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Was machen eigentlich Wirtschaftsprüfer? (oder auch nicht?)

Wir stellen das mal als Frage in den Raum. Was machen eigentlich Wirtschaftsprüfer den lieben langen Tag? Pro „Berater“ und pro Stunde irgendwo um die 400 Euro kassieren für ein Resultat wie am…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Wir stellen das mal als Frage in den Raum. Was machen eigentlich Wirtschaftsprüfer den lieben langen Tag? Pro „Berater“ und pro Stunde irgendwo um die 400 Euro kassieren für ein Resultat wie am BER? Herzlichen Dank vom deutschen Steuerzahler. Aber ein noch viel Schöneres Beispiel bietet der aktuell gescheiterte Verkauf des Flughafens Hahn an einen vermeintlichen chinesischen Investor, der die große Rettung für Hahn bringen sollte. Der Flughaften liegt in Rheinland-Pfalz, von daher spielt der Name „Frankfurt-Hahn“ nur auf die räumliche Nähe zu Frankfurt an.

Malu Dreyer
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Foto: Martin Kraft/Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Sie haben vielleicht schon davon gehört, dass sich der chinesische Käufer nach Unterzeichnung des Kaufvertrages mit dem Land Rheinland-Pfalz als Fake herausstellte? Als Briefkastenfirma, die vielleicht noch nicht mal einen Briefkasten hatte? Und der Investor hat wohl auch gar kein Geld. Und wo ist er überhaupt hin? Keiner weiß es. Aber nicht so schlimm, mag man meinen. Denn nach Bekanntwerden dieses mehr als peinlichen Flops verkündete man, dass das Geschäft nicht zustande komme – und puhhhh, kein Schaden für den Steuerzahler. Also noch mal gut gegangen?

Das ist hier die Frage. Die rheinland-pfälzische Landesregierung wollte wohl nicht ein Desaster erleben wie andere Kommunen zuvor mit chinesischen Investoren, die Regionalflughäfen kaufen wollten. Daher machte man das, was Politiker in so einer Lage immer machen. Nein, sie beauftragen nicht ihre eigenen Mitarbeiter den Investor abzuchecken – nein, sie beauftragen eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Und die? Darf man meinen dort hieß es „geil, leicht verdientes Geld?“ Wir wissen es nicht. Jedenfalls landete der Auftrag bei einer der weltweit ganz großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften KPMP. Groß und angeblich renommiert, wovon ja alle ausgehen bei den vier Buchstaben.

KPMG segnete den Kauf ab – der Investor sei in Ordnung. Nur wie konnte KPMG z.B. entgehen, dass der Investor noch nicht mal eine eigene Webseite hatte? Ist das nicht das erste, was jeder ungebildete Mensch heutzutage macht, wenn er sich nach einer Firma erkundigt? Google aufrufen, Firmennamen eingeben. Kein Suchergebnis = Stimmt da was nicht? Aber wer erst gar nicht sucht, kann sich diese Frage auch nicht stellen. Der ehemalige Bundesminister und SPD-Spitzenpolitiker Rudolf Scharping, der heute deutsche und chinesische Firmen berät, sagte vor Kurzem zum Handelsblatt der vermeintliche Käufer „Shanghai Yiqian Trading“ (SYT) sei im frei zugänglichen chinesischen „Credit Report“ als Briefkastenfirma ohne Glaubwürdigkeit und Kreditwürdigkeit eingetragen. Der Zugang zu dieser Information sei problemlos möglich, wenn man denn danach Ausschau gehalten hätte.

Da darf man sich fragen: Was hat der global tätige und angeblich so renommierte Wirtschaftsprüfer KPMG bei diesem Deal überhaupt geprüft? Wir wollten es genauer wissen und hatten vor einer Woche die Landesregierung von Rheinland-Pfalz sowie KPMG um Auskunft gebeten. Vom Land gab es keine Antwort. KPMG antwortete mit der Auskunft, dass man keine Auskunft gibt. Auch hatten wir die Frage gestellt, was der ganze Spaß denn den Steuerzahler gekostet hat – ebenfalls keine Antwort. Man darf als Außenstehender nur mutmaßen. Mehrere „Prüfer“ haben wochenlang irgendwas gemacht um ein paar Papierseiten mit Prüfungsresultaten zu bedrucken? Was mag das kosten? Pro Prüfer pro Stunde vielleicht 300, 400 oder 500 Euro? Dann vielleicht mit 2, 3 oder 4 „Prüfern“ mehrere Wochen lang „prüfen“. Wir rechnen uns die Gesamtsumme lieber nicht aus. Interessant wäre auch, ob die Landesregierung sich das Geld aufgrund nicht erbrachter Leistung zurückholt. Aber: Keine Auskunft. Aber langsam kommt etwas Licht uns Dunkel. Laut FAZ soll der Prüfauftrag für diesen chinesischen Investor an KPMG „nur“ 3.000 Euro gekostet haben. Das reicht bei den Honoraren vielleicht für 10 Arbeitsstunden eines Beraters. Nach „Guten Tag“ sagen, Kaffeepause und Mittagessen bleibt da für die Prüfung selbst kaum noch Zeit übrig. Aber, so ist auch zu lesen, soll das Land Rheinland-Pfalz bisher satte 6,25 Millionen Euro seit 2012 an KPMG gezahlt haben für den gesamten Verkaufsprozess für Hahn. Das ist doch mal eine ordentliche Summe!

Die Landeschefin Malu Dreyer stellte sich wg. dieser Pleite vor einer Woche einem Misstrauensvotum in ihrem Landtag, und erhielt das Vertrauen der Mehrheit. Also: Votum überstanden = Hahn-Pleite ausgestanden und vergessen? So scheint es zu sein. Frage: Warum prüft die Landesregierung so einen potenziellen Käufer nicht selbst? Hat man im eigenen Wirtschaftsministerium keine fähigen Mitarbeiter sitzen? Aber gut, lassen wir es jetzt mal sein. Zum Schluss der Oberknaller. Laut rheinland-pfälzischem Innenministerium will man auch weiterhin mit KPMG zusammenarbeiten in Sachen Verkauf des Flughafens Frankfurt-Hahn. Amen Frau Dreyer!

Ach ja, noch was. Uns wurde aus „Insiderkreisen“ dieses Video zugespielt, wie das mit den Wirtschaftsprüfern bzw. Unternehmensberatern so abläuft (Prüfer oder Berater, ist ja letztlich das selbe).

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    joah

    25. Juli 2016 16:18 at 16:18

    Frage: Warum prüft die Landesregierung so einen potenziellen Käufer nicht selbst? Hat man im eigenen Wirtschaftsministerium keine fähigen Mitarbeiter sitzen?

    Antwort (aus der Positionssicht eines deutschen Politikers): es geht nicht um das „doing“, sondern um „responsibility“ – letztere muss möglichst weit weg von einem selbst. Genau das ist die Blüte der Wirtschaftsverwerfer, welche dann den Finger zurück zeigen. Das sollte doch mittlerweile eigentlich jeder verstanden haben, oder?

  2. Avatar

    sabine

    25. Juli 2016 22:40 at 22:40

    Superartikel – vielen Dank. Diese Pest (Wirtschaftsprüfer) sind überall, übernehmen die Verantwortung und entschuldigen sich höflich, wenns mal schief geht. Zahlen dann auch ab und zu das Geld zurück, abzüglich ihrem Aufwand. Aber wer bekommt das mit? Niemand.
    Audi, BMW beschäftigt ein ganzes Heer dieser Schmarotzer und die anderen Großen auch. Eine Pest für die Verwaltung aller Betriebe. Stellen dumme Fragen, wollen alles wissen, man muß bei Pontius und Pilatus anfangen, jeden Dreck erklären, tuen neunmalgescheit und haben die Ahnung eines Kindergartens. Keine Übertreibung. Sie quatschen über Technik mit, z.B. über „Industrieschrauber“ und wollen nur 1000€ dafür ausgeben lassen. Alles andere „sei ja viel zu teuer“. Ja, für ihr Kindergartenwissen schon. Null Ahnung ist noch untertrieben. Aber die fettesten Gehälter, da kennen sie sich aus! Leider.

  3. Avatar

    Hans

    21. August 2016 10:46 at 10:46

    Wenn man nicht weiß, was Wirtschaftsprüfung ist, sollte man keinen Artikel darüber schreiben. Prüfung und Beratung ist letztlich das selbe?
    In diesem konkreten Fall hat KPMG beraten, es fand keine klassische Jahresabschlussprüfung statt. Laut Medienberichten würde sich KPMG gerne äußern, darf es aber aus vertraglichen Gründen nicht. Anscheinend sind sogar Unterlagen aufgetaucht, aus denen hervorgeht, dass KPMG Zweifel an dem Investor hatte.
    Ja, BWM oder Audi beschäftigen ein ganzes Heer dieser Schmarotzer. Müssen sie auch! Aber wenigstens das, so scheint es mir, muss man dem Autor des Artikels, im Gegensatz zur Leserschaft dieser Seite, nicht mehr ausführlich erklären.

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Inflation, Bitcoin, Aktien: Beck gegen Marc Friedrich

Markus Fugmann

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Kommt bald die Inflation – und was wird mit Aktien oder Bitcoin passieren? Bedeutet Inflation gleichzeitig, dass Bitcoin und Aktien und auch Rohstoffe steigen werden?

Bitcoin, Aktien und Inflation – was wird passieren?

Derzeit gehen fast alle davon aus, dass die Inflation anziehen wird: mit dem Impfstoff werde sich das Corona-Problem erledigen, woraufhin die Nachfrae anziehen werde, was dann wiederum Inflation mit sich bringe (der Reflations-Trade). Diese Inflation zeigt sich bereits bei den Asset-Preisen vor allem bei Immobilien, mit gewissen Abstrichen auch bei Aktien (vor allem aus dem US-Tech-Sektor). Sind Aktien inzwischen zu teuer?

Der Potzfolioverwalter Andreas Beck bringt die Dinge in einem Interview mit Marc Friedrich in Relation: er hält Immobilien für zu teuer (aufgrund des demografischen Wandels – der ab dem Jahr 2025 kippen wird), bei Aktien sei das „Glas halbvoll“ – während er Bitcoin für eine „Thema-Verfehlung“ hält („Bitcoin ist ein Anrecht für nichts auf niemanden“) und dabei auf eine russische Firma verweist, die dafür ein Muster gegeben hat (was für den Bitcoin-Gläubigen Marc Friedrich schwer zu ertragen ist!). Andreas Beck gegen Marc Friedrich – wer hier die besseren Argumente hat, könne Sie entscheiden. So sagt Andreas Beck zu Bitcoin: „Was nichts ist, kann nicht knapp sein“ – und demaskiert damit das Argument der Bitcoin-Jünger!

 

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Inflation, Aktien und Bitcoin - Marc Friedrich gegen Andreas Beck

 

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Rundfunkbeitrag mit Bargeld bezahlen? EU-Urteil liegt vor – mit erstaunlicher Begründung

Claudio Kummerfeld

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Mehrere Scheine Euro Bargeld

Darf der deutsche Michel darauf bestehen, dass er seinen Rundfunkbeitrag mit Bargeld bezahlt, und nicht per Banküberweisung oder Lastschrift? Deswegen war der Wirtschaftsexperte und Journalist Norbert Häring durch alle Instanzen gegangen, und landete vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH). Seine Klage basierte auf dem Bundesbankgesetz, welches Bargeld als uneingeschränktes gesetzliches Zahlungsmittel ansieht – womit impliziert werden könnte, dass alle öffentlichen Einrichtungen gezwungen sind Zahlungen in bar zu akzeptieren.

Panische Angst vor Zahlung mit Bargeld?

Aber es ist klar. Die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten wehren sich mit allen Mitteln gegen die Bargeldzahlung. Man stelle sich vor hunderttausende unzufriedene Gebührenzahler würden von diesem Recht Gebrauch machen, und bei den Anstalten vor Ort mit 1 Cent Münzen zahlen, aus Protest. Der Verwaltungsaufwand wäre gigantisch. Und jetzt wird es spannend. Der Europäische Gerichtshof hat heute sein Urteil gefällt (hier im Wortlaut nachzulesen). Gleich die Headline zeigt die erstaunliche Argumentation der Richter. Sie argumentieren nämlich nicht mit Inhalten, sondern begründen ihr Urteil damit, ob die Auswirkungen für die betroffenen Einrichtungen (ARD und ZDF) verwaltungstechnisch umsetzbar sind. Zitat EuGH:

Ein Mitgliedstaat des Euro-Währungsgebiets kann seine Verwaltung zur Annahme von Barzahlungen verpflichten, aber er kann diese Zahlungsmöglichkeit auch aus Gründen des öffentlichen Interesses beschränken. Eine solche Beschränkung kann insbesondere gerechtfertigt sein, wenn die Barzahlung aufgrund der sehr großen Zahl der Zahlungspflichtigen zu unangemessenen Kosten für die Verwaltung führen kann.

Also: Das EU-Gericht verweist die letztliche Entscheidung zurück an den Bundesgerichtshof. Aber der erhält von den EU-Richtern de facto eine Vorlage für eine Entscheidung gegen die Zahlung mit Bargeld. Nämlich in dem man sagt: Bei potenziell hunderttausenden oder Millionen Barzahlern des Rundfunkbeitrags werden die Verwaltungskosten derart hoch sein, dass dies zu ernsthaften Problemen für die Rundfunkanstalten führt. Daher wäre es angemessen für Deutschland ein Barzahlungsverbot auszusprechen. So darf man den zweiten Satz aus der Headline-Aussage des Urteils interpretieren. Und man darf vermuten, dass die deutschen Richter diesen Hinweis auch genau so aufnehmen und in ihr Urteil einfließen lassen werden. Also wird es (vermutlich) keine wirklich inhaltliche Begründung für die bevorstehende Ablehnung der Bargeldzahlung in Deutschland geben, sondern nur eine verwaltungstechnische. Das ist ziemlich armselig, so möchte ich es ausdrücken!

Der Klageführer Norbert Häring hat dazu vor wenigen Minuten seinen eigenen Kommentar veröffentlicht (hier nachzulesen). Die Richtung der deutschen Richter dürfte klar sein. Reihenweise könnten Beitragszahler auf Barzahlung bestehen, also wäre der Verwaltungsaufwand für ARD und ZDF bei nur 17,50 Euro pro Beitragszahler nicht mehr verhältnismäßig. Man kann das endgültige Urteil der deutschen Richter schon Monate im Voraus am Horizont sehen, bevor es ausgesprochen wurde. Hier auszugsweise im Wortlaut aus dem heutigen EuGH-Urteil die wohl wichtigsten Aussagen:

In einem zweiten Schritt stellt der Gerichtshof fest, dass der Status der Euro-Banknoten und -Münzen als gesetzliches Zahlungsmittel zwar grundsätzlich eine Verpflichtung zur Annahme dieser Banknoten und Münzen impliziert, diese Verpflichtung aber von den Mitgliedstaaten grundsätzlich aus Gründen des öffentlichen Interesses eingeschränkt werden kann, vorausgesetzt, dass diese
Einschränkungen im Hinblick auf das verfolgte Ziel von öffentlichem Interesse verhältnismäßig sind, was u. a. bedeutet, dass andere rechtliche Mittel für die Begleichung von Geldschulden verfügbar sein müssen.

Insoweit weist der Gerichtshof darauf hin, dass es im öffentlichen Interesse liegt, dass die Begleichung von Geldschulden gegenüber öffentlichen Stellen dergestalt erfolgen kann, dass diesen keine unangemessenen Kosten entstehen, die sie daran hindern würden, ihre Leistungen kostengünstiger zu erbringen. Daher kann der Grund des öffentlichen Interesses, der sich aus der Notwendigkeit ergibt, die Erfüllung einer hoheitlich auferlegten Geldleistungspflicht zu gewährleisten, eine Beschränkung der Barzahlungen rechtfertigen, insbesondere, wenn die Zahl der Beitragspflichtigen, bei denen die Forderungen einzutreiben sind, sehr hoch ist.

Es ist jedoch Sache des Bundesverwaltungsgerichts, zu prüfen, ob eine solche Beschränkung im Hinblick auf das Ziel des tatsächlichen Einzugs des Rundfunkbeitrags verhältnismäßig ist, insbesondere in Anbetracht dessen, dass die anderen rechtlichen Zahlungsmittel möglicherweise nicht allen beitragspflichtigen Personen leicht zugänglich sind.

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Exporte koppeln sich ab vom Lockdown-Pessimismus

Claudio Kummerfeld

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Hamburger Hafen

Man hört es dieser Tage öfter, und es ist auch logisch nachvollziehbar. Der zweite deutlich längere Corona-Lockdown sorgt für eine Abwärts-Revision bei der Erwartung für die deutsche Wirtschaftsleistung (siehe hier neue Prognose von Seiten der Bundesregierung). Immer mehr Unternehmen und Kleinst-Unternehmer aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und Urlaub werden wohl den Bach runtergehen. Aber gleichzeitig läuft die deutsche Industrie sowie Exportwirtschaft auf Hochtouren. Die folgende Grafik zeigt seit dem Jahr 2014 die Erwartungen an die deutschen Exporte aufgrund von heute veröffentlichten Daten des ifo-Instituts.

Noch vor der Krise bei einem Wert von 0, liegen die Erwartungen für die deutschen Exporte aktuell bei +6 Punkten, nach +1,9 Punkten im Dezember. Das ist der beste Wert seit Oktober. Klarheit beim Brexit und der US-Präsidentschaft, eine robuste Industriekonjunktur
und der weltweite Impfstart führten laut ifo-Institut zu einem vorsichtigen Optimismus in der deutschen Exportwirtschaft. Deutliche Zuwächse beim Export würden die Hersteller von Computern und elektrischen Ausrüstungen erwarten. Auch die Unternehmen aus dem Bereich des Maschinenbaus und der Chemischen Industrie blicken zuversichtlich auf ihre künftigen Exporte. Bei den Herstellern von Nahrung und Getränken haben sich die Erwartungen deutlich erholt. Gegenwärtig gehen sie von einem konstanten Exportgeschäft aus. Schwierig bleibt laut ifo der Auslandsmarkt für die Bekleidungsindustrie. Auch die Möbelhersteller gehen von rückläufigen Auslandsumsätzen aus.

Grafik zeigt Erwartungen an deutsche Exporte seit dem Jahr 2014

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