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Warum Europa crashen wird – Deutsche Bank im Fokus

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Wird Europa crashen? Momentan sieht es ja eher nicht so aus: der Dax im Bereich seines Allzeithochs, die US-Indizes so gut wie jeden Tag mit neuen Höchstständen. Was also soll angesichts der Höhenflüge an den Aktienmärkte einen solchen Crash auslösen? Auch die Konjunkturdaten werden wieder besser, sichtbar etwa im heute veröffentlichten Einkaufsmanagerindex aus Deutschland.

Der „kultigste Youtuber Deutschlands“ Horst Lüning ist dennoch skeptisch: er hält gerade angesichts der Höhenflüge an den Aktienmärkten die Lage für überhitzt und sieht das größte Risiko bei den Banken in Europa, besonders bei der Deutschen Bank. Sollte die Deutsche Bank Staatshilfen benötigen, dann sei der Zeitpunkt gekommen, sein Geld aus der Eurozone zu schaffen, so Horst Lüning. Auch die deutsche Autoindustrie sei in einer existentiellen und harten Krise. Grundsätzlich gelte: bleiben die Zinsen in der Eurozone negativ, dann würden früher oder später die Banken kippen (damit liegt Lüning auf der Linie von Markus Krall). Oder die Zinsen steigen, was dann für die Süd-Länder der Eurozone ein riesiges Problem sein werde.

Was aber kann man – wenn die Prognose von Lüning stimmen sollte – tun? Einer der entscheidenden Bausteine sei Gold, das als Geldersatz diene und in den letzten Monaten vor allem von den Zentralbanken verstärkt gekauft worden sei. Lüning macht darüber hinaus konkrete Vorschläge, wie man angesichts des von ihm beschriebenen Krisen-Szenarios agieren kann:

Europa und der Euro in einer kritischen Lage, so Horst Lüning

 

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Marko

    24. Januar 2020 17:06 at 17:06

    „bleiben die Zinsen in der Eurozone negativ, dann würden früher oder später die Banken kippen (damit liegt Lüning auf der Linie von Markus Krall). Oder die Zinsen steigen, was dann für die Süd-Länder der Eurozone ein riesiges Problem sein werde.“

    Die Banken „kippen“ nirgendwohin.

    so so, Ihr gebt einfach nicht auf, die „Südländer“ können gerne aus dem 08/15 – Eur-Konsturukt austreten, genauso wie beim Brexit.. Nur, da gäbe es kleinen, einen klitzekleinen Unterschied.

    Nur, dürften man dies teuerst, teuerst bezahlen , so eine „neue Pesetata/Lira usw“, macht doch… EU-förderungen ? – Nicht vorhanden ! Crash-Tourismus, Euch ist schon klar was das heißt ?

    und irgendwelche „Nullen“ an deren „eigene“ Klo-Papierwährung dranhängen… ?

    Das ist vorbei !

    Der EUR würde jedwenige „abtrünnigen Südländer“ mit Sicherheit „killen“ .

    Und das da, kann sich kein „Südländer-Staat“ erlauben…

    Es sei denn, man will politischen Selbstmord begehen, und sein eigenes Heimatland in den Untergang schicken…

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      Michael Dr Martzak-Goerike

      25. Januar 2020 07:54 at 07:54

      Die Zinsen bleiben auf lange Zeit negativ, das wurde von den BILDERBERGERN so beschlossen (Lagarde, v d Leyen, Macron, Merkel, Achleitner, Sewing etc).
      Somit finanzieren alle EU-Sparer die Staatsdefizite u Grossbanken…!

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