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Trump verliert deutlich in Umfragen – und attackiert Amazon-Chef Jeff Bezos

Der Präsident gerät an immer mehr Fronten in die Defensive..

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Trump fährt den Karren gegen die Wand: Totalabsturz in den Umfragen

Der Präsident gerät an immer mehr Fronten in die Defensive. Es sind die bittersten Stunden seiner Amtszeit.

Statt effektivem Krisenmanagement macht er alles noch viel schlimmer: Der „Government Shutdown“ ist ein Polit-Waterloo ohne Ausweg – jede Strategie (TV-Rede, Besuch der Mauer, wüste Attacken gegen „Dems“) verpuffte erfolglos.

Die meisten US-Bürger machen ihn für die Misere, die täglich schlimmer wird, verantwortlich.

Atemberaubend krass sind dazu gerade die Enthüllungen an der Russenfront: Die NYT berichtete über frühere FBI-Ermittlungen zur Überprüfung, ob die Russen Trump nicht seit langem in der Tasche hätten.

Seither wird er von Reportern gefragt: „Mr. President, arbeiten Sie für Russland?“

Ein dramatischer Absturz in dem Umfragen deutet darauf hin, dass die Ära des „unverwundbaren“ Teflon-Trumps vorbei sein dürfte. In einer CNN-Erhebung fiel seine Popularität auf 37 Prozent, bei Rasmussen, sonst stets die Trump-freundlichste Umfrage, liegt er bei 43 Prozent Zustimmung.

Trumps Twitter-Rundumschläge klingen immer verzweifelter. Er wirkt verwundbar: Noch nie war er so in die Enge getrieben.

Der mächtigste gegen den reichsten Mann der Welt: Was Trump gerade Vergnügen bereitet

Sie waren sich schon lange spinnefeind, jetzt eskaliert das Duell zwischen dem mächtigsten und dem reichsten Mann der Welt: US-Präsident Donald Trump freut sich diebisch über die hochnotpeinliche Affäre von Amazon-Chef Jeff Bezos, die dessen Ehe beendete.

Bezos gab zuletzt die Trennung von Ehefrau MacKenzie bekannt, nachdem sein stürmischer Seitensprung samt liebestoller Nackt-Selfies und erotischer Messages mit der Ex-TV-Moderatorin Laura Sanchez aufgeflogen war.

Jetzt droht Bezos der Rosenkrieg um sein Vermögen von 140 Milliarden Dollar.

Pikant: Die Affäre wurde enthüllt vom Klatschblatt National Enquirer, herausgegeben von Trump-Kumpel Devid Pecker.

Trump hasst Bezos vor allem wegen seiner Rolle als Eigentümer der „Washington Post“: Die Renommier-Zeitung hat bisher neben der „New York Times“ die meisten Mega-Skandale der Trump-Präsidentschaft aufgedeckt.

Jetzt freut sich Trump diebisch: „Es tut mir so leid zu hören, dass Jeff Bozo von einem Konkurrenten bloßgestellt wurde, dessen Berichterstattung, wie ich verstehe, viel genauer ist als die Berichterstattung in seiner Lobbyistenzeitung, der Amazon Washington Post“, twitterte er: „Hoffentlich wird das Papier bald in bessere und verantwortungsvollere Hände gelegt!“

Bezos, alias „Bozo“, ist damit das jüngste Mitglied im Club von Personen, die Trump mit einem unvorteilhaften Spitznamen verschmäht.

Ein neuer Tiefpunkt der Rüpel-Präsidentschaft.

 

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.   

6 Kommentare

6 Comments

  1. tm

    15. Januar 2019 13:04 at 13:04

    Leider sehe ich den Absturz in den Umfragen noch nicht:
    https://projects.fivethirtyeight.com/trump-approval-ratings/

    Aber ich hoffe, der jüngste Trend wird sich fortsetzen.

  2. Paul

    15. Januar 2019 13:25 at 13:25

    So so…wiedermal „spinnefeind“!
    Das erinnert mich an den ehem.US-Finanzminister Paulsen,der mit dem Lehman-Boss auch „Spinnefeind“war!
    Ergebniss ist bekannt…
    Bevor Trump(freiwillig)abtritt bzw.“fire him“,da holt er vorher noch seine Bazzuka raus.
    Ein Wirtschaftskrieg sonder Klasse im 21.jhrh….
    U.a.Ein Europa mit ca.500 Mio.Einwohnern,kriecht immer noch in Amerikas Aersche…das ist das Problem!

  3. Klaus

    15. Januar 2019 15:21 at 15:21

    Alle Personen die Trump mit Spitznamen versieht, sind Mitarbeiter der CIA.
    Diese Arbeiten für den Deep State ( aka „ the swamp“) und somit gegen Trump und seine Regierung.

    • tm

      16. Januar 2019 13:28 at 13:28

      Wen oder was meinen Sie eigentlich mit diesem ominösen Deep State?

      • Michael

        16. Januar 2019 14:25 at 14:25

        @tm, genau das weiß ja eben keiner so genau, deshalb ist es ja der ominöse, geheime Deep State. Was wir bisher wissen, ist, dass Mitarbeiter von Geheimdiensten (was auch sonst), Hillary Clinton und Barack Obama dazugehören. Vermutlich auch Robert Mueller und führende Köpfe bei der New York Times und der Washington Post. Bei Putin und dem Papst bin ich mir noch nicht sicher, da deren Rolle bei der Arbeit für oder gegen Trump und seine Regierung noch etwas nebulös erscheint 😉

        • tm

          16. Januar 2019 14:47 at 14:47

          Sie vergessen noch Soros – die Koch-Bruder gehören hingegen niemals dazu. 🙂

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Gerade erst lief alles wie am Schnürchen beim Comeback der Opposition nach dem Hillary-GAU 2016: Nach einem fulminanten Sieg bei den „Midterms“ hatte im Repräsentantenhaus die bereits legendäre Nancy Pelosi als „Speaker“ die Macht übernommen und beim Shutdown-Showdown um die Mexiko-Mauer Trump in die Knie gezwungen.

Der Präsident schien entmachtet, ignoriert auch von der eigenen Republikaner-Partei und mit sinkenden Popularitätswerten im Wanken.

Doch jetzt? Trump setzte mit einer fulminanten „State of the Union“-Marathonrede ein kräftiges Lebenszeichen.

In einer „Rasmussen“-Umfrage erreichte er mit 52 Prozent plötzlich die höchsten Popularitätswerte seit zwei Jahren.

Und auf einmal wirken eher die „Dems“ auf Schleuderkurs:

  • Der Richtungskampf zwischen den Progressiven, angeführt von Jungstar Alexandria Ocasio-Cortez und dem moderateren Establishment schwächt die Partei.
  • Die Skandale um gleich drei Top-Demokraten in Virginia („Blackface“, Sex-Übergriffe) wurden zum Image-Debakel.

Zudem wächst die Sorge über ein bisher extrem schwachbrünstiges Feld an Kandidaten und Kandidatinnen, die für den Vorwahlkampf zur Nominierung als Trump-Gegenspieler 2020 rüsten:

  • Elizabeth Warren kann ihre persönliche „Identitätskrise“ wegen Aufbauschungen über ihre angeblich indianische Herkunft nicht abschütteln (Trump verlacht sie seit langem als „Pocahontas“),
  • Kamala Harris wird angefeindet von den Progressiven wegen ihrer früher harten Strafverfolgung von Minderheiten als Staatsanwältin.
  • Amy Klobuchar erklärte gerade eingeschneit während eines Wintersturms ihre Kandidatur, doch sie musste sich auch gegen Vorwürfe wehren, Mitarbeiter mies behandelt zu haben.
  • Und der einst gehypte „Texas-Kennedy“, Beto O’Rourke, wirkt wie ein Leichtgewicht, auch wenn er zuletzt mit einem Gegenauftritt zu Trump in El Paso Flagge zeigte.

Kein Wunder, dass viele in der Partei immer noch von einer Kandidatur der ehemaligen First Lady. Michelle Obama, träumen. Doch die sagte bisher eisern „No way“.

 

Teflon-Trump: Abgeschriebener Präsident holt in „Polls“ wieder auf

Der Government-Shutdown war politisches Gift für Donald Trump, seine Popularitätswerte rasselten in den Keller.

Doch seit dem Ende des Dramas und einer weitgehend positiv aufgenommenen „State of the Union“-Rede macht der US-Präsident in den Umfragen Terrain wett: Bei Gallup legte er in einem Monat um sieben Prozentpunkte von 37 auf 44 Prozent Zustimmung zu.

In der Tracking Poll von Rasmussen hatte er am Montag mit 52 Prozent die positivsten Werte seit der Amtseinführung erreicht.

Im Schnitt der „Polls“ liegt Trump derzeit bei 43,1 Prozent Popularität.

Kein Wunder jedenfalls, dass der Republikaner eine neuerliche Stilllegung der US-Regierung mit aller Macht verhindern will: Er dürfte nun sogar einen für ihn lausigen Kongress-Deal unterschreiben, bei dem bloß 1,3 Milliarden Dollar für den Bau eines Grenzzaunes veranschlagt wären.

Trump hatte mit seinem Beharren auf 5,7 Milliarden Dollar für die Mexiko-Mauer einen fünfwöchigen Shutdown provoziert.

 

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street. 

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