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Yellen in China feinfühliger als Söder.. USA und China: Yellen ringt mit Überkapazitäten

Yellen China USA
Foto: Tatan Syuflana/Getty Images

Im Zentrum der jüngsten diplomatischen Bemühungen zwischen den USA und China standen die Gespräche über Überkapazitäten, die während des fünftägigen Besuchs von US-Finanzministerin Janet Yellen in China intensiv diskutiert wurden. Diese Gespräche folgten auf das jüngste Telefonat zwischen Präsident Joe Biden und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping und markierten den Beginn einer intensiven diplomatischen Phase. Mehrere hochrangige Treffen zwischen Vertretern der beiden größten Volkswirtschaften der Welt zielten darauf ab, die angespannten Beziehungen zu entschärfen und gemeinsame Grundlagen für die Zukunft zu schaffen. Inmitten dieser Bemühungen ragt der Besuch von Yellen heraus, der nicht nur wegen seiner Dauer, sondern auch wegen relativ entspannten Atmosphäre herausstach.

USA-China: Yellen-Besuch und die Ironie der Überkapazitäten

Der Besuch von US-Finanzministerin Janet Yellen in China war geprägt von intensiven Gesprächen, die sich über mehrere Tage erstreckten und die Kernthemen der bilateralen Beziehungen berührten. In Guangzhou führte Yellen eine ausführliche Diskussion mit He Lifeng, dem Vorsitzenden der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission, die sich über elf Stunden erstreckte. Die Gespräche konzentrierten sich auf die Überkapazitäten in Schlüsselindustrien und die daraus resultierenden Handelsungleichgewichte, die die USA als Risiko für die globale Wirtschaft sehen.

Im weiteren Verlauf ihres Besuchs in Beijing brachte Yellen das Thema der Überkapazitäten und Handelsfragen mit Premier Li Qiang zur Sprache. Sie betonte die Bedeutung eines ausgeglichenen Handels und fairer Wettbewerbsbedingungen. Yellen wies darauf hin, dass ein Übermaß an Produktionskapazitäten in Sektoren wie Solarenergie und Elektrofahrzeugen zu einem Ungleichgewicht auf den globalen Märkten führen und die Industrien anderer Länder beeinträchtigen könnte. In ihren Worten: “Während wir noch viel zu tun haben, glaube ich, dass wir im vergangenen Jahr unsere bilaterale Beziehung auf stabilere Füße gestellt haben.”

Premier Li Qiang erwiderte, dass wirtschaftliche Fragen nicht politisiert werden sollten und eine objektive, marktorientierte Sichtweise eingenommen werden müsse. Er betonte die Bedeutung der neuen Energieindustrie Chinas für die globale grüne und kohlenstoffarme Transformation und äußerte die Hoffnung auf eine Zusammenarbeit mit den USA, die sich an den Grundnormen der Marktwirtschaft orientiert. Li forderte Washington auf, die Frage der Produktionskapazität “objektiv und dialektisch aus der Sicht der Marktwirtschaft und aus einer globalen Perspektive sowie auf der Grundlage wirtschaftlicher Gesetze” zu betrachten, und verwies dabei auf eine marxistische Sichtweise der industriellen Kapazität und gibt einen Eindruck, wie sich die pragmatische Sichtweise von Li Keqiang zu einer mehr dogmatischen Sichtweise unter Li Qiang verändert hat.

Handelsminister Wang Wentao reagierte auf die Bedenken der USA mit der Versicherung, dass Chinas Fortschritte in diesen Sektoren auf Innovation und effizienter Lieferkette beruhen, nicht auf staatlichen Subventionen. Wangs Bemerkungen, die außerhalb des direkten Treffens mit Yellen gemacht wurden, aber in direktem Bezug zu den Gesprächen standen, unterstrichen Chinas Position, dass die Rechte und Interessen seiner Unternehmen verteidigt werden und dass die Anschuldigungen der Überkapazität unbegründet seien.

Dabei sind sich die chinesischen Politiker der internen Herausforderungen durch Überkapazitäten durchaus bewusst. Im letzten Dezember warnte Xi Jinping selbst auf der Zentralen Wirtschaftskonferenz vor den Risiken von Überkapazitäten in einigen Wirtschaftssektoren als potenzielle Belastung für die Wirtschaft – eine ironische Wendung, wenn man bedenkt, dass genau diese Bedenken nun im Zentrum der Diskussionen mit Yellen standen.

Yellen: Warnung vor Russland-Unterstützung

Im Zuge ihres Besuchs in China thematisierte US-Finanzministerin Janet Yellen die kritischen Aspekte der nationalen Sicherheit und geopolitischen Spannungen. Vor dem Hintergrund der Unterstützung Russlands durch China im Ukraine-Konflikt, hob Yellen die potenziellen globalen Konsequenzen hervor, die eine solche Unterstützung mit sich bringen könnte. Sie mahnte zur Notwendigkeit von Transparenz und klaren Abgrenzungen zwischen nationalen Sicherheitsbelangen und wirtschaftlichen Angelegenheiten, um Missverständnisse zu vermeiden und die Stabilität der internationalen Beziehungen zu sichern.

Die Diskussionen erreichten einen kritischen Punkt, als die Unterstützung Chinas für Russland zur Sprache kam: dies wurde nicht nur als Beitrag zur Aggression in der Ukraine gesehen, sondern auch als potenzielle Bedrohung für andere Länder. „Es gab eine Veränderung und man spürte es im Raum. Dies war eine neue Entwicklung, es war sehr auffällig“, so eine Quelle.

Zudem wurde die Frage des Datenschutzes im Zusammenhang mit der Videoplattform TikTok erörtert. Yellen äußerte die Hoffnung, dass ein gemeinsamer Weg gefunden werden kann, der sowohl den Datenschutz als auch die wirtschaftlichen Interessen berücksichtigt. Die Diskussion um TikTok steht stellvertretend für größere Bedenken bezüglich des Umgangs mit Daten und deren möglichen Auswirkungen auf die nationale Sicherheit.

Yellens Chopstick-Diplomatie: Ein Zeichen der Wertschätzung

Ein besonderer Aspekt der Reise war ihre ostentativen Besuche chinesischer Restaurants, die in den sozialen Netzwerken goutiert wurde. Besonders beeindruckend war ihr Gang in ein Sichuan-Restaurant, dessen Küche für ihre Schärfe bekannt ist. Diese Geste wurde sogar von Hu Xijin, Chinas Eduard von Schnitzler, positiv hervorgehoben.

Yellen und ihre Begleitung wählten bewusst den öffentlichen Bereich des Restaurants, statt sich in private Räume zurückzuziehen. Dies unterstreicht die Bedeutung, die dem gemeinsamen Essen im sozialen Leben Chinas beigemessen wird. Damit unterscheidet sich Yellen wohltuend vom bayerischen Ministerpräsidenten, der bei seinem Besuch vor allem dadurch auffiel, dass er sich in einer provinziellen Art über die Hühnerfüße lustig machte. Er reiste ins Herz Sichuans und hätte einen hervorragenden „Hot Pot“, eine Art chinesisches Fondue, genießen können.

Mit ihrer ostentativen Liebe zur chinesischen Küche signalisiert Yellen, dass sie China – trotz politischer Differenze – wertschätzt. Eine wichtige Botschaft an die chinesische Bevölkerung.

Yellen: Für Stabilität in US-China-Beziehungen

Zum Abschluss ihrer diplomatischen Mission in China hielt US-Finanzministerin Janet Yellen eine Pressekonferenz in der Residenz des US-Botschafters in Beijing ab. Sie sprach die Bedenken Washingtons an, dass die chinesische Regierungsförderung zu einer Überproduktionskapazität führt, die die globalen Märkte nicht absorbieren können, was zu einem Anstieg billiger Exporte in Sektoren wie Solarenergie und Elektrofahrzeuge führt und das Wachstum dieser Industrien anderswo erstickt.

Yellen erinnerte daran, dass massive chinesische Regierungsunterstützung vor mehr als einem Jahrzehnt dazu geführt hatte, dass Stahl unter den Prosuktions-Kosten auf den globalen Markt geflutet wurde, was “Industrien auf der ganzen Welt und in den Vereinigten Staaten dezimiert” hat. Sie betonte, dass weder sie noch Präsident Biden bereit seien, diese Realität erneut zu akzeptieren. Yellen unterstrich, dass Änderungen in der chinesischen Politik “notwendig und angemessen” seien, ohne sich jedoch auf spezifische Maßnahmen festzulegen, die Washington sonst ergreifen könnte, und betonte, dass die Vereinigten Staaten nicht die Absicht hätten, sich von China zu entkoppeln.

“Ich möchte nicht, dass sich die wirtschaftlichen Beziehungen oder die Gesamtbeziehung der USA zu China verschlechtern und auseinanderfallen”, sagte Yellen Reportern und fügte hinzu, dass sie glaubt, dass China ein ähnliches Interesse daran habe, die Beziehungen zu stabilisieren. Dieses Schlusswort von Yellen spiegelt die Hoffnung wider, dass trotz inhaltlicher Differenzen ein konstruktiver Dialog möglich ist. Die Reise selbst ist ein Statement für die Bedeutung, die die USA der Beziehung zu China beimessen, und ein Zeichen dafür, dass beide Nationen an einer stabilen und zukunftsfähigen Partnerschaft interessiert sind.

Eine verpasste Gelegenheit für Yellen war die gleichzeitige Anwesenheit des russischen Außenministers Lavrow in Peking. Ein kleines, aber potenziell bedeutungsvolles Treffen hätte möglicherweise zur Entschärfung der angespannten Situation beitragen können.



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28 Kommentare

  1. Stephan Nordharzer

    Schon sehr realitätsfern, einen Provinzkasper und Fähnchen im Wind a là Söder, auf dieselbe Stufe mit der Finanzministerin der USA zu stellen.

    1. Dieser Kommentar zeigt, warum ihr „Nordharzer“ gegenüber Bayern einfach weiter nur hinterherschauen könnt.
      Mit Laptop und Lederhose, nicht mit Ackerbau und Viehzucht und ein paar Windrädern…!

      1. @Sepp
        Da kommt Ihr auch bald hin, denn eben jene Windräder, die Du belächelst, hat Dein Landesherr vergessen zu erbauen. Und bald bekommen Eure Laptops keinen Strom mehr …. ;-)

        1. @Horst Schlemmer. Die würden uns bei wochenlangem Schwachwind auch nicht viel helfen.

          1. @Sepp
            jaja die Mär von der Dunkelflaute….es wird langsam laaaaaaaaaaangweilig. gibt’s nicht mal ne neue Sau, die man durchs Dorf treiben kann?

  2. Steuergeldverschwender

    @ Horst

    Warum müssen die Windräder in Süddeutschland eigentlich eine Einspeisevergütung von über 11 Cent anstelle ca. 7 Cent pro kWh erhalten?

    Liegt das daran, dass die in Süddeutschland so effizient betrieben werden können. Wobei im Sozialismus Effizienz ja auch keine Rolle spielt.

    Wenn diese Windkraftanlagen dann zu Zeiten,wo zuviel Strom im Netz ist einspeisen, dann bekommen diese Betreiber die Einspeisevergütung und wenn der Strompreis negativ ist, dann muss die Differenz mit Steuergelder finanziert werden. Das geht so lange gut, wie genügend Steuergelder dafür verschwendet werden können…. A

    1. Steuergeldverschwender

      Jetzt hatte ich doch glatt meinen Link vergessen anzufügen…

      https://www.merkur.de/lokales/region-holzkirchen/otterfing-ort29238/windpark-erhaelt-erhoffte-eeg-verguetung-92741618.html

      Denn wahrscheinlich wäre jetzt der Einwand gekommen, dass doch die Vergütung nur knapp über 7 cent pro kwh beträgt.

      Aber wie man sieht, werden in dem Beispiel die 7,30 Cent der Hofoldinger Forst GmbH mit einem Schwachwind- und Regionalfaktor multipliziert, der bei 1,55 liegt.

      Und jetzt kann man sich ja mal überlegen, wo den „Schwachwind- und Regionalfaktoren“ dazu führen werden, dass die Betreiber 11 cent oder mehr bekommen. Bekannterweise sind ja die Süddeutschen Bundesländer prädestiniert als Windraftanlagenstandorte.

      Da wird dann Strom subventioniert zu Zeiten, wo man ihn dann nicht benötigt und gegen Gebühr exportieren muss.
      Da freut sich der Finanzminister bald über noch höhere Ausgaben.

    2. @Steuergeldverschwender
      Bevor Sie hier antisozialistische Hetzkampagnen starten und mit Propagandakeulen gegen Windmühlen prügeln, sollten Sie vielleicht auch erwähnen, dass es sich hierbei lediglich um 3 Windräder handelt. Und die nahmen an einer freien marktwirtschaftlichen Ausschreibung teil, die wie immer in Bayern dank sinn- und hirnloser Landespolitik unterzeichnet war. Von bundesweit 165 Projekten entfielen ganze 10 auf Bayern. Und wo sich wenige Anbieter tummeln, kann man eben höher pokern.
      https://www.merkur.de/lokales/region-holzkirchen/otterfing-ort29238/windpark-erhaelt-erhoffte-eeg-verguetung-92741618.html

      Böse Zungen behaupten, diese traurige Bilanz könnte an dem hochkompetenten bayerischen Wirtschaftsminister liegen, der lieber zwischen Bauerndemos hin und her hoppelt und gewaltbereite Landwirte anstachelt, statt sich um eine saubere und günstige Energieversorgung im energieintensiven Bundesland zu kümmern.
      https://www.merkur.de/politik/schuld-energie-soeder-aiwanger-csu-windpark-bayern-altoetting-huber-buergerentscheid-freie-waehler-zr-92815037.html
      https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-windpark-altoetting-windraeder-aiwanger-buergerentscheid-1.6344841
      https://www.merkur.de/politik/hubert-aiwanger-bayern-wirtschaftsminister-bauern-proteste-kritik-soeder-92812779.html

      Die 11,31 statt 7,31 Cent liegen in dem Standort begründet, der einen Schwachwind- und Regionalfaktor erlaubt.
      Besserer Standort, weniger Multiplikationsfaktor, weniger Marktprämie aus dem EEG-Konto. Nur muss dafür eben auch Windkraft an guten Standorten gebaut und nicht politisch verhindert werden. Ich bin zuversichtlich, auch in Bayern wird man das eines Tages verstehen. Dort dauert halt alles etwas länger, was an der bayerischen Gemütlichkeit und Sturheit liegen könnte.

      Wenn diese Windkraftanlagen dann zu Zeiten,wo zuviel Strom im Netz ist einspeisen, dann bekommen diese Betreiber die Einspeisevergütung.
      Zumindest handelt es sich um Bürger-Windkraftprojekte. Somit profitieren Bürger und Steuerzahler, und keine gierigen Energiekonzerne. Und in Bayern dürfte es noch lange dauern, bis wieder zuviel deutscher Strom im Netz ist. Denn den günstigen Strom aus Norddeutschland musste man aus ideologisch-nostalgischen Gründen ja ebenfalls jahrzehntelang blockieren.

      Und so viel sind nun 11,31 Cent auch wieder nicht. Zumindest nicht im Vergleich zu anderen Technologien. Habe ich schon einmal erwähnt, dass für die günstige und sichere Atomkraft in Hinkley Point ein Mindestpreis von 15 Cent (Stand heute) plus Inflationsausgleich für einen Zeitraum von 35 Jahren garantiert werden musste, damit nicht auch noch die letzten Investoren abspringen und das ganze Trauerspiel nicht zum größten Milliardengrab der Geschichte wird? Konservativ hochgerechnet dürfte im letzten Förderjahr 2064 (oder 2084 bei derzeitigem Baufortschritt? 😏) eine staatlich garantierte Mindestvergütung von 34 Cent anfallen.
      EU-Energiekommissar Günther Oettinger bezeichnete diese Vergütungszusagen bereits 2014 als „sowjetisch“.
      https://www.zeit.de/wirtschaft/2014-10/hinkley-point-atomkraft-eu/komplettansicht

      Sie sehen also, auch in der liberalen freien Marktwirtschaft spielt Effizienz eine eher untergeordnete Rolle, wenn es darum geht, ideologisch motivierte Lobby-Projekte durchzuziehen.

      1. Steuergeldverschwender

        „Nur muss dafür eben auch Windkraft an guten Standorten gebaut und nicht politisch verhindert werden. Ich bin zuversichtlich, auch in Bayern wird man das eines Tages verstehen.“

        Wo genau in Bayern sind denn ihrer Meinung nach gute Standorte für Windkraftanlagen?
        Oder denken Sie da schon weiter in die Zukunft, in der Bayern trotz aller deutscher Klimarettungsbemühungen eine Küstenstaat sein wird?😉

        Aber warum genau ist jetzt Söder Schuld daran, dass keine Investoren an ungünstigen Standorten Windkraftanlagen bauen wollen, die sich nur mit Sondersubventionen lohnen?

        Ich würde mich an der Stelle gerne bei Herrn Söder bedanken das er verhindert, dass Anlagen an Orten errichtet wurden und hoffentlich auch werden, an denen sie unwirtschaftlich wären.

        „Und so viel sind nun 11,31 Cent auch wieder nicht“

        Ist das grüne Denkweise?

        Zu den 11,31 cent werden noch die negativen Börsenstrompreise kommen die immer höher werden, wenn noch mehr Windkraftanlagen zur gleichen Zeit Zuviel Strom produzieren den wir weder speichern können noch zu diesen Zeiten benötigen.

        Da steht dann für den Finanzminister nicht 11,31 cent pro kwh auf der Rechnung sondern 41,3 oder 51,3 oder 61,3….usw.

        Aber Wirtschaft war ja auch noch nie eine stärke der Grünen. Ideologie über alles!

        1. @Steuergeldverschwender und Anti-Windkrafthetzer
          Man sollte einfach nur nicht dort hinbauen, wo es blau oder grün ist (wie in Otterfing), dann klappt’s sogar in Bayern mit günstiger Windkraft:
          https://www.karten.energieatlas.bayern.de/start/?c=751387,5428190&z=8&l=atkis,f922f037-ca95-4222-9b08-3dc51b1fbb0c&t=wind

        2. @Steuergeldverschwender
          Zu den 11,31 cent werden noch die negativen Börsenstrompreise kommen die immer höher werden, wenn noch mehr Windkraftanlagen zur gleichen Zeit Zuviel Strom produzieren
          Da Wirtschaft anscheinend eine herausragende Stärke von Ihnen ist, empfehle ich, einen Spot-Stromvertrag – etwa bei Tibber – abzuschließen. Dann stehen für Sie minus 30 Cent/kWh auf der Rechnung, oder -40 oder -50…usw., während sich der Finanzminister ärgert 😉

          Als ideologiefreier Wirtschaftsfachmann müssten Sie doch wissen, dass jede Medaille zwei Seiten hat.
          Auch die energieintensiven Großverbraucher und die Versorger kaufen gerne dann ein, wenn die Preise niedrig oder sogar ab und zu mal negativ sind.

          Meine „grüne Denkweise“ setzte eigentlich die Preise zweier verschiedener Technologien ins Verhältnis.
          Dass Sie die Hälfte für Ihre Propaganda weggelassen haben, verwundert mich offen gesagt nicht im Geringsten.

          1. Steuergeldverschwender

            Sie labern rum und wollen, so wie bei Grüngläubigen üblich, immer das letzte Wort haben uns wissen natürlich alles besser ohne seine eigenes Weltbild auch nur Ansatzweise zu hinterfragen. Sie wissen ja wie die Welt funktioniert.

            Aber dann sagen Sie mal wie genau ist dem Finanzminister heholfen, wenn irgendwelche Marktakteure von Steuergeldern profitieren, welche Löcher in den begrenzten Haushalt reißen werden?

            Typisch Grün blöde Argumentation und Ablenkung vom Thema.

            Und der andere hier, der eine Energiekarte von Bayern für Windgeschwindigkeiten in 140 Metern Höhe ohne Bezug zur Energie Leistung an Küsten verlinkt, um dann daraus zu Schlussfolgern, dass Bayern ein super Standort für Windkraftanlagen ist, ist auch nicht viel besser. Wenn man in Bayern einfach Windräder mit 250 m Nabenhöhe baut hat er natürlich recht. Nur sind die Anlagen im Vergleich zu denen an den Küsten, aufgrund deren Höhe „etwas“ teuer und verbrauchen fast keine unnötigen Rohstoffe…

            Und weil anderer Unsinn gemacht wurde ist dieser Unsinn natürlich gerechtfertigt und gut weil Grün.

            Bin schon gespannt welcher grüner Blödsinn als nächstes kommt…

  3. Anti grüner Sozialist

    Grüne Sozialisten hätten auch keine Skrupel Photovoltaikanlagen in der Arktis zu subventionieren, wenn sie dafür Steuergelder stehlen können.

  4. @anti grüner Sozialist
    naja, für die Millarden und aber Milliarrden an Steuergeldern, die für die Atomkraft und in Dieselsubventrionen gesteckt wurden und werden, kann man noch viel Windkraftanlagen bauen.
    Die sind vielleicht auch zuverlaässiger als diese ollen Atomkraftwerke. Das neueste AKW in Finnland ist schon wieder 3 Wochen ausser Betrieb….

    1. Was für DIeselsubventionen ???

      Diesel kostet 91 Euro Cent der Liter

      https://www.bft.de/daten-und-fakten/benzinpreis-zusammensetzung

      und im Iran 1Cent der Liter
      https://de.globalpetrolprices.com/Iran/diesel_prices/

      Kostet aber für Hinz und Kunz 1,75 Euro Liter an der Kasse.

      Boah ,da wird ja subventioniert,da traut man seinen Augen nicht ,da wird man durchs Tanken reich .

      Mein lieber Scholli.

    2. Anti grüner Sozialist

      @ Horst

      Reiner grüner Populismus.

      Die Dieselsubventionen dienen in erster Linie der Wirtschaft. Wenn man die jetzt einfach streicht, dann wird die Logistik in Deutschland noch teurer und unwettbewerbsfähiger, als sie jetzt schon ist.

      Kerosinsteueranpassungen wäre sinniger.

      Dann müssten die ganzen grünen Parteimitglieder auch endlich mehr für ihre Lustreisen an weit entfernten Orte auf der Welt bezahlen.

      Aber das weiß die Partei der Vielflieger sicher zu verhindern und hetzt dann lieber gegen Steuervorteile für die Logistikbranche.

      Und jetzt hören sie mal auf Atomkraft als Konkurrenz zu erneuerbaren Energien darzustellen. Erneuerbare sind unberechenbare wetterabhängige Erzeuger und Atomkraftwerke sind kontinuierliche Erzeuger.

      Das Grüne nicht in der Lage sind Äpfel von Birnen zu unterscheiden ist schon erstaunlich.

  5. Ach so Jonas T. jetzt hab ich es verstanden ,weil das mit EE so gut funktioniert ,ist der Strompreis auf der Endkundenrechnung auch die letzten Jahre um über 50 % gesunken. Die Sonne und der Wind schicken ja keine Rechnung und das gab man die letzten Jahre auch schon an den Endkunden weiter.
    Für alle ,ihr solltet die Stromrechnung mal anschauen ,seit EE spart ihr richtig Kohle .

    Seht ihr es, Strom ist bald umsonst ,weil die Politiker seit Jahren bis heute so ungemein bürgerfreundliche Entscheidungen treffen.

    Das was da überall gesoffen wird, möchte ich auch mal haben.

    1. @klempner
      Von jemandem wie Ihnen hatte ich eigentlich gedacht, dass er simpelste Prinzipien und Marktmechanismen zu kapieren imstande ist. Also etwas Einfaches wie Merit-Order und Mehrwertsteuer, Sachverhalte, die vom intellektuellen Anspruch her auf Kindergeburtstagen diskutiert werden könnten.

      Wenn nun wie so oft wieder einmal in Bayern ein teures Gaskraftwerk ans Netz gehen muss, weil vor Ort selbst zu wenig Energie erzeugt wird oder wegen der lange blockierten HGÜ-Nord-Süd-Trassen Dispatch/Redispatch-Maßnahmen eingeleitet werden müssen, kostet leider überall in Deutschland der Strom – auch günstigster EE-Strom – den Preis der Grenzkosten dieses Gaskraftwerkes.
      Und weil die Mehrwertsteuer nun einmal prozentual aufgeschlagen wird, potenziert sich dieser Effekt.

      Solange der Anteil an EE nur bei 60 % liegt, müssen nach Adam Riese noch 40 % an anderen Erzeugern aktiv sein. Maximal 10 % könnten in etwa günstige Importe abdecken, der Rest stammt leider noch aus Kraftwerken von ganz weit rechts in der Merit-Order-Reihenfolge. Also warum kritisieren Sie genau die günstigen Alternativen als Preistreiber? Reine Ideologie und Propaganda?

      Von einem aggressiven Clown wie dem @Steuergeldverschwender erwarte ich nichts anderes. Der hat ja noch nicht einmal kapiert, dass in dem Bayerischen Windatlas nur die paar wenigen blau oder grün gefärbten Regionen einen Schwachwind- und Regionalfaktor bedingen, ansonsten gelten überall die Einspeisevergütungen von derzeit etwa 7,3 Cent/kWh.

      Aber Sie haben auch nicht in allen Punkten ganz unrecht. Mit meinem dynamischen Tibbervertrag zahle ich seit längerem schon tatsächlich weniger, als noch 2019. Denn Tibber gibt die Börsenpreise weiter und verdient nur an der moderaten Grundgebühr plus ggf. einem smarten Adapter.
      Nur wechseln muss man schon noch selber aus Eigeninitiative. Oder man bleibt beim teuren Grundversorger oder Bestandstarif und jammert lieber schimpfend in Onlineforen über die furchtbaren Energiepreise und die bösen grünen Energien.

      1. @jonas,

        —-Solange der Anteil an EE nur bei 60 % liegt, müssen nach Adam Riese noch 40 % an anderen Erzeugern aktiv sein. Maximal 10 % könnten in etwa günstige Importe abdecken, der Rest stammt leider noch aus Kraftwerken von ganz weit rechts in der Merit-Order-Reihenfolge. Also warum kritisieren Sie genau die günstigen Alternativen als Preistreiber? Reine Ideologie und Propaganda?—–

        Sie antworten sich selbst und fragen mich warum ? Ich zahle in DE kein Strom,mir ist das am Ende des Tages auch völlig Latte .Ich hab 111% eigenen Ökostrom. Um nicht immer und immerwieder ins kleinkarierte Detail zu fallen, wenn der –grüne billige Strom -Energie— nicht auf der Rechnung ankommt ,ist er genau was ,eben NICHT GÜNSTIGER. Mit dem Konjunktiv fällt die Rechnung immernoch nicht. Ich lese das hier und es ist immer die gleiche Leier. Das ist die Esel-Möhre Theorie und nicht beim Bürger ,sondern bei den Entscheidern. Man hat denen erzählt ,daß es funzen wird und die glauben daran. Es gibt aber auf relevanten großen Skalen überhaupt gar keine technischen Methoden und Techniken ,um das real werden zu lassen.
        Real alleine schon deshalb nicht,weil die Legislative und Judikative spätestens an der EU Außengrenze endet.

        Sie tun alles ,um den ökonomischen durch den ökologischen Denkansatz zu ersetzen—mit mir noch nie bekannt dagewesenen Propagandetechniken—-,wird aber auch nicht gehen ,weil ich um prozentpunkte sauberere Luft nicht essen kann.

        Erst kommt das Fressen ,dann die Moral . Diese Bande dreht das lokal –DE– um ,und Moral kann man dann immernoch nicht essen.
        Die sind schlicht und einfach zu dumm ,um solche komplexen Vorgänge zu durchdringen und geplant ,unter Berücksichtigung aller relevanten Parameter ,in die richtige Richtung zu bringen. Wer soll das machen Habeck,Scholz ,Merz Wüst ,Lindner, Weidel, Lang,Gysi wer genau ??

        Die sollen erstmal zur Probe einen Flughafen bauen ,der 11% kürzere Bauzeit hat und 11% unter den Kosten bleibt. Noch bevor sie irgendwem Kosten ,Steuern ,Lebensumstände für irreale Ziele auflasten.

        Die halten sich nicht mal an Gesetze,meineidige Räuberbanden fallen mir da ein und keine kreativen Macher. Im Gegensatz zu diesen Herrschaften ist mir völlig klar ,wer mit seinem Schweiss das Rad am Laufen hält. Der vielberufene Respekt, ich habe ihn,aber nicht vor Räuberbanden.

        Das ist keine Propaganda von mir ,sondern der Respekt vor Lebensleistung.Ich verfolge überhaupt kein Ziel.

        1. @klempner
          wenn der –grüne billige Strom -Energie— nicht auf der Rechnung ankommt ,ist er genau was ,eben NICHT GÜNSTIGER.
          Ich habe Ihnen doch geschrieben, dass ich seit längerem weniger für meinen Strombezug bezahle, als noch im Jahr 2019. Also kommt die günstige grüne Energie sehr wohl auf der Rechnung an. Die Voraussetzung dafür ist minimale Eigeninitiative, die darin besteht, den Anbieter zu wechseln.

          Sie – und nur Sie – waren es, der behauptet hat, dass EE für gestiegene Strompreise verantwortlich seien.
          Und Sie drücken sich wie ein schuldbewusstes Kleinkind um die Tatsache herum, dass völlig andere, komplett veränderte Voraussetzungen und Fakten entscheidenden Einfluss auf die Energiepreise ausüben.
          Schlimmer noch, jetzt motzen Sie grantelnd und beleidigt herum, dass Ihnen das alles völlig Latte sei und Sie ohnehin nicht im Geringsten betreffe, weil Sie gar nicht in Deutschland leben.
          Die alles entscheidende Frage folgt doch damit konsequenterweise auf dem Fuße: Warum sticheln Sie dann immer und immer wieder mit reinstem Sarkasmus und ziemlich primitiver Polemik gegen eine solche Energiewende? Sie sind doch kein kreischender Primat, der hoch oben auf seiner Kokospalme von seinem Eiland aus wütend in Richtung Festland wettert. Oder?

          Alles kein Problem, solange Sie zumindest mit Fakten und inhaltlicher Relevanz aufwarten. Nur leider tun Sie das praktisch nie. Ihre Strategie und Vorstellung von Diskurs ist es, meist haarsträubende skeptische und kritische Behauptungen ohne jedwedes Fundament aufzustellen, und die Beweislast für das Gegenteil der Gegenseite aufzubürden. Und ausgerechnet Sie halten anderen dann eine Esel-Möhren-Theorie vor…

          Was glauben Sie, in welchen Sphären sich die Stromrechnungen bei einem Strommix wie vor 15 oder 20 Jahren bewegen würden? Die Merit Order ist schließlich kein Phänomen bzw. keine Folgeerscheinung der EE, sondern wurde mit der Liberalisierung des Strommarktes lange vor der Energiewende etabliert.

          Folgende Grafik verdeutlicht eindrucksvoll, in welche Dimensionen der Strompreis ohne die grünen Bereiche hochschnellen würde. Und zu der Zeit lag der Anteil an EE noch deutlich unter den aktuellen 60 %.
          https://static.spektrum.de/fm/912/f2000/Strompreis1.jpg

          Hier sehen Sie einmal die Entwicklung etwas später, bei höheren Preisen für importierte Energieträger und deutlich gestiegener Nachfrage aus Frankreich aufgrund des massiven Ausfalls der maroden Kernkraftwerke (der Anteil EE lag weiterhin auf dem Niveau der ersten Abbildung)
          https://static.spektrum.de/fm/912/f2000/Strompreis2.jpg

          Das sind alles ökonomische Fakten, die Sie nicht begreifen können oder wollen. Und ausgerechnet Sie werfen mir vor, den ökonomischen durch den ökologischen Denkansatz zu ersetzen—mit mir noch nie bekannt dagewesenen Propagandetechniken!!!
          Gerade das Gegenteil ist aber der Fall: Weil Ihnen jeder noch so zarte Hauch an Fähigkeit zu ökonomischem, ökologischem und wissenschaftlichem Denkansatz zugunsten politischer Propaganda abhanden gekommen ist, legen Sie noch ein paar völlig irrelevante Strohmänner und durchsichtige Ablenkungsmanöver oben drauf. Eine Bande, alle zu dumm, um komplexe Vorgänge zu durchdringen. Ein Flughafenbau, Gesetzesbrecher, meineidige Räuberbanden …

          Aber natürlich ist das alles keine Propaganda von Ihnen, schließlich verfolgen Sie überhaupt kein Ziel – was mir im Übrigen etwas antriebslos und ohne tieferen Lebenssinn erscheint. Naja, positiv betrachtet könnte man es natürlich als „carpe diem“ umschreiben: (Zer)pflücke den Tag, die Kommentare anderer und alles, was in deiner ehemaligen Heimat passiert 😉

          1. Ich werfe ihnen persönlich sowieso nix vor. Ihr persönlicher Anbieterwechsel ist für das Gesamtproblem auch irrelevant. Ich bin kein Stromhändler und hab auch noch nie eine Zeile dazu gelesen.
            Weil das Problem immer gleich bleibt. Man kann den Preis 99 mal quer durch Europa ,von Anbieter zu Anbieter ,über die Zeit an der Börse hedgen verkaufen verschieben mit COII Zerti. oder ohne egal was . Irgendwann ist Achterbahn und der Strom muss physisch angeliefert werden z.B. durch ein nicht vorhandenes Kabel und das muss teurer sein als mit Kabel. Wer nur noch grünen Strom verteilen will,aber weder die Menge zum richtigen Zeitpunkt hat ,noch die Infrastruktur um zu liefern. Wie nennt man solche Leute ? Das ist wie nach Malle fliegen ohne Flugzeug und behauptet man betreibt die günstigste Discountairline. Und nochmal ,all das ist kleinkariertes Detailgeschwätz.
            Man wird DE bis zum gewissen Grad energetisch vergrünen. Ob der Breakeven auf jeder Rechnung durchkommt und wann,ohne Verschiebetricks,das weiß ich nicht. Ist aber alles ohne Belang ,die anderen werden totsicher fossile bis zum letzten Barrel verfeuern. Über 91% der globalen Energiemenge wird verfeuert . DE ist 3 % davon .

            https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167998/umfrage/weltweiter-energiemix-nach-energietraeger/

            Also über welchen Nonsens unterhalten wir uns hier . So wie das jetzt und inden letzten 15 Jahren planungstechnisch lief, kann man unter Satire abhaken.

            Nochmal, nur noch einmal ,es existiert keine Technik oder Methodik ,um die obige Statistik zu 75 %
            grün einzufärben. KEINE. Zu bezahlbaren niedrigeren Preisen sowieso schon mal garnicht.

            Eine hieb und stichfeste Machbarkeitsstudie dazu ,damit würde ich anfangen. Haben sie die ,dann zeigen sie mal her. Wenn nicht, ist nicht schlimm, ansonsten sage ich nur was ist ,sonst nix. Wenn dabei manche Herrschaften sche……. aussehen,ist das nicht mein Problem ,ich will die Welt mit andererleuts Geld nicht retten. Das liegt weit außerhalb meiner Möglichkeiten.

    2. Und was sagen die Grünen dazu……..Nur die Zahlen sind Schlecht….Ansonsten alles tutti 🤡😁

      @ Klempner…… wahrscheinlich kiffen die seit dem 1. April mehr als sie saufen……😂

      1. Kiffen wäre super ,aaber besser mit noch größere Tüten. Kiffen macht träge,dann würden sie endlich auf der Couch bei sich selber bleiben und mit der Quadratur des Kreises ,nichts weniger als die Welt retten,aufhören.
        Um nicht zu sagen aufhören mit der Penetrierung unschuldiger,die dafür auch noch ungewollt zahlen müssen.

  6. Solange kein Kabel von oben nach unten und in der Mitte keine passende Batterie ist , kommt Kohle aus der Dose !!

  7. @klempner Interessante Logik. Hat nur einen Fehler: Warum nimmt dann der Anteil des Kohlestroms immer weiter ab und warum konnten schon wieder einige Kohlekrafwerke in den Ruhestand verabschiedet werden? (und das größte Kohlabbaugebiet Sachsens ging just heute als Solarpark ans Netz)

    1. Sehr geehrter @Horst,sie können auch noch 3 KohleKW abschalten , Bayern liegt dadurch immernoch nicht an der Küste ,sondern zieht den Strom aus dem Umland. Und in diesem Umland schaltet die Agora-Gang weder um noch ab,jedoch Verbraucher an. Und die Arbitragegewinne landen trotzdem wieder auf der Endkundenrechnung und zwar in DE. Das ist ein riesengroßer europaweiter Kohleverschiebebahnhof ,den der Bürger überhaupt nicht durchdringt.

      Dann bringen sie den nächsten kleinkarierten Solarpark Brüller aus dem sonnenreichen Deutschland .

      Ich habe hier mehrmals die Unmöglichkeit der Quantitative der EE-Wende geschrieben. Es wird totsicher nur ein
      lokales Vorgehen bleiben und lokal wird es sehr teuer sein.

      Die Leute werden ärmer sein,bevor sie grün sind. Diese einfache Logik müsste sich eigentlich jeder Hinz und Kunz merken können. Sollte die berliner Totalitaristen-Gang widererwartend einen monetären Vorteil für den Bürger liefern können–ohne Neuschulden natürlich– ,nehme ich den Satz zurück. Bis dahin steht mein Satz wie
      Beton. Sonnige Südgrüsse. Geschrieben mit Solarstrom aus chinesischen EVE LiFePo4 Akkus mit einem
      Kaffee aus Regenwasser in der Hand . Und das ist kein Witz ,mit einem COzwei Fußabdruck ,den wahrscheinlich hier im Forum keiner unterbieten kann.

  8. @klempner
    und ich Dummi dachte immer, in Bayern stehen Berge. Und über die Bergkämme würde der Wind wehen.Und ich dachte auch immer, wenn man solche Regeln, wie die 10h-Regel würde den Bau von Windkraftanlagen verhindern.
    Da danke ich ich Ihnen, dass Sie mich vor solchen Mythen bewahrt haben und mir gelehrt haben, dass nur am Meer Wind weht.
    Aber warum stehen denn in Sachsen so viele wkw? Das liegt doch gar nicht am Meer.Komisch

    1. @Horst Schlemmer
      Vermutlich hat der @klempner auf seiner einsamen Robinson-Crusoe-Insel noch nicht mitbekommen, dass es Stark- und Schwachwindanlagen gibt.
      Und dass ein Flächenpotenzial von 2% völlig ausreichend ist.
      Und dass in Bayern ein Flächenpotenzial von 4,6% vorhanden ist, unter Einbeziehung sämtlicher Faktoren wie Standortgüte, Nutzungs- und Schutzbelange, Siedlungsabstände, Luftverkehr, Verkehr, Infrastruktur, militärische Belange und Naturschutzgebiete.
      Und dass z. B. in NRW trotz eines deutlich geringeren Flächenpotenzials von nur 2,7% fast dreimal so viel an WKA-Leistung installiert ist.
      Und dass dort dennoch der Zubausaldo in 2023 20 Mal höher war, als in Bayern (527 : 26 MW).

      Kein Wunder, beschäftigt er sich doch lieber die ganze Zeit mit dem Postulieren der „quantitativen Unmöglichkeit einer EE-Wende“, statt mit einfachen Fakten und leicht zu recherchierenden Messdaten.

      In einem täuschen aber auch Sie sich: Bergregionen und deren unmittelbare Umgebung (Alpenvorland, Donautal südwestlich des Bayerischen Waldes) sind eher ungeeignet. Die allerhöchsten Bergkämme isoliert für sich betrachtet wären natürlich von der Windausbeute ideal, doch dort ganz oben können und müssen nun wirklich keine WKA errichtet werden. Erstens der Bau und die Erreichbarkeit. Zweitens die Fernwirkung über riesige Entfernungen hinweg. Drittens die Mittelspannungstrassen, die von der WKA zu den Verbrauchern verlegt werden müssen.

      Ich habe bereits weiter oben auf eine Karte verlinkt und füge den Link der Einfachheit halber hier nochmal an. Blaue und grüne Bereiche sind ungeeignet, „reines“ Gelb ist so lala bis ok, je „wärmer“ das Gelb wird, desto besser. Orange und Rot ist mehr als ausreichend bzw. gut bis sehr gut.
      https://www.karten.energieatlas.bayern.de/start/?c=751387,5428190&z=8&l=atkis,f922f037-ca95-4222-9b08-3dc51b1fbb0c&t=wind

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