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Trumps Tage des Zornes: Wer überlebt drohendes „Personal-Massaker“?

Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Donald Trump kocht vor Wut wegen des Midterm-Fiaskos – und jetzt wird ein „Massaker“ im Trump-Stab erwartet.

Der Präsident wolle laut Reports seinen Beraterstab komplett umkrempeln, berichtet die Washington Post, es nervt ihn auch die Palastintrige seiner Frau Melania, die den Rauswurf von Mira Ricardel, die Nr. 2 im nationalen Sicherheitsteam, durchgesetzt  hatte.

Im Visier der möglichen „You are Fired!“-Welle:

  • Auf dünnem Eis navigiert Stabschef John Kelly, den Trump zum Sündenbock für die Desasterreise nach Paris machte.
  • Vor dem Rauswurf soll auch Heimatschutz-Ministerin Kirstjen Nielsen stehen.
  • Es wackelt dazu der Sessel von Pentagon-Chef James Mattis, dem letzten halbwegs Besonnenen im Team Trump.

Trump jedoch twitterte Donnerstagmorgen fröhlich: Im Weißen Haus laufe alles „wie geschmiert“, bloß die „Fake News“-Medien würden den Eindruck von Chaos erwecken, so Trump.

Trump fand unterdessen ein neues Thema, das ihn zur Weißglut treibt: Die Nachzählungen in Florida. Er behauptete, dort wären Betrüger in Verkleidungen und mit Perücken mehrmals wählen gegangen. In den US-Medien wurde die Verbreitung solcher absurder Verschwörungstheorien, zuerst propagiert auf der Irrsinns-Website „Info Wars“, als neue Dimension des Wahnsinns bewertet.

 

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street. 



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1 Kommentar

  1. „Pentagon-Chef James Mattis, dem letzten halbwegs Besonnenen im Team Trump.“

    Das sagt einiges über diese Regierung aus, wenn Mad Dog Mattis als besonnen gilt.

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