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USDCAD: Rebound oder schon die Trendwende?

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USDCAD befand sich seit Anfang Juni in einem klaren Abwärtstrend. Nachdem das High bei 1,3565 nicht erobert werden konnte, haben die Bullen angefangen ihre Long-Positionen zu schließen, was zu fallenden Kursen geführt hat. In solchen Situationen ist es ganz natürlich, dass neue Trends schnell und konsequent eingeleitet werden. Dass aber aus dieser Short Bewegung so ein langer und stabiler Abwärtstrend entstehen wird, damit hat wohl vor fünf Wochen wohl keiner gerechnet. Einer der Gründe, warum das passiert ist, war sicherlich der steigende Ölpreis. Wer Loonie (CAD) gerne handelt, sollte immer den Ölpreis im Auge behalten und genau beobachten. Es entstehen nämlich sehr häufig Korrelationen zwischen dem Öl und CAD. Verwunderlich ist es eigentlich nicht, denn Kanada ist von diesem Rohstoff stark abhängig.


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Im USDCAD hält das Low bei 1,3034 vorerst

Als sich das Tief bei 1,3034 zu einer starken Unterstützung ausgebildet hat, wurde vielen Händlern klar, dass die Luft auf der Unterseite dünn wird und es an der Zeit ist, über einen Rebound nachzudenken. Die Gegenreaktion hat nicht mehr lange auf sich warten lassen. Natürlich haben die guten Arbeitsmarktdaten aus den USA dem USD eine zusätzliche Dynamik geliefert, und der Rebound wurde somit bestätigt.

Aktuell befindet sich der Kurs im USDCAD bei 1,3115 und es stellt sich die Frage: Wohin geht die Reise weiter? Solange der 23,6% Fibonacci Retracement bei 1,3155 nicht gebrochen wird, geht man mehr von einer Gegenbewegung aus. Dieser Widerstand wird aus technischer Sicht signifikant sein und über den weiteren Kursverlauf entscheiden. Sollte diese Marke brechen, werden Break-Out Trader neue Long Positionen eröffnen, was dem Kurs beim weiteren Anstieg behilflich sein wird. Als nächstes Kursziel ist das Level von 1,3234 zu sehen, wo sich der 38,2% Fibonacci Retracement befindet. Hält dagegen der Widerstand bei 1,3155, kann es sehr schnell zu einer Enttäuschung und neuen Verkäufern kommen.
Von der News-Seite werden wir heute eher in Ruhe gelassen, es stehen keine wichtigen Daten an, also wird der Markt sich sehr wahrscheinlich technisch orientieren. Wie gesagt, beobachten Sie parallel die Ölpreis-Entwicklung, denn sie kann sehr wohl den USDCAD Preis in den nächsten Tagen beeinflussen.

USDCAD seit Mai

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Devisen

Aktuell: Britisches Pfund steigt sprunghaft nach Juncker-Aussagen

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Aktuell springt das britische Pfund in einer steilen Bewegung nach oben. Gegen den USD steigt das Pfund in den letzten 25 Minuten um 60 Pips auf 1,2547 (Chart seit Montag). Euro vs Pfund fällt um 30 Pips. Auslöser für die Euphorie sind aktuelle Aussagen von Noch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gegenüber Sky News. Schon der Titel des Artikels euphorisiert den Devisenmarkt, und zeigt die Kernaussage von Juncker, nämlich „We can have a deal‘ and ‚Brexit will happen“. Also, Juncker will alles versuchen um einen Brexit mit Deal zu vereinbaren. Ein Brexit ohne Deal wäre eine Katastrophe, und er werde alles dafür tun einen Deal hinzubekommen, so seine Worte. Also, hat der Grantler Boris Johnson mit seiner Strategie (volle Kraft voraus ohne Plan) doch noch Erfolg, und die EU bewegt sich auf ihn zu, statt umgekehrt? Das Pfund freut sich jedenfalls über diese warmen Worte.

Pfund vs USD seit Montag

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Devisen

Aktuell: Bank of England verkündet Zinsentscheidung

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Die Bank of England hat soeben ihre Zinsentscheidung verkündet. Man hat beschlossen den Leitzins bei 0,75% zu belassen. Der Notenbankrat hat diese Entscheidung einstimmig getroffen. Die Erwartungen wurden damit bestätigt.

Die Bank of England verkündet dazu, dass im Falle eines sanften Brexit (also mit Vertrag zwischen UK und EU) und einer guten konjunkturellen Entwicklung die Chance gegeben wäre, dass man die Zinsen vorsichtig erhöht auf dem Weg der Inflation in Richtung 2%. Im Fall eines No Deal Brexit gebe es keine klare Vorgehensweise, die man jetzt schon nennen könne. Denn (so unsere Anmerkung), dann müsste die Bank of England nämlich eine steigende Inflation (wegen zu erwartender Pfund-Schwäche) abwägen gegen eine wohl eintretende starke Konjunkturschwäche in UK.

Das britische Pfund vs USD reagiert momentan mit +12 Pips gegenüber dem US-Dollar.

Hier das Statement der Bank of England im Wortlaut:

Since the MPC’s previous meeting, the trade war between the United States and China has intensified, and the outlook for global growth has weakened. Monetary policy has been loosened in many major economies. Shifting expectations about the potential timing and nature of Brexit have continued to generate heightened volatility in UK asset prices, in particular the sterling exchange rate has risen by over 3½%.

Brexit-related developments are making UK economic data more volatile, with GDP falling by 0.2% in 2019 Q2 and now expected to rise by 0.2% in Q3. The Committee judges that underlying growth has slowed, but remains slightly positive, and that a degree of excess supply appears to have opened up within companies. Brexit uncertainties have continued to weigh on business investment, although consumption growth has remained resilient, supported by continued growth in real household income. The weaker global backdrop is weighing on exports. The Government has announced a significant increase in departmental spending for 2020-21, which could raise GDP by around 0.4% over the MPC’s forecast period, all else equal.

CPI inflation fell to 1.7% in August, from 2.1% in July, and is expected to remain slightly below the 2% target in the near term. The labour market appears to remain tight, with the unemployment rate having been just under 4% since the beginning of this year. Annual pay growth has strengthened further to the highest rate in over a decade. Unit wage cost growth has also risen, to a level above that consistent with meeting the inflation target in the medium term. The labour market does not appear to be tightening further, however, with official and survey measures of employment growth softening.

For most of the period following the EU referendum, the degree of slack in the UK economy has been falling and global growth has been relatively strong. Recently, however, entrenched Brexit uncertainties and slower global growth have led to the re-emergence of a margin of excess supply. Increased uncertainty about the nature of EU withdrawal means that the economy could follow a wide range of paths over coming years. The appropriate response of monetary policy will depend on the balance of the effects of Brexit on demand, supply and the sterling exchange rate.

It is possible that political events could lead to a further period of entrenched uncertainty about the nature of, and the transition to, the United Kingdom’s eventual future trading relationship with the European Union. The longer those uncertainties persist, particularly in an environment of weaker global growth, the more likely it is that demand growth will remain below potential, increasing excess supply. In such an eventuality, domestically generated inflationary pressures would be reduced.

In the event of a no-deal Brexit, the exchange rate would probably fall, CPI inflation rise and GDP growth slow. The Committee’s interest rate decisions would need to balance the upward pressure on inflation, from the likely fall in sterling and any reduction in supply capacity, with the downward pressure from any reduction in demand. In this eventuality, the monetary policy response would not be automatic and could be in either direction.

In the event of greater clarity that the economy is on a path to a smooth Brexit, and assuming some recovery in global growth, a significant margin of excess demand is likely to build in the medium term. Were that to occur, the Committee judges that increases in interest rates, at a gradual pace and to a limited extent, would be appropriate to return inflation sustainably to the 2% target.

In all circumstances, the Committee will set monetary policy appropriately to achieve the 2% inflation target. The MPC judges at this meeting that the existing stance of monetary policy is appropriate.

Bank of England Zentrale
Die Zentrale der Bank of England in London. Foto: Diliff / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

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Devisen

Cash Crunch – Interview mit Markus Fugmann

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Der Cash Crunch am amerikanischen Repo-Markt hat viel Aufmerksamkeit erregt – auch bei jenen, die sonst nicht so sehr auf die klassischen Finanzmärkte fokussiert sind. So etwa auch bei jenen, die sich auf Kryptowährungen fokussieren wie die Schweizer Webseite https://cryptowelt.ch/.

Gestern gab Markus Fugmann dort ein Interview zum Thema „Cash Crunch“, das Sie hier in voller Länge sehen können:

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