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USA schwingen mit der Öl-Keule gegen Russland

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Die USA geben 5 Millionen Barrell ihrer strategischen Öl-Reserven frei..

Vor einigen Tagen hatten wir bereits prognostiziert: „Zielführender aus Sicht des Westens – wenn man Russland wirklich beeindrucken wollte – wäre es, das Land dort zu treffen, wo es am Verwundbarsten ist: nämlich bei den Ölpreisen (und den daran gekoppelten Gaspreisen)“.

Und so scheint es nun zu kommen. Die Freigabe der US-Öl-Reserven von fünf Millionen Barrell erfolge aus Testgründen zur Überprüfung der System-Infrastruktur, wie Reuters unter Berufung auf eine Regierungsquelle berichtet. Die 5 Millionen Barrell sind zwar weniger als ein Drittel des täglichen Verbrauchs in den USA – aber der Preis für WTI-Crude reagierte trotzdem auf die Nachricht mit Kursverlusten.

Während sich die Krise um die Ukraine wieder verschärft und die G-7-Staaten Russland mit „ernsthaften Konsequenzen“ drohen, falls die Krim im Referendum am Wochenende für einen Beitritt zur russischen Föderation votiert, scheinen die USA nun neue Mittel der indirekten Kriegsführung zu erproben. Die Freigabe der Reserven dürfte eine deutliche Warnung an Putin sein, dass man die Achillesverse Russlands erkannt hat. Gelänge es der USA, den Ölpreis systematisch unter Druck zu setzen, hätte Russland ein schwerwiegendes Problem, zumal die Wirtschaft des Landes ohnehin angeschlagen ist.

Die symbolische Freigabe der Ölreserven könnte schon deshalb besonders effektiv sein, weil die Long-Positionierung insbesondere von Hedgefunds im Ölmarkt auf einem Allzeithoch notiert:

Crude large specs_0

(Chart von Bank of America Merill Lynch, Bloomberg)

 

6 Kommentare

6 Comments

  1. Tommy Rasmussen

    13. März 2014 09:34 at 09:34

    05.11.2013 – Russland soll bald einflussreicher werden als China und die USA.
    http://german.ruvr.ru/2013_12_05/Star-Weissagerin-verspricht-neue-Weltkarte-im-Jahr-2014-7441/
    .
    ABER:
    .
    09.02.2014 – Die Zentralbank Russland´s gehört nicht Russland sondern dem Federal Reserve Board(!!!) – Das Zentralbanksystem aus russischer Sicht – Vortrag von Nikolai Starikov (16:33 Min.)
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=umy5eTD8KFk
    .
    Man schafft eine Situation (These), welche unbefriedigend ist und entwickelt eine Lösung (Antithese), um ein bestimmtes Ziel zu erreichen (Synthese):
    .
    26.07.2013 – Agenda 21 – Die FIAT ( = “es werde”) Wirtschaftordnung wird durch eine CO2- Währung – die dem Einzelnen als “Geld” zugeteilt wird und nur für einen bestimmten Zeitraum gültig ist – abgelöst. Entscheidungen können nicht in Frage gestellt werden. Dies ist bereits durch die “globale Erwärmung” erreicht worden – die Wissenschaft sei indiskutabel!
    http://euro-med.dk/?p=30420
    .
    Wenn es zu Unruhen kommt, so bedeutet das, daß wir das Bedürfnis hatten, sie hervorzurufen, um eine allzu große Einigkeit zu zerstören. Kommt es zu irgend einer Verschwörung, so wird das Haupt derselben niemand anderer sein, als einer unserer treuesten Diener…..
    http://euro-med.dk/?p=28242#comments

  2. andreas

    13. März 2014 11:28 at 11:28

    Die USA kann den Ölpreis auf Dauer nicht drücken, wie sie den Goldpreis auf Dauer nicht drücken kann. Sie hat verloren.

  3. michael

    13. März 2014 12:50 at 12:50

    Teeroel kann man vielleicht in Schiffsturbinen verfeuern. Die US-Lager sind rappelvoll mit fracking-Oel. Das koennen die Raffinerien nicht richtig verarbeiten. Konkurrenz zu WTI scheint doch ganz schoen weit hergeholt. Wenn Russland die Schalter umlegt, findet sich die EU binnen 3 Monaten in einer Rezession wieder, wie es die noch nie gab. Die grossse Klappe der Politdarsteller(innen) ist ziemlich weit hergeholt.

  4. Paule

    13. März 2014 14:02 at 14:02

    Die USA könnten Russland auch noch mit food-stamps überschwemmen.
    50 Millionen US-Amerikaner leben nur noch mit deren Hilfe einigermassen
    am Existenzminimum. Mit ungebildeten Deppen sowieso.

  5. Gregor

    13. März 2014 15:18 at 15:18

    Es wäre einmal lustig zu erfahren,wenn Rußland seine gesamten Öllieferungen an den Westen einstellen würde,ob Merkel dann immer noch so großkotzig daher kommt?

  6. Martin1

    13. März 2014 15:58 at 15:58

    Obama hat ja schon angekündigt, egal wie das Referendum ausfalle, es zu ignorieren.
    Das erinnert dann an den Politikstil eines Wowereits in der Frage der Tempelhof-Schließung.

    Was ist eigentlich mit dem Referendum in Südtirol (Anschluss an Italien)? Erkennt er das auch nicht an?
    Man merkt, was die Menschen denken, ist ihm völlig egal. Er will nur seine Agenda durchziehen.

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Märkte vor der Fed: Rüdiger Born

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Aus dem Studio des japanischen Fernsehens (wie jeden Mittwoch) gibt Rüdiger Born wieder seine Einschätzung zu den Märkten. Wie immer unterhaltsam – auch kulturell 🙂

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Aktien

Goldman Sachs Analyse: Bankentitel vor US-Zinsentscheid angespannt

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Am heutigen Abend steht wieder der FOMC-Entscheid in den USA an. In den letzten Tagen präsentierten sich Finanztitel freundlich, ob das nach dem Zinsentscheid noch immer so sein wird? Für den heutigen Handelstag ist zunächst eine Fortsetzung der gestrigen Seitwärtstendenz bei Goldman Sachs zu erwarten. Die gestrige Handelsspanne könnte zwar im Vorfeld des FOMC-Entscheids noch verlassen werden, größere und vor allem nachhaltige Bewegungsimpulse sind jedoch erst nach der Fed-Sitzung um 19.00 Uhr und der anschließenden Pressekonferenz um 19.30 Uhr zu erwarten. Marktexperten rechnen mit keinen weiteren Zinsschritten, Aussagen von Fed-Präsident Powell in der Pressekonferenz sollte jedoch aufmerksam verfolgt werden.

Bis Anfang 2018 kannte die Aktie von Goldman Sachs praktisch nur eine Richtung, diese war klar aufwärts gerichtet. Dabei gelang es bei 275,31 US-Dollar ein vorläufiges Top zu markieren, anschließend rutschte das Wertpapier in einen nunmehr ein Jahr andauernden Abwärtstrend ab. Zeitweise schien zu Jahresende sogar ein Trendbruch möglich, aber schnell orientierten sich Investoren an den Verlaufstiefs aus Mitte 2016 und schoben das Wertpapier wieder zurück in den Bereich von rund 200,00 US-Dollar aufwärts. Dort allerdings treffen gleich mehrere wichtige Hürden zusammen, zum einen der gleitende Durchschnitte EMA 200 auf Wochenbasis sowie ein Horizontalwiderstand bei rund 210,00 US-Dollar. Die bisherige Erholungsbewegung seit Ende Dezember kann bislang als zweiwellig identifiziert werden, eine weitere Kaufwelle steht demnach noch aus, kann aber erst bei einem nachhaltigen Kurssprung über den Mehrfachwiderstand gelingen. Sollte sich die Fed-Politik am Mittwoch weiter zinsfreundlich präsentieren, könnte dies einen weiteren Kursschub auslösen.

Long-Chance bei Goldman Sachs

Kurzfristig hängt das Wertpapier von Goldman Sachs im Bereich zwischen 207,10 und 213,12 US-Dollar fest. Erst ein nachhaltiger Kursanstieg über dieses Widerstandsniveau kann weiteres Aufwärtspotenzial bis 240,00 US-Dollar freisetzen. Eine überschießende Welle hätte sogar Platz bis rund 245,00 US-Dollar, spätestens von dort an werden aber wieder korrektive Kursmuster erwartet. Verbleibt Goldman Sachs unter seiner markanten Widerstandszone aus den letzten Wochen, wären kurzfristige Abgaben auf 190,00 US-Dollar erlaubt. Erst darunter dürfte sich zunehmend Skepsis aufbauen und Rücksetzer bis rund 175,00 US-Dollar ins Spiel kommen. Spätestens um 170,00 US-Dollar und der dort verlaufenden langfristigen Aufwärtstrendkanalbegrenzung muss eine nachhaltige Trendwende gelingen, damit es nicht zu einem größeren Verkaufssignal kommt.

Einstieg per Stop-Buy-Order : 213,50 US-Dollar
Kursziel : 235,00 / 240,00 / 245,00 US-Dollar
Stop : < 195,00 US-Dollar
Risikogröße pro CFD : 8,50 US

Goldman Sachs




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktien

Boeing-Aktie: Kaufen? Die heilige Kuh der Amerikaner und das Interesse an Aufklärung..

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Sollte sich das bestätigen, was immer offensichtlicher ist, dürften harte Zeiten auf Boeing und die Boeing-Aktie zukommen (siehe den Artikel „„Boeing hat fliegende Krücken konstruiert“ – wenn Geldgier über Sicherheit geht..“).

Aber: Boeing ist für die USA ein strategisch entscheidendes Unternehmen, daher könnte der Wille zur Aufklärung dessen, was tatsächlich schief gelaufen ist bei Boeing, seitens der US-Behörden mit durchaus überschaubarem Enthusiasmus geführt werden (das war schon sichtbar in der Weigerung der FAA, dem Beispiel aller weltweit relevanten Flugaufsichtsbehörden zu folgen und das „grounding“ der Boeing 737Max anzuordnen). Dass etwa die äthiopischen Behörden darauf beharrten, den Flugschreiber nicht in die USA zu schicken, sondern in Europa analysieren zu lassen, spricht da Bände..

Also: es ist nicht sicher, was sich die US-Behörden bzw. die Trump-Regierung einfallen lassen werden, um die eigentlich relevanten Themen unter der Decke zu halten – ein kollabierendes Boeing-Unternehmen ist das Letzte, was Trump gebrauchen kann. Daher ist es wohl auch möglich, dass der Kurs der Boeing-Aktie steigt. Welche Voraussetzungen charttechnisch relevant sind bei der Boeing-Aktie, zeigt Lars Erichsen:

 

 

Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jetstar Airways (jetstar.com) CC BY-SA 2.0

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