Konjunkturdaten

Schlechte Nachricht für die Aktienmärkte US-Verbrauchervertrauen und JOLTs: Bärenstark

US-Verbrauchervertrauen JOLTs

Das US-Verbrauchervertrauen (Conference Board-Daten für August) ist mit 103,2 deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose für heute war 97,2; Vormonat war 98,4).

Dazu schreibt das Conference Board, das die Daten erhebt:

The Conference Board Consumer Confidence Index® increased in August, following three consecutive monthly declines. The Index now stands at 103.2 (1985=100), up from 95.3 in July. The Present Situation Index—based on consumers’ assessment of current business and labor market conditions—improved to 145.4 from 139.7 last month. The Expectations Index—based on consumers’ short-term outlook for income, business, and labor market conditions—increased to 75.1 from 65.6.

“Consumer confidence increased in August after falling for three straight months,” said Lynn Franco, Senior Director of Economic Indicators at The Conference Board. “The Present Situation Index recorded a gain for the first time since March. The Expectations Index likewise improved from July’s 9-year low, but remains below a reading of 80, suggesting recession risks continue. Concerns about inflation continued their retreat but remained elevated.”

“Meanwhile, purchasing intentions increased after a July pullback, and vacation intentions reached an 8-month high. Looking ahead, August’s improvement in confidence may help support spending, but inflation and additional rate hikes still pose risks to economic growth in the short term.”

US-Verbauchervertrauen

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Die JOLTS (angebotene Stellen in den USA im Juli) liegen mit 11,239 Millionen deutlich über der Erwartung(Prognose war 10,475 Millionen; Vormonat war 10,698 Millionen, nun auf 11,040 Millionen nach oben revidiert (von 10,698 Millionen).



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1 Kommentar

  1. Wenn mit Verbrauchervertrauen frische Investitionen in Aktienmärkte gemeint sind, wäre das ja rosig, ja bitte!
    Oder müssen die Amerikaner einfach nur ihren Schmerz durch die Börsenverluste mit überbordendem Konsum übertünchen?
    Mein Gott, sind wir da in Europa und speziell im deutschsprachigen Raum „gut erzogen“, wir sparen noch bei hohen Konsumpreisen, wie es sich gehört.
    Wenn dort (USA) jeder 3-5 Kreditkarten hat und trotz Verschuldung oder Pleite der Haushalte sowie hoher Inflation weiter konsumiert wird, kann auch die FED nicht mehr viel ausrichten mit ihren Zinserhöhungen, es erhöht einfach nur noch mehr die Schuldenblase. Und wenn die dann mal platzt, tja, dann hilft wohl doch wieder nur noch QE und runter mit den Zinsen, oder was dann? Konsumchecks? Hatten wir auch vor nicht Langem schon.
    Die FED wird es einsehen, wenn es zu spät ist oder vielleicht, ups, sich die politischen Mehrheiten ändern. Bilanzreduktion der FED scheint hingegen nur marginal zu sein, spannend, die Dollars scheinen also weiterhin zu fliessen. Nur der Markt kapiert es offenbar nicht oder will es nicht kapieren. Darüber spricht man in der Öffentlichkeit nicht, sondern da muss die wohl fundamental nicht so wichtige „Zinskeule“ bedient werden, um durch Panik der kleinen Fische den Dickfischen schön günstige Einstiegskurse zu bescheren, damit erstere bei FOMO höher wieder einsteigen müssen.

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