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US-Einzelhandelsverkäufe -2,8 % unter Vorjahr

Von Claus-Peter Sesin

Über die „Thanksgiving“-Feiertage strömten zwar mehr Besucher in die US-Einzelhandelsgeschäfte als im Vorjahr, sie ließen jedoch -2,8 % weniger Umsatz in den Kassen.

Gemäß der amerikanischen National Retail Federation (NRF) ist über die Thanksgiving-Feiertage (Donnerstag bis Sonntag) die Zahl der Käufer zwar auf 141 Millionen gestiegen, sie gaben aber im Schnitt nur 407,02 Dollar aus. Im Vorjahr hatten 139 Millionen „Shopper“ noch jeweils 423,55 Dollar an den Kassen gelassen.

Der Gesamtumsatz fiel auf 57,4 Milliarden von 59,1 Milliarden im Vorjahr. Die US-Wirtschaft wird zu etwa 70 % von privatem Konsum getragen.

Die NRF führt das rückläufige Kaufinteresse auf Sorgen über die US-Wirtschaftslage zurück, die immer noch von hoher Sockelarbeitslosigkeit gekennzeichnet ist. Auch die dieses Jahr besonders aggressive Werbung vermochte die Kauflust nicht hinreichend zu wecken.

Die Thanksgiving-Umsätze gelten als Gradmesser für die zu erwartenden Gesamtumsätze in der Vorweihnachtszeit.



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1 Kommentar

  1. Es gibt in USA relativ wenig neue Jobs, und die meisten entstehen im schlecht bezahlten Bar- und Restaurantsektor. So gesehen ist es nur logisch, dass den Leuten das Geld nicht mehr so locker sitzt wie früher.

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