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Ziemlich beste Freunde: Jack Ma (Alibaba) und Donald Trump – eine Millionen neue Jobs?

FMW-Redaktion

Gestern Abend (New York-Zeit) trafen sich Donald Trump und Jack Ma, der Chef des größten Einzelhändlers der Welt. Dabei hat Jack Ma Trump die Schaffung von einer Millionen Arbeitsplätze in den USA in Aussicht gestellt – darunter geht es wohl nicht mehr! Und das auch noch im Mittleren Westen der USA, also der vernachlässigten „Fly over Zone“. Was für eine schöne Geschichte!

Und wie soll das gehen? US-Kleinunternehmen etwa aus dem Bereich Textil sollen über Alibaba Zugang zum chinesischen Markt bekommen. Und die eine Millionen Jobs, so Jack Ma, würden entstehen, wenn jedes dieser Kleinunternehmen nur einen einzigen Mitarbeiter einstellen würde. Würde. Man wird sehen.

Pikant ist, dass Jack Ma sehr gute Kontakte zur chinesischen Führung besitzt – eben eine Führung, die Trump bei keiner Gelegenheit versäumt zu provozieren (Ein-China-Politik; Währungsmanipulator, Androhung von Zöllen etc.). Könnte Jack Ma da nicht vermitteln? Aber das Dumme an der Sache ist: Trump hat die Zölle für chinesische Waren fest versprochen, da gibt es ohne Gesichtsverlust kein Zurück.

Das Treffen jedenfalls sei „wunderbar“ und „großartig“ gewesen, wie beide betonten:

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Alibaba-Chef Jack Ma
Foto: World Economic Forum at en.wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6419886



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