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Wirecard Leerverkaufsverbot: BaFin sieht “ernstzunehmende Bedrohung für das Marktvertrauen”

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Gestern hatte die Bafin ein Leeverkaufsverbot für Aktie von Wirecard erlassen. Normalerweise ist es möglich sich Aktien von Banken oder Depotverwahrern zu leihen und sie zu verkaufen, ohne sie selbst wirklich zu besitzen (Leeverkauf). Später muss man sie zurückkaufen und sie an den Verleiher zurückgeben (alles voll elektronisch natürlich). Damit kann man zusätzlichen Abwärtsdruck in einer Aktie erzeugen, und sie fällt eventuell viel stärker als sie es eigentlich sollte. Generell, da sind sich so ziemlich alle Marktteilnehmer einig, sind Leerverkäufe (Shorts) nichts Verwerfliches. Denn irgendwann muss der Shortie ja eindecken und zurück-liefern, womit ja auch wieder Kaufdruck entsteht. Gerade in Panik-Situationen sind die Käufe von Leerverkäufern ein stabilsierendes Element!

Begründung für Short-Verbot bei Wirecard

Aber im Fall Wirecard sieht die BaFin eine Zitat “ernstzunehmende Bedrohung für das Marktvertrauen in Deutschland”. Denn Wirecard sei ja seit letztem Jahr im Dax notiert. Inzwischen hat die BaFin nach dem Verbot auch die ausführliche Begründung nachgeliefert. Und dieses Zitat der ernstzunehmenden Bedrohung in ein grundlegendes Vertrauen ist die Kernbotschaft des Verbots. Und in der Tat, so ein massiver Kursverfall von 160 auf unter 100 Euro in einem Dax-Wert in so kurzer Zeit kann zu einer Lawine werden. Und genau an dem Punkt will die BaFin abbremsen. Man könnte aber auch spöttisch sagen, dass die BaFin erst reagiert hat, als die Lawine (Aktie wie gesagt von 160 auf unter 100 Euro) längst ins Tal abgegangen war. Aber ist das Ansichtssache? Hier auszugsweise die Begründung der BaFin im Wortlaut:

Aktuell sind ungünstige Ereignisse bzw. Entwicklungen eingetreten, die eine ernstzunehmende Bedrohung für das Marktvertrauen in Deutschland darstellen. Denn in den letzten Tagen sind massive Unsicherheiten an den Finanzmärkten feststellbar. Auslöser dafür war insbesondere die Preisentwicklung der Aktie der Wirecard AG in den letzten Wochen.

Die Wirecard AG ist ein weltweit tätiges Zahlungsdienstleistungsunternehmen mit Sitz in Deutschland. Die Aktien der Wirecard AG sind an der Frankfurter Wertpapierbörse zum Handel zugelassen und Bestandteil des DAX. Der DAX ist der bedeutendste deutsche Aktienindex, er bildet die Kursentwicklung der 30 größten und am aktivsten gehandelten deutschen Aktien ab. Die Aktien der Wirecard AG sind am 24.09.2018 in den DAX aufgenommen worden. Eine Tochtergesellschaft, Wirecard Bank AG, ist ein inländisches CRR-Kreditinstitut.

Die Wirecard AG bietet ihren Kunden Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr. Sie verfügt über Verbindungen zu mehr als 200 internationalen Unternehmen des Zahlungsverkehrs (Banken, Zahlungslösungen, Kartennetzwerke). Darüber hinaus hat die Wirecard AG Verträge mit relevanten Kreditkartenunternehmen.

Bereits in der Vergangenheit waren inländische Unternehmen Ziel sogenannter Short-Attacken, wodurch die inländische Marktintegrität und das Vertrauen des Marktes in die faire und effiziente Preisbildung gefährdet wurden. Auch die Wirecard AG war in den Jahren 2008 und 2016 Ziel von sogenannten Short-Attacken, bei denen Leerverkäufer durch das Eingehen entsprechender Positionen profitiert haben, die zu entsprechenden Kursrückgängen bei der Wirecard AG geführt haben. Daraus resultierten auch Untersuchungen der BaFin und der Strafverfolgungsbehörden unter anderem wegen Marktmanipulation. Die Short Attacken wurden begleitet und begünstigt von negativen Berichterstattungen in den Medien.

Seit Ende Januar 2019 sind erneut verschiedene negative Presseberichte zu beobachten. In den vergangenen zwei Wochen brach der Kurs der Wirecard AG Aktie beträchtlich ein. Zwischen dem 30.01.2019 und dem 15.02.2019 fiel der Kurs von 167,00 EUR (Eröffnungskurs am 30.01.2019) auf 99,90 EUR (Schlusskurs am 15.02.2019), was eine Reduzierung der Marktkapitalisierung um 40 Prozent bedeutet. Ein signifikanter Kurssturz konnte nach Veröffentlichung eines Presseartikels beobachtet werden, in dem behauptet wurde, Mitarbeiter eines Tochterunternehmens der Wirecard AG in Singapur hätten durch Buchführungsmanipulationen höhere Umsätze vorgetäuscht. Die Presseberichte fallen zeitlich zusammen mit verstärkten Netto-Leerverkaufspositionen (NLP) und mit einer damit einhergehenden starken Volatilität der Aktie der Wirecard AG. Ab dem 01.02.2019 ist ein deutlicher Anstieg der NLP in Aktien der Wirecard AG zu beobachten, der sich ab dem 07.02.2019 noch einmal deutlich verstärkt hat. Auch in den letzten Tagen hat sich die NLP weiterhin deutlich erhöht. Die NLP werden von verschiedenen Inhabern insbesondere aus dem Ausland, auch unterhalb der Veröffentlichungsschwelle, gehalten.

Die beschriebenen Ereignisse führten zu einer Verunsicherung des Marktes, insbesondere hinsichtlich der angemessenen Preisbildung für die Aktien der Wirecard AG. In der derzeitigen Situation besteht das Risiko, dass die Verunsicherung des Marktes zunimmt und sich zu einer generellen Marktverunsicherung ausweitet.

2. Rechtliche Würdigung

In der derzeitigen Situation besteht die Gefahr, dass ein Einwirken auf die Kurse der Aktie der Wirecard AG durch das Eingehen von NLP bzw. die Erweiterung bestehender NLP, aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung des Unternehmens, exzessive Preisbewegungen der Aktie der Wirecard AG verursacht. Diese könnten durch ihre trendverstärkende Wirkung den Verlust des Marktvertrauens in Deutschland, insbesondere hinsichtlich der Preisbildung an den Märkten, bewirken. Vorliegend sind ungünstige Entwicklungen eingetreten, die eine ernstzunehmende Bedrohung für das Marktvertrauen darstellen können. Diese ungünstigen Entwicklungen bestehen in der stetig gewachsenen NLP der Wirecard AG. Diese Erhöhung könnte einen erheblichen Verkaufsdruck bewirken. Dies stellt eine nicht unerhebliche Gefahr dar, eine erneute erhebliche Abwärtsspirale des Kurses zu verursachen.

Die Maßnahme ist erforderlich, um der Bedrohung zu begegnen, denn vor dem geschilderten Hintergrund ist es notwendig, das bestehende Verbot ungedeckter Leerverkäufe nach Artikel 12 EU-LeerverkaufsVO in Bezug auf diese Aktien temporär zu verschärfen, indem es auf die Begründung von NLP sowie die Erhöhung von bestehenden NLP ausgedehnt wird, ohne dass eine Ausnahme für untertägige Geschäfte besteht. Nur durch ein solches erweitertes Verbot wird sichergestellt, dass eine negative Einwirkung auf die Kurse der Aktie der Wirecard AG durch das Eingehen von NLP bzw. die Erweiterung bestehender NLP in der bestehenden Marktsituation unterbleibt und diese nicht aufgrund solcher Geschäfte weiter verschlechtert wird. Dem entsprechend muss das Verbot auch für alle Personen gelten, die in der Union oder einem Drittland ansässig oder niedergelassen sind, um diesen Zweck zu erreichen.

Wirecard
Foto: Kaethe17 CC BY-SA 4.0 – Ausschnitt aus Originalfoto

Ein Kommentar

Ein Kommentar

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    Daxrabbit

    19. Februar 2019 13:03 at 13:03

    Ach ist das herrlich! So etwas nennt man Markttransparenz ?! Man will vertauen schaffen – aha …. Kein Wort vorab, nicht einmal ein “wir werden uns den Fall xyz einmal ansehen” ? Gesegnet seien diejenigen welche am Freitag mal all in long waren.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Laune

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Er erwähnt zum Beispiel die positiven Aussagen von Jamie Dimon, der optimistisch gestimmt ist für eine rasche Erholung der Konjunktur. Der Markt fokussiere sich laut Markus Koch derzeit auf die umfassenden Stimulus-Maßnahmen. Die Liquidität pumpe die Märkte weiter nach oben.

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Norwegian: Unternehmensbewertung von Pleite-Airline auf Allzeithoch!

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Ein Flugzeug der Norwegian

Wenn es noch einer Bestätigung bedurft hätte, dass die Aktienmärkte in der Coronakrise nicht mehr in der Lage sind, die Realität halbwegs adäquat abzubilden, dann habe ich heute diese Bestätigung für Sie: Norwegian Air Shuttle, eine Fluglinie, hat gerade ihre Schulden restrukturiert, war also mit anderen Worten insolvent, und die Unternehmensbewertung erreichte am Dienstag ein neues Allzeithoch.

In Norwegen bezahlen Aktionäre und nicht der Staat

Über Norwegian Air Shuttle berichtete ich bereits Ende April. Ich hob das Unternehmen als positives Beispiel dafür hervor, wie eine in Schwierigkeiten geratene Airline gerettet werden kann, ohne dass der Steuerzahler wie bei der Lufthansa mit Milliardenbeträgen einsteigen muss. Während Deutschland Geld nachschießt, um Lufthansa-Aktionäre vor dem Totalverlust zu bewahren, lief es in Norwegen anders. Gläubiger verzichteten auf einen Teil ihrer Forderungen und wandelten es in Aktien um und Norwegian Air Shuttle gab neue Aktien mit gigantischem Rabatt aus, um weiteres Eigenkapital einzusammeln.

Wer wollte, konnte neue Aktien für eine norwegische Krone kaufen, während der Aktienkurs am Tag vor dem Kapitalerhöhungsbeschluss noch bei knapp 4,80 Kronen notierte. Die Rekapitalisierung ermöglicht es der Airline, Staatsgarantien für neue Schulden zu erhalten. Die Schuldenrestrukturierung bedeutet, dass das Unternehmen zahlungsunfähig war. Es war nicht mehr in der Lage, die hohe Schuldenlast zu bedienen. Zusätzlich war das Eigenkapital in Gefahr, aufgezehrt zu werden. Da das Unternehmen in der Situation alles andere als ein attraktiver Kauf war, musste ein großer Rabatt angeboten werden, um Käufer für die neuen Aktien zu finden.

Altaktionäre verloren 95% ihrer Anteile an Norwegian Air Shuttle

Die Umwandlung von Schulden in Eigenkapital und die Ausgabe neuer Aktien mit Rabatt bedeutet, dass Altaktionäre einen Großteil ihres in Norwegian Air Shuttle steckenden Aktienvermögens verlieren. Ihr Anteil am Unternehmen nach diesen Maßnahmen schrumpfte auf von 100% auf rund 5% zusammen.

Am 20.5., also schon Tage, nachdem die Rekapitalisierung durchgeführt wurde, rutschte der Aktienkurs auf 1,50 Kronen. Am Dienstagabend notierte die Aktie schon wieder bei 4,50 Kronen. Wer also am 20. Einstieg, konnte sein Kapital in nur sechs Tagen verdreifachen. Da inzwischen viel mehr Aktien im Umlauf sind als noch zum Monatsanfang, bedeutet ein Kurs von 4,50 Kronen, dass die Unternehmensbewertung ein neues Allzeithoch erreichte. Denn die Unternehmensbewertung wird gebildet durch die Multiplikation des Aktienkurses mit der Aktienstückzahl. Gibt es mehr Aktien, ist das Unternehmen bei gleichem Kurs mehr wert.

Norwegian Air Shuttle verdient seit 2016 kein Geld mehr – trotzdem Allzeithoch!

Mit rational agierenden Anlegern an einer rationalen Börse, an der alle Informationen verfügbar sind und verarbeitet werden, dürfte das nicht vorkommen. Eine von Staatsgarantien abhängende Airline ohne echtes Geschäft, ohne nennenswerte Umsätze, ist wenige Tage nach einer Schuldenrestrukturierung keinesfalls so viel wert wie noch nie. Analysten weisen denn auch daraufhin, dass die Schuldenrestrukturierung und Rekapitalisierung nur die drängendsten Bilanzprobleme löste, nicht jedoch die Probleme mit dem Geschäftsmodell. Norwegian Air Shuttle verdiente schon in Boomphasen mit ihren Low Cost Angeboten kaum Geld. In der Coronakrise, in der die meisten Flüge gestrichen werden und die wenigen fliegenden Flugzeuge fast leer sind, ist es nahezu ausgeschlossen, dass der Gesellschaft ein Turnaround gelingt. Kapitalerhöhung und Schuldenrestrukturierung erkauften dem Unternehmen lediglich mehr Zeit.

Zum letzten Mal verdiente Norwegian Air Shuttle im Jahr 2016 Geld. Seitdem gab es drei Jahre mit Verlusten, die die vorherigen Gewinne mühelos in den Schatten stellen. Es gibt auch keinen erkennbaren positiven Trend. 2019 wuchsen die Verluste bei steigenden Umsätzen.

Vermutlich pushten uninformierte Anleger den niedrig wirkenden Kurs

Da es keinerlei fundamentale Daten gibt, die die Aktienkurs-Rallye rechtfertigen könnten, haben wir es vielleicht mit einer von uninformierten Anlegern gestarteten und von automatischen Tradingsystemen am Laufen gehaltenen Bewegung zu tun. Vor alllem Kleinanleger neigen dazu, Aktien auf Basis von Emotionen zu kaufen. Sackt der Kurs binnen weniger Tage auf ein Drittel ab, sieht die Aktie günstig aus. Und was einmal 4,50 kostete und jetzt für 1,50 zu haben ist, hat schließlich die Chance, irgendwann wieder einmal 4,50 Kronen zu kosten. Die Aktie bewies schließlich bereits, dass sie 4,50 erreichen kann. Also wird bei 1,50 Kronen gekauft, die Abwärtsbewegung gestoppt und in ihr Gegenteil verkehrt.

Nun springen Tradingsysteme auf den neuen Trend auf. Da bei der vorherigen Abwärtsbewegung die meisten, die verkaufen wollten, verkauften, fehlt es nun bei steigenden Kursen am Verkaufsvolumen. Das wachsende Käuferinteresse führt zu immer weiter ansteigenden Kursen, völlig losgelöst von der fundamentalen Lage des Unternehmens. Und da viele Anleger überhaupt nicht wissen, wie viele Aktien im Umlauf sind, sieht auch kaum jemand, dass das Unternehmen ohne Geschäftsmodell und einer Verlust-Historie von vier Jahren bei einem Kurs von 4,50 Kronen auf einmal auf einem Bewertungs-Allzeithoch notiert. Für den uninformierten Aktienbesitzer sind die 4,50 Kronen von gestern das gleiche wie 4,50 Kronen vor sechs Monaten.

Aktienzahl hat sich fast ver-19-facht – der Aktienkurs blieb gleich

Am Dienstag gab es weltweit 3.069.624.807 Aktien von Norwegian Air Shuttle. Am 31.12.2019 waren es erst 163.558.377 – auch vor der Restrukturierung vor einem Monat dürften es vergleichbar viele gewesen sein. In knapp vier Wochen hat sich die Zahl der Aktien also um fast den Faktor 19 erhöht. Seit dem 31.12.2015 sogar um den Faktor 86. Bei gleichem Aktienkurs wäre das Unternehmen jetzt also um den Faktor 18,77 mehr wert als vor der Restrukturierung. Und Norwegian Air Shuttle hat bereits angekündigt, dass es wahrscheinlich noch einmal zusätzliches Kapital benötigen werde. Solange genügend Aktionäre nur auf den Aktienkurs und nicht die Unternehmensbewertung schauen, dürfte deren Platzierung kein Problem sein. Mit rationalen Märkten hat das jedoch wenig zu tun.

Übrigens: Am Hoch kostete die Aktie von Norwegian Air Shuttle 384,13 Kronen. Damals gab es aber auch um fast den Faktor 85 weniger Aktien als heute. Darum ist das Unternehmen bei einem Kurs von 4,50 Kronen am Dienstag auch mehr wert gewesen als bei einem Kurs von 384,13 Kronen vor fünf Jahren.

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Das vielleicht beste Tech-Depot Deutschlands – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war schon böse, als der DAX im Februar und März plötzlich abknickte und wie ein Stein im Wasser fiel. Binnen weniger Wochen wurden hier 40 % der Marktkapitalisierung niedergemacht. In den meisten Depots sind die Folgen dieses massiven Rücksetzers immer noch offensichtlich.

Nicht so allerdings im NextGeneration-Depot meines Börsendienstes Premium-Chancen! Dieses Musterdepot schaffte seit Jahresbeginn eine ganz beachtliche Performance von etwas über 20 %. Die inoffizielle Benchmark dieses Depots, der NASDAQ 100, verbesserte sich in diesem Zeitraum um rund 12 %. Den DAX erwähne ich pro forma. Der deutsche Leitindex liegt im Vergleich zum Jahresstart immer noch 13 % unter Wasser.

Zu Deutsch: Das NextGeneration-Depot hat meinen Lesern eine Out-Performance (Besserentwicklung) gegenüber dem breiten deutschen Aktienmarkt von 33 % beschert. Ich behaupte, Sie werden derzeit im deutschsprachigen Raum kein erfolgreicheres Depot finden.

Wie ist dieser Erfolg gelungen? Wie habe ich es geschafft, den Aktienmarkt so deutlich zu schlagen? Zur Verdeutlichung meiner Strategie greife ich willkürlich zwei Positionen aus dem NextGeneration-Depot heraus.

Anfang April schaffte ich die Aktie der Splunk an, die sich seitdem um 46 % verteuerte. Das US-Softwareunternehmen beackert das neue Marktsegment Big Data und trägt dazu bei, dass Unternehmen Entscheidungen fundiert und datenbasiert fällen. Das ist keine Übertreibung: Maschinendaten sind das neue Gold.

Mein Königskauf war die Aktie der Zur Rose, die sich seit Anfang Januar um 83 % verteuerte. Der Schweizer Apothekendienstleister betreibt hierzulande die bekannte Online-Apotheke DocMorris. Zunächst profitierte man von der Hamsterei verschreibungspflichtiger Grippepräparate, Desinfektionsmittel oder Vitaminpräparate. Langfristig hat…..

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