Konjunkturdaten

Narrativ baldigen Endes der Inflation in Frage gestellt US-Erzeugerpreise: Pipeline-Inflation höher als erwartet

US-Erzeugerpreise Pipeline-Inflation

Die US-Erzeugerpreise (November), die als Vorbote für Inflation gelten („Pipeline-Inflation“), sind mit +0,3% zum Vormonat höher ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,2%).

Zum Vorjahresmonat sind die Erzeugerpreise um +7,4% gestiegen (Prognose war +7,2%; Vormonat war +8,0%, nun auf +8,1% nach oben revidiert).

In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) stiegen die Erzeugerpreise mit +0,4% zum Vormonat (Prognose war +0,2%; Vormonat war 0,0%, nun auf +0,1% nach oben revidiert) und mit +6,2% zum Vorjahresmonat (Prognose war +5,9%; Vormonat war +6,7%, nun auf +6,8% nach oben revidiert)).

Marktreaktion: Dollar stärker, US-Futurs mit Abverkauf (Nasdaq 100-Future in wenigen Sekunden -200 Punkte!), Renditen nach oben. Der Grund: das erschütttert das Narrativ, dwonach sich das Problem der Inflation schon bald erledigt habe. Das erhöht das Risiko, dass die am nächsten Dienstag veröffentlichten US-Verbaucherpreise ebenfalls höher ausfallen könnten..



Markus Fugmann
Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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4 Kommentare

  1. Sieht wohl eher nicht nach „Peak Inflation“, Pivot und der großen Rallye aus.

  2. Da hat der Powell wieder ein Grund die Zinsen doch stärker anzuheben. Crash vorprogrammiert.

  3. der DAX hat sich ja hochgearbeitet…

  4. Long only,

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