Aktien

US-Aktienkäufe durch Japaner als Kontraindikator?

Japans Investoren haben in der letzten Woche so stark US-Aktien gekauft, wie seit März 2009 nicht mehr – das zeigen Daten zu den Kapitalströmen, die von der Regierung Nippons heute Nacht veröffentlicht wurden. Hintergrund dürften die Diskussionen in Japan sein, wonach das größte Investment-Vehikel der Welt, der staatliche Pensionsfond Japans, seine Bestände an japanischen Staatsanleihen von 60% auf 40% reduzieren – und im Gegenzug unter anderem japanischen und ausländische Aktien (und Staatsanleihen) kaufen könnte:

Japan0506

(Chart von zerohedge.com)

Dabei haben die Japaner in der Vergangenheit nicht immer das Beste Timing bewiesen. So kauften Nippons Investoren in der zweiten Hälfte 2008 und Anfang 2009 massiv US-Aktien – und erlitten durch den Crash dann erhebliche Verluste, während sie bei der dann einsetzenden Rally ab 2010 dann als Verkäufer auftraten. Es stellt sich also nun die Frage, ob die Käufe durch Japaner wieder einmal zuverlässig eine Top-Bildung der US-Märkte anzeigen..

 



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