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„Wertstabile Investments“ – der Lacher fürs Wochenende

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Wertstabile Investments, wer sucht die nicht? Anständige Renditen, und das „irgendwie“ ohne Risiko? Denn das Wort „Wertstabil“ suggeriert ja eine gewisse Stabilität, also einen Schutz vor Wertverlust? Oder verstehen wir da etwas falsch? Aber wer sind wir schon? Wie kommen wir auf dieses Thema? Am Wochenende will man es ja etwas seichter angehen lassen Deswegen dachten wir, dass wir ihnen an dieser Stelle mal folgendes Video präsentieren sollten.

Es ist sozusagen ein Fundstück aus dem Jahr 2015. Veröffentlicht wurde es von Deka Investments, der Fondstochter der Sparkassen. Minutenlang tüdelt ein Michael Jackson-Imitator (oder sowas Ähnliches) durch die Gänge eines Einkaufszentrums. Die Message dahinter: Tanzen Sie (also der Kunde) doch mal aus der Reihe. So wird es am Ende des Spots auch gesagt. Man solle mal aus der Reihe tanzen. Man könne Geld verdienen, wo andere es ausgeben (man soll als Anleger also das Geld kassieren, welches Wohnungsmieter überweisen, oder welches Konsumenten beim Einkaufen ausgeben). Es geht um Immobilienfonds, genauer gesagt die „Wertstabilen Immobilienfonds von Deka Investments“, wie es am Ende des Videos gesagt wird.

Und nun? Was ist daran so lustig, abgesehen davon, dass das 90 Sekunden lange Rumgehampel ganz schön nervig wirkt? (Geschmacksache) Nun ja, schauen Sie in den letzten 3 Sekunden des Videos doch mal rechts unten auf die Einblendung. Dort steht nämlich Zitat „Immobilienfonds unterliegen Wertschwankungen. Wertverluste können nicht ausgeschlossen werden“. Welch eine Ironie. Der Sprecher des Videos spricht doch gleichzeitig im Video von „Wertstabilen Fonds“. Also was denn nun? Stabil oder nicht stabil? Aber gut, das Video ist nun vier Jahre alt, was soll´s… ?

2 Kommentare

2 Comments

  1. Dirk Hadenfeldt

    12. August 2019 08:37 at 08:37

    Mein Eindruck zum Video. Da tanzt ein Mafiosi Geldeintreiber und kassiert Schutzgelder.

  2. Michael

    12. August 2019 20:10 at 20:10

    Ich bin kein Fan von gemanagten Fonds, denn einen Großteil der Rendite verdienen hier eben die Manager. Jedoch bin ich ein großer Freund von Immobilien, daher habe ich REITs im Depot, manche schütten sogar monatlich Dividenden aus. Mit diesen Investments bin ich sehr zufrieden, aber natürlich unterliegen auch diese einem Risiko. Wo es kein Risiko gibt, gibt es auch keinen Gewinn.

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Donald böse? Der gerade erst brav gewordene Nachbar senkt die Zinsen

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Mexiko war gerade erst „brav“ geworden. In der ersten Zeit seiner Präsidentschaft feuerte Donald Trump massiv gegen Mexiko, weil das Land den USA Wohlstand über das Freihandelsabkommen wegnehme, und weil Mexiko die illegalen Einwanderer Richtung USA nicht stoppe. Dann gab es ein neues Handelsabkommen, und seit Kurzem tut Mexiko laut Trump einen „deutlichen besseren Job“ an der Grenze, um Illegale aufzuhalten. Zuletzt war der südliche Nachbar laut Trumps Aussagen zu einem guten Nachbar geworden (sinngemäß ausgedrückt).

Ob das so bleibt? Seit Wochen schießt Trump eine Breitseite nach der anderen ab gegen seine eigene Notenbank. Die habe ihre Zinsen NUR um 0,25% gesenkt, während an vielen anderen Orten der Welt mehr gemacht werde auf den Weg nach unten. Somit würden ausländische Produkte attraktiver gegenüber US-Produkten. Und jetzt noch das. Mexiko hat gestern seine Zinsen gesenkt, und zwar von 8,25% auf 8,00%. Das ist die erste Zinssenkung seit fünf Jahren! Noch im letzten Jahr waren die Zinsen mehrmals erhöht worden.

Die Zentralbanker erwähnen in ihrem Statement ausdrücklich die schwache wirtschaftliche Lage in Mexiko und die Stagnation in der Wirtschaftsleistung. Bei einem Zinsniveau von jetzt 8,00%, da kann man bei nur -0,25% Zinssenkung und einem BIP direkt an der Schwelle zur Rezession, da darf man davon ausgehen, dass noch weitere Zinssenkungen folgen? Hat noch niemand Donald Trump von diesen sinkenden Zinsen in Mexiko erzählt? Damit hätte er noch ein Argument mehr, um die Fed nochmal anzustacheln für weitere Zinssenkungen.

 


source: tradingeconomics.com


source: tradingeconomics.com

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China droht USA – Trump vermiest euch Weihnachten

China droht den Amerikanern an, ihnen das Weihnachtsfest zu vermiesen. Was aber das Weihnachtsfest in den USA mit China zu tun? Eine ganze Menge!

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China droht den Amerikanern an, ihnen das Weihnachtsfest zu vermiesen – das legt ein Artikel der „Global Times“ (das englischsprachige Organ der Kommunistischen Partei Chinas) nahe.

Was aber das Weihnachtsfest in den USA mit China zu tun? Nun, eine ganze Menge! Denn ca. 90% aller in den USA verkauften Weihnachtsutensilien werden aus China in die USA importiert. Zwar sind diese Weihnachtsuntensilien (Baumschmuk, Lichter für den Weihnachtsbaum, Plastikdekoration etc.) bislang noch nicht von den US-Strafzöllen betroffen, aber das wird sich ab dem 01.September ändern: zwar hat die Trump-Administration Smartphones, Spielzeug und Bekleidung kürzlich von den Strafzöllen vorerst ausgenommen, aber ansonsten werden nun sämtliche Importe der USA aus China mit Zöllen belegt.

 

China will Amerikanern zeigen: Trump kommt euch teuer zu stehen

Amerikanische Importeure aber bestellen bereits im Sommer diese Weihnachtsutensilien in China – das Thema ist also jetzt schon aktuell. Und Peking droht nun in Gestalt der „Global Times“, dass die Amerikaner aufgrund der Trumpschen Strafzölle ein unvergessliche Weihnachten erleben könnten:

 

„If China plays the card of the holiday economy to hit back on the US in the trade war, Americans may have an unforgettable Christmas this year with price hikes for Christmas trees, plastic reindeer, glittery wreaths and even Bibles.“

Selbst christliche Bibeln, die in den USA gerne auch zu Weihnachten verschenkt werden (besonders im Mittleren Westen, der Stammregion der Wähler Trumps), würden also im Preis stiegen, so die Warnung. Und weiter: die chinesischen Hersteller dieser Weihnachtsutensilien könnten einfach die Preise erhöhen und damit die Inflation in den USA anheizen, da dort die erforderlichen Produktionskapazitäten gar nicht so schnell aufgebaut werden könnten vor dem Weihnachtsfest, wie die „Global Times“ maliziös anmerkt:

„This can be a bargaining chip in China’s trade negotiations with the US: Trump can delay tariffs on imports from China to curb inflation, so China can encourage its companies to raise the prices of certain products to push up inflation.

Even if Chinese exporters raise their prices, US consumers cannot find alternative products in the short run. This may give an advantage to China during the upcoming holiday shopping season.“

Peking scheint nun seine Exporte in die USA als Waffe im Handelskrieg einsetzen zu wollen – und damit seine bislang eher defensive Strategie gegenüber den USA zu ändern, indem ein „Kriegsziel“ das Erzeugen von Inflation in den USA ist:

„China won’t be content to only play defense in the trade war. Trump’s decision to delay tariffs reminds China that it can choose certain products on which to raise prices in the US market.“

Im Fokus stehen dabei offenkundig besonders symbolische Produkte wie Bibeln – aber selbst amerikanische Flaggen mit der Aufschrift “Trump 2020 – Keep America Great!” werden in China hergestellt. Weihnachten, so die „Global Times“ abschließend, werden die Amerikaner dann besonders stark spüren, wie vernetzt die Wirtschaften der USA und Chinas sind – und wie hoch die Kosten für den US-Konsumenten sein werden, diese Vernetzung zu lösen:

„Most US publishers print the Bible and some other religious texts in China. If the US-launched trade war results in a price hike or even a shortage of Bibles during the Christmas holiday, Americans will be deeply impressed by the interconnection between China and the US economy.“

 

China will den Amerikanern anhand des Weihnachtsfests zeigen, was Trump sie kostet

 

 

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Bitcoin: 100.000 Marke rückt wieder in den Fokus der „Experten“

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Im Bitcoin kann es immer sehr, sehr schnell gehen. Seit letztem Wochenende ist der Kurs von 11.000 Dollar heute auf 9.500 Dollar in die Tiefe gerauscht. Es war eine tagelange Abwärtsentwicklung. Aktuell wurde sie nochmal verschärft, weil es angeblich einen Abverkauf von Bitcoins durch durch mutmaßliche Krypto-Betrüger gegeben haben soll (hier mehr zu dem Thema). So schnell kann das gehen auf dem Weg nach unten.

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Bitcoin von 10.000 auf 100.000 Dollar?

Aktuell kämpft Bitcoin mit Kursen um die 10.000 Dollar-Marke. Aber man kann auch bei Betrachtung des ganz großen Bildes sagen: Wer hätte gedacht, dass Bitcoin von Mai 2017 von 1.500 Dollar auf fast exakt 20.000 Dollar nur ein halbes Jahr später ansteigen würde? Der Verlauf seit Mai 2017 ist sichtbar im Chart. Seitdem träumen viele Trader immer wieder von diesen alten Höchstkursen. Und immer wieder ist auch der ganz große Traum von dem Kursziel 100.000 Dollar zu hören. Die letzten Tage hörte man diese Zahl wieder öfter.

Bitcoin in USD seit Mai 2017

Zwei Stimmen sprechen über 100.000 Dollar

Anfang Juli hörte man von Anthony Pompliano (Mitbegründer der Vermögensverwaltungsgesellschaft Morgan Creek), dass er an einen BTC-Kurs von 100.000 Dollar im Jahr 2021 glaube. Viele Profi-Investoren seien sich noch gar nicht bewusst, was die sich abzeichnende Angebotsknappheit im Bitcoin bedeuten werde. Der große Antreiber für weitere Kursanstiege im Bitcoin werde die Halbierung der Bitcoin-Belohnungen sein. Dabei geht es darum, dass die Mining-Belohnungen um die Hälfte reduziert werden. Im Mai 2020 sei es soweit. Dann Ende Juli sagte Pompliano, dass die anstehenden Maßnahmen der EZB „Raketentreibstoff“ seien. Also stark ansteigende Krypto-Kurse auch dank der Notenbanken?

Vorgestern dann hat sich der ehemalige Goldman-Analyst Murad Mahmudov zu Wort gemeldet. Er spricht auch von 100.000 Dollar im Bitcoin. Nächste Woche könne es bergab gehen. Aber sein Bauchgefühl sage ihm, dass Trader solche Chancen nutzen würden um Bitcoin nachzukaufen. Man solle nicht kurzfristig verkrampft die Kurse betrachten, sondern sich das große Bild anschauen. Seiner Meinung nach werde BTC auf 100.000 Dollar steigen. Also, im großen Bild eine Verzehnfachung?

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