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Trump – US-Demokraten als Wahlkampfhelfer

Bei den US-Demokraten gibt es eine Reihe von Kandidaten gegen Trump – und alle wollen riesige Staatsausgaben..

Wolfgang Müller

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Der US-Wahlkampf 2020 hat begonnen, bei den Demokraten gibt es eine Reihe von Kandidaten gegen Trump für das Präsidentenamt – von Jung bis Alt. Mit unterschiedlichen Programmen, aber in summa mit riesigen Staatsausgaben. Die Auferstehung einiger sozialistischer Gedanken (und das im kapitalistischen Amerika!) sind eigentlich eine Wahlkampfhilfe für den jetzigen Amtsinhaber.

 

Das Ausgabenprogramm der Demokraten

Barack Obama und Donald Trump haben in punkto Schuldenaufnahme schon einiges vorgelegt. Ersterer fast schon erzwungenermaßen, musste er in seiner Amtszeit doch eine systemrelevante Finanz- und Bankenkrise stemmen. Sein Nachfolger hingegen versuchte bisher (vergeblich) das Wachstum der USA mittels Steuerreform und wirtschaftspolitischen Alleingängen auf lang nicht mehr gesehene Raten zu hieven. Und seine Herausforderer?

Bernie Sanders

Der bereits 78-jährige Präsidentschaftskandidat aus dem Staate Vermont ist zwar kein Mitglied der demokratischen Partei mehr, aber insgeheim sieht er sich als demokratischer Sozialist. Sein großes Ziel ist die Verabschiedung von fossilen Brennstoffen bis 2050 und damit steht er konträr zur Klimapolitik Donald Trumps, der diese Energien sogar noch forciert. Sein „Green New Deal“ mit der Errichtung von Windrädern und dem Bau von Solaranlagen liegt aber bei „bescheidenen“ 26 Billionen Dollar.

Joe Biden

Der nur knapp ein Jahr jüngere Joe Biden war schon acht Jahre Vizepräsident unter Barrack Obama und liegt derzeit als Kandidat der Demokraten vorne.

Sein Spezialgebiet ist die Gesundheitsreform, für die er schon jahrelang unter dem letzten Präsidenten gekämpft hatte.

Elisabeth Warren

Die Juristin aus Massachusetts will mehr Gerechtigkeit und schlägt zur Finanzierung eine Reichensteuer ab 50 Millionen Dollar Vermögen vor, in Höhe von zwei Prozent und ab einer Milliarde von drei Prozent. Finanziert werden soll dadurch ein Teilerlass der Studentenkredite, die derzeit schon 1,5 Milliarden Dollar betragen und kostenlose Kitas, die aus öffentlichen Geldern gemanagt werden sollen. Ihr gesamtes Wahlprogramm könnte 70 Billionen Dollar verschlingen.

Alexandria Ocasio-Cortez

Die Gesundheitskosten in den USA laufen aus dem Ruder und Aufwendungen für Behandlungen steigen weiter an. Nach einer radikalen Idee der jungen Kandidatin (29 Jahre) soll der Staat sogar in die Produktion der Pharmaindustrie einsteigen. Dazu Programme für die Sanierung der Infrastruktur des Landes und ein Jobprogramm für alle Amerikaner mit einem Mindestlohn von 15 Dollar pro Stunde. Alles in allem ein Vorschlag mit gigantischen Kosten von 93 Billionen Dollar, wie die konservative Washingtoner Denkfabrik American Action Forum kalkuliert hat.

Andrew Yang

Eine in Europa schon heftig diskutierte Idee stammt vom Unternehmer Andrew Yang – die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. 1000 Dollar im Monat und das ohne Gegenleistung. Als Schutz der Menschen in der Zukunft vor Armut, wenn die Roboter viele Arbeiten übernehmen.

Finanziert werden soll es durch die Tech-Giganten aus dem Silicon Valley, also Unternehmen wie Google, Apple, Facebook und Amazon. Der Vorschlag des bedingungsloses Grundeinkommens findet vor allem bei Amerikas Millennials Anhänger.

 

Fazit – US-Demokraten helfen Trump

Auch wenn viele der Vorschläge der Demokraten durchaus sinnvolle Ansätze beinhalten, in einem Land, in dem sich eine Riesenschere innerhalb der Bevölkerung gebildet hat. Der Haken ist nur: Das sind schon ganz schöne Summen, mit denen die demokratischen Kandidaten auf Stimmenfang aus sind. Man verspricht unter anderem kostenlose Universitäten und Kindertagesstätten sowie das bedingungslose Grundeinkommen. Addiert man die Summen, wie es die Budgetbehörde des Kongresses gemacht hat, so kommt man auf dreistellige Billionen-Dollar-Summen. Die Folgen wären eine Explosion der Staatsausgaben, die bereits unter Donald Trump schon massiv gestiegen sind.

Ausgabenprogramme in derartigen Dimensionen am Ende eines langen Konjunkturzyklus, mit rasant gestiegenen Schulden, lassen viele Amerikaner am wirtschaftlichen Sachverstand der Demokraten zweifeln.

Das ausgerechnet bei einem Präsidenten, der selbst für einen riesigen Schuldenanstieg gesorgt hat und jetzt dennoch vom sozialistischen Programm seiner Herausforderer profitieren könnte.

 

Die Programme der US-Demokraten sind eher Wahlkampfhilfe für Trump

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Finanznews

Aktienmärkte: Das wird wichtig werden! Marktgeflüster (Video)

Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird..

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute ohne die Wall Street (Martin Luther King Day) erwartungsgemäß übeschaubar spannend – der Dax mit einem Freudensprung unmittelbar mit Kassa-Eröffnung, dann aber in der abeshbar schmalen Handelsspanne für den Rest des Tages. Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird. Bei allem Jubel über neuen Stimulus durch die Biden-Administration wwird bisher übersehen, dass der neue US-Präsident zwei sehr linke Regulatoren in entscheidende Positionen gebracht hat. Diese werden es der Wall Street nicht so leicht machen wie die „Buddies“ von Donald Trump – der Gegenwind wird dadurch größer..

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Rüdiger Born: Indizes am US-Feiertag – geht da was?

Rüdiger Born

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Dax: Ende der Fahnenstange – oder Kurse weit über 14.000 Punkte?

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Mit einer kleinen Korrektur hat sich der deutsche Leitindex, Dax 30 Performance, aus der zurückliegenden Handelswoche verabschiedet. Der kleine Nervenkitzel konnte indes nichts Weltbewegendes bewirken. Zudem haben sich die anfangs dramatisch darstellenden Kursverluste im Tagesverlauf wieder deutlich relativiert. Auch wenn keine Grundsatzentscheidung getroffen wurde, zeigt diese Performance das angeschlagene Vertrauen, der Marktteilnehmer in die nahezu unendliche Geschichte des Indizes, auf. Eine Verhaltensweise, an die wir uns wohl immer stärker gewöhnen müssen und werden.

Ausblick für den Dax:

Die seit Anfang Dezember laufende Aufwärtsbewegung des Dax dient immer noch der Darstellung von Welle (c) und damit des abschließenden Parts der übergeordneten Welle (B). Die zwingend fünfteilige (1-2-3-4-5) Impulswelle (c), gern auch Antriebswelle genannt, konnte mit der kleinen Korrektur, der letzten Handelstage, die Korrekturwelle (4) ausbilden. Ein sehr schönes Anzeichen hierfür ist der ausgebliebene Schlusskurs unterhalb der 0.38-Unterstützung bei 13.712 Zählern, mittels Schlusskurses.

Steigt der Dax weit über 14.000 Punkte?
Allein dieser Aspekt, als auch der Tagesverlauf der letzten Kerze, deuten sehr stark daraufhin, dass sich im Verlauf der folgenden 2-3 Wochen Welle (5) für den Dax ausbilden wird. In Folge dieser sich ebenfalls fünfteiligen Welle kann der Dax noch einmal ein kräftiges Momentum aufweisen. Das eigentliche Kursziel von (5), verbunden damit von (c) und (B), liegt im Bereich des 1.00-Widerstandes bei 14.476 Punkten. Der Anstieg bis zur zweiten 1.00-Linie (14.794 Punkte) liegt allerdings auch im Bereich des Möglichen.

Fazit:

Der Aufwärtstrend beim Dax wird sich auch weiterhin behaupten, wenn auch das Ende der Fahnenstange immer näher rückt. Ein erneutes Kaufsignal kann ich nicht benennen; das bisherige bleibt bestehen..

Der Ausblick für den Dax

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