Folgen Sie uns

Märkte

USA schwingen mit der Öl-Keule gegen Russland

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die USA geben 5 Millionen Barrell ihrer strategischen Öl-Reserven frei..

Vor einigen Tagen hatten wir bereits prognostiziert: „Zielführender aus Sicht des Westens – wenn man Russland wirklich beeindrucken wollte – wäre es, das Land dort zu treffen, wo es am Verwundbarsten ist: nämlich bei den Ölpreisen (und den daran gekoppelten Gaspreisen)“.

Und so scheint es nun zu kommen. Die Freigabe der US-Öl-Reserven von fünf Millionen Barrell erfolge aus Testgründen zur Überprüfung der System-Infrastruktur, wie Reuters unter Berufung auf eine Regierungsquelle berichtet. Die 5 Millionen Barrell sind zwar weniger als ein Drittel des täglichen Verbrauchs in den USA – aber der Preis für WTI-Crude reagierte trotzdem auf die Nachricht mit Kursverlusten.

Während sich die Krise um die Ukraine wieder verschärft und die G-7-Staaten Russland mit „ernsthaften Konsequenzen“ drohen, falls die Krim im Referendum am Wochenende für einen Beitritt zur russischen Föderation votiert, scheinen die USA nun neue Mittel der indirekten Kriegsführung zu erproben. Die Freigabe der Reserven dürfte eine deutliche Warnung an Putin sein, dass man die Achillesverse Russlands erkannt hat. Gelänge es der USA, den Ölpreis systematisch unter Druck zu setzen, hätte Russland ein schwerwiegendes Problem, zumal die Wirtschaft des Landes ohnehin angeschlagen ist.

Die symbolische Freigabe der Ölreserven könnte schon deshalb besonders effektiv sein, weil die Long-Positionierung insbesondere von Hedgefunds im Ölmarkt auf einem Allzeithoch notiert:

Crude large specs_0

(Chart von Bank of America Merill Lynch, Bloomberg)

 

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Tommy Rasmussen

    13. März 2014 09:34 at 09:34

    05.11.2013 – Russland soll bald einflussreicher werden als China und die USA.
    http://german.ruvr.ru/2013_12_05/Star-Weissagerin-verspricht-neue-Weltkarte-im-Jahr-2014-7441/
    .
    ABER:
    .
    09.02.2014 – Die Zentralbank Russland´s gehört nicht Russland sondern dem Federal Reserve Board(!!!) – Das Zentralbanksystem aus russischer Sicht – Vortrag von Nikolai Starikov (16:33 Min.)
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=umy5eTD8KFk
    .
    Man schafft eine Situation (These), welche unbefriedigend ist und entwickelt eine Lösung (Antithese), um ein bestimmtes Ziel zu erreichen (Synthese):
    .
    26.07.2013 – Agenda 21 – Die FIAT ( = “es werde”) Wirtschaftordnung wird durch eine CO2- Währung – die dem Einzelnen als “Geld” zugeteilt wird und nur für einen bestimmten Zeitraum gültig ist – abgelöst. Entscheidungen können nicht in Frage gestellt werden. Dies ist bereits durch die “globale Erwärmung” erreicht worden – die Wissenschaft sei indiskutabel!
    http://euro-med.dk/?p=30420
    .
    Wenn es zu Unruhen kommt, so bedeutet das, daß wir das Bedürfnis hatten, sie hervorzurufen, um eine allzu große Einigkeit zu zerstören. Kommt es zu irgend einer Verschwörung, so wird das Haupt derselben niemand anderer sein, als einer unserer treuesten Diener…..
    http://euro-med.dk/?p=28242#comments

  2. Avatar

    andreas

    13. März 2014 11:28 at 11:28

    Die USA kann den Ölpreis auf Dauer nicht drücken, wie sie den Goldpreis auf Dauer nicht drücken kann. Sie hat verloren.

  3. Avatar

    michael

    13. März 2014 12:50 at 12:50

    Teeroel kann man vielleicht in Schiffsturbinen verfeuern. Die US-Lager sind rappelvoll mit fracking-Oel. Das koennen die Raffinerien nicht richtig verarbeiten. Konkurrenz zu WTI scheint doch ganz schoen weit hergeholt. Wenn Russland die Schalter umlegt, findet sich die EU binnen 3 Monaten in einer Rezession wieder, wie es die noch nie gab. Die grossse Klappe der Politdarsteller(innen) ist ziemlich weit hergeholt.

  4. Avatar

    Paule

    13. März 2014 14:02 at 14:02

    Die USA könnten Russland auch noch mit food-stamps überschwemmen.
    50 Millionen US-Amerikaner leben nur noch mit deren Hilfe einigermassen
    am Existenzminimum. Mit ungebildeten Deppen sowieso.

  5. Avatar

    Gregor

    13. März 2014 15:18 at 15:18

    Es wäre einmal lustig zu erfahren,wenn Rußland seine gesamten Öllieferungen an den Westen einstellen würde,ob Merkel dann immer noch so großkotzig daher kommt?

  6. Avatar

    Martin1

    13. März 2014 15:58 at 15:58

    Obama hat ja schon angekündigt, egal wie das Referendum ausfalle, es zu ignorieren.
    Das erinnert dann an den Politikstil eines Wowereits in der Frage der Tempelhof-Schließung.

    Was ist eigentlich mit dem Referendum in Südtirol (Anschluss an Italien)? Erkennt er das auch nicht an?
    Man merkt, was die Menschen denken, ist ihm völlig egal. Er will nur seine Agenda durchziehen.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Aktuell: CureVac-Aktie mit 190 Prozent Plus am ersten Handelstag!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

CureVac forscht im Kampf gegen das Coronavirus

Das Unternehmen CureVac aus dem beschaulichen Tübingen hat heute für 213 Millionen Dollar Aktien verkauft, und legt heute auch seinen Börsengang an der Nasdaq in New York hin. Das Unternehmen forscht mit Hochdruck nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Vor wenigen Minuten gab es den ersten Börsenkurs. Nach dem IPO-Preis von 16 Dollar liegt der Aktienkurs jetzt schon mit 190 Prozent im Plus. Starke Schwankungen um die 46 Dollar sieht man derzeit. Der Höchstkurs lag vorhin schon bei 48,88 Dollar, der Erstkurs bei 44 Dollar. Was für ein Hype!

Frage: Wollen Sie liebe Anleger auf den Erfolg spekulieren, und hier einsteigen? Wer wirklich ein erfolgreiches Corona-Medikament auf den Markt bringt? Wer weiß das schon zum jetzigen Zeitpunkt? Ist es CureVac, könnte die Aktie natürlich durch die Decke gehen. Es ist eine reine Spekulation. Von den 213 Millionen Dollar IPO-Erlös bei Curevac gehen 150 Millionen Dollar in die Entwicklung des Corona-Impfstoffs. Mit weiteren 50 Millionen Dollar soll die kurzfristige Produktionskapazität ausgebaut werden.

SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp ist Haupteigner und soll es auch bleiben. Nach der Börsengang soll sein Unternehmen Dievini knapp 50 Prozent der Anteile halten. Die deutsche Staatsbank KfW hält knapp 17 Prozent, der Pharmakonzern GlaxoSmithKline knapp acht Prozent. Wird die Aktie der Renner an der Börse? Heute am ersten Tag ist sie es jedenfalls!

weiterlesen

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – negative Nachrichten

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich LIVE im folgenden Video vor dem Handelsstart in New York. Heute gibt es verschiedene negative Nachrichten, welche die Stimmung zum Handelsauftakt eintrüben.

weiterlesen

Indizes

Rüdiger Born: Zweiter Abrutscher im Dax?

Avatar

Veröffentlicht

am

Folgt im Dax demnächst ein zweiter Abrutscher? Schauen wir im folgenden Video ganz genau auf den Chart. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen