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Warum in den USA kaum Jobs entstehen (Video)

Es wird in den USA zwar mehr produziert – aber trotzdem entstehen dadurch kaum Jobs. Es werden einfach immer weniger Menschen gebraucht zur Produktion – und so können auch keine Lohnsteigerungen entstehen. Wenn die Löhne nicht steigen, gibt es eben auch keine Inflation..



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1 Kommentar

  1. „Es werden einfach immer weniger Menschen gebraucht zur Produktion – und so können auch keine Lohnsteigerungen entstehen.“
    Ja, das ist das Problem heutzutage:
    dank neuzeitlicher Technik können wir mit wenig Menschen sehr viel sehr schnell erzeugen.
    Möglicherweise passt das derzeitige WirtschaftsSystem nicht mehr zur verfügbaren Technik.
    Verfügbare Technik->Wirtschaftssystem
    bloße Hand : Sammler
    Pfeil+Bogen : Sammler und Jäger
    Pflug : Ackerbau
    Münz-Prägestock : Geldwirtschaft
    Maschine : Industrie
    Vollautomatische Fabrik : ????
    Die verfügbare Technik hat immer das WirtschaftsSystem bestimmt oder zumindest mitbestimmt.
    Für mich sieht es so aus, als wäre wieder ein neues WirtschaftsSystem fällig – ein geistiger Entwicklungsschritt ebenfalls wegen der verfügbaren Waffentechnik…
    Die Ökonomen bringen da die ‚Dienstleistungs-Gesellschaft‘ ins Spiel. Wie die ‚Dienstleistungs-Gesellschaft‘ aussieht, zeigt sich in den USA: hochbezahlte ‚Finanz-Dienstleister‘, die ganze Staaten gegen die Wand fahren, mäßig bezahlte Industrie-Dienstleister, z.B. Zeit- und Leih-Arbeiter, und schlecht bezahlte Human-Dienstleister, z.B. Friseure, Alten- und Kranken-Pleger.
    Das kann doch nicht die Zukunft der Menschheit sein.
    Allgemein lässt sich erkennen:
    Ein System, in dem menschliche Arbeitskraft wie eine Ware gehandelt wird und die meisten Menschen ihre Abeitkraft auf dem ‚Abeits-Markt‘ anbieten müssen, um überleben zu können, so ein System ist menschenverachtend und instabil.
    Menschenverachtend, weil dadurch der Mensch selbst zur ‚Ware‘ wird: gekauft zum Marktpreis, wenn gebraucht; abgestoßen(‚freigesetzt‘ ist eine beschönigende Umschreibung), wenn nicht gebraucht.
    Instabil, weil bei an sich belanglosen Störungen, z.B. Finanz- oder Polit-Krisen, viele Menschen arbeitslos werden können, was diese Menschen dann möglicherweise in ExistenzAngst bringt und in der Folge entweder trübsinnig oder ‚radikal‘ werden lässt.
    Das kanns für die Zukunft auch nicht sein,
    wir werden uns da doch etwas Intelligenteres ausdenken müssen.
    DenkAnsätze für ein neues Gesellschafts- und Wirtschafts-System gibt es bereits, eine Sammlung ist auf
    http://members.aon.at/goedheinz/GOD_Deutsch/Zusammenarbeit/IQOAsD.html
    Falls da das ‚richtige‘ noch nicht dabei ist, so werden wir halt weitersuchen müssen…

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