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Was ist der Cash-Flow und was sagt das KCV aus?

Stefan Jäger

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am

Der Begriff Cash-Flow hat sich mittlerweile eingedeutscht und bedeutet einfach nur Geldfluss oder Zahlungsstrom. Die Kennzahl des Kurs-Cashflow-Verhältnis (kurz KCV) berechnet sich aus dem Cash-Flow. Der Cash-Flow ist die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben und weist den erzielten Geldzufluss eines Unternehmens während eines bestimmten Zeitraums aus. Insbesondere sind die Betrachtungsperioden des Quartals und des gesamten Geschäftsjahres von Interesse. Innerhalb dieser Perioden werden die Zahlungsströme ermittelt und saldiert, die in das Unternehmen geflossen und hinausgeflossen sind. Erträge und Aufwendung, die in der betrachteten Periode nicht zahlungswirksam waren, finden keine Berücksichtigung. Der Cash-Flow dient als Indikator bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens. Er sagt viel darüber aus, ob ein Unternehmen gesund und solvent ist. Für viele Anleger ist vor allem der Free-Cash-Flow bei der Bewertung von Unternehmen bedeutend.

Was ist der Free Cash-Flow?

Gerade für Anleger, die nach dividendenstarken Unternehmen Ausschau halten, ist der Free-Cash-Flow sehr aussagekräftig. Anhand des Free-Cash-Flows kann ermittelt werden, wieviel für Ausschüttungen, Aktienrückkäufe, Investitionen oder Rückzahlung von Krediten nach Abzug aller anderen Posten zur Verfügung steht. Für Value-Investoren spielt die Kennzahl eine wichtige Rolle, da sie die Aktien eher als eine langfristige Wertanlage betrachten.

Berechnung des KCV

Das KCV ist eine Kennzahl, um das Verhältnis von dem Aktienkurs zu dem Cash-Flow je Aktie zu ermitteln. Die Berechnung erfolgt, indem der aktuelle Aktienkurs durch den Cash-Flow je Aktie dividiert wird – (Kurs der Aktie) / (Operativer Cashflow je Aktie)

Das KCV ist eine wichtige Kennzahl bei der Fundamentalanalyse einer Aktie. Ein hoher Cash-Flow im Vergleich zu einem Konkurrenzunternehmen aus der selben Branche kann auf eine Überbewertung hindeuten. Je niedriger das KCV im Vergleich zu einem direkten Konkurrenten, umso besser für den Investor. Aber alleine hat sie wenig Aussagekraft, daher sollten immer mehrere Kennzahlen zur Bewertung beitragen, um einen ganzheitlichen Blick zu erhalten.

Genau wie bei der Berechnung des KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis) gibt es auch beim KCV einen kritischen Punkt. Bei der Berechnung wird der aktuelle Aktienkurs mit den Zahlen aus der Vorperiode (Quartal bzw. Gesamtjahr) ins Verhältnis gesetzt. Haben viele Anleger aufgrund einer negativen Entwicklung kurzfristig die Reißlinie gezogen, dann sinkt der Aktienkurs. Setzt man den gefallenen Aktienkurs mit dem soliden Cash-Flow aus der vorangegangen Periode ins Verhältnis, dann ergibt sich ein vermeintliches Schnäppchen. Hier trügt der Schein und verleitet den Anleger eventuell zum Kauf eines Rohrkrepierers.

Die Aussagekraft des Cash-Flow

Ein positiver Cash-Flow sagt aus, dass dem Unternehmen genügend liquide Barmittel zufließen und die Mittel vorhanden sind, um Zinsen, Tilgung und Dividendenauszahlungen zu leisten. Darüber hinaus zeigt es an, ob Turnaround-Kandidaten aus eigener Kraft notwendige Investitionen durchführen können, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Schließlich gibt es noch an, in wieweit ein Unternehmen solvent ist bzw. eine Insolvenzgefahr herrscht. Ein dauerhafter negativer Cash-Flow symbolisiert, dass ein Unternehmen über kurz oder lang Zahlungsunfähig ist.

Was ist der Cash-Flow und das KCV

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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