die heutigen US-Arbeitsmarktdaten auch als „Potemkinsches Dorf“ bezeichnen: es entstanden überwiegend nur Pflege-Jobs oder Gastro-Jobs, dazu wurden Vollzeit-Stellen abgebaut, dagegen Teilzeit-Jobs aufgebaut. Auch die Quote derjenigen, die überhaupt noch Arbeit suchen, sank deutlich. Wirklich ein Grund zum feiern? Und: Donald Trump entlarvt sich mit seiner Forderung, die Fed solle die Zinsen senken und sogar wieder Quantitative Easing betreiben, ganz nach dem Motto: wir wollen alles hier und jetzt, egal wer die Zeche in der Zukunft dafür bezahlen muß!

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Von -jkb- – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10450840

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Marktbeobachter

    6. April 2019 08:05 at 08:05

    US Arbeitsmarkt strotzt vor Kraft, hieß es gestern bei n-tv, Arbeitsmarkt Potemkinsche Dörfer bei FMW, also ganz starke Zahlen gegen ganz schwache Zahlen. Beides dürfte falsch sein.
    Die Arbeitslosenquote liegt auf dem niedrigsten Stand seit 50 Jahren, der Jobaufbau beträgt im Schnitt 200000 pro Monat, sogar etwas über dem Bevölkerungswachstum, inklusive Zuwanderung. Die Lohnentwicklung liegt über der Inflationsrate. Allerdings sind ein Teil der geschaffenen Stellen davon nicht die bestbezahlten Jobs.
    Aber das Wichtigste daraus dürfte doch sein. Was macht die Börse daraus?
    Es ist wertvoll Dinge kritisch zu hinterfragen, aber auf Dauer hat das mit dem Phänomen Aktienmarkt nichts zu tun. Zumal sich der Chefredakteur meistens nur die Twittermeldungen kopiert, die seiner Grundmeinung entsprechen. Die Aktienkurse werden von unzähligen Anlegern bestimmt und nicht von den besonders analytisch-kritischen. Leider? Irgendwann bekommen diese recht, aber was hat man dann für eine Performance im Depot?
    Werˋs nicht glaubt, soll nur einmal ein Backtesting der letzten drei Monate anstellen.

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    Hesterberg

    6. April 2019 09:42 at 09:42

    @Marktbeobachter
    Sehr guter Kommentar!

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    Marko

    6. April 2019 15:46 at 15:46

    „Die Aktienkurse werden von unzähligen Anlegern bestimmt und nicht von den besonders analytisch-kritischen. Leider? Irgendwann bekommen diese recht, aber was hat man dann für eine Performance im Depot?
    Werˋs nicht glaubt, soll nur einmal ein Backtesting der letzten drei Monate anstellen.“

    Exakt, Herr Beobachter….

    Aber das sieht man doch am Markt, der Markt kauft eben nicht das GOLD, die ;Marktteilnehmer sind eben nicht pessimistisch gestimmt, so wie die meisten hier. Na ja ist eben einen Bärenseite….

    Und an „einer Mauer der Angst“ irgendwas hochzukaufen gehört dazu.

    Bitte : schaut Euch mal den Bufu an, was soll das ?

    Natürlich nutze ich sowas aus… 😀

    Wieso macht Ihr Bären das nicht ? – Seltsam…

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    Altbär

    7. April 2019 07:28 at 07:28

    Gewisse Poster haben immer noch nicht gemerkt, dass Anlegen u.Traden zwei ganz verschiedene Sachen sind.Als Langfistanleger mit Eigengeld oder Fremdvetwalter würde ich jetzt alle Aktien rauswerfen oder absichern, oder reichen die zwei Warnschüsse der Börsen innerhalb eines Jahre nicht, wo man den Totalabsturz nur mit weltweiten Notenbankeingriffen verhindern musste.
    Guru Felix Zulauf sagt schon seit seit einiger Zeit, dass man Long nur noch gelegentlich kurze Stücke herausschneiden könne.

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Aktienmärkte: Korrektur- wo und wann endet sie? Videoausblick

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Nachdem die Aktienmärkte gestern einen herben Abverkauf erlitten, stellt sich die Frage: wo und wann endet die Korrektur? Während China weiter mit seinen Zahlen zu Neuinfizierten und Toten ausserhalb von Wuhan offenkundig versucht, die Dinge so darzustellen, als sei die Krise bald bewältigt, fokussieren sich die Aktienmärkte nun auf das Geschehen ausserhalb Chinas (vor allem Südkorea und Italien). Im Grunde hat sich das Coronavirus-Problem damit globalisiert, man fürchtet nun Grenzschließungen in Europa und Asien (Japan hat dazu aufgerufen, dass die Menschen home office machen sollten). Unterdessen mehren sich die Gewinn- und Umsatzwarnungen von Unternehmen (heute Mastercard). Heute Nacht die US-Futures wieder etwas erholt – ist damit die Korrektur der Aktienmärkte schon vorbei?

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Aktienmärkte: Absturz und Trendbrüche! Marktgeflüster (Video)

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Das war ein heftiger Tag für die Aktienmärkte: der Dax -4%, auch die Wall Street tief im Minus. Dabei waren die Aktienmärkte gewarnt: Anleihemärkte, Devisenmärkte und Rohstoffe hatten das kommende Unheil angezeigt – aber man wähnte sich aufgrund der Notenbanken unverwundbar und hatte sich viel zu weit von der Realwirtschaft entkoppelt. Während in Europa die Furcht vor der Coronavirus-Pandemie herrscht, belastet die Wall Street zusätzlich, dass Bernie Sanders nach neuesten Umfragen durchaus Sieg-Chancen gegen Trump hätte – und Sanders wäre der Albtraum für die Herren des Geldes im Wall Street-Casino! Erholungen sind nun gut möglich, dürften aber nach oben „gedeckelt“ sein, solange sich das Virus so schnell in vielen Ländern verbreitet..

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Aktienmärkte: Panikverkäufe am Montag? Videoausblick

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Erleben die Aktienmärkte am heutigen Montag Panikverkäufe – nachdem man lange glaubte, dass die Folgen des Coronavirus eigentlich nicht wirklich relevant für die Märkte seien? Heute Nacht die asiatischen Aktienmärkte tief rot (Japan geschlossen), nachdem die Infizierungen vor allem in Südkorea und Italien weiter parabolisch nach oben schießen. Die Sorgen vor einer globalen Ausbreitung werden damit immer realer, inzwischen ist von „Pandemie“ die Rede. Bereits am Freitag waren die Umsätze an den Aktienmärkte deutlich angezogen, ein Zeichen, dass die „Dickfische“ aktiv geworden sind. Aber die einseitige Positionierung auf der Long-Seite ist nach wie vor extrem, daher droht nun der „perfekte Surm“..

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